Forum: Politik
US-Schulschießereien: Aufstand der Teenager
imago/ ZUMA Press

Die Columbine-Generation: Geboren nach dem US-Schulmassaker von 1999, sind sie "School Shootings" gewöhnt. Doch nach dem Amoklauf von Florida machen die Jugendlichen jetzt gegen die Politik mobil.

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Korken 19.02.2018, 07:54
1. Keine Änderung

Es wird traurigerweise keinerlei Änderungen geben. Wie sich schon Politiker zu Wort meldeten, die Leute, die jetzt schon eine Waffe haben werden sich aufregen, weshalb sie bestraft würden für die Aktionen eines anderen. Dann kommt die NRA und wird die aufmüpfigen Teens in großen Medienkampagnen davon überzeugen, wie wichtig die ganzen Waffen zur Selbstverteidigung, gerade für solche Fälle sind. Ich könnte mir denken, Trump wird sich schon sehr zurückgehalten haben um der Frau Gonzales nicht illegale Einwanderung und Einmischung in die inneren Angelegnheiten der USA vorgeworfen zu haben. Glücklicherweise hat sie viele Unterstützer, mal schauen, wer die Medienschlacht gewinnen wird.

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Wunderläufer 19.02.2018, 08:02
2. Hoffnung?

Die NRA und ihre politischen Handlanger haben triefend blutige Hände, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die ihr blutiges Handwerk durch Schüler ändern lassen. Aber es gibt nur diese Hoffnung, egal wie schwach sie sein mag

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Laurent Sonny 19.02.2018, 08:05
3. Rechenfehler

Also entweder kann ich nicht rechnen, ich lebe im falschen Jahr oder der Kontext im Artikel stimmt nicht: In Absatz 1 wird geschrieben, der Massaker von Columbine war 1999 und im 3. Absatz steht aber, dass die Lehrer zum 20. Jahrestag protestieren. Wir sind doch im Jahr 2018, oder?

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C-Hochwald 19.02.2018, 08:08
4. Wieviele Amokläufe

und Tote wird es noch in den USA geben müssen, bis dort ein Umdenken stattfindet? Von außen auf dieses Land geblickt, erscheint die Waffenliebe und -lobby derart stark zu sein, daß man der Eindruck hat, daß solche tragischen Ereignisse nur mit Achselzucken zur Kenntniss genommen werden.
Erinnert mich irgendwie an die Todeszahlen im Straßenverkehr in der alten BRD in den 60er und 70er Jahren, mit >15000 Toten/Jahr.
Ohne Verschärfungen der Gesetze und Kontrollen hätte sich wahrscheinlich nichts getan.
Falsches Verständnis von Freiheit für jeden führt in die Sackgasse.
Ich kann für die US-Gesellschaft nur hoffen, daß das kein Strohfeuer ist, sondern der Beginn einer demokratischen Bewegung, die ihren Einfluss in die Gesetzgebung und staatliche Lenkung findet.
Die Menschheit hat nicht den verantwortungsvollen Reifegrad, daß jedermann sich bewaffnen kann.

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horstenporst 19.02.2018, 08:09
5.

Ich wünsche den Jugendlichen viel Erfolg bei ihrem Kampf für striktere Waffengesetze. Die allein werden das Problem allerdings nicht lösen. Es ist die Armut, die es zu beseitigen gilt. http://www.gregpalast.com/florida-honduras-inequality-kills-want-to-end-the-american-shooting-epidemic/

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Papazaca 19.02.2018, 08:12
6. Vielleicht die letzte Hoffnung: Schüler und Studenten

Schuld ist nicht nur Trump sondern besonders die Waffenlobby, aber auch beide große Parteien. Wenn die Schüler es wirklich schaffen, mittels Empörung + der sozialen Medien Veränderungen zu bewirken, könnten die USA zeigen, das sie, trotz allem, zu positiven Veränderungen in der Lage sind. Ein Marsch nach Washington wäre ein erstes, großes Signal.

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a-cologne 19.02.2018, 08:13
7.

Man wünscht sich auch aus der Ferne so sehr, dass dieser Waffenwahnsinn in den Staaten endlich aufhöhrt. Es gibt hier bei uns schon genug Gewalt in unterschiedlichster Form, aber was dort passiert ist wirklich eine abartige Lobbyismus-Schande. Und wie sehr Trump moralisch verdorben und/oder empathielos ist, zeigt sein Tweet. Gelinde gesagt wird er in seinem Urlaubcamp sitzen, seine tolle Frisur mit Haarspray in Form bringen und den digitalen Twitter-Bleistift spitzen, um der Öffentlichkeit weiter seine Unverschämtheiten unter die Nase zu reiben. Allen Betroffenen gegenüber drücke ich mein Mitgefühl aus und wünsche, dass sie aufstehen, so weiter machen und damit ihre Welt womöglich ein klein wenig besser machen.

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Lobhudel 19.02.2018, 08:15
8. SPON - Werbefilmchen als Realsatire

Lieber SPON - ich weiß, Ihr müsst dringend Geld verdienen, aber wenn ein Video über US-Schulschießereien zwanghaft von den Werbe-Worten begleitet wird: "Wenn man jemanden liebt, tut man alles, um Ihn zu beschützen..." und dann geht es mit Tomatensaft weiter, ist das nur noch geschmacklos. Aber auch irgendwie passend für Eure inzwischen nur noch unfiltriert zu geniessende SPAM-/Splatter-Seite.

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Le Commissaire 19.02.2018, 08:19
9. es bleibt, wie es ist -- in Deutschland wie in den USA

Was sollen diese Diskussion? Es wird sich _nichts_ ändern.

Viele Länder habe ihre völlig irrationalen Glaubenssätze, über die man außerhalb dieses Landes nur den Kopf schüttelt. In den USA ist es das Recht, (bestimmte) Waffen besitzen zu können, von dem viele Menschen (und vor allem viele Politiker) ganz dolle überzeugt sind. In Deutschland ist es das fehlende allgemeine Tempolimit auf Autobahnen -- dies ist einzigartig auf der Welt, sorgt für viele tödliche Unfälle und von ihm sind viele Deutsche ganz dolle überzeugt.

So, wie sich in Deutschland am fehlenden Tempolimit auf Autobahnen nichts ändern wird, wird sich in den USA an den Waffengesetzen nichts ändern.

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