Forum: Politik
US-Streit mit Dänemark: Minister Pompeo will schlichten - doch Trump poltert weiter
MANDEL NGAN/ AFP

Mitten im Grönland-Disput hat US-Außenminister Mike Pompeo mit seinem dänischen Amtskollegen telefoniert. Präsident Trump arbeitet sich derweil an Premier Mette Frederiksen ab: "So redet man nicht mit den USA."

Seite 17 von 27
spam.me 22.08.2019, 10:08
160. Shit in - Shit out

Woher nimmt sich dieses orangefarbene Individuum eigentlich das Recht, jedweden zu beleidigen und beim geringen Widerspruch die beleidigte (und leider gefährliche) Leberwurst zu spielen....?

Ein 5-jähriger hat um Klassen mehr Anstand und Erziehung.
Es ist traurig, das dieser Mensch mittlerweile fast täglich so weit gehen kann, wie man es kaum für möglich halten würde und es scheint nicht zugeben was ihn stoppt?
Haben alle Amerikaner kapituliert ?

Ich wäre sehr dafür das sich Dänemark einfach mal das Recht heraus nimmt die Air Base in Thule zu schließen und wir sollten das gleiche in Ramstein tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
t.fetzberger 22.08.2019, 10:09
161. Wer ist Trump?

Das ist ein Selbstdarsteller, der leider glaubt der große Führer der USA zu sein. Da kommt eine dänische Ministerpräsidentin ( Frau! ) und widerspricht dem Ansinnen Trumps Grönland kaufen zu wollen? Wie geht das denn? Und wie das geht, Bravo, gut gemacht! Sie widerspricht nicht den USA in aller Deutlichkeit, sondern der Person Trump, die als Immobilienmogul mal wieder weit über das Ziel hinaus geschossen ist. Es lebe Dänemark, klein aber oho!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kraftmeier2000 22.08.2019, 10:09
162. Mit den USA

müsste man noch ganz anders reden, aber da traut sich niemand, und das ist einfach nur noch traurig von was für Marionetten wir regiert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andraax 22.08.2019, 10:10
163.

Zitat von ollineu55
Hier schwirrt ja wieder eine Menge triefender, hasserfüllter Antiamerikanismus durchs Forum. Was ist passiert? Die amerikanische Regierung prüft schon lange die Eingemeindung des geografisch zu Nordamerika gehörenden Grönlands. Unter anderem darüber wollte er im Rahmen seiner Europareise mit dem Königreich Dänemark reden, weil es die Höflichkeit gebietet, vor Grönland mit dem Kolonialherren zu sprechen - wurde aber aus Dänemark mit so viel Hass-Kommentaren überhäuft, dass er sich verständlicher Weise weiteres ersparen wollte. Vielleicht war der angebotene Preis zu gering. Das Anliegen der USA ist verständlich und hat schon zu Erfolgen bei und für Alaska und Louisiana geführt. Auch Deutschland hat Helgoland Ende 19.Jhdt. gekauft. Der Preis: Sansibar und ein paar Zerquetschte. Und Grönland? Viele Kulturrelativisten finden das karge Grönland mit den winzigen Fischerdörfern aus bunten Holzhäusern und in Fell gehüllte Eingeborene putzig und wollen, dass die auf dem Stand der vorletzten Jahrhundertwende bleiben. Weil SIE es amüsiert. Ob alle Grönländer den Fortschritt und Wohlstand, den eine folgende Besiedlung und Investition durch die USA strikt ablehnen ist mehr als fraglich. Die halbe Welt würde gerne in die USA. Chinesische Firmen, die GERNE beim Abbau möglicher Ressourcen behilflich sind, helfen der Bevölkerung in der Regel 0. Was auch gerne von fetten, faulen, satten Wohlstandsbubis vergessen wird: Die USA sichern unseren Frieden. Das strategisch-taktisch gut gelegene Grönland würde auch unsere Situation verbessern. Dänemark nutzt es nicht. Kann es nicht. Würde die USA dort nicht einen fast 700 km² großen Luftwaffenstützpunkt betreiben, würde dies die freie Welt schwächen. Außerdem ist das einer der größten Arbeitgeber dort, was zeigt, dass die USA da sowieso schon drin sind. Absurd ist etwas anderes! Absurd ist der triefende Hass auf die USA. Die absichtlichen negativen Übersetzungsfehler, wenn der Präsident was sagt und das absichlich unkritische Übernehmen von Schlagzeilen überproportional regierungskritischer Medien.
Sie schreiben hier viel über diese und jene angebliche Vorteile für alle, falls die USA Grönland übernehmen würden. Sie vergessen nur völlig was die Grönländer wollen - wie Ihr Messias auch. Für Sie als Hinweis (weil es ja nicht so leicht zu verstehen ist) eine Aussage der grönländischen Regierungschefin Enoksen 2008: "Wir müssen das grundlegende Eigentumsrecht der Grönländer an den Ressourcen des Landes schützen und das Recht, das Land selbst zu steuern, sichern."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
draco2007 22.08.2019, 10:12
164.

Zitat von rxra99
....nicht 2% ausgeben und es sich unter USA Schutz bequem machen tun viele Länder. Das muss sich ändern. Und ja ich denke schon, dass diplomatisch gesehen die Art der Absage des Verkaufs durch Dänemark erstmal respektlos war.
Gegen welche Bedrohung sollen denn 1% GDP NICHT reichen?
Welche Bedrohung gibt es überhaupt, die der NATO (auch ohne USA) gefährlich werden könnte?

Meiner Meinung nach, GAR NICHTS.

Russland wird keinen konventionellen Krieg gegen die NATO (ohne USA) führen...China auch nicht...und alle anderen Länder stellen nichtmal entfernt eine Bedrohung dar.

Die 2% scheinen mit eine willkürliche Zahl vermutlich von der Militärindustrie gesteuert. Mit der HÄLFTE würden sie für eine VERTEIDIGUNGSARMEE schon völlig auskommen.
Das ans GDP zu binden ist ohnehin absolut schwachsinnig...nur weil die Wirtschaft schlecht läuft braucht ein Land nicht weniger Militär und nur weils gut läuft braucht ein Land nicht mehr Militär...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
killthatcat 22.08.2019, 10:15
165. Es ist an der zeit

Diesen ignoranten praesidenten der USA zu ignorieren..
Dessen gebaren an einen physisch kranken Mann erinnert..
Einfach ignorieren ..Stehen lassen..under dumm aussehen wife er ist

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kapamb 22.08.2019, 10:18
166. Falsch

Trump geht es einzig und alleine darum, sein EGO zu pflegen um zu zeigen was für ein toller Dealmaker er ist. Dann in zweiter Linie kommen die Bodenschätze die er - zulasten der Natur - gnadenlos ausbeuten will. Dass Trump nicht ganz richtig tickt, sollte zwischenzeitlich auch der Dümmste bemerkt haben. Ich kenne die USA schon ein wenig, aber dass so jemand Präsident werden konnte war für mich unvorstellbar. Wo das wohl enden wird?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
turiman 22.08.2019, 10:20
167. I am the choosen one

als er diesen Satz bezogen auf den sicherlich zu Recht anzuprangernden geistigen Diebstahl der Chinesen, während einer Pressekonferenz schaute Trump in den Himmel, was seinen Größenwahn bestätigt, aber es ist auch sicher dass seine Anhängerschaft ihn anhimmelt, so wie von einiger Zeit einer seiner Jünger behauptet hatte für ihn sein Trump der Messias!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon_5711341 22.08.2019, 10:22
168.

Ich entnehme insbesondere ihrem letzten Absatz, dass Sie offenbar Anhänger von Hr. Trump sind und ihn in den Medien ähnlich schlecht behandelt sehen, wie er sich selbst sieht. Dennoch ist es erforderlich, einige Ihrer Aussagen zu relativieren:
Der Umgang von Dänemark mit Grönland hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Die grönländische Kultur hat ihren Platz gefunden und wird akzeptiert, was Sie spätestens wüssten, wenn Sie 2018 beim Grönland-Festival in Kopenhagen dabei gewesen wären und sich mit den vielen Grönländern dort vor Ort unterhalten hätten. Nicht zuletzt das Kronprinzenpaar setzt sich immer wieder für Grönland und dessen kulturelle Identität ein. Dänemark hat sehr wohl begriffen, dass es als Kolonialmacht Unrecht begangen hat und ist bemüht um konsequente Aufarbeitung.

Die wirtschaftliche Ausbeutung der Bodenschätze, die Sie offenbar mit "Nutzung" im Hinterkopf haben, ist zu allererst eine Frage, die die Grönländer selbst entscheiden müssen. Oder glauben Sie allen Ernstes, dass sich das Land Dänemark, das in vielen Belangen des täglichen Alltags Deutschland in Fragen der Technisierung überlegen ist, die Bodenschätze sonst entgehen lassen würde?

Der Luftwaffenstützpunkt der amerikanischen Streitkräfte ist ein Relikt des kalten Krieges und würde nun, in Zeiten der von Trump aufgeworfenen Konflikte letztlich den USA als strategisches Einfallstor nach Europa dienen. Aus Sicht von Europa wäre es klüger, die Verträge aufzukündigen und/oder einen eigenen Stützpunkt aufzubauen, um sich geostrategisch zu positionieren in Zeiten, in denen man sich eben auf die USA als Schutzmacht nicht mehr verlassen kann. Dies würde dann auch die von Ihnen ins Feld geführten, US-amerikanischen Arbeitsplätze ersetzen können. Und nicht zuletzt könnte man Grönland auch touristisch erschließen, wie ja in Europa in der letzten Dekade Reisen in die arktische Zone auf ein zunehmendes Interesse stossen.

Nicht zuletzt wollen die USA Grönland ja nicht aus sozialen Gründen kaufen, sondern damit knallhart ihre eigenen wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen verfolgen. Vor diesem Hintergrund muss man sich fragen, ob die indigene Bevölkerung Grönlands überhaupt die vollen Rechte als amerikanische Staatsbürger erhalten würden, wie sie ja auch der Bevölkerung anderer Bundesstaaten zweiter Klasse vorenthalten würden. Ja, es mag sein, dass ein Erwerb von Grönland im Interesse der USA liegt, es liegt aber nicht im Interesse von Europa und fraglicherweise im Interesse der Grönländer. Darüber hinaus sind die Käufe, auf die Sie verweisen zu Zeiten von Königen und Kaisern gewesen, die entweder absolutistisch von Gottes Gnaden oder mit einem Handpuppen-Parlament regiert haben. Darüber sind wir hoffentlich hinaus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Badischer Revoluzzer 22.08.2019, 10:31
169. Das Eine oder Andere,

was Trump macht ist ja durchaus aus amerikanischer Sicht verständlich. Hinzu kommt dann noch ein wenig Naivität, ein wenig Größenwahn, viel Selbstüschätzung und ein Riesenmangel an Bildung. Aber egal. Er ist der gewählte Präsident. So langsam aber denke ich, daß dieser Mann, landläufig gesprochen, nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Er will einfach ein anderes Land kaufen. Das ist zwar nicht neu für die USA aber wir leben im 21. Jahrhundert. Kann es sein, daß dieser Mann gefährlich wird?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 17 von 27