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US-Streit mit Dänemark: Minister Pompeo will schlichten - doch Trump poltert weiter
MANDEL NGAN/ AFP

Mitten im Grönland-Disput hat US-Außenminister Mike Pompeo mit seinem dänischen Amtskollegen telefoniert. Präsident Trump arbeitet sich derweil an Premier Mette Frederiksen ab: "So redet man nicht mit den USA."

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ruthestherdill 22.08.2019, 04:54
1.

An Stelle der Daenen waere ich froh, wenn Donald Trump nicht in mein Land kommen würde.So kann er weder allzuviel Geschirr zerschlagen noch sonst sich unmöglich aufführen.

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MisterD 22.08.2019, 05:01
2. Es wird sehr lange dauern...

um das Porzellan wieder zu kitten, das Trump in seiner Amtszeit zerschlagen hat. Wollen wir mal hoffen, dass er keine zweite Amtszeit bekommt, sonst ist das ganze Regal leer...

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av09 22.08.2019, 05:06
3.

Liebe Medien, bitte hört auf, auf diese offensichtliche Strohfeuer reinzufallen. Ich verstehe, die Story ist einfach zu gut: ein ehemaliger Immobilienhai benimmt sich in bester Kolonialmanier und will ein Land kaufen.

Aber bitte, merkt den niemand das öffentlichen Timing: Trumps Baby, die Wirtschaft in der USA hat Rezessionsängste und der easy-to-win Handelskrieg fällt ihm langsam auf die Füße und daher ist es Zeit für ein Ablenkungsmanöver, was wirklich niemand ernst nehmen sollte.

Das Muster kam nun schon öfters vor und sollte doch langsam durchschaubar sein ...

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JDR 22.08.2019, 05:25
4.

Nun, unter jedem anderen Präsidenten hätte eine solche Idee wol aufhorchen lassen. Dänemark hat keinerlei Kapzitäten, das Potenzial Grönlands ausch nur anzukratzen. Die Bevölkerung vor Ort fühlt sich nciht wirklich zu Dänemark zugehörig und die kleine Nation versenkt ca. 500.000.000 Dollar jährlich in die Insel, um sie von einer UNabhängigkeitserklärung abzuhalten. Das sind 20 % des dänischen Staatsdefizites für eine Region mit weniger als 1 % der Bevölkerung. Spiegel Online rechnet auf seiner Seite vor, wie absurd Präsident Trumps Handelskrieg sei, weil er jeden Haushalt mit mehreren Hundert Dollar belaste. Dänemark belastet jeden Haushalt mit der doppelten Summe, um Grönland zu finanzieren.

Fragt man sich, wie das Thema aufkommen konnte, so ist die Antwort ziemlich einfach. Der geplante Staatsbesucht in Dänemark hat dazu geführt, dass der Präsident über die Situation des Gastlandes und amerikanische Interessen daran gebrieft wurde. Dabei dürfte zu Sprache gekommen sein, wie extrem belastend Grönland für Dänemark ist, und wie groß das potenzielle Interesse einer Nation, die dort strategisch involviert ist und die Kapazitäten hat, das Potenzial zu erschließen. Objektiv löst der Vorschlag, Grönland zu kaufen also eines der größten dänischen Probleme, bietet den Vereinigten Staaten von Amerika Sicherheit und den Grönländern eine Chance, dass das Gebiet wesentlich besser erschlossen wird - mit all den verbundenen Vorteilen.

In einem Beitrag auf SPON war zu lesen, dass so etwas heute nicht mehr gehen. Diese Aussage ist objektiv Quatsch. Wer sich die Landkarte vor 30 Jahren anschaut und sie mit der heutigen vergleicht, sieht, dass Territorium wandert, übernommen wird, sich abspaltet. Immer wieder. Würde so etwas heute nicht mehr passieren, gäbe es ein chinesisches Problem mit Großbritannien, nicht einen Konflikt zwischen Peking und Hong Kong. Sicherlich würde ein solcher Vertrag an eine Volksabstimmung gekoppelt und mit Sonderrechten für die paar Zehntausend Bewohner ausgestattet werden, aber in der Sache wäre ein Kauf ein Gewinn für alle Seiten.

Selbstverständlich gibt es ein Gegenargument. Dänischen Nationalstolz. Nationalstolz reicht, um die Briten aus der EU crashen zu lassen. Warum also sollte er nicht reichen, um einen sinnlosen Konflikt mit Washington hochzukochen.

Das Problem ist nämlich weniger das Nein, als der Versuch dänischer Politiker, durch Spoot und Hohn gegenüber dem Präsidenten einer Supermacht innenpolitische Punkte zu machen. Und um sich das anzutun ist diesem das kleine Ländlein dann eben einfach nicht wichtig genug.

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sven2016 22.08.2019, 05:31
5. Wer sich Trump nicht fügt, beleidigt die USA.

Das ist seine Grundhaltung. Er sieht den Stadt in die Trump-Firma eingegliedert und benutzt ihn zur privaten Verwendung.

Die amerikanische Verfassung lässt das offenbar zu, das Parlament spielt keine Rolle mehr.

Und die Republikaner tragen seine Schleppe.

Shithole country, wenn so etwas dauerhaft möglich ist.

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turiman 22.08.2019, 05:33
6. Der Nächste

der sich gegen Ihn stellt, mal sehen wann Pompeo seinen Platz räumen muss, wahrscheinlich wird er jemanden aus seiner Familie den Posten verschaffen, wie alle Diktaturen es halt so machen, politische Posten mit Familienmitgliedern zu besetzen

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Draw2001 22.08.2019, 05:34
7. Trump ist eben ein Durchschnitsamerikaner....

Wenn man etwas haben will, dann bezahlt man dafür. Menschen, Meinungen, Gutachten, Lügen, Sex - alles lässt sich kaufen. Warum nicht Grönland? Und wenn man es dann trotzdem nicht bekommt, dann schmeißt man sich auf den Boden und strampelt oder stößt Beleidigungen aus. Er ist halt eben nur ein einfaches großes Kind.

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DarkTranquility 22.08.2019, 05:35
8.

Trump könnte ja Puerto Rico im Tausch anbieten :-)

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jens.bock 22.08.2019, 05:45
9. Kinder an die Macht!

... so titelte Herbie Groenemeyer einst. Der gegenwärtige US-Präsident vermittelt uns beinahe täglich ein Bild davon wie es so wäre, sollte dieser Fall mit den Kindern an der Macht tatsächlich eines Tages eintreten.

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