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US-Rolle in Syrien: Obama hat die Krise
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Die Friedenskonferenz in der Schweiz kann den syrischen Bürgerkrieg wohl nicht beenden - auch weil sich Barack Obama zurückhält. Kritiker fordern mehr Einsatz vom US-Präsidenten und ein militärisches Drohszenario.

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m.schrader 23.01.2014, 09:06
1.

sehenden Auges sieht der Westen zu, wie dort ein Gottesstaat entsteht von dem in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten Terror ausgehen wird. Die Sache wird uns entgleiten und unkontrollierbar werden. Diese Schlafmützigkeit wird uns noch leid tun!

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dalethewhale 23.01.2014, 09:12
2. egal was er tut oder nicht tut

Zitat von sysop
Die Friedenskonferenz in der Schweiz kann den syrischen Bürgerkrieg wohl nicht beenden - auch weil sich Barack Obama zurückhält. Kritiker fordern mehr Einsatz vom US-Präsidenten und ein militärisches Drohszenario.
es ist immer falsch. Aber das nicht handeln in sachen Syrien dürfte doch
den meisten in Europa angenehm sein. Gilt doch die Devise des zuschauens, um sich nicht `Schuldig` zu machen

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brojohnnes 23.01.2014, 09:24
3. das reicht!

Die USA und ihre Kinder sind nicht dafuer da, damit sie alle Konflikten auf dieser grossen Welt erloesen koennen. Wir haben schon genug Veteranen mit PTSD und verlorenen Koerperteilen, alten aus dem Vietnam Krieg und jungeren von den beiden letzten Kriegen.

Man darf nicht gleichzeitig meinen, dass die USA nicht die Weltpolizei seien, und dass sie sich in jedem Nahoestlichen Buergerkrieg einmischen sollen.
Schluss mit Schmutzarbeitmacher Amerika... wenn Europa sich da einmischen moechte, dann kann Europa das selber machen. Meine Generation Amerikaner haben schon genug gebluetet.

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xxbigj 23.01.2014, 09:32
4. optional

Aber immer noch besser als Kommandant Sprung in der Schüssel W.Bush;)

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uspae2007 23.01.2014, 09:36
5. hahhhha

Das militärische Drohszenario ist ja schon vor kurzem in die Hose gegangen. Man wird sich mit den Terroristen nicht einigen können , war ja klar. Es wird gekämpft werden, bis zum Sieg. Assad wird gewinnen , er hat die Bevölkerung hinter sich. Es war ein entscheidender Fehler des Westens, die Extremisten zu bemühen.

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Wunderläufer 23.01.2014, 09:36
6. Verständlich

Ich finde die Haltung der USA nachvollziehbar und richtig; seit Jahrzehnten hat sich das Land immer wieder als Weltpolizist aufgespielt: damit hat es immer wieder Proteste provoziert, Särge wurden nach Hause geliefert und gleichzeitig stieg die Verschuldung des Landes: bei alledem blieb kaum noch Geld für innenpolitische Anliegen. Wer nun nach mehr Führung ruft, sollte erst einmal selbst mit gutem Beispiel vorangehen, d.h. Eigeninitiative starten: Geld, Truppen etc.pp. Damit wäre in Deutschland das Thema schnell durch. Man kann nur das von andern verlangen/ erwarten, was man selbst bereit ist zu liefern

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mc6206 23.01.2014, 09:38
7. Das wäre das Dümmste was die USA

Zitat von sysop
Die Friedenskonferenz in der Schweiz kann den syrischen Bürgerkrieg wohl nicht beenden - auch weil sich Barack Obama zurückhält. Kritiker fordern mehr Einsatz vom US-Präsidenten und ein militärisches Drohszenario.
machen könnten, Kriegspartei werden in einem Konflikt in dem die Kriegsparteien noch nicht ermüdet und ausgeblutet sind. Wenn Assad die Rebellen nicht kontrollieren kann, dann können die USA das erst recht nicht. Die USA könnten vielleicht die Infrastruktur von Assads Militär zerstören, und was ist wenn die Islamisten dann die Oberhand gewinnen. Der reinste Albtraum.

Leider muß man die Leute kämpfen lassen bis sie es nicht mehr können. Das hat bislang in jedem Konflikt funktioniert. Dann kann man verhandeln.

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tpk 23.01.2014, 09:40
8. Diese Art Artikel, die mehr militärisches Engagement

der USA einfordern, findet man ständig im Spiegel und auch in anderen Medien, aber überzeugen tun sie mich nicht. Die USA haben es jetzt 3mal versucht (Irak, Afghanistan, Libanon), und wir alle haben mit angesehen, dass man Völker nicht demokratie-fähig bomben kann. Weil Bomben zwar materielle, aber nicht über jahrhunderte gewachsene soziale Strukturen zerstören, bzw. zu etwas neuem transformieren können.

Ich habe das nicht verfolgt, aber dass Jugoslawien ein Erfolg war, hängt sicher auch damit zusammen, dass sich nebenan gleich die EU befindet, die den neu enstandenen Staaten gleichsam als Kristallisationspunkt Stabilität verleihen konnte. Im Nahen Osten kriselt es allenthalben, da kann keiner dem anderen eine Stütze sein.

Und wenn es so viele Länder gibt, die sich für die Opposition engagieren wollen, sollen die das selber in Hand nehmen und nicht darauf warten, dass Papa USA wieder die Kohlen aus dem Feuer holt. Ich glaube aber nicht, dass die ein tragfähiges Konzept haben ...

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ihawk 23.01.2014, 09:40
9. Einfache Wahrheiten?

Der Schlingerkurs der USA im Syrien Konflikt ist nur noch peinlich.

Die Scharfmacher in London (England) sind aus gutem Grund ganz still - es darf keinesfalls das Gespräch wieder auf den Chemiewaffeneinsatz konzentriert werden, denn die Beteiligung englischer Geheimdienst Agenten könnte in der Presse nicht mehr unterdrückt werden.

Israel hat wie auch immer verhindert dass der Iran an den Gesprächen teilnimmt - und damit einen möglichen Friedensgaranten ausgeschaltet.

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