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US-Präsidentschaftswahl: Clintons Wahlkampfmanager kündigt Beteiligung an Neuauszählu
REUTERS

Die chancenlose Grünen-Präsidentschaftskandidatin Jill Stein lässt das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl im US-Bundesstaat Wisconsin prüfen. Nun gab Hillary Clintons Wahlkampfmanager bekannt, den Vorgang zu unterstützen.

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bigmitt 27.11.2016, 02:18
100. 2 Sachen sind äußerst. ....

...Interessant. Jill Stein, die nicht mal ganze 3 Millionen an Spenden über den gesamten Wahlkampf einsammeln konnte, bekommt in 3 Tagen über 6 Millionen zusammen. Wieso verlangt Stein nicht auch die Auszählung der Staaten die knapp an Clinton gegangen sind?

Zum Anderen : Ausgerechnet die Clinton Kampagne möchte den Wiederauszählungsprozess mit beobachten zum Schutz Ihrer eigener Wähler.
Zur Erinnerung: Es laufen gegen die Demokraten zahlreiche Gerichtsverfahren aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei den demokratischen Vorwahlen in Kalifornien, Nevada und New York. Hier wird ausgerechnet von einer Grünen der Bock zum Gärtner gemacht.

Ich habe es nie verstanden warum man in den USA unbedingt Wahlmaschinen benutzt und nicht 100 % Papierzettel benutzt. Als ich hier vor der Wahl das Risiko der Manipulation angesprochen hatte wurde das auch abgetan und erklärt die Maschinen seien nicht zentral manipulierbar. ..nur einzeln...bin sehr gespannt was da rauskommt. Spannung wird auf jedenfall hochgehalten und es gibt in den USA kein Nachrichtenloch zwischen Thanksgiving ujd Neujahr .

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attis 27.11.2016, 02:23
101.

Zitat von mistergarak
Und alles ist in Ordnung! LOL Woher der Glaube kommt das das etwas bringen wird weiss ich auch nicht. Ich mache mir jedenfalls keine Sorgen das der Unsinn von Jill Stein etwas bringt. Es ist einfach zu schwer Manipulation in dem Umfang zu beweisen (selbst Clintons Leute sagen ja es gibt weder Beweise noch Indizien nur halt die statistischen Abweichungen) das sich das Wahlergebnis dadurch ändert. Vor allem in Pennsylvania dürfte es auf Grund der dort geltenden Vorschriften zum Recount unmöglich sein etwas am Ergebnis zu ändern! Für mich sieht das nur nach dem peinlichen Versuch des Clinton Lagers aus mit Hilfe der Strohfrau Jill Stein Trump zu beschmutzen. Denn es ist statistisch auch merkwürdig das sie für ihre Wahlkampagne nur 3,5 Mio. Dollar zusammen bekomen hat, für den Recount innerhalb weniger Tage aber fast 6 Millionen! Komisch das den Wählern der Grünen die Wahl weniger wichtig erschien als ein bedeutungsloser Recount! ;)
Der Versuch ist nicht peinlich. Trump zu wählen ist an Peinlichkeit schwer zu übertreffen.

Man darf dabei nicht außer Acht lassen: Trump-Wähler sind derart in den Lügen und Projektionen verliebt, dass es durchaus Trump-Wählern zuzumuten ist, sich auch bei dem Auszählen diesen Stils zu bedienen. Das Misstrauen jedenfalls ist begründet, durch Trump und den Trump-Wähler selbst. Man muss dafür, um das zu sehen, nicht mal ein Grüner sein. Nicht mal ein Demokrat.

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attis 27.11.2016, 02:41
102.

Zitat von neanderspezi
Statistik ist kein Spiel mit sieben Siegeln. Wenn Sie zwei Grundgesamtheiten haben, eine Stimmauszählung mittels Stimmzettel, die andere per digital erfasster Erhebung, und Sie wollen prüfen ob die Ergebnisse vergleichbar sind, so gibt es dafür Signifikanzprüfungsmöglichkeiten und nicht eine als vage zu bezeichnende statistische Abweichung. Das Verfahren zum Nachweis nicht signifikanter, signifikanter und hochsignifikanter Unterschiede in den beiden Datensammlungen, Stimmzettel bzw. elektronisch erfasste Stimmabgabe, ist hoch entwickelt. Es wurde zwar nicht angegeben, welches Signifikanzlevel bei den prozentualen Unterschieden in den Stimmanteilen erreicht wird, aber Sie können davon ausgehen, dass sich die Ergebnisse hoch signifikant unterscheiden und nur deswegen sind Statistiker stutzig geworden und haben eine Neuauszählung angeraten.
Es ist schon erstaunlich, dass bei einhundert Kommentaren sich ab und an einer findet, der intelligent ist.
Ebenso ist es erstaunlich, dass ein Kommentator, der intelligent ist, sich in seinem ausgedachten Namen den Neander einbringt. Das zeugt natürlich von Humor, der sich selbst nicht ausschließt.
Das ist schon mal gut. Sehr gut.

Was viele nicht wissen: Das Ego wird dann still, wenn Wahrheit und Klugheit erscheinen. Das ist deshalb so, weil Wahrheit und Klugheit Licht mit sich bringen - und das Ego scheut Licht, weshalb es sich in sich selbst zurück zieht.
Was viele auch nicht wissen: Angst, Geschrei, Schwäche (also kein Widerstand) usw. fördern das Ego, sowohl das eigene als auch das äußere.

Kurzum: Ich finde ihren Kommentar Licht erzeugend. Sie sind näher bei Gott, als sie zu denken wagen.

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gegenpressing 27.11.2016, 02:47
103.

Machen wir uns nichts vor, die Finanzelite und der militärisch industrielle Komplex wird niemals zulassen, dass ihr Kandidat Trump noch verliert. Jeder kann sich die Börsenkurse nach der Wahl anschauen und weiß, wer von Trumps Wahl besonders profitiert.

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Sonnendieb 27.11.2016, 02:56
104. @39 Aheist_Crusader

Weshalb eine Legitimation des Wählers undemokratisch sein soll, erschließt sich mir nicht einmal ansatzweise. Genau so etwas würde ja eine Mehrfachwahl gestatten, denn dann könnte die betroffene Person einfach eine Art von Wahltour durch allen möglichen Wahllokale machen und dort ihre Stimme abgeben. Welche Minderheiten speziell meinen Sie eigentlich?

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naklar261 27.11.2016, 03:38
105. gut jetzt

ich hoffe nur das sich herausstellt das alles okay war. langsam nervt es nur noch, dieses Trump bashing...Amerika hat sich entschieden und gut ist. Jeder auf der Welt weiss das Amerika jetzt einen Voll- oten und W- er als Praesident hat, aber das ist kein Grund es jeden Tag zu wiederholen ...

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attis 27.11.2016, 03:45
106.

Zitat von mistergarak
.....Fakt. Sie und die Clinton Anhänger schliessen daraus auf mögliche Manipulationen an den Maschinen. Trump Anhänger schliessen daraus auf Manipulationen bei den Wahlzetteln die manuell gezählt wurden. Und ich schliesse daraus das viel Lärm um nichts gemacht wird! Denn wenn sie diese Kanne Würmer erstmal aufmachen wird sich jeder! knappe Wahlverlierer hinstellen und alles und nichts in Frage stellen angefangen bei Briefwählern, Wähler die doppelt wählen oder dank fehlender ID-Vorschriften mit der Wahlbenachrichtigung für Kranke und Tote wählen (was man den Demokraten nachsagt). Zu welchem Chaos das führt können sie sich ausmahlen. Und bei dem großen Vorsprung den Trump im Electoral College hat ist dieser Kampf aussichtslos!
Sie ziehen die falschen Schlussfolgerungen. Nicht jeder, der gegen Trump ist, ist auch ein Clinton-Fan. Und Herr neander hat nur etwas einleuchtend erklärt. Wohingegen Ihre Erklärung wenig einleuchtend ist. Außerdem: Lieber Trump-Fans auf den Straßen als im Präsidentenpalast. Das macht einen wesentlichen Unterschied aus.

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oberfrange 27.11.2016, 04:04
107.

Trump hat gewonnen, der Verfassung der Vereinigten Staaten gemäß. Da kann man auszählen, wie man grün und bunt will. Die Reaktionen auf eine Trump Niederlage wären bestimmt nicht so gewalttätig und ausufernd ausgefallen wie sie es jetzt andersherum sind. Und was in der deutschen Presse geschwurbelt wird, wird den Trump nun wirklich einen Fliegenschiss interessieren. Ich wünsche ihm viel Glück und ich denke, er wird ein guter US Präsident. Bei Reagan hat auch jeder gedacht, das wird ne Katastrophe, aber dann hat er das doch nicht so schlecht gemacht. Möge sich die Geschichte wiederholen. Und so ne Amtszeitenbegrenzung wie da drüben hätten unsere Kanzler/etten auch mal nötig. Die Amerikaner müssen ihre Amtsinhaber maximal acht Jahre ertragen, wir noch länger!

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dereuropaeer 27.11.2016, 04:18
108.

Jetzt wird Trump mit seinen eigenen Waffen geschlagen. Finde ich super

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attis 27.11.2016, 04:36
109.

Zitat von schlaueralsschlau
Zitat: "Sie können noch nicht mal richtig zitieren und bezeichnen andere indirekt als dumm. Wie kommen Sie darauf, dass Trump kein Präsident ist? Wer ist denn Ihrer Meinung nach der nächste Präsident der USA? Mit euch Linken war ja noch nie viel los aber in letzter Zeit wirds immer unterirdischer." --- Sehr geehrter danido, da ich gerade in der u Bahn sitze und über mein Handy hier bin kann ich die zitierfunktion von Spon nicht nutzen, benutze daher etwas, das jeder versteht/ verstehen sollte. Wäre ich nicht in der Lage gewesen "richtig" zu zitieren (ja, es gibt unterschiedliche Wege, welche auch anerkannt werden), hätte ich damals nicht mal das erste Semester überlebt, geschweige denn einen Abschluss erreicht. Von Ihnen würde ich zu gerne wissen, was denn hier das richtige zitieren wäre und würde mich über eine Antwort freuen. Bezüglich Präsident. Natürlich ist Trump noch kein Präsident, streng genommen ist er nicht mal gewählt worden (Wahlmänner) aber es ging mir darum, dass er kein Präsident dieses (Deutschland!) Landes ist!! Leider fühlen sich zu viele Menschen angegriffen sobald Goldhamster kritisiert wird. Jetzt bitte ich erneut um Ihre Antwort
Da sehen Sie mal. Ich hatte sie eben gegenüber Ihrem Kritiker verteidigt, dass Trump kein Präsident ist, nämlich auch dann nicht, wenn er Präsident ist.
Dass er aber auch kein Präsident von Deutschland ist, das habe ich nicht bedacht.
Sie haben jedenfalls Recht: Trump ist kein Präsident von Deutschland. Aber ich stehe zu meinem Wort: Trump ist auch kein Präsident der USA, selbst wenn er mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde. Aus dem einfachen Grunde: Menschen, die Trump zum Präsidenten wählen, wissen nicht, dass sie einen Präsidenten wählen. Sie denken zu wissen, das ja. Aber das ist kein Wissen, sondern Denken. Insofern ist Trump ein gedachter Präsident und kein gewusster.

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