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US-Präsidentschaftswahlkampf: Bush light
REUTERS

Eins, zwei, drei: Jeb Bush will Vater und Bruder als US-Präsident nachfolgen, jetzt auch ganz offiziell. Bei seinem Auftritt in Miami mag er aber keinesfalls nur als Erbe erscheinen. Ob das gut geht?

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GoldenerKäfig-Bewohner 16.06.2015, 01:56
1. fahrenheit 451

Jetzt geht es um den habitus, die spanischkenntnisse, den fehlenden Nachnamen auf den Werbeplakaten... Inhalte überwinden?! - als vernünftiger Mensch, kann man eigentlich nur noch heulen, oder sich engagieren. ...

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hardliner2015 16.06.2015, 02:30
2. Bush = Retard

Na, da haben wir demnaechst den naechsten Retard!

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joes.world 16.06.2015, 02:49
3. Putin dürstet es wieder nach einer Persönlichkeit.

Wir bräuchten als Anführer der westlichen Welt wieder einen Präsidenten der flexibel in der Außenpolitik ist. Und Putins Achtung hat.

Obama war das eine nicht und hatte das andere auch nicht. Und dass Jebs Bruder George von Putin ad personam geschätzt wurde, ist auch kein Geheimnis. Sagte Putin dies doch einmal selber in einem Interview.

Und um mit Putin erfolgreich zu verhandeln, braucht es mehr, als nur ein militärisches Gleichgewicht.

Es braucht auch eine Person, die Putin als gleichwertig anerkennt. Die ebenbürtig auftritt und ebenbürtig mit ihm reden kann. Erst dann, wird sich Putin dieser Person einen Spalt breit öffnen. Und diese Person muss genau zu diesem Zeitpunkt dann die richtigen Töne finden. Dann kann sich daraus eine Art von Männerverständnis entwickeln.

Das beiden Persönlichkeiten und somit der Welt etwas bringen könnte.

Denn wer es einmal schafft, Putins Herz zu erreichen, ihm Achtung abnötigt, der ihm Vertrauen auf gleicher Basis entgegen bringt - zu dem hält ein Putin später auch.

Von allen bisher bekannten Kandidaten, kann das Jeb wohl am ehesten hinbekommen.

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antiservil 16.06.2015, 02:57
4. Light...

...bis zur Machtübernahme, Ungeheuer danach sobald er ankündigt, irgendwo auf der Welt die US-Demokratie zu exportieren.

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mick richards 16.06.2015, 03:21
5. In einem Satz ?

Der bruder eines kriegsverbrechers.

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JDR 16.06.2015, 03:52
6.

Nun, wie der Artikel andeutet, kann der jüngere Bush neben seinem Bruder auch auf einen wesentlich erfolgreicheren Vater verweisen. Und wenn Demokraten ihn auf seinen Bruder festnageln wollen, würde seine Anhänger wohl fragen, was Hillary denn mit Zigarren anstellt.

Wenn er es geschickt anstellt, kann der Mann die Kritik an seinem Bruder durchaus zu seinem Vorteil nutzen. Nicht, indem er sich von ihm distanziert, sondern indem er die bloße Tatsache herausstellt, dass seine Gegner immer noch seinen Bruder bekämpfen, anstatt ihn und dass Amerika einen Präsidenten braucht, der die Zukunft gestaltet, anstatt aus Angst vor der Vergangenheit eine Rückzugspolitik zu betreiben. Das habe es schon viel zu lange gegeben. Jeder macht Fehler, auch Amerika, aber man darf sich von ihnen nicht lähmen lassen, sondern muss aus ihnen lernen.

Ob solch eine Beurteilung der Obama-Politik fair wäre, ist eine andere Sache. Der Mann hat wesentlich mehr geleistet, als ihm zu Gute gehalten wird. Aber es geht ja um Wahlkampf, nicht um Realität.

Die Größe des Feldes bevorteilt Kandidaten, welche mit der nötigen "muscle" auftreten und davon kann der Bush-Clan einiges rekrutieren.

Europa würde wohl im Endeffekt mit Bush oder Hillary gut leben können. Aber es sind ja auch noch viele andere Kandidaten im Rennen. Schauen wir uns das einfach mal an.

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YourSoul Yoga 16.06.2015, 05:25
7. Nicht schon wieder....

Eine Familie in der der intelligentere der beiden Brüder "Jeb" heißt.

Das ist doch der, der in Florida so lange Stimmzettel hat nachzählen lassen, bis sein Bruder Präsident war ...

Ich denke, die Welt hat genug Bushs gehabt.

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spon-facebook-1393188940 16.06.2015, 05:30
8. Endlich mal

ein Fischer-Artikel, der versucht, einem GOP-Kandidaten halbwegs gerecht zu werden! Nun, der Frage nach dem Irakkrieg war damals unfair gestellt. "Würden Sie mit dem Wissen von heute, damals noch mal einsteigen wollen?" oder so. Völlig blödsinnige Frage, auf die man als vernünftiger Mensch nur Unsinn antworten kann!

Aber immerhin, der Rest des Artikels wird Jeb im grossen und ganzen gerecht. Man versteht die Amerikaner im übrigen auch nicht, wenn man das "zurück zu dem alten Amerika" als rueckwaertsgewandt und reaktionär versteht. Der Slogan hat hier eine entschieden nach vorne gerichtete, optimistische Bedeutung. Aber das wird auch Fischer noch verstehen, falls er noch ein paar Jahre hier bleibt ...

Der (möglicherweise) entscheidende Nachteil des Kandidaten: er hat in den letzten 10 Jahren eigentlich nicht viel gemacht, ist von daher ein bisschen "rusty". Und so kommt er demzufolge auch bei vielen Zuhörern an. Die Hispanics wird ihm bei den Primaries vor allem sein alter Schüler Rubio wegnehmen. Zudem ist ein grosser Teil der GOP wirklich ein bisschen arg borniert: diese Leute erzählen mir allen Ernstes, dass sie lieber mit 30%, dafür aber "prinzipientreu" untergehen würden, als mit einem moderaten Kandidaten gewinnen ... Die erinnern mich ein bisschen an die Stimmung in der Union in der FJS-Wahl 1980. Ohne diese, in der Tat reaktionäre, Species kann aber kein Republikaner Präsidentschaftskandidat werden. Das hat Jeb messerscharf erkannt.

Mal sehen, wer die Oberhand gewinnt. Fuer mich ist Jeb jedenfalls der einzige, der "inevitable" Hillary verhindern kann.

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fe-nerbahce 16.06.2015, 05:50
9. Gott

bewahre uns! Bitte nicht! Das hält die Erde nicht aus.

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