Forum: Politik
US-Verhandlungen mit Taliban: Die Kapitulation des Westens in Afghanistan
REUTERS

Nach zwölf Jahren Krieg, Tausenden Toten und erbitterten Kämpfen wollen die USA mit den Taliban über Frieden reden. Für den Westen zählt dabei nur eines: der geräuschlose Rückzug. Doch für Frauen und Minderheiten am Hindukusch brechen dunkle Zeiten an.

Seite 1 von 29
bayern2004 20.06.2013, 13:42
1. optional

Die Russen haben es nicht geschafft und der Westen schafft es auch nicht!!
Dies ist eine andere Kultur und dies soll man mal auch akzeptieren, auch wenn sie sich gegenseitig umbringen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
caligula4ever 20.06.2013, 13:45
2. Auf einmal ist hier auch von den möglichen Opfern eines

Rückzuges die Rede. Hat nicht gerade der SPON, links und grün von nix anderem schwadroniert als von der Überflüssigkeit deutscher, amerikanischer und sonstiger Truppen in diesem kulturell dem dekadenten Westen so überlegenen Staat. Weinen wir noch ein paar Krokodilstränen und ab dafür.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derbochumerjunge 20.06.2013, 13:45
3. Deutsche Generale

Dann wird eben kapituliert und die deutschen Soldaten sind - gemessen an der Dauer des Feldzugs - einigermaßen glimpflich davon gekommen. Zum Glück ist es deutschen Generalen heutzutage nicht mehr so einfach möglich, ihre Soldaten blindwürig zu verheizen wie in den großen Kriegen des 20. Jahrhunderts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
glen13 20.06.2013, 13:46
4.

Zitat von sysop
Nach zwölf Jahren Krieg, Tausenden Toten und erbitterten Kämpfen wollen die USA mit den Taliban über Frieden reden. Für den Westen zählt dabei nur eines: der geräuschlose Rückzug. Doch für Frauen und Minderheiten am Hindukusch brechen dunkle Zeiten an.
Die USA und deren Verbündete verkaufen die Ärmsten der Armen, die ein wenig Hoffnung hatten, an die Taliban. Es ist nur ekelhaft. Warum sollte man dafür nicht hassen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kurt2.1 20.06.2013, 13:48
5. .

Zitat von sysop
Nach zwölf Jahren Krieg, Tausenden Toten und erbitterten Kämpfen wollen die USA mit den Taliban über Frieden reden. Für den Westen zählt dabei nur eines: der geräuschlose Rückzug. Doch für Frauen und Minderheiten am Hindukusch brechen dunkle Zeiten an.
Kapitulation trifft es wohl nicht wirklich. Hätte man sein Ziel beibehalten, hätte man alles kurz und klein gehauen und diese Schlagzeile gäbe es nicht.

Man hat aber stets das zu erreichende Ziel verändert und wollte, (welch eine Einfalt) die Demokratie nach AFG tragen. Das konnte nicht gelingen.
Das Beste ist wohl, raus aus dem Land und keine Nachrichten mehr von dort. Lasst sie alleine in die Neuzeit kommen. Es wird einige schmerzliche Jahrthunderte brauchen, aber am Ende mag es gelingen. Dasselbe gilt für die anderen Länder, die einen Gottesstaat einer Demokratie vorziehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otzer 20.06.2013, 13:49
6. Um die afghanische Bevölkerung...

ging es doch den Mächtigen niemals. Die Afghanen waren Schachfiguren auf dem strategischen Spielfeld der Weltpolitik.

Die Menschen dort tun mir sehr leid. Ich bin überzeugt, es gibt nun in Afghanistan ein Vielfaches der Waffen, die es vor dem "Feldzug" gab. Und die sind nicht in guten Händen. Die Taliban sind gut ausgerüstet und kampferprobt durch ihre Kämpfe mit westlichen Truppen. Wer sollte sich ihnen nun ernsthaft in den Weg stellen können?

Was für ein Fehler, dort einzugreifen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ElHombreQuiereMas 20.06.2013, 13:50
7.

Es sieht nur für den anmaßenden und überheblichen Westen so aus,als dass für diese Frauen ein "dunkles Kapitel" beginnen würde... Vielleicht gibt es ja einige (gottlose) Frauen dort die die Süße des Glaubens noch nicht schmecken durften und deshalb nach westlicher "Freiheit" lechzen, doch die Mehrzahl der Frauen lieben ihr orthodox-muslimisches Leben und sind glücklich... Außerdem ist die NATO dort ohnehin verhasst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
David67 20.06.2013, 13:51
8. Eine Totalniederlage des Westens!

Ich kenne Fotos aus den 7oern, auf denen in Kabul junge Mädchen im Minirock herumliefen, oder aus der Zeit unter sowjetischer Besatzung und später Najibullah, wo Frauen frei berufstätig sein konnten. Ich hatte einmal eine Ärztin aus dieser Zeit kennengelernt- die sagte, dass die Zeit unter Najibullah die freieste Zeit für Frauen in Afg war. Von Burkas war damals nichts zu sehen.
Die Steinzeitfundamentalisten haben erst mit dem Eingriff der USA dort eingegriffen, wurden bewaffnet und sind dann salonfähig geworden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peddersen 20.06.2013, 13:51
9.

Nja, Verhandlungen seh ich jetzt nicht als Kapitulation an.

Die Kapitulation war schon vom ersten Tag an: Ohne lösbare Aufgabe, ohne Ziel und ohne Konzept in ein Land einzumarschieren, nur um IRGENDWAS zu machen - und immer zu wissen, egal was - man macht es niemand recht und trifft vorzugsweise die Falschen. Was ist das anders als ein Kapitulation - vom ersten Tag an? Vor den Interessen der Rüstungsindustrie, der Geheimdienste und der Vernunft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 29