Forum: Politik
US-Regierung: Was hinter dem Abgang von John Bolton steckt
Carlos Barria/ REUTERS

Der Nächste, bitte: Donald Trump trennt sich von seinem Sicherheitsberater. In wichtigen Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik waren beide seit Langem zerstritten - am Ende kam es offenbar zum Eklat.

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KayYou 11.09.2019, 12:42
110. Nachdem er sie erst

Zitat von kuac
Ich frage mich, wie naiv und orientierungslos ein POTUS sein muss, wenn er Rumsfeld & Co. ablehnt und Bolton, Bannon & Co, ins WH holt?
angeheuert hätte als die besten der besten...

Lebt Rumsfeld noch, dann könnte er doch Nachfolger von Bolton werden.
Oder es wird wer, der in den nächsten zwei Tagen einen Lobhudelartikel über Trump in die NYT lanciert, und bei Tucker Carlson entsprechende Interviews gibt.

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Ecki_HH 11.09.2019, 13:07
111. Das wird dem MIK nicht gefallen

Trump ist ein Chaot, keine Frage.
Den Bolten haben ihm aber wohl seine Unterstützer/Spender diktiert.
Damit das Feuer auf der Welt weiter lodert und die Rüstungsindustrie profitiert.
Ingesamt ein guter Tag für die Welt.

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cyborgpiratelaserninja 11.09.2019, 13:08
112.

Zitat von spon_4_me
Ok - ich teile Ihre Einschätzung sogar ein gutes Stück. Dennoch meine ich, man muss eine Politik auch vom Ergebnis her beurteilen. Und da (helfen Sie mir) sind die katastrophalen Resultate in meinen Augen bislang ausgeblieben. Und ich finde es seltsam, an Trumps Politik beständig höhere Maßstäbe anzulegen als an die der Herren Obama, Bush (2x), Clinton usw. Man kann und soll den Mann ja kritisieren. Aber bitte dort, wo es sich objektiv anbietet, nicht da, wo Sie persönlich oder das SPON-Berichterstatter-Duo anderer Ansicht sind.
Allein schon die Abkehr des Irans vom Atomabkommen in Folge der us-amerikanischen Kündigung ist meiner Meinung nach eine Katastrophe, bei der man so gerade am Krieg vorbeigeschliddert ist.
Genau so wie der Handelskrieg, der gerade aktiv unsere Wirtschaft verschlechtert. Da die USA zu den größten Veursachen von CO2 Emmissionen gehören, sehe ich auch deren Austritt aus dem Pariser Klimavertrag als langfristig katastrophal. Dinge wie die Aktion mit Grönland sind eher ein Sahnehäubchen auf dem Misthaufen. Wenn Sie da subjektiv keine katastrophale Entwicklung sehen, kann ich natürlich nicht viel machen. Wann würden Sie von einem katastrophalen Resultat reden? Für seine Vorgänger galten eigentlich keine anderen Maßstäbe. Trump steht hier allein schon deswegen öfter in der Kritik, weil er sich ständig per Twitter äußert und dort irgendeinen Stuss verbreitet.

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wiseguyno1 11.09.2019, 13:19
113. Hochmut kommt vor dem Fall

Zitat von spon_4_me
[...] Und ich finde es seltsam, an Trumps Politik beständig höhere Maßstäbe anzulegen als an die der Herren Obama, Bush (2x), Clinton usw. Man kann und soll den Mann ja kritisieren. Aber bitte dort, wo es sich objektiv anbietet, nicht da, wo Sie persönlich oder das SPON-Berichterstatter-Duo anderer Ansicht sind.
Diese höheren Maßstäbe hat Trump schließlich selbst angelegt, indem er sich permanent in den Himmel lobt/e. Die 'fine tuned machine' des 'best president ever' (inkl. den Roosevelts und Lincoln), des 'chosen one' mit all seinen 'incredible great and unbelievable faboulus deals'.
Und daran ist er eben objektiv grandios gescheitert ...

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timi_moon 11.09.2019, 13:20
114.

Zitat von spon_4_me
Darauf will ich gerne versuchen, Ihnen zu antworten. Natürlich gibt es viele Dinge, die ich persönlich blöd oder falsch finde, aber mich briefen die Geheimdienste auch nicht jeden Tag. Stichwort Iran: Für mich als Israelophilen ist das ein ungeheuer bedrohliches Land. Es gibt wenig, was ich persönlich schlimmer finde als religiösen Fundamentalismus (ja, Saudi Arabien ist auch eine Theokratur - Punktabzug für Trump). Andererseits wünsche ich diesem Land (Iran), das ich recht gut kenne, alles erdenklich Gute. Ich weiß nicht, ob Trumps Methode richtiger ist als die seiner Vorgänger, aber ich sehe auch nicht, wo sie fälscher ist. Stichwort Afghanistan und Nordkorea: Wo ist denn der bessere Weg seiner Vorgänger? Was habe ich inhaltlich verpasst? Oder finden Sie es einfach inakzeptabel, dass ein tumber Bauer wie Trump ab und zu eine Kartoffel findet? Das wäre ja in Ordnung. Aber dann sollten wir darüber reden, nicht über eine Aussenpolitik, die sich gar nicht so sehr von der seiner hier mit Vorliebe glorifizierten Vorgänger unterscheidet.
" .... über eine Aussenpolitik, die sich gar nicht so sehr von der seiner hier mit Vorliebe glorifizierten Vorgänger unterscheidet." Das ist höchster Blödsinn, ganz frank und frei. Trump hat sämtliche Verträge und Abkommen gekündigt, die 1. die wirtschaftliche Position der USA gestärkt hätten. Stichwort TTP. 2. die Beziehungen zu Kuba "normalisiert" hätten. Damit hätte er den russischen Einfluss in der Karibik, direkt vor der US-Haustür, zurückgedrängt. 3. mit dem Iran-Atomabkommen und einem folgenden wirtschaftlichen Aufschwung im Iran die gesamte Lage im Nahen Osten entspannt hätte. Das alles hat der Herr Trump einfach kaputt gemacht. Nicht aus taktischen oder gar strategischen Gründen, so etwas hat der nur drauf, wenn es um die Lageplanung von Golfplätzen geht, sondern aus purem Hass. Aus purer Geltungssucht.

Nach Nordkorea reist er so gerne, weil er dessen Diktator um seine Machtfülle beneidet. Und weil er dem irren Glauben verfallen ist, er könnte sich im Erfolgsfall einen Friedensnobelpreis ergattern.

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timi_moon 11.09.2019, 13:21
115.

Zitat von marcanton80
Ich hab zwar nicht viel für Trump übrig, trotzdem ist das doch ein guter Tag. Das zeigt halt das Trump absolut nicht zum Establishment in Washington dazu gehört,und dafür wurde er ja wohl auch gewählt. Das die Medien jetzt wieder Schadenfreude demonstrieren ist lächerlich. Bolton will Krieg, Trump nicht, auf diese Essenz lässt sich das ganze zusammenfassen. Und Durchstechereien mag die von der Presse so geschätzte Kanzlerin bestimmt genauso wenig, man kann von Trump halten was man will ,aber er geht seinen Weg, auch wenn das dem Establishment samt dazugehöriger Presseabteilung nicht passt.....schönen Tag noch
Als ob "seinen Weg gehen" an sich schon ein Beitrag zum Wohl eines Landes wäre. Hitler ging auch seinen Weg ....

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kuac 11.09.2019, 13:24
116.

Zitat von Ecki_HH
Trump ist ein Chaot, keine Frage. Den Bolten haben ihm aber wohl seine Unterstützer/Spender diktiert....
Das ist mir neu, dass Trump seine wichtigsten Entscheidungen nicht selbst fällt.

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thequickeningishappening 11.09.2019, 13:39
117. Es geht doch nix ueber Eine offene Diskussion

Da stoßen Die Verbreiter Der Einseligen Wahrheit dann auch mal auf Andersdenkende. Zum speziellen Thema: Ich sagte schon Anfang Der Vorwahlen voraus Dass Trump President wird. Er ist es immer noch trotz all Dem Dauerfeuer Der Medien. Nicht alle seine Ziele gefallen mir aber Er setzt Sie konsequent durch. Er feuert Die Leute wenn Sie ihm dabei im Weg sind. Merkel macht Das auch aber aus reinem Machterhalt ohne Plan. Trump hat Einen Plan naehmlich seine Wahlversprechen und dann schaun mer mal !

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irrenderstreiter 11.09.2019, 13:39
118.

Der Rücktritt war absehbar und längst überfällig und hat weniger mit Trump als mit Bolton selbst zu tun.
Der Mann ist nicht einfach nur ein "Falke" wie im Artikel verharmlosend erwähnt, sondern ein Kriegstreiber erster Güte und das nicht erst seit er im Diensten Trumps stand.

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spon_4_me 11.09.2019, 13:50
119. @ annoo (# 109):

Ohne das Thema „Umfragen“ zu sehr strapazieren zu wollen: Es kommt doch auch auf die Fragen an, die gestellt werden. Wenn gefragt wird: „Sind Sie mit der Politik Donald Trumps einverstanden?“ ein „Nein“ ipso facto in eine Stimme für einen noch unbekannten demokratischen Kontrahenten zu übersetzen, mag Ihnen naheliegend vorkommen. Mir erscheint es in der Analyse übereilt und vermeintlich falsch.

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