Forum: Politik
US-Schulschießereien: Aufstand der Teenager
imago/ ZUMA Press

Die Columbine-Generation: Geboren nach dem US-Schulmassaker von 1999, sind sie "School Shootings" gewöhnt. Doch nach dem Amoklauf von Florida machen die Jugendlichen jetzt gegen die Politik mobil.

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Reinhold Schramm 19.02.2018, 09:43
50. Die psychotischen Eliten der Vereinigten Staaten!

Wie degeneriert muss eine Gesellschaft bereits schon sein, wenn sie “13. Russen“ anklagt, wegen Wahlbeeinflussung von 236. Millionen Wahlberechtigten? Offensichtlich befinden sich große Teile des nordamerikanischen Massenbewusstseins, ebenso wie beim (grenzenlosen) Zugang zu Waffen und Drogen, in einem anhaltenden und pathologischen Zustand geistiger Entmündigung und Umnachtung. Dabei auch noch unabhängig vom erworbenen Bildungs- bzw. akademischen Verbildungsgrad der großen Mehrheit der amerikanischen Erwachsenenbevölkerung. Handelt es sich doch auch hier um die massenpsychologischen Auswirkungen der (grenzenlosen) imperialistischen Wohlstands-, Ausbeutung- und Konsumgesellschaft. Die zugleich einen erheblichen Teil der (eigenen) Bevölkerung von jeder sozioökonomischen und ökologischen Sicherung des Lebens ausschließt.

Das Gesellschaftssystem der Vereinigten Staaten von Amerika hat nicht nur in seiner Existenzgeschichte die unteren sozialen Gesellschaftsgruppen von jeder Teilhabe dauerhaft ausgeschlossen, sondern hat auch in seiner ökonomischen, ideologischen, akademischen und gesellschaftspolitischen “Elite“, tiefgreifende und anhaltend negative Auswirkungen auf deren Bewusstseinslage hinterlassen.

Beispiele für diese Auswirkungen auf das gesellschaftliche Massenbewusstsein wären auch die unbegrenzten Rüstungsausgaben und der Ausschluss von hundert Millionen BürgerInnen von einer auskömmlichen sozialen Existenz und jeder gesicherten materiellen Teilhabe am täglichen Leben.

Frage: Bewirkt der Kapitalismus und Imperialismus nordamerikanischer Prägung bereits eine massenpsychotische Geisteskrankheit? — Insbesondere bei den Waren-Konsumenten, aber auch über die Vereinigten Staaten hinaus, unter Einschluss der imperialistischen NATO-Staaten, einschließlich der Staaten der Europäischen Union?

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.22hornady 19.02.2018, 09:44
51. Heikles Thema

35.092 Menschen kamen im Jahr 2015 bei Verkehrsunfällen auf US-amerikanischen Straßen ums Leben (Quelle: Deutscher Verkerssicherheitsrat). Nun müsste man die Autos auch verbieten. Klar, Whataboutism, aber dennoch eine zu stellende Querfrage. Ich sehe die Sache so und werde damit ganz sicher nicht auf Zustimmung stoßen: Wären an der Schule die Lehrer ebenfalls bewaffnet gewesen, hätte wahrscheinlich Schlimmeres verhindert werden können. Solange der 2nd Amendment existiert, kann man Gewalt nur mit Gewalt bekämpfen. Würde dieser Verfassungszusatz abgeschafft, gäbe es noch viele Millionen illegaler Waffen in USA und ein Amoklauf wäre nach wie vor möglich - nur keine Verteidigung dagegen mit legalen Waffen mehr.

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PremiumB 19.02.2018, 09:44
52. Mir wurden schon des öfteren scharfe Waffen

Zitat von pittiken
Die meisten tödlichen Unfälle passieren auf den Landstraßen, wo ein generelles Tempolimit gilt. Und bezüglich der Waffengesetze, es wäre naiv zu glauben, dass, wenn es keine Waffen legal zu kaufen gäbe, dann würden es keine Amokläufe mit Waffen geben. Wenn ich eine Waffe haben möchte, dann kann ich mir diese auch beschaffen, illegal, überall auf der Welt, auch in Deutschland.
angeboten und ich verkehre bestimmt nicht in den dafür prädestinierten Kreisen. Habe ich bisher abgelehnt, brauchte bislang solch einen Blödsinn nicht. Seit 2015 findet bei mir allerdings ein Umdenken statt. Aber noch ist es mir zu teuer.

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joe49 19.02.2018, 09:45
53. ein kleines bischen Hoffnung

Vielleicht wächst eine Generation heran, die aus Ihren Reihen Politiker hervorbringt, die den Wahnsinn mit politischen Mitteln bekämpft. Die Grundeinstellung der US Bürger ist nach wie vor die, dass das Land mit Gewalt erorgert wzrde und dass Waffengewalt einfach dazu gehört. Ein Einstellung die im 21. Jahrhundert eigentlich keinen Platz mehr haben sollte. Emma Gonzales hat so was von Recht in Ihrer Wutrede, dass Sie Politiker wie Trump, die am Tropf der NRA hängen die Schuld daran gibt, dass sie absolut nichts tun um dem Wahnsinn vorzubeugen. Der nächste Schritt von Trump wird sein, dass jeder Schüler nur nicht mit Waffen in die Schule geht um sich zu verteidigen wenn ein Amokläufer unterwegs ist.
Waffen haben nichts in den Händen von Privatleuten zu suchen, ohne wenn und aber. Der Prozess zum Umdenken beginnt leider nur immer dann wenn es wieder einmal gekracht hat nur beschränkt er sich dann nur auf die direkt Betroffenen und und die verantwortlichen rufen zum beten für die Opfer auf.
Man wünscht sich einfach nur mehr Menschen wie Emma Gonzales, die öffentlich aufzeigt wer die Verantwortung für die Massaker trägt: Trump und Konsorten sowie die NRA nur durch solche verantwortungslose Menschen und Organisationen kommen Privatleute in den Besitz von Waffen. Ob angeblich mental krank oder nicht spielt keine Rolle und schon garnicht für die Toten und ihre Angehörigen.

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themistokles 19.02.2018, 09:46
54.

Zitat von goliath1980
...kann jeder in eine Schulgebäude eindringen, der da nix verloren hat? Ich habe eine Chipkarte um in meine Firma zu gelangen, am Eingang (Drehkreuz) werde ich gezählt (nicht registriert!) hab ich die mal vergessen gibt es Probleme. Es sollten Polizeiposten bzw. Dienststellen grundsätzlich in Schulzentren integriert werden. Solche Maßnahmen könnte man sofort umsetzen.
Schulen in Polizei- und Hochsicherheitsreviere umwandeln. Einen bescheuerteren Vorschlag haben Sie nicht zufällig?

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kajoter 19.02.2018, 09:49
55. Verstehe: Lügenpresse

Es ist schon ein starkes Stück, dieses Thema derartig zu instrumentalisieren. Aber Sie mögen das von ihrem Helden Trump abgeschaut haben. Mildernde Umstände kann ich trotzdem nicht erkennen.
Interessant ist schon Ihr Denkansatz, der bei unterschiedlichen "Nationalitäten" beginnt. Nun, es waren alles Amerikaner. Aber Sie meinten wohl eher Rassen oder Ethnien. Das aber kann bei einem derartigen Ereignis nur völlig irrelevant sein, denn die ersten Kriterien können nur "Opfer", "Ursache/Täter" und "Lehren" heißen.
Dass Sie sich außerdem eine Schlagzeile "Hetze gegen die Politik" vorstellen, macht den Kommentar noch bezeichnender, denn es ist Ihnen offensichtlich nicht klar, was "Politik" eigentlich heißt. Sie meinten sicherlich "die Politiker". Also den ominösen, uniformen Block, der uns Bürger nur manipulieren und ausnutzen möchte.
Konsequenterweise geht´s weiter mit dem Schlagwort "Qualitätsjournalismus". Aha, eigentlich zielen Sie aber auf das Unwort "Lügenpresse" ab, die über dieses Ereignis mal wieder völlig einseitig und eingefärbt berichtet und ebenfalls einen uniformen Block darstellt, der uns Bürger lediglich im Sinne der "Politik" manipulieren möchte.
Ich danke Ihnen trotzdem, dass Sie es bei den wenigen Zeilen belassen haben. Mehr wären am Morgen noch unverdaulicher gewesen.

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arvin 19.02.2018, 09:53
56. Aufstand?

Der Aufstand der kein richtiger Aufstand ist, wird im Sande verlaufen bevor er anfängt auch weil dieses Genaration zu sehr auf sich selbst fixiert ist mit Hilfe von Twitter, Facebook und anderen.
Sie haben keine Ahnung komplexe Sachverhalte zu hinterfragen und sich zu organisieren um Druck zu machen, so etwas geht nur langfristig mit viel Hintergrundwissen.
Sie fühlen nur das da im Lande was nicht stimmt, aber das reicht eben nicht aus um echte Veränderungen herbeizuführen.
Und ich denke viele der Eltern sind auch Waffenvernarrt.

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mostly_harmless 19.02.2018, 09:54
57.

Zitat von themistokles
Schulen in Polizei- und Hochsicherheitsreviere umwandeln. Einen bescheuerteren Vorschlag haben Sie nicht zufällig?
Ähnliches passiert in den USA doch längst. Die NRA und die Wafffennarren nehmen - seit Jahrzehnten - ein ganzes Land in Geiselhaft.

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jaykay2003 19.02.2018, 09:57
58. Warum maßen wie Deutsche uns eigentlich an...

....über US-amerikanische Waffengesetze zu diskutieren. Es ist deren Gesetzgebung, die von von US-Bürgern gewählten Politikern verabschiedet worden sind. Wir haben hier genug eigene Probleme. Außerdem gilt in den relativ jungen USA ein ganz anderes Denken. Und das ist auch gut so, denn es ist IHR Denken.
Ein restriktives Waffengesetz würde keinen einzigen Amoklauf verhindern, denn dazu benötigt der, mehrheitlich männliche, Täter nämlich nicht zwangsläufig eine Schusswaffe. Da reicht auch ein profanes Küchenmesser. In der Hand der “richtigen” Person kann man damit genauso viele Opfer erzeugen wie mit einem Halbautomaten. Und dies geschieht dann auch noch lautlos und ist viel schwieriger zu lokalisieren und zu verhindern. Die Ursachen müssen bekämpft werden, nicht der Waffenbesitz. Aber nicht durch uns, sondern durch die Amis. Wie viele Waffenbesitzer gibt es in Deutschland? Millionen! Und wieviele Amokläufe? Eben... Das Problem liegt ganz woanders.

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Hupert 19.02.2018, 09:59
59. Ähmm... sorry

Zitat von Him
Für Trump heißt das, wie schon bei seinen Vorgängern: Aussitzen und auf andere Themen ablenken.
...aber sein Amtsvorgänger Obama hat die Probleme sehr direkt benannt und verzweifelt versucht diese auch politisch anzugehen, gegen den Wiederstand der Republikaner und der NRA.

Obamas Vorgänger der demokratischen Partei Bill Clinton hat 1994 ein schärferes Gesetz verabschiedet unter dem der Erwerb militärähnlicher und automatischer Waffen verboten wurde.

Das Gesetz wurde unter seinem republikanischen Nachfolger nicht verlängert.

Also bitte unterlassen sie die Verallgemeinerung.

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