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US-Präsidentschaftswahl: Bernie Sanders will erneut kandidieren
REUTERS

US-Senator Bernie Sanders will abermals für die Präsidentschaft kandidieren. Der 77-Jährige kündigte seine Bewerbung am Dienstag in einem Radiointerview an.

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jdoehrin 19.02.2019, 14:10
10. Bernie könnte es schaffen.

... die Massenbewegung müsste nur der in GB vergleichbar sein, wo es ihretwegen Corbyn 2x geschafft hat, sich innerparteilich durchzusetzen.
Die Wähler "in der Mitte" abholen ist ein alter Irrglaube. Zwar sind nicht Phantasten gefragt, aber Leute mit deutlichem Profil.
Erinnerung: Willy Brandt hieß 1972 Volksverräter, Ausverkäufer nationaler Interessen, und Freund der kommunistischen Machthaber in Pankow. Dieselbe Partei (CDU) feiert ihn heute als Realisten und großen Staatsmann. Kohl setzte seine Politik der Entspannung fort.
Ach ja. Willy, der Freund der Machthaber in Pankow und Volksverräter, gewann diese polarisierten Wahlen 1972 mit einem von der SPD nie wiederholten Ergebnis.
Sanders ist 77, aber jung. Er gibt auch Nichtweißen Hoffnung.

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mostly_harmless 19.02.2019, 14:17
11.

Zitat von rudisresterampe
...dank nicht wählbaren, gefühlt zu linken, wenig charismatischen Kandidaten. Und dass mir keiner mit Creepy Uncle Joe Biden kommt.....
In der realen Welt ist Sanders in den USA seit Jahren der beliebteste Politiker. Und - sein Alter aussen vor gelassen - bei niemanden ist - Stand heute - die Chance Trump zu schlagen höher als bei Sanders

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tmhamacher1 19.02.2019, 14:18
12. Bernie Relaoded

Donald wird's freuen!!!

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skeptikerjörg 19.02.2019, 14:20
13. Armes Amerika

Wenn den tatsächlich ein bei einem möglichen Amtsantritt 80jähriger die große Hoffnung der Demokraten, der jüngeren Generation der US-Bürger und des Anti-Trump-Lagers werden soll, dann tut mir Amerika leid. Nichts gegen Sanders (der übrigens nach unserer Politskala nicht links wäre), aber ein alter Mann soll die USA von einem einem charakterlosen, nicht ganz so alten Narzisst USA runter gewirtschafteten USA wieder auf die Beine stellen? Das wäre wirklich arm, wenn die Demokraten darauf bauen müssten.

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deufin 19.02.2019, 14:30
14. Tulsi Gabbard

Der Artikel lässt ganz zufällig die wohl beste Kandidatin für die Demokraten weg... Tulsi Gabbard!

Weiblich, Afghanistan und Irak-Veteranin und nicht dem Establishment hörig.

Aber sie wird ja jetzt bereits schon von den Medien in den USA niedergeschrieben, und die Demokratische Partei hat Ihr auch direkt mal einen riesigen Haufen an Auflagen gegeben, um überhaupt an den Debatten teilnehmen zu dürfen. Sie wird praktisch von der ersten Minute an von Ihrer Partei um eine mögliche Kandidatur betrogen.
Bernie Sanders wird auch keine Chance bekommen, so wie schon 2016 nicht. Die Demokraten haben sich bereits auf Kamala Harris und Cory Booker geeinigt, und die wird Trump locker besiegen.

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madameping 19.02.2019, 14:31
15. Ich wünschte, es wäre eine gute Idee

Mir wäre ein Herr Sanders als Präsident eintausend mal lieber als dieser orangefarbene Heini, der sich mit seiner Mexiko-Mauer längst zum Denkmal seiner eigenen Beschränktheit gemacht hat.
Ob Sanders allerdings wirklich eine Chance gegen Trump hat, wage ich nicht zu glauben. Ich sage es ja nicht gerne, aber: zu links, zu alt, wenn er auch sehr charismatisch sein soll.
Aber, das weiß die Welt ja nun seit spätestens November 2016, tickt die amerikanische Seele anders und ist immer wieder gut für Überraschungen...

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Phil2302 19.02.2019, 14:34
16. Wahnsinn

"Allerdings gibt es in der Partei nun auch kritische Stimmen, die hinterfragen, ob die Demokraten wirklich mit einem weißen Mann in diesem Alter bei der nächsten Präsidentschaftswahl antreten sollten." Na wenn Hautfarbe und Geschlecht die wichtigsten Kriterien der Demokraten sind, dann tut es mir leid. Ich kann es kaum fassen, dass das als Nachteil gelten soll. Ich könnte niemals eine Partei wählen, die ein Problem mit weißen Männern hat. Wer so denkt, der hat es nicht verdient, gewählt zu werden.

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Lankoron 19.02.2019, 14:36
17. Biden und Sanders

hätten sich aus dem ganzen Chaos raushalten sollen, und lieber parteinahe Unterstützer für den/die letztendliche Kandidat/in besorgen sollen. So bieten die Demokraten mal wieder ein grosses Chaos an. Besonders Sanders ist nicht von der Masse wählbar....zumal er ja schon gegen Clinton in einer Vorwahl verloren hat. Mit Biden oder Sanders holt man vielleicht linke oder junge Wähler an die Urnen....aber man wird enorm viele in der Mitte verlieren und damit Trump stärken.

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brotfresser 19.02.2019, 14:49
18. Dieser Sanders wird damit zum Wahlhelfer für Trump

Wer soll denn einen Mann mit jetzt 77 Jahren ernsthaft wählen. Bei seiner Ernennung würde er fast 80 sein. Mein Gott, müssen alte Männer sich immer wie Teenies aufführen. Können die sich nicht mal zurücknehmen.

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ford.prefect 19.02.2019, 14:49
19. falscher Kandidat

Die Demokraten werden nur mit einem Kandidaten der Mitte gegen Trump gewinnen können. Das linke Lager ist allein nicht stark genug, man braucht Wähler aus der Mitte. Ein Kandidat, der auch nach unseren Maßstäben links ist, führt nur dazu, dass die Mehrheit dann eben Trump als das "kleinere Übel" wählt. Die Bürger der USA sind nach wie vor mehrheitlich liberal in dem Sinne, dass sie einem starken (Sozial-)Staat misstrauen. Freiheit und Verantwortung des Einzelnen haben traditionell einen viel höheren Stellenwert, als beispielsweise bei uns. Eine Steuer- und (Sozial-)Abgabenlast vergleichbar der unseren wäre dort völlig unvorstellbar und würde vermutlich einen Bürgerkrieg auslösen.

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