Forum: Politik
US-Präsidentschaftskandidatin: Warum wir Hillary Clinton feiern sollten
AFP

Schon klar, Hillary Clinton wird niemals das Charisma eines Barack Obama verströmen. Dass sie in Deutschland kaum Begeisterung auslöst, ist trotzdem unverständlich.

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Ferris Bueller 30.07.2016, 08:29
20. Werbeveranstaltung

Wirklich Frau Meiritz!? ist dies hier eine Werbeveranstaltung für Clinton oder ein journalistischer Beitrag?

Wir sollten uns doch bei einem Politiker an seinem politischem Handeln orientieren und nicht ihrem Geschlecht Sie Frau, Mutter und Oma ist einen Bonus geben. Oder fangen wir bei Frauen an, sie jetzt besser zu behandeln, nur weil Sie Frauen sind!? Wäre diskriminierend, den Anderen gegenüber, den Männern, Vätern, Opas etc.

Und viele negativen Aspekte sind völlig unberücksichtigt:
- Clinton war Unterstützer des Irak-Krieges
- Sie schreiben von einer E-Mail Affäre, es sind aber Affären (mehrere).
- Die Clinton-Foundation ist Milliarden schwer. Gelder werden veruntreut, privat verwendet. Es gibt Interessenskonflikte zwischen den riesigen Zahlungen aus dem nahen Osten und ihrer Handlungen als Aussenministerin.
- Sie hat einen riesen Bonus, weil ihr Mann schon Präsident gewesen ist. Fraglich, ob sie soweit gekommen wäre, wenn Sie nicht mit einer solchen Prominenz verheiratet gewesen wäre.
- ...

Fragwürdig ist Spiegel Online mir den ständigen Darstellungen, Trump böse, Clinton gut. Beide sind schlecht (beide sind unehrlich). Die Frage ist, wer ist das geringere Übel. Dies wäre mal interessant sachlich und substanziell darzustellen.

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muellerthomas 30.07.2016, 08:31
21.

Zitat von frankfurtbeat
Nein das ist keine Verschwörungstheorie
Doch ist es....

wie kommen Sie darauf, dass die Familie Rothschild Einfluss auf die US-Politik hat?

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Apatania 30.07.2016, 08:32
22. Pest oder Cholera

Clinton oder Trump ist wie Pest oder Cholera. Clinton steht für Kontinuität. Aber was bedeutet das. Das heisst Fortsetzung der Neocon-Politik wie in Irak, Iran, Syrien, Libyen und Nato-Konfrontationskurs gegen Russland. Also die selbe S......e wie bisher. Ist das wirklich der richtige Weg? Trump hat von Außenpolitik wenig Ahnung (wie der Schauspieler Reagan oder Bush junior). Aber er signalisiert Freundschaftsgespräche mit Russland und wenn die USA ihre imperialistische NATO-Politik zurückschraubt, kann das nur ein Segen für die Menscheit sein. Desewegen keine Jubelschreie über Clinton. Mir kommt da eher das K.....

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privado 30.07.2016, 08:32
23. Feiern?

Also bitte, warum sollte ich Hillary Clinton feiern, eine Frau, die mir wirklich völlig schnuppe ist? Auch wenn SPON jeden Tag geradezu hysterisch gegen Trump schiesst und Hillary in den höchsten Tönen lobt, wird das die Wahl in den USA (gottseidank) nicht beeinflussen. Ich bleibe lieber gelassen und warte ab, wie im November die Entscheidung ausgeht. Und dann kann ich ja immer noch feiern oder mich aufregen.

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heilsbringer 30.07.2016, 08:32
24. Aussenministerin?

Kein Wort zu Mrs.Clintons Aussenpolitik?!
Ich fasse es für Sie zusammen:
Eine einzige Katastrophe. Vom Irak und Syrien zu Libyen und Honduras ist die Welt ihretwegen zu einem viel schlechteren Platz geworden. Diese Frau wenn Sie Präsidentin werden sollte wird auch kein Halt vor Iran machen um ihre Klientel wohl zustimmen.

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huckzuck 30.07.2016, 08:33
25. Der Messias war Obama für die Presse!

Hochgejubelt und mit Lorbeer versehen, eher er liefern konnte, das alles medial massiv flankiert. Meinungsbildung pur.

Kann sich die Presse bitte auf das Wesentliche konzentrieren: sachlich berichten, unvoreingenommen analysieren und die Meinung dem Leser überlassen.

Diese Amerikazentriertheit ist nicht förderlich.

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muellerthomas 30.07.2016, 08:33
26.

Zitat von satissa
Ob wir die Dame feiern oder nicht hat auf den Wahlausgang kaum Auswirkungen. Was haben wir vor 8 Jahren Obama vergöttert!!! Hat es was genutzt? Hat er die Welt verändert?
Definitiv: Atomabkommen mit dem Iran, Annäherung an Kuba, Abzug aus Irak und Afghanistan, Osama bin Laden zur Strecke gebracht. Dazu für die USA allgemeine Krankenversicherung eingeführt, Große Rezession überwunden, Steuern für Reiche erhöht, Leistungsbilanzdefizit massiv verringert, Gleichstellung Homosexueller verbessert,...

Nichts davon wäre unter GWB oder wohl auch einem anderen republikanischen Präsidenten möglich gewesen.

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lpn05 30.07.2016, 08:33
27. Noch parteiischer kann SPON nicht mehr sein

Hilary Clinton ist die korrupteste Politikerin in den USA. Obama hat damals nicht von Wall Street oder Großkonzernen Geld eingenommen. Obama hatte keine Stiftung, von der die Saudis oder andere einflussreiche Leute finanzieren. Als Außenministerin hat sie IS geschaffen und den Nahen Osten destabilisiert. Sie geht so leichtfertig mit ihrer Emails um. Jeder normale Angestellter wird dafür sanktioniert. Sie geht straffrei davon.

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Nur ein Blog 30.07.2016, 08:33
28. Ja,

Zitat von pr8kerl
Wenn Erfahrung ein Kriterium ist sollten die US-Wähler nicht zögern für Clinton zu stimmen. Es sieht in den Swing-States ja auch ganz gut aus für sie. Aber auch die Amerikaner sind leider empfänglich für die billigen, einfachen Botschaften von Volksverhetzern wie Trump, Le Pen, Strache, Farage und Wilders. Trump wird weiter wie ein Trampeltier alles niederposaunen. Hoffentlich schafft er es nicht ins Weiße Haus, denn dort wäre er komplett überfordert.
Le Pen, Strache, Farage und Wilders dürften für die US-Wähler ja auch eine überragende Bedeutung haben.

Nächsten gelten die noch als Donald Trumps Vorbilder und ihre Wähler als dessen Agenten.

Keiner dieser "Volksverhetzer" steht irgendwie in Regierungsverantwortung - auch in Europa nicht.

Was soll das überzogene Bashing? "Mürrische Gelassenheit" (Herfried Münkler) würde völlig ausreichen.

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foaquito 30.07.2016, 08:34
29.

Schön wäre es gewesen, rationale Argumente zu hören weshalb Clinton eine gute Wahl wäre, das hier ist doch nur leidliche Gefühlsduselei. Warum sollen Politiker Euphorien auslösen? Die sollen in der Lage sein, ne ziemlich kompliziert gewordene Welt zu verwalten.

Alleine diese Zeile hier: "Er (Obama)galt als Mann des Aufbruchs, sie wird als Repräsentantin des Establishments gesehen, als Fortsetzung der Ära Bill Clinton. Teilweise ist ihr Imageproblem selbst verschuldet, etwa durch ihren unglaubwürdigen Umgang mit der E-Mail-Affäre."
Wie soll ich das verstehen? Dass sie als Repräsentantin des Establishments wahrgenommen wird ist ja nur ein Imageproblem, das auch noch zum Teil mit dem Umgang (also der Art und weise wie man sich medial präsentiert) mit einer Äffare zu tun hat. Geht es nur noch darum ob jemand erfolgreich in ne Kamera grinsen kann? Viel interessanter, aber leider weniger gefühlsduselnd wäre doch die Frage: Wie kommt es zu dieser Wahrnehmung? Welche Gründe sind es, die zu dieser Wahrnehmung führen. Sind diese Gründe nachvollziehbar? Aber et Hillary kan ja so schön in die Kamera winken...

So funktioniert Politik (und die Berichterstattung darüber) heutzutage offenbar.

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