Forum: Politik
US-Streit mit Dänemark: Minister Pompeo will schlichten - doch Trump poltert weiter
MANDEL NGAN/ AFP

Mitten im Grönland-Disput hat US-Außenminister Mike Pompeo mit seinem dänischen Amtskollegen telefoniert. Präsident Trump arbeitet sich derweil an Premier Mette Frederiksen ab: "So redet man nicht mit den USA."

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senkfuss 22.08.2019, 08:55
110.

Zitat von JDR
Nun, unter jedem anderen Präsidenten hätte eine solche Idee wol aufhorchen lassen. Dänemark hat keinerlei Kapzitäten, das Potenzial Grönlands ausch nur anzukratzen. Die Bevölkerung vor Ort fühlt sich nciht wirklich zu Dänemark zugehörig und die kleine Nation versenkt ca. 500.000.000 Dollar jährlich in die Insel, um sie von einer UNabhängigkeitserklärung abzuhalten. Das sind 20 % des dänischen Staatsdefizites für eine Region mit weniger als 1 % der Bevölkerung. Spiegel Online rechnet auf seiner Seite vor, wie absurd Präsident Trumps Handelskrieg sei, weil er jeden Haushalt mit mehreren Hundert Dollar belaste. Dänemark belastet jeden Haushalt mit der doppelten Summe, um Grönland zu finanzieren. Fragt man sich, wie das Thema aufkommen konnte, so ist die Antwort ziemlich einfach. Der geplante Staatsbesucht in Dänemark hat dazu geführt, dass der Präsident über die Situation des Gastlandes und amerikanische Interessen daran gebrieft wurde. Dabei dürfte zu Sprache gekommen sein, wie extrem belastend Grönland für Dänemark ist, und wie groß das potenzielle Interesse einer Nation, die dort strategisch involviert ist und die Kapazitäten hat, das Potenzial zu erschließen. Objektiv löst der Vorschlag, Grönland zu kaufen also eines der größten dänischen Probleme, bietet den Vereinigten Staaten von Amerika Sicherheit und den Grönländern eine Chance, dass das Gebiet wesentlich besser erschlossen wird - mit all den verbundenen Vorteilen. In einem Beitrag auf SPON war zu lesen, dass so etwas heute nicht mehr gehen. Diese Aussage ist objektiv Quatsch. Wer sich die Landkarte vor 30 Jahren anschaut und sie mit der heutigen vergleicht, sieht, dass Territorium wandert, übernommen wird, sich abspaltet. Immer wieder. Würde so etwas heute nicht mehr passieren, gäbe es ein chinesisches Problem mit Großbritannien, nicht einen Konflikt zwischen Peking und Hong Kong. Sicherlich würde ein solcher Vertrag an eine Volksabstimmung gekoppelt und mit Sonderrechten für die paar Zehntausend Bewohner ausgestattet werden, aber in der Sache wäre ein Kauf ein Gewinn für alle Seiten. Selbstverständlich gibt es ein Gegenargument. Dänischen Nationalstolz. Nationalstolz reicht, um die Briten aus der EU crashen zu lassen. Warum also sollte er nicht reichen, um einen sinnlosen Konflikt mit Washington hochzukochen. Das Problem ist nämlich weniger das Nein, als der Versuch dänischer Politiker, durch Spoot und Hohn gegenüber dem Präsidenten einer Supermacht innenpolitische Punkte zu machen. Und um sich das anzutun ist diesem das kleine Ländlein dann eben einfach nicht wichtig genug.
Möglicherweise mangelt es hier am Verständniss, dass es sich bei den USA im ein Imperium handelt, dessen hegemonialen Ansprüche darauf abzielen sich allle weltweit vorhandenen Ressoucen mit Hilfe börsennotierter Konzerne, Fontsgesellschaften und Militärmacht einzuverlieben und restlos auszubeuten. Wärend wir uns mit CO2 im Promilleberich beschäftigen wird die Erde hinter unserem Rücken rücksichtslos zur Beute des Kapitalismus.

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tornadomiterlebt 22.08.2019, 08:55
111. pure Ablenkung

Die Wirtschaft läuft nicht so toll wie es DT den Leuten weiss machen möchte. Dieser ganze Grönland Unsinn ist reine Ablenkung und DT ist der Meister von Ablenkungsmanövern. Sein ganzes Leben besteht darauf, wer ihn kennt und seinen Werdegang beobachtet hat, weiss wie das in Trumpland läuft. Leider haben sich die Amerikaner diesen Mann in's Haus geholt und nun müssen alle mitleiden. But , there is light at the end of the tunnel and there is life after Trump!

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p-r 22.08.2019, 08:55
112.

Zitat von av09
Liebe Medien, bitte hört auf, auf diese offensichtliche Strohfeuer reinzufallen. Ich verstehe, die Story ist einfach zu gut: ein ehemaliger Immobilienhai benimmt sich in bester Kolonialmanier und will ein Land kaufen. Aber bitte, merkt den niemand das öffentlichen Timing: Trumps Baby, die Wirtschaft in der USA hat Rezessionsängste und der easy-to-win Handelskrieg fällt ihm langsam auf die Füße und daher ist es Zeit für ein Ablenkungsmanöver, was wirklich niemand ernst nehmen sollte. Das Muster kam nun schon öfters vor und sollte doch langsam durchschaubar sein ...
Genau so sehe ich das auch.

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b.v. 22.08.2019, 08:57
113. Verdrängungs-PR

Trump und seine Berater sind leider nicht ganz so dumm, wie man immer glaubt, sondern äußerst perfide. Sascha Lobo hat jüngst schön herausgearbeitet, was da passiert: https://spon.de/afxVC Er wird hier noch ein zwei Runden drehen und dann den nächsten Wahnsinn wieder mit einer absurden Idee aus dem Fokus nehmen...

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w.weiter 22.08.2019, 08:58
114. Diplomatie

Mr. Trump holt sofort die Keule raus,
Lady Frederiksen reagiert nicht mit der Wikinger-Axt.
Die Dame reagiert besonnen u. gekonnt mit dem Florett.
Chapeau.

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Wigritz 22.08.2019, 08:59
115. Hirnriss

Der Trump hat nicht nur -wie jeder Mensch- ab und zu einen Hirnriss, er ist ein Hirnriss.

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schamot 22.08.2019, 09:00
116. Der Staat bin ich

Immer wieder der gleiche Populismus. Immer wieder das gleiche Gebahren. Aggressiv mit Drohungen, Erpressungen. Mit toxischen Personen macht man keine Geschäfte, da sie lediglich ihre persönlichen Komplexe bedienen. Sie suchen Ärger auf Teufel komm raus. Wenn Trump der Staat ist, muß man sich von der USA abwenden.

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lesheinen 22.08.2019, 09:00
117.

Einer der beiden Hauptdarsteller muss bekloppt sein.

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upalatus 22.08.2019, 09:00
118.

Der Mann ist ein Paradebeispiel für einen verdrillten Sohn, dessen Vater ihn zu einem monetärzentrierten Menschen niederentwickelt hat, und nun ein Leben lang aufstampfend nach Aufmerksamkeit heischt. Nur gut, dass sein Umfeld (noch) ein wenig regulativ eingreift. Wer weiß, wass Trump ohne seinen Nannys und Melania noch so einfallen würde.

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enfield 22.08.2019, 09:00
119.

Zitat von traveling.matt
Als Land mit der höchsten Privatverschuldung der Welt wäre es schlauer gewesen sich das Angebot des Donald Trump zumindest einmal anzuhören. Und diplomatischer wäre es auch gewesen.
Es gab und gibt ja gar kein Angebot. Twitter ist (auch wenn das einige anders sehen mögen) auch kein diplomatischer Kanal (Fakt. Nicht Meinung!). Noch was unklar?

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