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US-Präsidentschaftskandidatur: Joe Biden tritt an
JOSEPH PREZIOSO/ AFP

Der frühere Vizepräsident unter Barak Obama, Joe Biden, steigt offiziell in das Rennen um die Präsidentschaft 2020 ein. Der Demokrat gilt als aussichtsreicher Kandidat.

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.patou 25.04.2019, 14:16
30.

Ich bin inzwischen so weit, dass ich - unabhängig von der politischen Ausrichtung im Detail - nur noch hoffe, dass sich bei den Demokraten der Kandidat oder die Kandidatin durchsetzt, der/die die besten Chancen hat, Trump zu besiegen. Mir wäre zwar jemand wie Kamala Harris lieber, aber falls Biden am ehesten dem very stable genius beikommen kann, ist es mir auch recht.

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Pickle__Rick 25.04.2019, 14:19
31.

Zitat von Freidenker10
Jemine, finden die da keine Jüngeren Bewerber? Die Mehrheitsführerin der Demokraten ist ja genauso alt und Trump ebenso. Die amerikanische Jugend scheint mir da recht unpolitisch zu sein, sonst würden die wohl eher einen jüngeren unterstützen der auch nicht so im Etablishment verwurzelt ist...
Doch.
Im Artikel steht doch, dass es bis jetzt 19 weitere Bewerber gibt. Bis auf Sanders sind alle jünger als Biden. Bei den Vorwahlen wird die Entscheidung getroffen, wer final für die Dems oder die Reps antritt.

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mueller23 25.04.2019, 14:22
32. Beide weit über 70

Haben die keine Jüngeren, vielleicht haben sie Bessere, aber die kriegen die Millionen für den Wahlkampf nicht organisiert.

Dienstag, 3. November 2020, wird Nummer 46 gewählt (oder 45 bleibt im Amt), das sind noch 18 Monate hin, schon jetzt geht es um Wahlkampf, Trump hat den Wahlkampfmodus eigentlich nie verlassen. Vorteil Trump.

Ist da nicht die Demokratie langsam am Ende, wenn es nach der Hälfte der Legislaturperiode nur noch um den nächsten Wahlkampf geht?
Und wenn nur der gewinnen kann, der die meisten Millionen für seine PR aufbringen kann?

War Trump im Vorteil, hat ein eigenes Flugzeug mit seinem Namen plakativ drauf, konnte er mehr Veranstaltungen an einem Tag bedienen als die Konkurrenz.

Vielleicht lese ich die falschen Zeitungen, aber ich höre und sehe so gut wie nichts von der US-amerikanischen Jugend, die es vielleicht begriffen haben könnte, dass der Planet nur zu retten ist, wenn die Völker zusammen arbeiten und nicht gegeneinander.

Make mankind great again!
The planet first!

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friedrich_eckard 25.04.2019, 14:23
33.

Zitat von kasper993
Hell f*** yeahh.......und wieder einmal haben die Amerikaner die Wahl zwischen Pest und Cholera. Na gut was heißt hier Wahl?
Nun warten Sie doch erst einmal die Vorwahlen ab... natürlich ist Biden als Verhinderungskandidat der demokratischen "Seahomer" vorgesehen, damit es nicht etwa Sanders oder jemand seiner Richtung, also ein/e nach US-Maßstäben "Linke/r", werde. Biden bedeutete genauso natürlich für Herrn Tronald Dumpf die garantierte zweite Amtszeit, da dann bei der Hauptwahl wieder "eigentliche" Wähler/innen der Demokraten den Wahlurnen scharenweise fernbleiben werden. Ob sich aber ein "Ausbremsmanöver" wie das gegen Sanders bei den letzten Wahlen so einfach wiederholen lässt... ein Jammer ist es aber schon, dass "AOC" die paar Jahre zur Wählbarkeit noch fehlen.

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Anton Ernst 25.04.2019, 14:25
34. Endlich

haben die US-Demokraten eine echte Alternative zum alten weißen Mann Trump anzubieten. Genau dieser Typus hat ja der in der Kandidatengalerie noch gefehlt. Wird es nun eine Schlammschlacht unter den zwei Dutzend Bewerbern geben, am Ende darf ja nur einer gegen den Amtsinhaber antreten?

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wolla2 25.04.2019, 14:27
35. Damit wäre dann..

... das „weiter so“ vorprogrammiert.
Es sah eine Zeit lang so aus, als würden die USA eine Chance auf den Wandel haben .... aber mit Joe Biden hat sich das erledigt.

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bigmitt 25.04.2019, 14:29
36. superdelegates, @ meybauer

Aber natürlich gibt es die Superdelegates noch. Was es nicht mehr gibt ist die indirekte Wahlbeeinflussung durch deren erklärte Kandidatenpräferenz im Vorraus ( dies hat ja Bernie immer geschadet, da er immer einen "uphill battle" gegen Clinton führen musste die das Parteiestablishment hinter sich hatte) Sie jedoch bei einer "contested convention" nicht mehr im ersten Wahlgang abstimmen. Sollte nach dem ersten Wahlgang keiner der Kandidaten eine Mehrheit der Stimmen haben dürfen die Superdelegates sehr wohl in einem 2. Wahlgang abstimmen und somit immernoch den Kandidaten oder Kandidatin bestimmen..Bei der Anzahl an Bewerbern ist es durchaus möglich das es zu einer contested Convention kommt. Es war leider eine halbherzige Wahlreform der DNC, man hat sich nicht durchringen können die Superdeligierten ganz abzuschaffen.

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Msc 25.04.2019, 14:33
37.

Zitat von Anton Ernst
haben die US-Demokraten eine echte Alternative zum alten weißen Mann Trump anzubieten. Genau dieser Typus hat ja der in der Kandidatengalerie noch gefehlt. Wird es nun eine Schlammschlacht unter den zwei Dutzend Bewerbern geben, am Ende darf ja nur einer gegen den Amtsinhaber antreten?
Bernie Unterstützer werden nicht für Biden stimmen. Harris Unterstützer werden nicht für Biden stimmen. Trump hat schon gewonnen. Andrew Yang ist vielleicht der einzige Bewerber, der tatsächlich eine Chance gegen Trump hätte, aber Yang wird sicher nicht die Chance dazu kriegen. Dafür ist er zu "normal".

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meybauer 25.04.2019, 14:37
38.

Zitat von friedrich_eckard
... ein Jammer ist es aber schon, dass "AOC" die paar Jahre zur Wählbarkeit noch fehlen.
AOC würde vielleicht in Brooklyn ein paar Stimmen bekommen, und auch in San Francisco. Nicht aber im mehrheitlichen Rest vom Land. Warum? Weil diese junge Dame, man muss es leider sagen, etwas zu dumm für den Job ist. Wie Frau Pelosi schon richtig saget: AOC wurde in einem Distrikt gewählt, wo auch eine Flasche mit "D" 'drauf gewählt werden würde. AOC hat einen extrem hohen Unterhaltungsfaktor, zeigt aber auch die Schwächen der Demokratie auf (so wie bei Trump auch).

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Garak 25.04.2019, 14:38
39. Aber er ist immerhin jünger!

Zitat von Trollflüsterer
Sagt ein Unterstützer von Trump, wo der selber in wenigen Wochen 73 wird und somit nur 3,5 Jahre jünger als Joe Biden ist.
Wo die Demokraten doch sonst immer von Diversity und Change sprechen ist Joe Biden nicht wirklich ein Zeichen das das ernst gemeint ist!

Denn wenn es wirklich danach ginge dürften die Demokraten wenn sie denn einen weißen Kandidaten aufstellen eigentlich nur Buttigieg aufstellen der ist immerhin schwul das gleicht aus das er weiß ist.

Ansonsten müsste es eigentlich eine Frau sein, besser noch eine Frau wie Kamala Harris mit multiethnischem Hintergrund.

Es ist die schönste Satire das die Demokraten den bösen alten Mann Trump mit dem noch älteren und keinesfalls unproblematischen Joe Biden besiegen wollen!

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