Forum: Politik
US-Präsidentschaftskandidatin: Warum wir Hillary Clinton feiern sollten
AFP

Schon klar, Hillary Clinton wird niemals das Charisma eines Barack Obama verströmen. Dass sie in Deutschland kaum Begeisterung auslöst, ist trotzdem unverständlich.

Seite 1 von 33
crazy_swayze 30.07.2016, 08:06
1.

Doch, Hillary ist eine Notlösung.

Wäre Bernie Sanders 20 Jahre jünger, hätte er dasselbe wie Obama geschafft - nämlich die Notlösung Hillary auf ihren Platz zu verweisen.
Clinton ist ein Kandidat für big money & establishment, ihre Liste der Verfehlungen ist ellenlang.
Und dass sie beim Lachen wie ein Psychopath aussieht, will ich hier nicht einmal negativ anführen, weil das nur meine persönliche Meinung ist.

Ihr Glück ist, dass Bernie zu alt und dass Trump noch schlimmer ist. Die USA wählen das kleinste Übel.

Beitrag melden
sushiboi 30.07.2016, 08:08
2. Am fehlenden Charisma liegt's

Schön, dass wir das geklärt haben. Leute, die Bush's Politik kritisiert haben, waren antiamerikanisch, die, die Israel kritisieren, sind verkappte Antisemiten, und die, die Muttis Kurs für wenigstens blauäugig halten, sind alle Nazis. Wer wissen will, warum Clinton so viel Ablehnung erfährt, muss sich nur mal mit ihren "Erfolgen" beschäftigen oder auch mit dem Wandel ihrer politischen Ansichten. Letzteres heißt bei ihr politischer Lernprozess oder Differenzierung, bei Trump fasst man das unter Populismus zusammen.

Nicht ohne Grund waren ein paar amerikanische und kanadische Freunde bei einem kürzlichen Treffen der einhelligen Meinung "they should completely call it (the election) off this time".

Beitrag melden
Hagenruck 30.07.2016, 08:09
3. Sie ist das kleinere Übel

Hillary Clinton ist eine Soziopathin mit der Aura einer kühl agierenden Finanzanwältin. Sie redet wie eine links-liberale Politikerin und bei gesellschaftlichen Themen wird sie das auch teilweise sein.
Wichtig ist aber, dass ihre Worte nichts zählen, was zählt sind die Ihrer Geldgeber.
Auszug:
* Citigroup
* JPMorgan Chase
* Goldman Sachs
* Morgan Stanley
* Bank of America
Quelle:
https://www.opensecrets.org/politicians/contrib.php?cid=N00000019&cycle=Career
*

Beitrag melden
pr8kerl 30.07.2016, 08:11
4. Hillary Clinton hätte es verdient und fähig ist sie auch

Wenn Erfahrung ein Kriterium ist sollten die US-Wähler nicht zögern für Clinton zu stimmen. Es sieht in den Swing-States ja auch ganz gut aus für sie. Aber auch die Amerikaner sind leider empfänglich für die billigen, einfachen Botschaften von Volksverhetzern wie Trump, Le Pen, Strache, Farage und Wilders. Trump wird weiter wie ein Trampeltier alles niederposaunen. Hoffentlich schafft er es nicht ins Weiße Haus, denn dort wäre er komplett überfordert.

Beitrag melden
igude_ 30.07.2016, 08:12
5. Wieso feiern?

Egal ob Clinton oder Trump, es ist ein amerikanischer Präsident/in. Und ändern wird sich nichts.

Das Einzige was sich ändern wird ist evtl. das Geschick, wie Regierungsentscheidungen mitgeteilt werden.

Aber das ist ja nur Makulatur ....

Beitrag melden
gutmichl 30.07.2016, 08:12
6. Hillary ist nur ein

Hillary ist ein Obama ohne Charisma. Trump steht für einen Ruck, der das Land nach vorne bringen wird.
Die "German Angst" vor allem hindert uns wahrscheinlich, die Denkweisen anderer Länder nachzuvollziehen, siehe Brexit.
Die Politik von Obama war eine Luftnummer in vielen Teilen. Hillary ist Teil dieser Luftnummer.

Beitrag melden
frankfurtbeat 30.07.2016, 08:13
7. noch nicht geschnallt?

noch nicht geschnallt? es ist doch egal welche Seite an die Macht kommt - das Spiel ist zu 98% dasselbe denn es wird vom Kapital gesteuert - bspw. Rothschild um einen Namen der ehrenwerten Entscheider zu nennen.
Der Präsident selbst ist dabei eher eine bessere Marionette - thinktanks und Beraterstäbe als Basis.
Auch in Obama´s Zeiten werden Kriege geführt, wird weiterhin die Todesstrafe verhängt, hat sich die wirtschaftliche/finanzielle Situation nicht oder unwesentlich gebessert ...
daher ist es egal welcher Name dem ganzen vorausgestellt wird ... die Entscheider sitzen hinten in der Bank und haben letztendlich einen Großteil des Planeten im Griff. Nein das ist keine Verschwörungstheorie - das ist die blanke traurige Realität.

Beitrag melden
satissa 30.07.2016, 08:13
8. Ich kann es nicht mehr hören

Ob wir die Dame feiern oder nicht hat auf den Wahlausgang kaum Auswirkungen. Was haben wir vor 8 Jahren Obama vergöttert!!! Hat es was genutzt? Hat er die Welt verändert? Europa ist im Wahlkampf vorletzte Priorität. Auf dem Niveau, auf dem US Wahlkämpfe ablaufen, kann eine Unterstützung Clintons kontraproduktiv sein und Trumps "US first" Versprechen bestätigen.

Beitrag melden
rofl_tier 30.07.2016, 08:14
9.

es ist doch bezeichnend, dass in diesem text keine einziges mal der name "Bernie Sanders" auftaucht. Hillary ist buchstäblich die Kandidatin des Establishment, hat die Wallstreet nicht nur symbolisch sondern auch finanziell hinter sich stehen und kann deswegen auch nur unter verwendung von Dondald Trump als wünschenswerte Kandidatin präsentiert werden. Clinton steht tatsächlich nicht für change sondern für genauso weiter wie bisher. Das sich niemand so recht für diese Kandidaten begeistern kann ist somit nicht überraschend, sondern erstaunlich nachvollziehbar

Beitrag melden
Seite 1 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!