Forum: Politik
US-Präsidentschaftswahl: Was für Bernie Sanders spricht - und was nicht
AFP

Donald Trump bekommt einen neuen alten Widersacher: Bernie Sanders setzt auf eine Neuauflage seiner Präsidentschafts-Kampagne von 2016. Kann das funktionieren?

Seite 5 von 8
claus7447 20.02.2019, 07:36
40.

Zitat von Allein-Unter-Welpen
indem er nicht gegen den DNC geklagt hat. Das wird weder vergessen noch verziehen. Im Prinzip koennen die Dems aufstellen wen sie wollen - die sind viel zu zerstritten. Die Kandiaten die in Gesamt-USA Mehrheitsfaehig waeren (wie z.B. Biden) werden von den Progressiven keinen Support bekommen. Und umgekehrt. Und kommt ja noch die grosse Ueberraschung in Form des Mueller Reports - 2 Jahre Zeit verschenkt ohne eigene Politik. Trump bereitet bereits den Gegenangriff vor - das wird Wirkungstreffer ohne Ende geben. Die Dems werden danach nicht mehr die selbe Partei sein...
Spielen Sie mal wieder Wunschkonzert?

Ihr Freund Donny verspielt langsam aber sicher seine Freundschaften. Ich schätze, dass die notstandsverordnung 90:10 vom Gericht kassiert wird. Und wenn sie die Demokraten noch so hassen, den eigentlich sind sie ja auch gegen Demokratie, die werden noch kommen. Keine Angst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 20.02.2019, 07:39
41.

Zitat von anitawulfel
Gut, dass spiegel.de darauf hinweist, dass es sich bei Sanders um einen alten, weißen Mann handelt. Es ist egal, wen die Demokraten aufstellen, Trumps Wirtschaftsdaten sind zu stark, selbst bei den Schwarzen ist die Arbeitslosigkeit historisch niedrig und wer jetzt wieder meckert und "aber die hohe Staatsverschuldung" als schwaches Argument ins Feld bringen will: a) unter Obama hat es ein bestimmtes Milieu auch nicht interessiert, plötzlich aber schon und b) solange die Rohstoffe in Dollar abgewickelt werden und die USA die stärkste Armee haben, solange spielt die Staatsverschuldung keine Rolle, siehe auch Japan, die mehr als doppelt so hoch, im Vergleich zum BIP, verschuldet sind.
Die Wirtschaftsdaten waren bereits gut, bevor Trump Präsident wurde, tatsächlich ist der Stellenaufbau unter ihm deutlich schwächer als in den vier Jahren davor, aber dafür macht er doppelt so viele Schulden wie Obama in der zweiten Amtszeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter-k 20.02.2019, 08:21
42. Nach Meinung vieler Amerikaner ist er ein Kommi

... und wird darum niemals gewählt.
Nach europäischen Maßstäben ist der Herr Sanders nicht mal ein richtiger Sozi, sondern eher ein Liberaler mit ein paar sozialdemokratischen Ideen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dendro 20.02.2019, 08:21
43. Bester Wahlkampfhelfer für Trump

Sanders hat die gleiche Krankheit wie die meisten Politiker: Nie zu befriedigende Eitelkeit. Anderer Begriff: Altersstarrsinn. Die wächst mit zunehmendem Alter und ist bei diesem Greis extrem ausgeprägt. Seine Kandidatur ist der Beweis. Wäre er in der Lage das Wohl seines Landes über seine vergreisten Befindlichkeiten zu stellen, würde er mit seinen vielen Kontakten usw. mit helfen, einen jungen Kandidaten / junge Kandidatin aufzubauen. Tut er aber nicht. Die sieht er offenbar eher als Konkurrenten. Trump wir es freuen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
teddyhh 20.02.2019, 08:26
44.

Zitat von HerrPeterlein
Hillary war so dermaßen unbeliebt, Sanders hätte gegen Trump gewonnen. Die Demokraten müssen dieses Mal einfach nur die eigenen Wähler entscheiden lassen, ohne Superdeligierte die nur nach Parteitaktik wählen. Dann gewinnen sie locker gegen einen schwachen Trump.
Sie sollten nicht immer den Medien glauben was die Beliebtheit Clintons angeht. 3 Millionen mehr Stimmen als der Amtsinhaber sprechen da nämlich eine ganz andere Sprache...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Aberlour A ' Bunadh 20.02.2019, 08:38
45. Hillary war so dermaßen unbeliebt?

Zitat von HerrPeterlein
Hillary war so dermaßen unbeliebt, Sanders hätte gegen Trump gewonnen. Die Demokraten müssen dieses Mal einfach nur die eigenen Wähler entscheiden lassen, ohne Superdeligierte die nur nach Parteitaktik wählen. Dann gewinnen sie locker gegen einen schwachen Trump.
Wenn Hillary soooo unbeliebt gewesen wäre, hätte sie kaum den Popular Vote (die Aufsummierung aller Stimmen landesweit) gegen Trump gewinnen können. Remember: es war eine verdammt knappe Sache und schließlich waren es nur ein paar tausend Stimmen in Pennsylvanien, die Trump die Präsidentschaft bescherten. Einen Staat, den auch Sänders wohl nicht geholt hätte, wegen des Flächencharakters und vieler ländlicher Wahlkreise. Zumal man auch mit Vergleichen vorsichtig sein muss. Sanders hätte es Trump sicherlich erleichtert, eine "Anti-Commie" Kampagne zu führen. Und wenn im Land der Baseball Cap-Träger irgendetwas verfängt auch und gerade im Bereich der gemeinen Arbeiterschaft - dann mit Sicherheit der Commie-Verdacht. Da kann Sanders noch so viele Studenten in den großen Städten hinter sich versammeln. Amerikanische Arbeiter wählen ja noch nicht mal einen Betriebsrat, wenn das sogar explizit vom Unternehmen selbst unterstützt wird (siehe VW-Werk in Chattanooga Tennessee).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
xprt007 20.02.2019, 08:51
46. Fox, Tea-Party und Trump Propaganda

Zitat von teddyhh
Sie sollten nicht immer den Medien glauben was die Beliebtheit Clintons angeht. 3 Millionen mehr Stimmen als der Amtsinhaber sprechen da nämlich eine ganz andere Sprache...
Was würden Sie von jemandem erwarten, der Fox, Tea-Party und Trump Propaganda für repräsentativ hält? Die 3 Millionen Stimmen, u.a. werden bei denen nicht wahrgenommen, verstanden oder einfach ignoriert. Auch daß sie trotz dutzenden, verschiedenen Untersuchungen von FBI, Senat & Congress nichts Gravierendes gemacht hat wiederholen Trumpisten immer wieder wie übel und kriminell sie angeblich war. Ironie: Mehrere Dutzend Trump-Leute u.a. Chief of Staff Flynn, Manafort (Wahlkampfmanager), Cohen (mehrjähriger Anwalt), Papadopolous, uva ... sind verurteilt, im Gefängnis oder stehen davor .... https://www.npr.org/2018/12/09/643444815/all-the-criminal-charges-to-emerge-so-far-from-robert-muellers-investigation?t=1550648783501

Flynn war einer der ersten auf dem Republican National Convention, der "Lock her up-Rufe" gegröllt hat. Jetzt kooperiert er mit Mueller.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
colonium 20.02.2019, 08:55
47. "Bernie, die Nervensäge"

Interessant, der Autor stellt also Sanders Aussichten in Frage, weil er" ein 77 Jahre alter weißer Mann ist, der zumindest äußerlich zahlreiche Ähnlichkeiten mit Trump aufweist"

Bei Biden, der mit 76 Jahren für Nelles offenbar gegenüber Sanders ein echter Jungspund ist, scheint dem Autor das Alter und das er ein "weißer Mann" ist, wenig Kopfzerbrechen zu bereiten.

Mal abgesehen davon, dass ich Nelles Kriterien für die Eignung von Präsidentschaftskandidaten als äußerst oberflächlich und diskriminierend bewerte, wiederholt sich Herrn Nelles Voreingenommenheit gegenüber Sanders erneut, die er schon in den Vorwahlen zwischen Clinton und Sanders an den Tag legte.

Er bezeichnete Sanders als Nervensäge, ignorierte die Schmutzkampagnen, die aus Clintons Umfeld gegen Sanders gefahren wurden und trommelte für Clinton. Nein, es ist nicht Sanders der eine Nervensäge ist, sondern Herr Nelles, der aus seinen Fehlern offensichtlich nichts lernt.

https://www.watson.ch/international/kommentar/435281591-bernie-die-nervensaege

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 20.02.2019, 09:01
48.

Zitat von ichlassmichnichtzenzieren
Etwas besseres kann Donald Trump gar nicht passieren. Der Job Maker gegen einen Sozialisten. Der Bernie hat schon Hillary enorm geschadet und nun mischt er wieder munter mit. 2 Jahre vor der Wahl haben die Demokraten noch immer keinen Messias, der Arbeitslosenquoten wieder steigen und die amerikanische Konjunktur und Aktienkurse wieder fallen lässt. Mit ein bisschen Glück spielt auch Hillary wieder mit im Kasperletheater und Donald Trump lacht sich schelmisch ins Fäustchen.
Wie sag ichs kurz und knapp: Exakt JEDE Ihrer Behauptungen ist blühender Unsinn. Sanders ist seit Jahren der beliebteste Politiker in den USA

https://eu.usatoday.com/story/news/politics/elections/2018/10/10/senator-approval-ratings-morning-consult/1590329002/

https://www.huffingtonpost.com/entry/bernie-sanders-popular-politician_us_58f921f2e4b018a9ce599bde

https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/bernie-sanders-most-popular-politician-poll-trump-favorability-a7913306.html

Und die Arbeitslosenzahlen in den USA sinken seit 2011. Und sie sinken seit Trump Präsident ist LANGSAMER als unter Obama

https://tradingeconomics.com/united-states/unemployment-rate

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Watschn 20.02.2019, 09:13
49. Für die Dems wird es absehbar schwierig, sie bräuchten ein H. Schultz

Die Linksgarde von Sanders, Warren über Harris, Booker bis Castro und Gillibrandt wird wohl am Schluss in den Vorwahlen aussortiert werden, den der typische US-Wähler ist kein Linksanhänger. Dort drüben würde ein Altmaier, eine AKK oder Merkel 'unter grobem Sozialismus' herumgereicht werden...

Und von den eher gemässigten sind leider viele zu alt, Zu-Wall-Steet nah (Biden, H. Clinton; vielleicht bewirbt sie sich auch noch, Bloomberg, Cuomo, Inslee, Hickenlooper, Brown), oder anders gefilzt-nah (O'Rourke; von der tex. Öl-Industrie 'geschmiert').

Echte Chancen würde ein Howard Schultz haben, der aber vorraussichtl. als Unabhängier kandidiert.
Oder ein/e andere/r volksnahe/r, geschäftstätiger Quereinsteiger/in, oder eine Michelle Obama.
Hoffnung habe ich -bei diesen bisher dürftigen Dems-Kandidaten- auf eine Kandidatur von John Kerry.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 8