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US-Präsidentschaftswahl: Was für Bernie Sanders spricht - und was nicht
AFP

Donald Trump bekommt einen neuen alten Widersacher: Bernie Sanders setzt auf eine Neuauflage seiner Präsidentschafts-Kampagne von 2016. Kann das funktionieren?

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Tschüß 19.02.2019, 22:37
20. Der alte Mann und der Trump.

Man sollte immer mal mitbekommen, wann es reicht. Aber ok, das weitere Jahr wird hier natürlich von allen möglichen Fantasien bzgl. der Nichtwiderwahl von Trump, der ja schon nicht Präsident werden konnte, angefüllt sein. Also hat auch Sanders dort sein Plätzchen. Aber bitte nie vergessen, wir lesen das hier zwar, während in den USA, wo das hier so gut wie niemand liest, dann gewählt wird.

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finternational 19.02.2019, 22:49
21.

Immer das "hohe' Alter anzuführen ist völlig unverständlich. Reagan war auch schon 70 als er angetreten ist. Sanders der so alte, hatte doch gerade auch unter Jungen mit die meisten Anhänger in '16.

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umweltfreak 19.02.2019, 22:50
22. Sanders

haette bereits 2016 der Kandidat der Demokraten sein muessen, wenn nicht die Demokratische Partei und Hillary Clinton bei den Vorwahlen getrickst (betrogen) haetten. Und zu alt ist Bernie auch nicht, er und Trump sind beide in den Siebzigern (the new fifties). Wird Bernie der Kandidat und nimmt Kamala Harris oder Elizabeth Warren als VP in sein Team, hat er die besten Aussichten, die Wahl zu gewinnen. Das junge Amerika vergoettert Bernie.

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umweltfreak 19.02.2019, 22:56
23. Sanders

haette bereits 2016 der Kandidat der Demokraten sein muessen, wenn nicht die Demokratische Partei und Hillary Clinton bei den Vorwahlen getrickst (betrogen) haetten. Und zu alt ist Bernie auch nicht, er und Trump sind beide in den Siebzigern (the new fifties). Wird Bernie der Kandidat und nimmt Kamala Harris oder Elizabeth Warren als VP in sein Team, hat er die besten Aussichten, die Wahl zu gewinnen. Das junge Amerika vergoettert Bernie.

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ichlassmichnichtzenzieren 19.02.2019, 23:22
24. Go Bernie go ...

Etwas besseres kann Donald Trump gar nicht passieren. Der Job Maker gegen einen Sozialisten. Der Bernie hat schon Hillary enorm geschadet und nun mischt er wieder munter mit. 2 Jahre vor der Wahl haben die Demokraten noch immer keinen Messias, der Arbeitslosenquoten wieder steigen und die amerikanische Konjunktur und Aktienkurse wieder fallen lässt. Mit ein bisschen Glück spielt auch Hillary wieder mit im Kasperletheater und Donald Trump lacht sich schelmisch ins Fäustchen.

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g.eliot 19.02.2019, 23:48
25. Nichts gewonnen, außer 3 Mio. Stimmen mehr in popular vote

Zitat von ArndKling
Clinton hat gar nichts gewonnen. Die haben damals bei Abstimmungen betrogen, Spendengelder für Bernie Sanders an Clinton umgelenkt, Schmutzkampagnen gegen die Anhänger von Bernie Sanders gestartet. Das war ein endloser Betrug, weil Clinton bereits VOR der Wahl der Mitglieder bereits als Kandidat festgelegt wurde.
Welche Abstimmungen waren das denn? Habe sie nicht mitbekommen. Es gab nämlich keine "Abstimmungen", sondern Vorwahlen, bundesweit.
Bernie Sanders, der kein Demokrat, sondern Unabhängiger war, der als Demokrat kandidierte, wolle ausdrücklich keine Spenden der Partei. Er weigerte sich und finanzierte sich durch Kleinspenden durch sein Grassroot Movement.
Dass es in jedem 50 Bundesstaaten eine Vorwahl gab, haben Sie wohl auch übersehen.
Ich weiß nicht, was und so Sie dies alles "haunah" mit erlebt haben sollen, lassen Sie mich das wissen.
Realistischer ist die Annahme, dass die jungen Leute, vorwiegend Studenten, sich einfach nicht für die Vorwahlen der Demokraten registrieren ließen und in den Vorwahlen gar nicht abgestimmt hatten. Deshalb bekam Hillary Clinton bundesweit ein paar Millionen Stimmen mehr in der Vorwahl, das ist gewaltig. Dadurch wurde sie zur Kandidatin der Demokraten gewählt. Dass sie in der Wahl gegen Trump bundesweit drei Millionen Stimmen mehr bekam als Trump beweist wohl sehr deutlich, dass sie keine chancenlose Versagerin war, die nur durch Schumelei zur Kandidatin wurde. Und ich wette, dass Sanders Trump bei weitem unerlegen gewesen wäre.

Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Amerikaner reif ist für die Wahl eines bekennenden Sozialisten. Das klappt ja hier in Deutschland auch nicht. Oder wie sieht es denn aus mit den Linken? Es ist doch absurd zu erwarten, dass die Amerikaner mehr links wären als die Deutschen.

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raoul2 19.02.2019, 23:50
26. Das sehe ich ganz anders

Zitat von egonv
Clintons Sieg gegen Sanders hat Trump erst ermöglicht.
Hätte der damals schon zu alte (und für viele US-Amerikaner zu "linke") Sanders zugunsten von Hillary zurückgesteckt und seine AnhängerInnen früh genug aufgefordert, die frühere First Lady zu unterstützen, wäre Trump niemals gewählt worden.
Oder noch einfacher erklärt: Ohne Sanders hätten wir jetzt eine kluge (und berechenbare) Frau als US-Präsidentin.

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Schartin Mulz 19.02.2019, 23:51
27. Ich vermute ja immer noch,

dass Sanders gegen Trump besser abgeschnitten hätte. Er hätte als unverbrauchter Kandidat die abholen können, die Sehnsucht nach einem diffusen "Neuanfdang" hatten.
Clinton war dafür die Falsche.
Aber als Verlierer der Vorwahl jetzt wieder anzutreten, dazu in diesem Alter, halte ich nicht für allzu vielversprechend. Schon Clinton hatte dieses Loser-Image.

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Outdated 19.02.2019, 23:55
28. # Orakel

Zitat von shrufu
Sie haben also genau bei der Ankündigung von Trump als nichtrepublikaner gewusst er wird Präsident? ..und nicht erst als das Rennen im Gang war? Und ihre Freunde waren nicht eher ungläubig? ...sie meinen also komplexe Vorgänge die Milliarden Komponenten hat hundert Prozent Vorhersagen zu kõnnen ohne silver mit Nachnamen zu heißen? Tragen sie das ihren Arbeitgeber vor und Verlangen nach ner Gehaltserhõhung!! ..Oder sie kõnnten was für Sanders spenden.. dem Räume ich hõhere Chancen zu das ihr Gehalt angemessen steigt.. auch ohne übermenschliche Kräfte ;)
Ich war zwar nicht gemeint, ich hab aber auch zu einem sehr frühen Zeitpunkt den Sieg Trumps geglaubt.
Das war noch zu einer Zeit im Vorwahlkampf als er noch als absurdität behandelt wurde.
Warum? weil er eine Reihe von Dingen mit an den Tisch mitbrachte die schlichtweg niemand sonst zu bieten hatte.
Er war ein aussenseiter, ein Rebell, so etwas mögen die Amerikaner. Er hatte die Aufmerksamkeit der Presse und sprach viele Dinge an die vor ihm viele versprochen aber nicht gehalten hatten.
Er versprach eine Stimme für jene zu sein, die sonst nur belächelt wurden.
Er war ein Mann der wunderbar in die Stimmung der Zeit passte.

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g.eliot 19.02.2019, 23:56
29.

Zitat von Allein-Unter-Welpen
Trump bereitet bereits den Gegenangriff vor - das wird Wirkungstreffer ohne Ende geben. Die Dems werden danach nicht mehr die selbe Partei sein...
Na hoffentlich wandert sein Hexenmeister Roger Stone bis dahin nicht ins Kittchen. Na ja, er hat ja dann noch den rechtsradikalen Stephen Miller, und Alex Jones, Infowars, Rudy Giuliani, Fox et al. und all seine Pudel in der GOP werden schon mit vereinten Kräften dafür sorgen, dass abstruseste VT's zirkuliert werden.
Dumm nur, dass die Hälfte der Amerikaner all das inzwischen durchschauen.
Und schauen wir mal, was Mueller und die New York Gerichte South & East bis dahin noch an Grausamkeiten zu bieten haben...

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