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US-Strategie für Afghanistan: Trump will verschärft gegen Terroristen vorgehen
REUTERS

Seit fast 16 Jahren kämpft das US-Militär in Afghanistan, nun hat Donald Trump die künftige Strategie für den Einsatz vorgestellt: Einen raschen Rückzug werde es nicht geben. Stattdessen soll der Kampf gegen Terroristen verschärft werden.

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gandhiforever 22.08.2017, 03:55
1. Good luck with that!

Trump will in Afghanistan gewinnen, denn nur ein Sieg zaehlt.

Und er will ihn sogar mit Hilfe Pakistans erzielen.

Mit Pakistan gegen Afghanistan? Oader mit Afghanistan gegen Pakistan? Denn die beiden, A. und P. koennen sich nicht riechen, es kommt sogar zu Grenzscharmuetzeln.

Wie kommt es denn, dass gerade im Grenzgebiet zu Pakistan Islamisten aktiv sind? Ohnen Hilfe aus Pakistan?

Hat die Regierung in Kabul eigentlich ihr Einverstaendnis zu einem groesseren US-Engagement gegeben?

Es waere auch interessant zu hoeren, von wem sich die lokale Bevoelkerung in Afghanistan terrorisiert fuehlt.

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robertreagan 22.08.2017, 04:07
2. Für mich liest sich das so

Trump wurde komplett überarbeitet und ist jetzt auf Linie der langfristigen US-Politik. Dazu musste er zuvor Bannon rausschmeißen. Den Drogenhandel mit afghanischen Mohn möchte man nicht Anderen überlassen, sondern weiterhin durch die CIA kontrollieren. Hier hat auch schon der Academi-Chef ( früher Blackwater) Ansprüche auf den Job des Vizekönigs angemeldet.

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hevopi 22.08.2017, 04:28
3. Vielleicht setzt sich doch noch die einzige intelligente

Strategie bzw. Realität in diesen Ländern durch: Auch die jetzigen Terroristen gehören mit an den Verhandlungstisch über eine friedliche Zukunft im Interesse der Menschen in diesen Ländern. Sie müssen sich dann allerdings bereit erklären, diese grausame Mordstrategie unschuldiger Menschen zu beenden, wie sie ihren Glauben leben, ist ihre Sache. Auch die seltsame Rechtsstrategie (siehe Arabien, dort gilt die Todesstrafe und Hand ab für Diebe) werden wir in unseren Ländern nie nachvollziehen können, aber wir können nicht die Welt verändern. So lange "normale, friedliche" Menschen dort ohne Angst leben können, wäre es doch eine positive Entwicklung für die Humanität, wenn endlich das Morden Unschuldiger im Namen des Islams aufhört.

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josephkaesemacher 22.08.2017, 05:24
4. Großartige Rede

Warum wird hier nur begrenzt über eine insgesamt Mut machende Rede berichtet. Das war eine der besten außenpolitischen Reden der letzten Jahre - zum Glück sind die Zeiten von Bush und Obama vorbei

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geotie 22.08.2017, 06:01
5.

Die Amis machen sich selbst kaputt! Führen in allen Ländern Krieg, der bezahlt werden muss, und obendrein noch einen Präsidenten, der es versteht auf Kosten des Bürgers Steuern (Trump zahlt keine) zu feiern weiß, Die Kassen sind schon fast leer.
Wenn man bedenkt, Trump wollte seine Staaten wie eine Firma führen und dann noch an seine kaputtgewirtschafteten Firmen denkt....

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Worldwatch 22.08.2017, 06:41
6. Mit Hilfe Pakistans?

Das Land ist Teil des Problems, nicht der Terrorbekaempfungsloesung.

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schumbitrus 22.08.2017, 06:48
7. Imperiale Willkür und Verhöhnung der Wähler

Im Grunde erleben wir an Trump exemplarisch, wie sich die Willkür des Imperiums USA konkret anfühlt: Der selbst angedichtete Exeptionismus ist auf einer Stufe mit jeder Diktatoren-Ideologie - egal ob Nationalsozialsozialismus oder zwangsbeglückender Sozialismus: Man hat keine UN-Charta und keine Menschenrechte zu achten, wenn man als Imperium in anderen Teilen der Welt wütet und Menschen ohne Vorwarnung und bei Bedarf "kollateral" umbringt. Das Imperium muss sich weder rechtfertigen - auch nicht bei Waffengängen. Herr Trump belegt jetzt mit seinen Aussagen, dass man ihm genau wie dem Imperium "an sich" nicht trauen darf: Diejenigen, die debil genug waren, ihn zu wählen, weil ihm schon damals seine Lügen aus jeder Pore stank "Amerika müsse sich außenpolitisch zurück ziehen und auf den eigenen Vorteil auf heimischer Scholle zu suchen", sehen sich nun natürlich betrogen. Aber genau das bedeutet der Größenwahn im Imperialismus: Man muss sich niemandem gegenüber rechtfertigen, wenn man offenkundig gröbste Verstöße gegen gemeinsame Vereinbarungen begeht, die eigentlich dazu da sind, ein friedliches Miteinander auf diesem Planeten zu gewährleisten. Die Willkür Trumps steht nun in Person für die Willkür des Imperiums USA - und wie die Idioten, die Trump gewählt haben, dürfen sich die mit den USA alliierten langsam mal überlegen, ob die sklavische Bindung an dieses Imperium wirklich klug ist: Vor dem Phänomen Trump und globale Kriegstreiberei erscheinen Russland und China wie Pazifisten.

Und vor diesem Hintergrund darf man ruhig mal die Frage stellen, ob der Terror, der uns jetzt begegnet, nicht nur eine logische Konsequenz von der Menschenverachtung ist, den die Angelsachsen bei ihren Kriegs- und Beutezügen in den Öl-reichen Staaten seit Jahrzehnten betreiben: Wenn man Staaten und Regierungen über Jahrzehnte manipuliert und sabotiert, um damit sich die dort herrschende Klasse nicht gegen die Plünderung der fossilen Energieträger wehrt, dann sind - bewiesenermaßen - auch Diktaturen bzw. Diktatoren die besten Freunde des Imperiums. Wer aber gegen diese a-demokratische Verschränkung substanziell vorgeht, wird Terrorist und stabilisiert mit seinem Terror die militärische Aufrüstung des Imperiums und das Schließen der Reihen im "Kampf gegen den Terror" - auch wenn die Ursache in der Plünderung von Erdöl und Erdgas in den muslimischen Staaten durch ach so christliche Länder war. Wen wundert es da, dass es Muslime sind, die gegen diese Schieflage aufbegehren - und wer versucht, das mit dem Islam zu rechtfertigen, ist schlicht ein übler Demagoge und missbraucht eine religiöse Zugehörigkeit genau wie es vor 80 Jahren in Deutschland üblich war! Dass sich Herr Trump auch dafür nicht zu schade ist, zeigt tatsächlich welch Geistes Kind dieser Mensch ist ..

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Beijinger 22.08.2017, 06:50
8. Wow, Donnie Trumpel

hat mal wieder was von sich gegeben. Halbwertzeit < einen Tag. Gggfs dieses Mal etwas laenger, da ihm ja die Reinkarnation des Reichs-Propaganda-Ministers J.G, Stephen Bannon, abhanden gekommen ist, der ihm sonst alles souffliert hat, was er so absondert. Langsam wird es langweilig mit ihm, ich hoffe, er schmeisst bald den Bettel hin, die Grand Jury unter Leitung von Sonderermittler Robert Mueller tagt, eine Gruppe von > 40 schwarz-afrikanischen republikanischen Abgeordnete haben sich oeffentlich von ihm losgesagt, der republikanische Senator von Tennessee, Bob Corker, hat ihm die Unfaehigkeit als US Praesident oeffentlich bescheinigt, die GOP Mehrheit in Senat & Kongress ist hin, bzw stark gefaehrdet, in Phoenix/Arizona ist er "nicht willkommen", so der dortige Buergermeister, der Secret Service kann seine Wochenendurlaube und sonstigen Reisen inclusive seines Familienclans nicht mehr finanzieren, eine wirklich eindrucksvolle Karriere als POTUS, das gab es so bisher noch nie in der US-Geschichte. Aber das kommt eben heraus, wenn eine duenne Mehrheit der US-Amerikaner einen Clown zum Praesidenten waehlt, jetzt haben sie den Zirkus im Weissen Haus.

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Celestine 22.08.2017, 07:04
9. Trump und Afghanistan: Obama 2.0

US Beobachter schätzen Trumps Rede über den Afghanistan-Einsatz wie eine Wiederholung von Obamas früherer Rede ein.

Wie viele Bodentruppen mehr es sein nun werden, verriet Trump seinem Volk nicht. Einen Zeitplan gibt es auch nicht. Man munkelt nun, dass er dort forever bleiben will.

Zudem kolportieren die US Medien, dass Trump die reichlichen Mineralienvorkommen Afghanistans ausschöpfen will. Dank dem reichlichen Lithium-Vorkommen wird das Land mittlerweile „Saudi-Arabien von Lithium“ genannt. So soll der Preis für den US Afgha-nistan-Einsatz aussehen, quasi als „Schutzgeld“.

Angesichts der schweren geographischen Lage bzw. der Unzugänglichkeit der Vorkommen, aufgrund der fehlenden Infrastruktur, der Korruption und der permanenten Plünderungen wäre das Vorhaben eh aussichtslos, und selbst wenn es gelänge, wäre das nichts als Neokolonialismus.

Auch sollten die Nato-Mitglieder nun ihr Engagement erhöhen und mehr Geld einbringen.

Tja, Trump will unbedingt siegen.

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