Forum: Politik
US-Präsidentschaftswahl: Warum Trump wie der Sieger aussieht
REUTERS

Noch ist nicht gewählt, die Umfragen sehen weiter Hillary Clinton vorn. Doch Donald Trump scheint den Nerv der Zeit zu treffen - dafür gibt es gute Gründe.

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hugahuga 06.11.2016, 17:15
170.

Zitat von flywheel
...ist, letztendlich ein Onanist, der alles unternimmt um sich selbst zu befriedigen. Er ist kein Ideologe, denn er hat keine Ideologie. Er spielt Gruppen und Individuen gegenseitig aus und ergötzt sich daran, sich als Lösung anzubieten. Und wenn er Lust hat, eine Kernwaffe zu zünden, dann wird er es tun. Man kann nur hoffen , das es ihn wie Nero in der eigenen Stadt überkommt.
Wo leben Sie. Die kriegerischeren Äußerungen in Bezug auf Irna und Russland kamen von $Clinton und da diese Dame nicht nur von Ergeiz zerfressen ist, sondern auch noch durch die entsprechenden (reich und aggressiv) Hintermänner gelenkt wird, heißt die bellizistische Variante: Clinton - möge ein gütiger Gott uns diese ersparen.

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lscpilot 06.11.2016, 17:17
171. Einer wie Trump könnte auch hier Erfolg haben

Auf beiden Seiten des Atlantiks werden den Trumps dieser Welt Handlungsweisen nach einer "Machtergreifung" unterstellt, die nur dem Wunsch und Traum der jeweiligen Anhängerschaft entspringen und von dem jeweiligen Idol gar nicht konkretisiert worden sind.
Zu viele Menschen leiden unter mannigfaltigen Ängsten, die sich aus einem Überangebot an unverstandenen Informationen speisen, und sehnen sich nach einem Messias, Führer oder Duce, der seine Macht daraus bezieht, dass er zur Projektionsfläche von Hoffnungen gemacht wird. Bei so viel Irrationalität wird mir angst und bange.

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tomrobert 06.11.2016, 17:18
172. Europa ist wirtschaftlich die Supermacht!

Zitat von hansw
Das Argument der schwindenden weissen Mehrheit ist richtig. Die anderen muss man vergessen. Der Autor verkennt, dass die USA sich zur pazifischen Nation gewandelt haben und weiter wandeln. Das bedingt ganz andere Kapitalien als früher. Die USA wollen ihre asiatischen Klienten weiter ausbauen. Europa wird in die letzte Reihe verbannt. Gleichgültig wer Präsident oder Präsidentin wird, der Blick geht nach Westen und nicht mehr nach Osten. Die sogenannten Ängste sind ohne Belang, denn künftig werden europäische Politiker in langen Schlangen verharren müssen, bevor sie ein Date bekommen.
Es wird eher umgekehrt sein: die USA werden verstärkt nach Europa pilgern, ebenso wie China und Indien.
Die anglo Amerikanische Welt pisst gerade ab.

Und die USA werden ihre Produktion weiter zurück in ihr Land holen, weil,
technisch bedingt,die Schwellenländer als verlängerte Werkbank ausgedient haben. Das bedingt sich mit einer Schwächung des Dollars um sich zu entschulden. Trump Programm!

China wir eher Probleme bekommen und sind noch lange zu "schwach auf der Brust". Was die brauchen produzieren die selbst. Und die USA wie auch die EU werden dort keinen Absatzmarkt mehr finden in einer Weise wie das bis jetzt der Fall war.
Da ist noch Indonesien und Vietnam, aber vor allem Afrika!

Obama war Anfangs der Meinung sich im Pazifik zu orientieren.
Das wird sich mittlerweile gelegt haben!

Und das mit der Schlange und warten von Europäern, das ist eher eine US Wunschvorstellung.

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7131972445694 06.11.2016, 17:20
173. Diez rüstet verbal noch mal auf

Da scheint aber Jemandem sein Auslandsaufenthalt nicht gut zu bekommen. Hieß es nicht, die Kolumnen des verehrten Herrn Diez würden ausgesetzt, solange er sich an der Entwicklung eines neuen Kommunismus (oder so ähnlich) in den USA beteiligt?
Viel mehr Einsicht in die amerikanischen Befindlichkeiten scheint er jedenfalls bisher nicht gewonnen zu haben. Sein Beitrag ist der übliche Rage Post, den man so schon hundertfach von ihm und Augstein gehört hat.

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Aberlour A ' Bunadh 06.11.2016, 17:21
174. Trump ist ein Produkt von Hillary Clinton?

Zitat von Sandlöscher
Was einst unter Reagan und Thatcher und in D durch Herrn Schröder eingeführt wurde, hat Trump und AfD etc. ermöglicht. Arbeitnehmer wurden als Kollateralschaden im Namen der entfesselten Finanzmärkte und der Geld-Elite geopfert, die sich mittlerweile im Namen der Globalisierung den Planeten aufteilen. Wer ständig Löhne senkt, Arbeitnehmerrechte beschneidet, Steuern für Reiche senkt und alles dem Faktor Arbeit aufbürdet, darf sich nicht wundern, wenn sich Menschen vermeintliche Alternativen suchen. Man muss es klar sagen: die Demokratie fügt sich momentan einen erheblichen Schaden zu, da sich viele Menscjen abgehängt fühlen oder als ein Spielball der politischen und wirtschaftlichen Eliten. Trump ist ein Produkt von Hillary Clinton und wird daher wahrscheinlich der nächste Präsident der USA. Hier muss einem vor einer erneuten Amtszeit von Frau Merkel grauen. Herr Kretschmann hat ja bereits die Bsnkrotterklärung der Grünen abgegeben und für eine weitere Amtszeit von Frau Merkel votiert. Ein Armutszeugnis!!
Das sehe ich anders. Trump ist in der langen Frist eher als späte Nachgeburt des Mont Pèlerin zu bezeichnen. Aber anders als die Herrschaften sich das damals vorgestellt haben. Was meine ich damit? Friedrich August von Hayek hatte nach dem Krieg 1947 neoliberal gesinnte Ökonomen, Journalisten und Geschäftsleute zusammengerufen und eine Gesellschaft gegründet, deren vornehmste Aufgabe es in den kommenden Jahrzehnten war, den Wirtschaftsliberalismus in der Laissez-faire-Variante "gesellschaftsfähig" zu machen. Das heißt, durch mediale Promotoren sollten, wie Hayek ausdrücklich bereits bei der Gründung betonte, zukünftigen Generationen durch Rundfunk, Zeitung, Fernsehen usw. vom Wirtschaftsliberalismus in der Laissez-faire-Variante "überzeugt" werden, um das weniger schöne Wort Indoktrination zu vermeiden. Was am Anfang schleppend begann, nahm dann spätestens seit den 1980er Jahren an Fahrt auf. Die "Geld-Elite" verfügte nun über ein breites Arsenal an multimedialen Einflussmöglichkeiten, von eigenen Fernsehsendern bis zu Zeitungsmonopolen. In den 90er Jahren war es dann so weit. Selbst dem "Faktor Arbeit" war das "neoliberale Gen" eingepflanzt. Die Wähler nun reif für "New Labour". Am erfolgreichsten war man von Anfang an in den USA. Kein Wunder, saugen doch die Amis das besagte Gen bekanntlich schon mit der Muttermilch auf. Das heißt, eine renitente Sozialdemokratie musste nicht erst mühsam beseitigt werden, weil es sie nie gab. Trump konnte nun, wie weiland Phoenix aus der Asche, auf den Trümmern dieses Experiments die politische Arena betreten und im Handstreich eine Partei übernehmen, die das Feld für dieses Desaster über die Tea-Party-Bewegung längst bereitet hatte. Auch eine Ausgeburt des besagten Feldexperiments.

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kuac 06.11.2016, 17:23
175.

Zitat von richard0702
Ich freue mich auf einen amerikanischen Präsident Donald Trump.Die USA müssen wieder mit einer starken Hand regiert werden.Mit Obama, der ja den Breinamen "mighty Duck-also lahme Ente) trug, war nichts zu gewinnen.So und nun drücke ich mal fest die Daumen für meinen Favoriten D.Trump!
Als erstes wird er die von Obama eingeführte Krankenversicherung abschaffen. Hätten Sie das auch so in DE? Ich kann mich darauf nicht freuen, wenn nur PKV gäbe.

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Jabromski 06.11.2016, 17:25
176. Muss den Medienopfern mal gesagt werden

Zitat von Benko
Ich sag' nur: auch Spon hat Bernie Sanders als "Linkspopulisten" bezeichnet und runtergeschrieben, als man anfänglich noch die so hart herbeigewünschte Hilary bedingsungslos unterstützte. Das Lieblingswort der Spon-Redakteure im Jahr 2016 darf in kaum einem Bericht fehlen -ob Rechts-oder Linkspopulismus: alles was Spon nicht passt ist grundsätzlich populistisch. Ihr werdet in wenigen Jahren merken wie groß euer Anteil an der aktuellen Krise ist -spätestens wenn irgendwann ein deutscher Trump auftaucht und die Massen plötzlich einsackt. Denn was wir hier in DE mit einer Petry oder einem Gauweiler aktuell erleben, ist erst der lächerliche Anfang. Und ihr mit eurem bescheuerten Agenda-Geschreibsel, dem vorauseilendem Gehorsam gegenüber der Regierungslinie und ständigem abspulen der Regierungspolitik habt mittlerweile nur noch das Charisma einer nordkoreanischen Regierungspostille. Ändert das wenn ihr nordamerikanische Verhältnisse in DE verhindern wollt. Achja: ich verabscheue Pegida & Co selbst, aber das was ihr abzieht ist kaum besser.
Der Missbrauch des Journalismus zur Propaganda ist im Spiegel unverkennbar. Er leugnet das noch nicht einmal in seiner "embedded" Propaganda aus den US-Kriegen. Er belügt die deutsche Bevölkerung planmässig nach den Wünschen der CIA.

Wenn es stimmt, dass HillyBilly Clinton die Kandidatin der CIA ist -weil sie deren Kriege unterstützen wird und diese Schattenregierung durch ihre korrupten Verstrickungen dulden muss- hat auch hier im Spiegel -dem Herold der Hillary Clinton nun seit Monaten- die CIA die Finger im Spiel.

Hingegen wurden Meldungen verhindert, die zeigten wie korrupt diese Frau war und ist. Die Bestechungsgelder liefen als Spenden über die Clinton Foundation. WikiLeads offenbarte dies, der Spiegel verschwieg es. Wie er auch verschwieg, welche deutschen Journalisten auf der Lohnliste der CIA mit einem Festvertrag über 9.000 Dollar im Monat lebenslang stehen.

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Fleckensalz 06.11.2016, 17:27
177. Ja...der böööse Trump.

Nettes Trump-bashing hier im Forum.
Was ich vermisse ist die Alternative.
Mrs Clinton ?
Die erklärte Russland und Putinhasserin ? Eine Präsidentinnen-Anwärterin die keine Scheu hat den Russen ganz offen zu drohen (im Gegensatz zu Donald Duck Trump) ?
Diese Wahl wird im Ergebnis auf jeden Fall zu Krisen, Kriegen und Katastrophen führen, egal wer diese dreckige, unwürdige und beschämende Wahlkampagne gewinnt. Die amerikanischen Bürger sollten sich darüber klar werden, dass sie mit dieser ausschließlich kapitalorientierten Möchtegerndemokratie nicht mehr weiter kommen. Aber nein....das ist schließlich das beste, wunderbarste, tollste und schönste Land der Welt. Mal sehen wie wir das, neben unseren speziellen Problemen, in Europa heil überstehen.

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kuac 06.11.2016, 17:28
178.

Zitat von melnibone
ist ein einziges Dasein ´auf der weltweiten Baustelle´. Die Verlierer sind 99% der Weltbevölkerung. Oligarchen-Scheindemokratien überall. Siehe China, Russland, USA, Arabien usw. ... wählen ohne die Wahlmöglichkeit der Veränderung. Die reichen Familien Amerikas sind beste Beispiele für den Niedergang der USA. Alles in deren Händen ... auch natürlich die Kandidatenkür. Wer in den USA gewinnt, ist offen, aber er oder sie, hat es nur dem ählich unterirdischen Gegenkandidaten zu verdanken. Gäbe es ernsthafte Kandidaten ... hätte weder Clinton noch Trump den Hauch einer Chance. Ein Land das alle Ernsthaftigkeit über Bord geworfen hat. Volksverblödung einerseits ... Ausbeutung andererseits. Europa darf sich nicht länger zum Anhängsel Amerikas machen. Ein Land das die soziale Schere gar nicht mehr kennt. Nur noch einen Vollkreis mit ´kleinstem´ partizipierendem Segment.
Dennoch haben die Wähler Bernie Sanders abgelehnt und wollen jetzt einen rechten Kandidaten DT. Wird er die von Ihnen genannten Probleme lösen können und wollen?

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cipo 06.11.2016, 17:29
179.

Zitat von gorlois7
Wenn einige sagen, Mr. Trump könne nicht frei über den Schalter zur Atombombe verfügen, er hätte Berater, die ihn an der Benutzung hinderten, so gilt das auch für Ms Clinton.
Nun kommen Sie den Trump-Fans doch bitte nicht mit solchen sophistischen Einwänden. Das überfordert die. Die mögen es schlicht. Eine Präsidentin Clinton würde in deren Augen allmächtig sein, während ein Präsident Trump eher nur als sein eigener Hofnarr fungieren würde. Letzteres würde wohl dazu führen, daß dann Vize Pence der eigentlich Präsident wird. Und das ist eine Falke alten Schlages. Sollte Trump nicht kuschen wollen, werden die Republikaner mit Hilfe des FBI sicher ganz schnell den bislang unter den Teppich gekehrten Dreck hervorholen, um ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten.

http://www.slate.com/blogs/the_slatest/2016/10/04/mike_pence_completely_contradicted_trump_s_positio ns_on_russia_and_syria.html

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