Forum: Politik
US-Präsidentschaftswahl: Donald Trump und die Furcht vorm Atom-Affekt
REUTERS

Donald Trump gilt als desinformiert, leicht reizbar. Man dürfe ihm nicht die Macht über Amerikas Atomwaffen anvertrauen, warnen seine Gegner. Kann ein US-Präsident tatsächlich allein über einen Nuklearschlag entscheiden?

Seite 14 von 19
headmiller 06.08.2016, 18:06
130. Amerikanische Kriegsverbrechen - nicht wirklich, oder?

Zitat von 1smiler1
Japan war nicht zur bedingungslosen Kapitulation bereit und bei der Einstellung der japanischen Soldaten "ergeben ist keine Option" und der Bevölkerung hätten die Amerikaner noch tausende, eher zehntausende, Soldaten verloren. Selbst nach der ersten Atombombe hatte Japan nicht kapituliert. Nach der 2. kam die Kapitulation auch nur weil die Japaner nicht wussten das die Amerikaner keine weitere A-Bombe mehr hatten.
Natürlich waren das Verbrechen an Zivilisten! Also Kriegsverbrechen! Ihre "Rechenbeispiel" vergißt zu erwähnen, das noch heute Japaner an amerikanischen Atombomben sterben - Also von 1945 bis heute müßten das mittlerweile total einige Hunderttausende sein. Sehr junge und sehr alte.
Denken Sie mal nach. Fällt schwer, ich weiß.

Und noch etwas: Eine japanische Müllerweisheit sagt" Das Mehl einer Mühle ist so gut das Herz des Müllers".


Freundliches Glück zu! vom Headmiller!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hermes75 06.08.2016, 18:09
131.

Zitat von deutscher-spion
Wenn J. W. Bush über Atomwaffenangriff entscheiden durfte (im Ernstfall), darf es Trump auch. Schlimmer als Bush wird es niemanden geben.
Bush jr. war schon eine ziemliche Zumutung als Präsident, aber der hatte zumindest etwas Erfahrung als Politiker. Trump ist ein völlig unbeschriebenes Blatt und zeigt alle Merkmale einer ausgeprägt narzistischen Persönlichkeit.
Der wird im Zweifel auf nichts und niemand hören.
Auch wenn man es sich nicht vorstellen mag:
Trump wäre definitiv noch schlimmer als Bush jr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hermes75 06.08.2016, 18:16
132.

Zitat von NauMax
Es gibt bei vielen Raketen noch die Möglichkeit, diese nach dem Start zu sprengen. Da es sich bei Atomraketen im Grunde um dieselbe Technologie handelt, mit der wir Satelliten ins All schießen, dürfte eine Selbstzerstörung im Grunde möglich sein. Das Problem wäre wohl viel eher, dass ein Raketenstart umgehend eine Reaktion der Gegenseite hervorrufen würde.
Ja, so ist es. Die Großmächte verfügen über satellitengestützte Aufklärungssysteme die den Start von solchen Raketen umgehend melden.
1983 hatte ein sowjetischer Satellit eine Fehlfunktion und meldete fälschlicherweise einen Raketenabschuss der USA - auch das hätte beinahe einen Gegenschlag der Sowjetunion ausgelöst.
Die Welt ist damals nur sehr knapp einem Inferno entgangen.
Als Reaktion auf diesen Vorfall hat man dann zusätzliche Sicherungsmaßnahmen eingeführt aber grundsätzlich ist die Gefahr weiterhin da.
Deshalb sind die Russen auch nicht begeistert von der Idee der USA Interkontinentalraketen mit konventionellen Sprengköpfen auszurüsten.
Der Start einer solchen Waffe wäre nicht von dem Start einer Nuklearwaffe zu unterscheiden und bis zum Einschlag wartet da keiner ab...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schlauberger1 06.08.2016, 18:28
133. Inkorrekte Beschreibung.

Es gibt glaube ich eine Zwei-Mann-Regel. Der Verteidigungsminister muß sich ebenfalls authentifizieren und die launch order bestätigen. Der Minister hat zwar kein Veto-Recht im eigentlichen Sinne, kann aber mit der Verweigerung der Authentifizierung die tatsächliche launch-order zumindest verzögern/verhindern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wahrsager26 06.08.2016, 18:30
134. MrTrump

Dem Herren würde ich zutrauen,das er genau auf diese Art auf Stimmenfang geht.Schauspielerei.Viel interessanter wäre aber,wenn man wüsste wie er wirklich ist und in den vergangenen Jahren war.So arbeiten wir uns jenseits des Atlantiks ab,wo es doch auch bei uns sehr interessante Themen und Personen gibt: Zum Beispiel Herrn Boris Palmer aus Tübingen!Danke

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zaqsam 06.08.2016, 18:35
135. Der Psychopath, der die Welt zerstörte

Zitat von wx99
Der Psychopath, der die Welt zerstörte - ich hoffe, das wird nur eimal der Titel eines Kinofilms - sicher bin ich mir bei Typen wie Trump, Putin, Kim und Co aber nicht mehr - :-(
wie soll 2 x auch möglich sein!

Wobei ich eher die andere Seite sehe ohne Kim!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hm2013_3 06.08.2016, 18:40
136. ich dachte

es waren immer zwei Befugte, die jeweils einen Schlüssel dazu hatten und sie gleichzeitig drehen mussten. Hat sich da was geändert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
soldev 06.08.2016, 18:43
137.

Zitat von Phil2302
Und doch hat bis jetzt nur eine von beiden einen Krieg angefangen. Ganz im Ernst: Ich möchte keinen von denen im Weißen Haus sehen. Schade, dass die Vorwahlen nicht demokratisch sind.
Schade, dass da gar nichts demokratisch ist bei den Amis. Man kann nur Präsident oder Senator werden, wenn man genug Geld hat - Qualifikation zählt nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
betasheet 06.08.2016, 18:52
138.

Zitat von MoGas
"Several months ago, a foreign policy expert on the international level went to advise Donald Trump. And three times [Trump] asked about the use of nuclear weapons. Three times he asked at one point if we had them why can't we use them," http://www.cnbc.com/2016/08/03/trump-asks-why-us-cant-use-nukes-msnbcs-joe-scarborough-reports.html
Joe Scarborough ist alles andere als eine seriöse Quelle, steht er doch den Koch Brüdern sehr nahe, wahrscheinlich sogarauf ihrer Gehaltsliste. Die Brüder haben jedenfalls eine heftige Aversion gegen Trump entwickelt. Bevor diese sich negativ über Trump äußerten, konnte Scaraborough nicht oft genug mit Trump in seiner Show sprechen lassen und ihm Honig ums Maul schmieren.
Trump selbst dementiert, ebenso Paul Manafort und andere Anwesende. Solange Scarborough keinen Beweis liefert bzw. den Namen des angeblichen Beraters nennt, den Trump dreimal gefragt haben soll, kann man das nur als Schmutzkampagne gegen Trump betrachten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
1smiler1 06.08.2016, 18:55
139. Nö

Zitat von headmiller
Natürlich waren das Verbrechen an Zivilisten! Also Kriegsverbrechen! Ihre "Rechenbeispiel" vergißt zu erwähnen, das noch heute Japaner an amerikanischen Atombomben sterben - Also von 1945 bis heute müßten das mittlerweile total einige Hunderttausende sein. Sehr junge und sehr alte. Denken Sie mal nach. Fällt schwer, ich weiß. Und noch etwas: Eine japanische Müllerweisheit sagt" Das Mehl einer Mühle ist so gut das Herz des Müllers". Freundliches Glück zu! vom Headmiller!
was soll daran schwer sein? Normale Bombardierungen inkl. Feuerstürme zeigten weder in Deutschland und noch weniger in Japan den geringsten Erfolg um ein Ende des Krieges herbeizuführen.
Natürlich starben noch Jahrzehnte später in Folge der Strahlung Menschen.
Na und?
Bei einer konventionellen Invasion und weiteren andauernden Bombardierungen wären auch unzählige Japaner gestorben und eben auch GIs. Bei dem irrsinnigen Ehrenkodex der Japaner. Nichts zu fressen, keine Munition, krank aber kämpfen...
Allein auf Iwo Jima starben 130.000 japanische Soldaten.
Bei 12k toten und 60.000 verletzten GIs.
Für die Invasion der Hauptinseln planten die Alliierten mit 1,5 Millionen Soldaten....

So starben sie eben nicht bereits 1945 sondern, wie viele Soldaten im übrigen auch, erst an den Spätfolgen in dem Fall halt der Strahlung geschuldet.


Wenn sie mit der Wahrheit ein Problem haben, ist es ihr Problem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 19