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US-Präsidentschaftswahl 2020: Irakkrieg-Veteran will für Demokraten kandidieren
Tom Williams/AP

Der demokratische Parlamentarier Seth Moulton will Präsidentschaftskandidat in den USA werden. Sieben Jahre kämpfte der heutige Verwaltungsjurist im Irak - das bestimmt große Teile seiner Politik.

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Antila 22.04.2019, 14:57
1. Ein geeigneter Kommandant für Guantanamo.

""Vor 16 Jahren hat die Regierung in Washington mich und meine Freunde in einen Krieg geschickt, der auf Lügen basierte", schrieb er auf Twitter. "Nun ist es an der Zeit, dass die Generation, die gekämpft hat, von der Generation übernimmt, die uns dorthin schickte.""

Völlig zusammenhangloses Gefasel. Das Verbrecherische am Irak-Krieg wurde damals allgemein thematisiert und wenn er an diesem Verbrechen teilnahm, soll er auch seine Verantwortung übernehmen. Aber nicht, in dem er in versucht Pöstchen zu ergattern, sondern sich bewusst wird, dass seine Intelligenz nicht ausreicht, um Lügen zu erkennen.

Bush. jun mag ein Verbrecher gewesen sein. Aber er war in dem gleichen Alter nicht so dumm, an dem Vietnam-Krieg von Kennedy teilzunehmen.

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irobot 22.04.2019, 14:59
2.

Vielleicht sollten die Demokraten schon in diesem Jahr mit den Vorausscheidungen anfangen. Bei der Masse an Bewerbern kann das dauern.

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bigmitt 22.04.2019, 15:22
3. Ein breites....

....Feld an Kandidaten , es ist schön zu sehen das es viele Bewerber gibt, jedoch wer will sich vorstellen das die DNC mit einer Klobuchar oder Warren oder einem Buttigieg ( der noch am meisten bisher positiv überraschte) gegen Trump antritt?
Hillary wird wieder antreten, sie wartet nur noch den passenden Zeitpunkt ab um ihre Kandidatur zu verkünden, da bin Ich mir sicher.

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wolfgang_egelkraut 22.04.2019, 15:30
4. Antila,

Hier sollte man sich nur äußern, wenn man nüchtern ist.
Bush Junior kommt aus einem reichen Haus und hat alles genutzt, um Vietnam zu umgehen. Diese Möglichkeit hatten damals nicht so viele jung Männer in USA.

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meybauer 22.04.2019, 15:31
5.

Zitat von bigmitt
Hillary wird wieder antreten, sie wartet nur noch den passenden Zeitpunkt ab um ihre Kandidatur zu verkünden, da bin Ich mir sicher.
Wird sie sicherlich nicht, denn ihr Ego würde eine zweite, noch grössere Niederlagen, nicht verkraften. Tritt HRC an, wird Trump mit einem noch nie dagewesenen Landrutsch wiedergewählt. Momentan versuchen die Demokraten aber auch wirklich alles, dass dies der Fall sein wird: Steuererhöhungen, Reparationszahlungen an Schwarze, ein gar buntes Feld von Zielen, wobei eine/einer immer versucht den/die anderen an tollen Ideen zu übertreffen.
Uncle Joe tritt Mitte dieser Woche an. Er liegt vorne. "White old man"liegt vorne in den Umfragen und wird wohl auch der Kandidat werden. Alles beim alten im Establishment der Dems!

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Watschn 22.04.2019, 15:37
6. Es scheint ein ziemliches Dem-Kandidaten-Sammelsurium zu geben..

Nach....Delany, Yang, Warren, Sanders, Harris, Castro, Gabbard, Gillibrand, Swalwell, Klobuchar, Williamson, Booker, Hickenlooper, O'Rourke, Inslee, Messam, Gravel, Tim Ryan, Buttigieg, Kander, Patrick....evtl. noch mit Biden, Kerry....

.....und den heiss Gehandelten wie: Oprah Winfrey, Mark Zuckerberg, Sheryl Sandberg, Dwayne Johnson, Meryl Streep, Tom Hanks, Susan Sarandon, Van Jones, Madonna, Matt Damon, Will Smith, Beyoncé, Michael Cohen, Neil Young, Martin Sheen, Stormy Daniels, Lindsay Lohan, Michael Avenatti, Willie Nelson, Kelly Osbourne...

...nun munter weiter im Takt mit Moulton.....und...und...
Da könnte doch glatt 'die Bude' voll werden, mit ca. 50 Kandidaten - ....bereit zum Präsi-Check auf der TV-Stange ähh...-Bühne..

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DorianH 22.04.2019, 15:38
7.

Zitat von irobot
Vielleicht sollten die Demokraten schon in diesem Jahr mit den Vorausscheidungen anfangen. Bei der Masse an Bewerbern kann das dauern.
Viele Bewerber heißt nur, daß viele gleich zu Beginn rausfliegen werden.

Da werden sich ziemlich schnell drei, vier Favoriten herauskristallisieren, denke ich.

@bigmitt

Daß Clinton nochmal antritt, mag sein, aber die Demokraten wären mit dem Klammerbeutel gepudert, würden sie sie wirklich wieder nominieren.

Ein Fehler, den mal einmal macht, ist einfach nur ein Fehler.
Macht man denselben Fehler nochmal, ist es Dummheit.

Clinton war eine schwache Kandidatin, je schneller das die Demokraten merken, sollte sie wirklich antreten, desto besser.

Genauso skeptisch bin ich bei Sanders, nicht wegen seiner politischen Richtung - da wäre ich absolut für ihn -, sondern wegen seines Alters.

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keinblattvormmund 22.04.2019, 15:39
8.

Zitat von Antila
Das Verbrecherische am Irak-Krieg wurde damals allgemein thematisiert und wenn er an diesem Verbrechen teilnahm, soll er auch seine Verantwortung übernehmen. [...] Bush. jun mag ein Verbrecher gewesen sein. Aber er war in dem gleichen Alter nicht so dumm, an dem Vietnam-Krieg von Kennedy teilzunehmen.
Ich habe selten dermaßen geballten Unsinn gelesen:
Als wenn ein Soldat sich aussuchen könnte, ob er an einem Krieg teilnimmt oder nicht.
Bush jr. hat sich schlichtweg vorm Vietnamkrieg gedrückt und wurde dafür als als "draft dodger" gescholten („ein sich der Einberufung Entziehender“).
Der Vietnam Krieg ist im übrigen nicht Kennedys Krieg gewesen. Als die USA den Vietnam Krieg begann, war Kennedy bereits tot.

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bluebill 22.04.2019, 16:03
9. Viele wollen Präsident werden.

Es gibt offenbar eine große Zahl an Leuten, die gerne die USA regieren wollen. Aus den unterschiedlichsten politischen Ecken und mit den unterschiedlichsten Motivationen. Sie eint ein stählerner Glaube an das eigene Fortkommen. Wer in die nähere Wahl kommt und letztlich die Wahl gewinnt, kann man jetzt noch nicht ansatzweise absehen. Schließlich ist der Wahlkampf in den Staaten eine gigantische Show, die viel Geld kostet. Schon oft haben Demagogen mit zweifelhafter Eignung gewonnen. Oder reiche Bewerber den Sieg gekauft. Wir als Europäer wünschen uns vielleicht einen zweiten Obama, aber wir haben keinen Einfluss darauf.

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