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US-Präsidentschaftskandidat: Trumps Nominierung steht nichts mehr im Wege
AFP

Der Weg für Donald Trump scheint frei: Medienberichten zufolge hat er die nötigen Delegierten-Stimmen für eine Nominierung als US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner zusammen.

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musca 26.05.2016, 19:16
1. Das ist auch in Ordnung.

Es ist demokratisch gesehen völlig in Ordnung.

Wen ? , ausser Donald Trump sollten die Republikaner nun nach fast Ende und der bisherigen Ergebnisse des Vorwahlkampfs sonst noch nominieren ausser einem Donald Trump ?

Sind ja alle republikanischen Bewerber , längst ausgestiegen und haben das Handtuch geschmissen, es gibt nur mehr Trump als den Kandidaten für die Republikaner.

Er ist von Sieg zu Sieg geeilt- nicht so wenige Amerikaner quer durch sämtliche Bundesstaaten der USA wählten ihn und wollen vielleicht auch einen Donald Trump auch als ihren nächsten Präsidenten sehen.

Das ist vielleicht auch Wählerwille.

Bei den Demokraten ist es eher viel komplizierter.

Bernie Sanders gibt nicht auf ( bis das die letzte Stimme im US-Vorwahlkampf ausgezählt ist) und obwohl er keine wirkliche Chance mehr hat zum Kandidaten der Demokraten nominiert zu werden, macht Bernie Sanders weiter.

Das schadet immer mehr und mehr Hillary Clinton der Kandidatin der Demokraten und der ehemaligen Aussenministerin der USA und Frau Clinton ist ( vor allem wegen dieser E-Mail Affäre und sonstigen Gründen ) nicht unumstritten.

Trump wird das für sich auszunützen wissen.

Auch wenn Clinton sicher als Kandidatin der Demokraten nominiert werden wird.

Das kann dann aber sehr spannend werden, eine Clinton die sich nur äussert knapp sich gegen Sanders durchgesetzt hat, ohnehin sowieso auch umstritten ist, selbst bei den demokratischen Wählern.

Und in der Wahl für das Amt stehen dann wohl nur die Kandidaten Clinton oder Trump.

Wie wird Amerika dann wählen ???

Da ist alles offen.

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bertholdgross 26.05.2016, 19:26
2. Obama über Trump

Obama hat auf dem G7-Treffen in Japan gegenüber der Weltöffentlichkeit behauptet, dass Trump unfähig sei, das Amt eines amerikanischen Präsidenten zu bekleiden.
Mit anderen Worten, die Welt sollte sich lieber für die Wahl von Hillary Clinton einsetzen.
Ist es eigentlich üblich, dass sich ein amtierender amerikanischer Präsident so dreist in den Wahlkampf einmischt?

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dunnhaupt 26.05.2016, 19:35
3. Clinton hat noch nicht genug Delegierte

Sanders verhindert effektiv, dass Clinton genug Delegiertenstimmen bekommen kann. Clinton rechnet damit, dass sie dann noch die Stimmen der Superdelegierten erhält. Falls diese jedoch inzwischen den Eindruck haben, dass Clinton jetzt gar nicht mehr gewinnen kann, behalten sie sich das Recht vor, noch einen ganz neuen Kandidaten (etwa Biden) als Retter aufzustellen, also keineswegs Sanders. In Deutschland bezeichent man die Caucus-Primaries unrichtig als "Vorwahlen". Es handelt sich aber in Wirklichkeit gar nicht um eine öffentliche Wahl, sondern nur um eine rein parteiinterne Kandidatenauslese.

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winzerdrops 26.05.2016, 19:52
4.

Trump und Putin! Gute Nacht Frau Merkel ;-) !

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MySySail 26.05.2016, 19:56
5. Hillary versus Donald

Diesen Bernie kann man getrost vergessen.
Donald wuerde nicht nur die USA ins Unglueck stuerzen; fast die gesamte Welt wuerde leiden.
Hillary ist somit die bessere Alternative; sie hat Erfahrung auf der politischen Buehne.

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reisender2013 26.05.2016, 20:01
6. Trump der nächste US Präsident

wird immer wahrscheinlicher. Ich bin alt genug um noch zu wissen, dass auf den "weichen" Carter der "harte und alte" Reagenzglas von den Amerikanern gewählt wurde. Die Wahl von Frau Clinton dürfte als weiter so wie unter Obama verstanden werden. Und wenn man dann berücksichtigt, was das "Yes we can" des als Heilsbringer verehrten Obama tatsächlich gebracht hat, dann muss man realistischerweise ab Januar 2017 mit Trump als US -Präsident rechnen.

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rathat 26.05.2016, 20:03
7. @dunnhaupt

Das ist so nicht richtig. Je nach Bundesstaat dürfen an den Primaries auch Nicht-Mitglieder einer einer Partei, registrierte Wähler, darüber Abstimmen, wie die jeweiligen Delegierten auf dem Parteitag abzustimmen haben. Meist ist diese Bindung aber nur auf den ersten Wahlgang bezogen. Schon im zweiten Wahlgang werden alle Delegierten zu Superdelegierten. Das System der Kandidatenfindung ist damit viel offener, als zB die Spitzenkandidatenkür in deutschen Parteien, wo es oft um die beste Vernetzung und hohen Bekanntheitsgrad geht. Man kann von Donald Trump halten, was man will, doch dass es das System zugelassen hat, dass er als vollkommener parteipolitischer Außenseiter nun Präsidentschaftskandidat sein wird, zeigt eindeutig die Vorteile des Systems auf - wohlgemerkt: letztendlich entscheiden wirklich alle Wähler, ob sie ihn für geeignet halten oder nicht. Gerade in einem mehr-oder-weniger Zweiparteiensystem wird durch die Vorwahlen Verfilzung vorgebeugt.

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Jor_El 26.05.2016, 20:30
8. Tja, ...

Zitat von bertholdgross
Obama hat auf dem G7-Treffen in Japan gegenüber der Weltöffentlichkeit behauptet, dass Trump unfähig sei, das Amt eines amerikanischen Präsidenten zu bekleiden. Mit anderen Worten, die Welt sollte sich lieber für die Wahl von Hillary Clinton einsetzen. Ist es eigentlich üblich, dass sich ein amtierender amerikanischer Präsident so dreist in den Wahlkampf einmischt?
...vielleicht nicht der beste politische Stil, aber wo er recht hat, hat er recht.

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musca 26.05.2016, 20:30
9. Aha, ich verstehe.

Zitat von dunnhaupt
Sanders verhindert effektiv, dass Clinton genug Delegiertenstimmen bekommen kann. Clinton rechnet damit, dass sie dann noch die Stimmen der Superdelegierten erhält. Falls diese jedoch inzwischen den Eindruck haben, dass Clinton jetzt gar nicht mehr gewinnen kann, behalten sie sich das Recht vor, noch einen ganz neuen Kandidaten (etwa Biden) als Retter aufzustellen, also keineswegs Sanders. In Deutschland bezeichent man die Caucus-Primaries unrichtig als "Vorwahlen". Es handelt sich aber in Wirklichkeit gar nicht um eine öffentliche Wahl, sondern nur um eine rein parteiinterne Kandidatenauslese.
Es läuft in Amerika "partei-intern" ab, die Kandidatenauswahl, die Mitglieder , die Basis, ob nun die Basis der Republikaner oder die Basis der Demokraten wählen "intern " ihren Kandidaten.

Warum schreiben hierzulande die Medien dann immer in der Art, dieses falsche Bild von den US- amerikanischen Vorwahlen in der Art , so als ob , diese schon eine tatsächliche Wahl ist und der stinknormale US Bürger nun tatsächlich schon an der Wahl ist ?

Wenn es nur eine parteinterne Kandidatenauslese ist.

Nur interne "Wahlen" der Republikaner oder der Demokraten .

Warum werden diese dann so öffentlich gemacht ???

Trump ist wohl "intern " dür die Republikaner nun ausgewählt - Clinton bei den Demokraten "intern" wohl noch nicht ganz.

Da fängt in Staaten Europas der eigentliche öffentliche Wahlkampf erst an. erst nachdem die Kandidaten fix zu einer Wahl der antretenden Fraktionen feststehen- scheint in den USA anders zu sein.

Naja. endlich etwas aufgeklärter- was ich bei den Amerikanern und ihrer Art der Demokratie das auch nicht so verstehe ist ihr System und das mit den "Wahlmännerstimmen".

Jeder Bundesstaat der USA stellt so oder so viel Wahlmänner, je nach der Bervölkerungszahl eines Bundestaates- die Wahlmännerstimmen wählen dann allerdings den US-Präsidenten , nicht die eigentliche Bevölkerung , nach Stimmen, die wählt nur die Mehrheit der Wahlmänner ihres Bundestaates und haben die gewählten Wahlmänner des Bundestaates Pennsylvania die für die Demokraten stimmen wollen zum Beispiel nur eine Stimme mehr, "wählt" dann ganz Pennsylvania, automatisch "demokratisch".

Schon ein komisches Wahlsystem wo die Wahlmännerstimmen zählen, nicht die allgemeinen Wählerstimmen.

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