Forum: Politik
US-Schulschießereien: Aufstand der Teenager
imago/ ZUMA Press

Die Columbine-Generation: Geboren nach dem US-Schulmassaker von 1999, sind sie "School Shootings" gewöhnt. Doch nach dem Amoklauf von Florida machen die Jugendlichen jetzt gegen die Politik mobil.

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holger.heinreich 19.02.2018, 12:33
160. Gesetze verhindern keine Schulmassaker

Gesetze gegen Schußwaffen machen Schulmassaker lediglich unblutiger, mit Autos, Äxten, Rohrbomben und co lassen sich immer noch Menschen umbringen. Denn Schußwaffen machen das Töten einfacher und für den Täter auf Grund der Distanz zum Opfer sicherer und geistig weniger belastend. Sie sind aber nicht die Ursache für die Tat. Selbst wenn es schärfere Gesetze gibt, hört das Töten nicht auf. Die Täter müssen sich nur waffentechnisch umorientieren. Es muß also mehr getan werden, als die Waffengesetze zu verschärfen. Es gibt ja psychologische Möglichkeiten zu intervenieren und pädagogische Mittel erst gar keinen Täter entstehen zu lassen. Nur dafür muß halt Geld aufgewendet werden, was in den USA ja gleich wieder als Kommunismus und Verschwendung diffamiert wird.

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Stefan_G 19.02.2018, 12:36
161. zu #30

Zitat von ich-geb-auf
Sie sollten aber auch wissen, dass die meisten Unfälle mit tödlichen Verletzungen auf Streckenabschnitten der Autobahn passieren, die bereits ein Tempolimit haben!! das wird nämlich gerne verschwiegen, wenn nach Tempolimit gerufen wird.
Sie sollten aber auch wissen, dass die meisten Tempolimit aus Gründen der Verkehrssicherheit gelten, z.B. bei hohem Verkehrsaufkommen oder aber wegen Spurverengungen in Baustellen. In beiden Fällen wäre es unsinnig zu glauben, man würde die Sache sicherer machen, wenn man 300 km/h erlaubt.

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allufewi 19.02.2018, 12:37
162. Nonsense

Zitat von acusticusneurinom
..mit einem kleinen, aber vor allem in den USA ganz wichtigen Unterschied. NUR dort - und das ist einzigartig auf der Welt - kann man JEDE Schußwaffe - in diesem Fall war es die zivile Variante eines Sturmgewehrs, das in vielen kriegerischen Auseinandersetzungen von der US-Armee genutzt wird - [u]in Waffensupermärkten kaufen![/b] Kann man mit Cannabis und Killerspielen in der realen Welt - wie in den USA leider an Schulen oft an der Tagesordnung - Menschen umbringen - nur weil man z.B. seinen persönlichen Frust ausleben will? Das sollten sich diejenigen, die direkt wie im Reflex gegen Gesetze und Verbote geifern, mal gründlich überlegen.... .
Man kann dort nicht jede Waffe kaufen, sondern nur zivile, legale Waffen. Keine MGs, keine Raketenwerfer, keine Sturmgewehre (kein Dauerfauer). Und was soll ein Waffensupermarkt sein? Ein Fachgeschäft? Gibt's hierzulande auch. Ob Büchsenmacher XY, Kettner oder Frankonia. Der Unterschied ist höchstens der, dass solche Fachgeschäfte bei uns nicht in den EDEKA integriert sind. Big Deal.

Wenn es ihnen darum geht, dass man die Rechtslage in den USA in manchen Bundesstaaten mal auf den Prüfstand stellen sollte, dann gehe ich eh d'accord. Es ist sinnvoll, dass gefährliche Gegenstände nicht an faktisch jedermann ausgegeben werden.

Ansonsten geht mir dieses supersimplifizierte Anti-Waffen-Geschreie auf den Senkel. Das ist wie das "Ausländer-raus!!!" Gebrülle von drüben. Da ist man in der Regel auch nicht an einer differenzierten Aufarbeitung des komplexen Themas interessiert. Da sieht man dass Ahmed sich schlägert und das reicht. Alles abschieben!

Btw, wenn ich aus Frust jemanden killen will, kann ich mich auch ins Auto setzen und einen Abstecher in die Innenstadt machen. Genauso wie ein Auto ein Mordwerkzeug sein kann, kann eine Waffe ein Sportgerät oder Arbeitsgerät sein. Aber wie gesagt, die Diskussion wird hier nicht faktenbasiert geführt. Nur Gefühle.

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kakimon 19.02.2018, 12:37
163. Abgasaffe

Ihr Kommentar ist an Zynismus Trumpwürdig. Nein, hatte/habe ich nicht weil es nicht passiert. Und wenn es durch diese Fahrweise zu Todesfällen kommt. Sagen Sie dann den Hinterbliebenen "na in den USA hätten die auch erschossen werden können".

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WiesoNicht17 19.02.2018, 12:38
164. Nicht nur nach der Politik rufen ...

Die Akzeptanz von Waffen in den USA ist ein gesellschaftliches Phänomen und Problem. So wie das schnell Fahren in Deutschland. Politiker werden sich dem nicht entgegenstellen, wenn sie gewählt werden wollen. Dies zu ändern braucht Engagement der Bürger und viel Zeit ... leider.

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Hupert 19.02.2018, 12:38
165. Entschuldigung...

Zitat von sekundo
Gäbe es Google und Wikipedia nicht, stünden hier die allermeisten Bescheidwisser auf dem Schlauch! Das hätte allerdings den enormen Vorteil, dass das Mass an wichtigtuerischem und ignoranten Geschwurbel drastisch gesenkt würde!
...ich bin knapp 40 Jahre jung und habe diese emotionalen Reden, auf beiden Seiten, explizit nach Sandy Hooks noch in reger Erinnerung.

Google und Wikipedia sollten eher diejenigen öfter nutzen, die die Faktenlage, aus welchen Motiven auch immer, in Zweifel ziehen. Ihr "Bescheidwisser" mit einem Ausrufezeichen gekrönt habe ich jetzt mal auf mich bezogen.

Aber korrigieren sie mich bitte. Wo habe ich Unrecht oder versuche hier gezielt andere Foristen zu täuschen.

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denny101 19.02.2018, 12:38
166.

Zitat von Abgasaffe
Eine andere Realität eben. Hast Du Angst, wenn euer Vater über 200 km/h auf der Autobahn fährt mit deinem Bruder hinten drin im Körbchen. Nö!
Na was für ein Geschwätz.
Natürlich nicht so viel Angst wie wenn der Siebenjährige (?) plötzlich mit der Knarre in der Schlafzimmertür steht und die letzten 2 Stunden Computerspiel geistig verarbeitet.
Lesen Sie nochmal (und nochmal und nochmal) den Beitrag von invicuts: die USA haben ein massives Gewaltproblem in ihrer Gesellschaft.

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Neandiausdemtal 19.02.2018, 12:40
167. Verbeugen und ausspucken

Vor Emma González verbeuge ich mich gern. Mein Mitgefühl gilt den Opfern, den Angehörige und Freunden, die unter diesem waffenstarrenden Schwachsinn zu leiden haben. Aber vor Trump kann man nur ausspucken. Was für ein charakterloses und ich bezogenes .......
Hoffentlich finden die jungen Leute landesweit die Kraft und erkennen, dass sich Widerstand lohnt. Hat schon damals was gebracht, beim Vietnamkrieg. Der Unterschied ist nur, dass damals zigtausende junge Männer ( von den vietnamesischen Frauen und Kindern gar nicht zu reden ) von Johnson und Nixon verheizt wurden, heute aber von der Waffenlobby, deren Spendenempfängern und den eigenen gestörten Mitbürgern.

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mhwse 19.02.2018, 12:43
168. School Shooting

Zitat von scoopx
... "tolerant" und "freizügig" sind die USA doch schon lange nicht mehr. Das Land ist ein Polizei- und Kerkerstaat. In Bezug auf die Todesstrafe spielt es in einer Liga mit Iran, Nordkorea oder Saudi-Arabien. Indes hat die auch in Schulen allgegenwärtige Polizei die "school shootings" nicht verhindern können. Die Polizei weitet ihre Befugnisse ständig aus, aber auch "search and frisk" und "predictive policing" hat gegen school shooting genausowenig genutzt wie der "war on drugs" den Drogenkonsum verringern konnte. Gerade die Schulen sind ein Schauplatz lückenloser Polizeipräsenz und polizeilicher Übergriffe. Schon vor Jahren hat die US-Journalistin Annette Fuentes in ihrem Buch "Lockdown High" über folgende Zustände berichtet: Metalldetektoren, Drogentests für Aspirin, die Aufnahme von Personalien durch die Polizei von unbescholtenen Schülern, unbegründete Schulverweise, waffentragende Lehrer, Polizeiaufsicht und allgegenwärtige Videoüberwachung. Das bedeutet: Gewöhnung an Polizeischikane als Erziehungsziel - eine Sache, die von den Bürgern eines freien Landes toleriert wird weil sie glauben, sie erhöhe die Sicherheit.
klingt immer so nach, mit praktischen Einheiten erweitertem, Unterricht.

So eine Art white and harmless washing für Waffen ..

Schiessübung an der Schule halt .. in Kinderslang.

Während Kinder in den USA durchaus pädophil sein können - wird der Waffenterror an Schulen nicht nur ein bisschen verharmlost.

Terror on schools wäre das richtigere Wort - nur eben der Terrorist wäre dann ein "Jedermann Amerikaner" - was gar nicht geht.

(Jeder US Bürger der eine Waffe hat, ein potenzieller Terrorist - da würde ich verbal ansetzten ..)

Lawyer and Lawyer - did you see your neighbor carry a wepaon?
Did you recently see him act strange? - watch out - everyone can become a gun terrorist - instantly - he has trouble with his wife?
His kids are anyoing, his bank account was closed?

- any reason possible.

We are preparing a law suit against the US Governments gun laws - if you have concerns like this or others - or even lost one of your closest persons

Call today 1-800-LAWYER AND LAWYER .. (its cost free and will save your live and that of your loved ones ..)

Ich meine wenn ich das in 2 Minuten schaffe (und sowas läuft dort im TV alle 15 Minuten vor und nach den News ..)

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sekundo 19.02.2018, 12:43
169. Auch für Sie noch einmal!!

Zitat von martinm70
Der Zugang für Waffen für alle unter 21 ist gesetzlich verboten. Es gibt Strafen für Erwachsene die Jugendliche Waffen zukommen lassen und Belohnungen für Hinweise auf illegalen Waffenbesitz. Wer eine Waffe besitzt muß psychologische Eignungstests durchführen. Vielleicht auch mehr Überwachung für auffällig gewordene Jugendlichen Aber gut, mit den Republikanern und der Trump Regierung ganz sicher nicht zu machen. Die werden sicher einen Teufel tun ihr Fangruppe aus Hinterwäldler Hillbilly Typen zu verärgern. Für die ist nach Trumps Tweet eh sofort klar daß daran nur das FBI Schuld trägt und das man die Lehrer nicht auch noch mit Waffen ausgestattet hat. Und durch Amerikas bescheuertes Wahlrecht mit "Stimmgebieten" bekommen solche ungebildeten Landeier leider auch bei weitem zuviel Gewicht.
Die Waffengesetze werden in den einzelnen
Bundesstaaten gemacht! Obamas Erlass,
psychisch labilen Menschen den Kauf von
Waffen zu erschweren oder unmöglich zu
machen, hat ein gewisser Donald Trump
ausser Kraft gesetzt!!
Und vom amerikanischen Wahlrecht
haben Sie auch keinen blassen Schimmer.
Dort gibt es keine "Stimmgebiete"!
Die Mehrheiten kommen durch sog.
Wahlmänner zustande!!

Leider gilt auch für Sie: Wenig bis keine
Ahnung aber dafür sehr viel Meinung!

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