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US-Republikaner an der Basis: Die Stadt, in der (fast) alle Trump lieben
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Ein Jahr Pleiten, Pech und Pannen: Donald Trump ist so umstritten wie kaum ein Präsident vor ihm. Was denken seine Wähler heute über ihn? Ein Besuch an der Republikaner-Basis in Texas.

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ArmeOhren 08.11.2017, 18:02
10. Zwei Welten

Mich erinnert der Diskurs zwischen Trumpfverehrern und -hassern (zu denen ich mich selbst zaehle) immer mehr an den zwischen Kreationisten oder anderen religioesen Fanatikern und wissenschaftlich / rational denkenden Menschen. Es gibt einfach keine gemeinsame Sprache, weil die jeweils wichtigsten Motivationen und Argumente bei der Gegenseite gar keinen Ankerpunkt finden. Wer das Prinzip Fakten per se infrage stellt, wird sich auch nicht durch Fakten ueberzeugen lassen. Ich glaube, das macht viele Demokraten auch so hilflos - Trump ist ein Gegner, der sich mit traditionellen Methoden einfach nicht packen laesst.

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Vanagas 08.11.2017, 18:21
11. Demokratische Wahl

Ich verstehe das Geseiher um Trump nicht so ganz.
Klar ist Trump nicht der Präsident den sich der Bundesbürger gerne gebacken hätte. Aber die Amis haben ihn nun einmal gewählt.

Warum fällt es gerade manchen, die sich auch noch im Selbstverständnis als Demokraten wähnen, so sehr schwer das Ergebnis einer demokratischen Wahl zu akzeptieren?

Radikale Akzeptanz!
Schon mal was davon gehört?

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maxmarius 08.11.2017, 18:28
12. @ HansPa

Zitat von HansPa
Mit Abstand der beste Präsident den die USA jeweils hatten. Wenn es jemand schafft bei SPON täglich die ersten News zu bestimmen, muss er gut sein! Und wenn fasst alle Deutschen mit Unterstützung der deutschen Medien DT nicht so toll finden, muss er gut sein! Aber ich muss wohl nicht weiter schreiben... wird eh zensiert. Schade.
Ich muss Sie korrigieren: "der allerbeste Präsident, den die USA jemals hatte und haben wird"
So heißt das richtig trumpesk.

PS: seid ihr ständig zensierten, untertrückten und mißachteten Bürger eigentlich traurig, wenn eurer Beitrag doch erscheint? Oder schämt man sich dann dafür?

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dunnhaupt 08.11.2017, 18:33
13. Neueste nationale Umfragen in Amerika

... ergaben, dass 91% der Trumpwähler ihn im Jahr 2020 wieder wählen wollen. Die Wirtschaft blüht, die Arbeitslosigkeit der Obamazeit ist vorüber. Eine zweite Amtszeit ist ihm also gesichert, von unvorherzusehenden Ereignissen mal abgesehen.

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pterodactylus 08.11.2017, 18:33
14. Ist doch noch viel zu früh

Im Moment sind die Leute doch noch nicht mal unter Druck, ihre Meinung ändern zu müssen. Washington ist weit und in ihrem Leben hat sich seitdem auch nichts geändert. Erst in ein paar Jahren, wenn immer noch nichts passiert ist und sie eine erneute Entscheidung treffen müssen, dann fangen die Leute an ein bisschen nachzudenken. Aber selbst dann werden diese hier beschriebenen Leute auch nur gemerkt haben, dass sich für sie nichts oder kaum etwas verändert hat.

Die Hochburgen sind immer ein Hort der Stabilität innerhalb der Gesellschaft, weswegen dort auch nur minimale Veränderungen für die Menschen in ihrer Meinung nötig sind. Da irgendetwas herauslesen zu wollen ist statistisch absolut irrelevant. Das schürt auch keine Entrüstung und selbst der bericht darüber ist medial gesehen eigentlich eher peinlich, weil hier voll auf die gegensätzliche Meinung des Lesers spekuliert wird. Interessant wäre dagegen vielmehr die Betrachtung der Meinung dort, wo Hoffnungen geschürt wurden, weil es den Menschen nicht gut geht, wo die Entscheidungen der Politik direkt Änderungen ergeben müssten. Wo die Meinungen schwanken, wenn nichts oder das falsche passiert. Denn dort wird entschieden, was in Zukunft passiert. Aber die nächste Wahl ist natürlich noch weit weg. Kommt nächstes Jahr wieder!

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spassfactor 08.11.2017, 18:39
15. Trump's approval

Und wieder ein SPON Artikel, der zwar facts berichtet aber leider nicht alle! Was soll man davon halten, wenn der Artikel behauptet "keines" der Trumpschen Wahlversprechen sei eingelöst? Fakt ist, Donald Trump hat mit Neil Gorsuch einen neuen Richter beim Obersten Gerichtshof der USA implementiert und damit die Mehrheitsverhältnisse des Gerichtshofs zunächst wieder so festgeschrieben, wie sie vor dem Tod von Antonin Scalia bestanden! Das war zunächst einmal ein ganz wesentliches und dringendes Wahlversprechen, das sehr schnell umgesetzt wurde. Dass dies in deutschen Medien einfach ignoriert wird, trotz seiner für die USA ganz herausgehobenen Bedeutung ist an sich schon übel. Wenn dann auch noch behauptet wird, Donald Trump habe ein sehr negatives Approval Rating und man sich dafür auf CNN Umfragen bezieht ist das schlicht lächerlich. Wenn es nach diesen Umfragen und ähnlichen vergleichbaren Umfragen gegangen wäre, wäre Donald Trump heute nicht Präsident der USA. Diese Art Umfragen sind leider das Papier nicht wert, auf dem sie stehen! Es kommt bei diesen Umfragen ganz entscheidend darauf an, wen man und wie die Menschen befragt werden und welche Schlüsse man daraus zieht. Und wenn die traditionellen Umfrageinstitute in der Vergangenheit daneben lagen, dann bei der Einschätzung der Popularität von Donald Trump und Hillary Clinton! Aber in der Welt der Medien wird dieser Umfrageunsinn weiter so zitiert, als habe es das Vorhersagedebakel der Präsidentenwahl in 2016 nicht gegeben und als entsprächen diese Umfrageergebnisse der Realität. Diese Art Realität wird in Russland in der Prawda (Wahrheit) verbreitet. Diese Art Stimmungsmache in den Medien hilft Donald Trump, liebe Leute! Seine Wählerschaft wird, ignoriert von den Umfrageinstituten, kontinuierlich grösser. Was die Trump Wähler sehr wohl zu differenzieren wissen ist, Donald Trump's Agenda und die Unfähigkeit der Republikaner im Kongress Entscheidungen herbeizuführen.

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gerald246 08.11.2017, 18:42
16. Leben in Amerika

Mich überrascht immer wieder, dass diie Journalisten aus Deutschland wenn sie schonmal ind den USA sind, sich nicht mal die Mühe machen zu schauen wie das normale Leben in den USA ist und warum die Leute Trump gewählt haben. Einfache Übung: Der Mindestlohn ist 7,40 pro Stunde (US$). Nehmen Sie mal 59 Dollar (einen Tageslohn) und gehen Sie in den Supermarkt einkaufen. Sie werden feststellen wieviel oder, um genauer zu sein, wie wenig sie dafür bekommen. Das billligste sixpack Bier ist wahrscheinlich 7,95 oder sowas. Dann gehen Sie ins lokale Fitnesscenter, trainieren ein wenig und reden mit den normalen Leuten. ABer das ist wohl alles zuviel investigativer Journalismus

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svetlana_borowka 08.11.2017, 18:46
17. Und?

Zitat von HansPa
Mit Abstand der beste Präsident den die USA jeweils hatten. Wenn es jemand schafft bei SPON täglich die ersten News zu bestimmen, muss er gut sein! Und wenn fasst alle Deutschen mit Unterstützung der deutschen Medien DT nicht so toll finden, muss er gut sein! Aber ich muss wohl nicht weiter schreiben... wird eh zensiert. Schade.
Wurde es zensiert? Angeblich wird bei uns ja so fürchterlich zensiert und trotzdem platzt das Internet mit Beiträgen von Leuten wie Ihnen aus allen Nähten. Und wie immer bei einer bestimmten Klientel, ist kein Beweis eindeutig genug um sie (Sie) eines besseren zu belehren. Und da wundert man sich, wie jemand wie Trump an die Macht kommen konnte? Dabei muss man nur die Ergüsse der HansPas dieser Welt lesen, um zu wissen wie der Hase läuft.

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sanchopansa 08.11.2017, 18:56
18.

Zitat von dunnhaupt
... ergaben, dass 91% der Trumpwähler ihn im Jahr 2020 wieder wählen wollen. Die Wirtschaft blüht, die Arbeitslosigkeit der Obamazeit ist vorüber. Eine zweite Amtszeit ist ihm also gesichert, von unvorherzusehenden Ereignissen mal abgesehen.
Die Arbeitslosigkeit der Obama-Zeit hat sich wie folgt entwickelt:
Arbeitslosenquote 2009 = 9,3%, Arbeitslosenquote 2016 = 4,7%
Das war ein Rückgang von ca. 50%.
Im Juli dieses Jahres betrug die Arbeitslosenquote noch 4,4%. Der leichte Rückgang von 4,7 auf 4,3% wird als Auswirkung von Obamas Wirtschaftspolitik gesehen und nicht als Verdienst von Trump.

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svetlana_borowka 08.11.2017, 18:58
19. Das ist ja der Witz!

Zitat von dunnhaupt
... ergaben, dass 91% der Trumpwähler ihn im Jahr 2020 wieder wählen wollen. Die Wirtschaft blüht, die Arbeitslosigkeit der Obamazeit ist vorüber. Eine zweite Amtszeit ist ihm also gesichert, von unvorherzusehenden Ereignissen mal abgesehen.
Die Wirtschaft blüht immer in der ersten Amtszeit der republikanischen Präsidenten. Da die Demokraten dafür die Voraussetzungen geschaffen haben. Dann in der zweiten Amtszeit wird das Land ordentlich heruntergewirtschaftet, dann lässt man wieder einen Demokraten ran. Die müssen dann jede Menge unpopuläre Entscheidungen treffen, um den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen, so dass die Leute dann wieder einen Republikaner wählen. Vor allem da die Besserung nur sehr langsam sichtbar wird. Und das Spielchen wiederholt sich alle 8 Jahre.

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