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US-Präsidentschaftswahl: Warum Trump wie der Sieger aussieht
REUTERS

Noch ist nicht gewählt, die Umfragen sehen weiter Hillary Clinton vorn. Doch Donald Trump scheint den Nerv der Zeit zu treffen - dafür gibt es gute Gründe.

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klauspeterstuder 06.11.2016, 17:30
180. Nato

Wenn Trump Präsident wird, dann sollten wir sofort aus der NATO austreten und die Amis ( Militär) ausweisen. Merkel wird aber auch vor dem US Präsidenten kriechen. Das wäre fatal, wenn wir in gefährliche Abenteuer durch einen psychopathischen Präsidenten und einer Kanzlerin ohne Rückgrad und Format gerissen werden.

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gzahnow 06.11.2016, 17:30
181. Klarheit und Übersicht

Dieser Kommentar ist an Klarheit und Übersicht kaum zu überbieten.
Und weil viele Menschen in Amerika spüren, dass es so nicht weiter geht, ist es so schwer sich für Hillary zu entscheiden, die für das "weiter so" steht, aber die einzige Alternative für Trumps Entmenschlichung ist.

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derHamlet 06.11.2016, 17:30
182.

Zitat von Revisor
Wo und wann hat denn die "erste Welt" die restliche ausgebeutet, versklavt und bevormundet, jahrhundertelang und gar noch heute, wie Sie offenbar meinen? Gut, Spanier und Portugiesen haben Edelmetalle aus Amerika geholt, und die Amerikaner haben den Indianern ihr Land genommen, um dort ihren eigenen Staat aufzubauen. Aber was sonst hat es gegeben? Der europäische Kolonialismus existierte, abgesehen von Spanien und Portugal, in größerem Umfang kaum länger als hundert Jahre. Und dieser Kolonialismus war weitgehend ein Segen für die betroffenen Länder. Ohne die Engländer wäre Indien noch heute ein Flickenteppich aus zahllosen rückständigen Feudalgebieten, und in Afrika mehren sich die Stimmen, man würde am besten die Weißen zurückholen, weil die Einheimischen es einfach nicht können, wie Simbabwe und Südafrika anschaulich beweisen. Ja, wir lassen billige Textilien in Hinterindien zusammennähen, aber ohne unsere Aufträge würde man dort hungern. Wo stünde die arabischen Länder heute wirtschaftlich, wenn der Westen sie nicht mit seinen Ölkäufen ernähren würde? Und was hat die "erste Welt" der restlichen nicht alles gegeben durch den bei uns erarbeiteten technischen Fortschritt! Weiter will ich nicht ins Detail gehen, aber man sollte nicht alles glauben, was in den linksdrehenden Schulbüchern steht.
Guten Tag Revisor,

ich habe bisher in keinem, wirklich in keinem Geschichtsbuch gelesen, das der Indianerhäuptling Atahualpa nach Madrid gefahren ist und Karl I plattgemacht hat und ganz Spanien in seinen Besitz genommen hat.
Ebenso wenig taten dies irgendwelche Großmoguln aus Indien mit Großbritannien, oder ein schwarzer Clanchef erklärte Leopold II Belgien zu einem Gebiet. Warum, ja warum nur?

Nach Ihrer Argumentationskette weil der „Weiße“ besser ist, eine Überlegenheit seinerseits, weil die Einheimischen es nicht können.

Sie und Ihresgleichen müssen mit allen Mitteln dafür sorgen, dass z. B. ein Kontinent wie Afrika nicht entdeckt, dass es aufgrund von Rohstoffen, Territorium, Bevölkerung im Grunde die Welt regieren müsste, - was wenn denen das klar wird.

Ihr erarbeiteter technischer Fortschritt und Vorsprung wird Ihnen nicht helfen.

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kuac 06.11.2016, 17:32
183.

Zitat von amater
Welch dämlicher Artikel Viele der aufgelisteten Gefahren, die angeblich bei einer Wahl Trumps drohen sollen, würden gerade bei einer Wahl von Hillary mit grosser Wahrscheinlichkeit eintreten. Es ist doch das Gefühl der Wähler, dass Schadensbegrenzung überfällig ist, das Trump den Wahlsieg bescheren wird .
Wie wird Trump den armen und abgehängten wieder reich machen oder überhaupt in Arbeit bringen? Mauerbau? Abschaffung der Krankenversicherung? Kann das so gelingen?

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vonpreungesheim 06.11.2016, 17:32
184. Stimmt schon

Zitat von rechthaber76
Die Analyse beschreibt zumindest teilweise richtige Sachverhalte. Für die linksliberalen Meinungsführer sind große Teile der "Weiße Mittelschicht" schlichtweg überflüssige und rückständige Rassisten. Da ist aus meiner Sicht moralische Überheblichkeit gepaart mit - ich sag mal - Eigenrassismus. Auf diese Art verraten die Linken die Interessen der Menschen, die sie eigentlich vertreten wollen. Die selbe Situation trifft auch auf Deutschland zu, es gibt nur noch keinen Trump. Mal frech gefragt: Wer bzw. welche Partei vertritt denn die Interessen des deutschen VW-Arbeiters oder des Arbeiters der Energie- und Chemieindustrie ? Keine - wenn die AFD nur schlau genug ist, hier die Themen zu setzen, können sich die anderen warm anziehen...
aber um letztgenannte Arbeitnehmer kümmern sich noch Gewerkschaften, so dass diese nicht gerade am Hungertuch nagen müssen. Es gibt genug andere Arbeitsmarktbereiche, wo die AN von niemandem mehr verteten werden. Lagerarbeiter, Versandarbeiter, Paketzusteller, LKW-Fahrer, Reinigungskräfte etc pp. dürfen immer gern länger und härter arbeiten für gerne weniger Geld. Das sind die modernen Sklaven einer saturierten gehobenen Mittelschicht. Und sie sind natürlich alle bissel blöd in der Birne, weil sonst wären sie ja Zahnarzt oder wenigstens bei VW. Die sollen schließlich froh sein, dass sie überhaupt Arbeit haben und können dem kleinen Henry und der süßen Karla Sophia gerne die Pizza bringen. Schade nur, dass die wählen dürfen, befindet man sicherlich in der einen oder anderen Journalistenrunde beim gepflegten Italiener im Szeneviertel, wo alle supi wohnen und schön tolerant und weltoffen sind.

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Minster 06.11.2016, 17:34
185.

Ob auch mal beim Spiegel, wie diesem Autor, auffallen, dass auch die "Niedertracht" der Medien Trump zu dem gemacht haben, was er heute zu sein scheint? Sie glauben alles zu wissen. Analysten wussten schon vor 4 Jahren wohin der Weg geht.
Und doch ist es immer wieder erstaunen dieser Autoren und Medien, die sich dann wundern, wenn es anders kommt als man dachte. Und wie ein stures Kind sich sagen: Das wird es nicht sein. Denn es gibt immer einen Grund, warum es nicht sein darf.
Eine Logik, die von alleine in sich zusammen fallen wird. Wenn nicht von Trump - dann von jemanden anderen. Ironisch wäre es, wenn es dann Clinton sein wird.

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Fleckensalz 06.11.2016, 17:35
186. Vielseitig einsetzbar.

Zitat von ehrenwerter_geschäftsmann
Dieser Kommentar ist zutiefst dem linken Denken entsprungen. Die Linken sind die Guten und die Rechten sind die Bösen. Im Grunde beschwert sich der Autor über eine zunehmende Spaltung der amerikanischen Gesellschaft, treibt die Spaltung allerdings selbst aktiv mit dem Vorwurf voran, dass die Rechten daran Schuld sind. Der Autor bietet keine Lösung an - nichts. Er setzt auf das Prinzip Hoffnung und darauf, dass Hillary Clinton gewinnt. Das ist ja einmal ein richtig gutes Konzept. Die Linke Seite empört sich über den vermeintlichen Rassismus, die Intoleranz und dem Hass des einfachen weißen Mannes, entzieht ihm aber gleichzeitig seine Lebensgrundlage, indem Einwanderung in das gering qualifizierte Segment der Gesellschaft aktiv vorangetrieben wird. Gleichzeitig werden keine Alternativen für diese Menschen aufgezeigt. Man beschimpft sie einfach, wenn sie ihre legitimem Interessen verteidigen. Es ist die Arroganz der linken Ethiker, die eine gesellschaftliche Spaltung hervorruft. Die Einwanderung in das gering qualifizierte Segment der Gesellschaft muss stark zurückgefahren werden. Die Einwanderung muss in Bereiche gelenkt werden, in denen wirklicher Bedarf an zusätzlichen Menschen herrscht. Das wären Fachkräfte für technische Berufe oder der Forschung. Gleichzeitig muss der Anteil der Geringqualifizierten reduziert werden und zwar nicht durch Gesamtschulen oder Unis für alle, sondern indem neue Ausbildungsberufe geschaffen werden, die vorher durch Akademiker besetzt wurden. Beispielsweise im Bereich der Informatik oder Elektrotechnik. Man muss auch ohne Studium in diesen Bereichen gute Arbeit finden können und sich dann ggf. durch Zertifikate an Unis so weiterbilden, dass man auch in der IT oder im Ingenieurswesen Verantwortung übernehmen kann.
Ihren Beitrag können sie mit kleinen Veränderungen an die deutsche Bundesregierung adressieren.

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spiegelobild 06.11.2016, 17:36
187.

Zitat von GoaSkin
In den USA gibt es nur zwei Parteien, die bei den Wahlen eine realistische Chance haben. ... De facto gibt es ein System, in dem die Alleinherrschaft von zwei Parteien zementiert ist und all das, worin sich beide Parteien einig sind, nicht nach dem Willen des Volkes entschieden wird. Die Demokratie beschränkt sich damit auf das, worin Demokraten und Republikaner nicht konsensfähig sind.
Parteien in den USA sind aber nicht zu vergleichen mit Deutschland. Die Politik ist viel stärker personenbezogen, die gewählten Politiker keine Klatschhäschen wie bei uns, sondern unabhängige Persönlichkeiten, wem auch immer verpflichtet, nicht unbedingt der Partei. Daneben spielen Volksentscheide, also direkte Demokratie, eine große Rolle. 2004 gab es im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen 163 Volksabstimmungen zu den verschiedensten Themen.

In Deutschland ist es anders, aber sicherlich nicht demokratischer. Oder wird etwa in Deutschland von den Parteien nach dem Willen des Volkes entschieden? Das wird niemand behaupten. Nicht von ungefähr fürchten die Parteien Formen der direkten Demokratie wie der Teufel das Weihwasser. Das Volk entscheidet? Nicht wirklich, wir leben doch nicht in der Schweiz.

Jedes Land hat eine eigene politische Kultur. Wir sollten uns da um die Fortentwicklung unserer eigenen politischen Kultur Richtung Demokratie engagieren, statt andere arrogant zu maßregeln.

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Croco1 06.11.2016, 17:37
188. Das geht gar nicht ...

... würde unsere verehrte Kandelbunzlerin Merkel sagen, wenn der SPIEGEL so über sie schreiben würde wie in diesem SPON-Beitrag zum Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Als SPIEGEL-Abonnent seit über 10 Jahren sehne ich mich manchmal danach zurück als dieses Magazin den Leser noch für voll nahm und ihm eine eigenständige Interpretation eines sachlichen journalistischen Beitrags zutraute. Leider steckt dieser Artikel voller Wertungen und Bewertungen, anstatt die recherchierten Fakten für sich selbst sprechen zu lassen. Sorry, das ist für mich die schleichende Entmündigung eines erwachsenen Lesers, der es nicht nötig hat und fast körperliche Schmerzen empfinden muss, wenn man ihm in jedem Nebensatz sagt, was er zu denken hat. Bitte SPIEGEL, zurück zu einem mündigen Journalismus!

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Actionscript 06.11.2016, 17:38
189. Woher wissen sie, dass man Wikileaks trauen kann?

Zitat von Alles klar10
Ich finde es durchaus interessant, dass immer mehr Nachrichtenseite über einen Sieg von Trump sprechen, wo sie in anfangs doch so verteufelt haben und ihm eine klare Niederlage dargelegt haben, naja. Durch Wikileaks sind einige sehr brisante und interessante Themen ans Licht gelangt, worauf sich die Trumpanhänger geradezu stürzen. So soll der Vorsitzende der Hillary-Kampagne, John Podesta, in einer okkulten Szene tätig sein, denn er schrieb mit einer Marina Abramovic, die bereits ein sogenanntes "Geister Kochen" durchgeführt hat. (https://www.youtube.com/watch?v=3EsJLNGVJ7E&t=0s /Keine Angst, das ist nur Schweineblut). Jetzt wurde auch der Bruder von Johne Podesta zu diesem "Geister Kochen" eingeladen, wie man in den E-mails nachlesen kann (Quelle: https://wikileaks.org/podesta-emails/emailid/15893). Des Weitern sollen die Clintons in Kinderhandel verwickelt sein, hört sich alles nach Verschwörung an, aber durch die Veröffentlichungen von Wikileaks kamen diese Sachen ans Licht. (Hier ist es schön zusammengefasst: https://www.reddit.com/r/The_Donald/comments/5aupnh/breaking_i_believe_i_have_connected_a_convicted/). In den Emails wurden die typischen Pädophilen "Code"-Wörter verwendet, z.B. schreiben sie über Cheese Pizza, was in der Pädophilen-Szene als Synonym für "Child Porn" steht, weitere Beispiele wären Hot Dogs, Sauce, Nuts (die Synonyme dazu weiß ich jetzt leider nicht genau). Ich weiß, ich weiß, es hört sich extrem nach Verschwörungstheorien an und anfangs glaubte ich auch nicht daran, aber durch die Veröffentlichungen der E-Mails durch Wikileaks konnte auch ich überzeugt werden, die Beweise sind eindeutig.
Woher nehmen sie die Gewissheit, dass Alles, was Wikileaks veröffentlicht, original ist? Wer sagt, dass einiges nicht gefälscht ist. Sieht man sich WL an, so kann man den Eindruck bekommen, daß immer nur in eine Richtung veröffentlicht wird, nämlich gegen die demokratische Partei. WL (Assange) ist zu einem politischen Mittel heruntergekommen, dass mittlerweile, den Eindruck habe ich jedenfalls, die Wahlen beeinflussen will.

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