Forum: Politik
US-Verteidigungsminister: Mattis distanziert sich von Trumps Presse-Schelte
STEPHANIE LECOCQ/EPA/REX/Shutterstock

Donald Trump bezeichnete Medien wie die "New York Times" oder CNN als "Volksfeinde". Sein Verteidigungsminister teilt diese Ansicht nicht: "Ich habe keine Probleme mit der Presse."

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sven2016 19.02.2017, 16:51
1.

Bei der neuen US-Politikelite kommt zur Zeit wohl niemand so richtig klar: es wird eine Mischung aus Drohungen und Beschwichtigungen, aus Unwahrheiten und Gesprächsangeboten dargestellt.

Und im Hintergrund der Verwirrung legt man die Grundlagen für eine Retro-Politik wie Genehmigung von Wasserverunreinigung von Gewässern durch Kohle- und Ölfirmen, Rücknahme von Regulierungen, die die Großindustrie beeinträchtigen und so weiter.

Wer mag die Richtlinien der Politik wirklich bestimmen? Echt beunruhigend und diskutiert wird nur über den Frontmann

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Radlermass 19.02.2017, 16:56
2.

ui, da wird er es nicht lange machen auf seinem Posten

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felix_tabris 19.02.2017, 16:59
3. Ok, das ist mal ein Wort ...

da scheint ja wirklich ein Mann sich Mühe zu geben, den Trump irgendwie in die Spur zu bekommen.
Und ich frag mich schon, wie lange er noch seinen Job machen wird.

Dennoch:
Um die us-amerikanische Medien in dieser harten Konfrontation mit dem Lügen-Präsidenten beizustehen,
erscheint es mir sehr sehr sinnvoll, dass jedes mal wenn dieser irgendein Fake verbreitet; wie gestern zu Schweden, dann dann postwendend AUCH und GERADE eine Richtigstellung in den us-amerikanischen medien erfolgt (auf amerikanisch): Ms. Präsident - das ist FAKE!
So erfahren einerseits die Medien die Unterstützung die sie verdienen
und andererseits erfährt der Präsident ( das "amerikansiche Volk") dass die ausländischen Orgainsationen und Parteien! sich nicht vom Lügen-Präsidenten weiter instrumentalisieren lassen.
Dazu braucht es aber auch MUT - wie Steinmeier als Motto ankündigte.
Politiker - Parteien - Regierungen muss klar sagen: Hören Sie auf zu Lügen! das ist Fake, was Sie sagen! usw.
Ich halte dies aktuell für das wichtigste im Widerstand gegen die versuchte Ent-legitimierungen der Presse und der Meinungsfreiheit.

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hugahuga 19.02.2017, 17:00
4.

Dass es Probleme mit der Presse gibt - und zwar nicht nur in USA sondern auch bei uns - sollte unstrittig sein. Das hat mMn mit der Abhängigkeit von politischen Parteien, von Lobbyisten, Verbänden etc zu tun. Hinzu kommt, dass bei uns fast alle Journalisten von vornherein in eine bestimmte Denkrichtung gelenkt werden. "Ausreisser" gibt es selten, weil es sich die wenigsten aus wirtschaftlichen Gründen leisten können. Der letzte wirklich freie Journalist war mMn Peter Scholl-Latour.
Aber auch das mögen manche ganz anders sehen, denn der Gegenwind, den PSL in den letzten Lebensjahren im ÖR des öfteren erfuhr, war peinlich, da man versuchte, diesem Mann die Kompetenz abzusprechen und sie durch politisch angepasste Meinungen zu ersetzen.
Daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert.

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ApuMichael 19.02.2017, 17:01
5. Dann ist ja alles gut

Der Herr General hat keine Probleme mit der Weltpresse. Nun müssen wir nur noch die paar Milliarden für unsere schimmernde Wehr locker machen und alle Probleme lösen sich wie von selbst.

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jujo 19.02.2017, 17:02
6. ...

Das ist schon was dran, alle Autokraten sehen zuallererst die Presse und veröffentliche Meinung als Feinde, die es zu neutralisieren gilt. Trump ist bauernschlau, nein er hat keine Probleme mit der Presse aber die "Volksfeinde" (Presse) muss man in den Griff kriegen. Die Faktenresisten Menschen in den USA und nicht zuletzt hier im Forum beklatschen das. Ich hoffe er kommt damit nicht durch.

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Lorah 19.02.2017, 17:03
7.

Positioniert sich da gar schon jemand für die Post-Trump-Ära? Auch der Vize Pence, der ja im Falle eines erfolgreichen Impeachment übernehmen würde, hatte sich gestern ja schon ganz verständig gezeigt und Tillerman sowieso. Gute Taktik, ein anderer Republikaner-Kandidat hätte die Wahl sicher nicht gewonnen. Jetzt müssen sie nur noch DT loswerden. Das dürfte ein Selbstläufer sein.

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Der Pragmatist 19.02.2017, 17:05
8. Fake news

Wenn man bedenkt dass fast alle Medien der Welt Trump jeden Tag von morgens bis abends mit den urbeksten Hetzartikeln ueberschuettet haben und er trotzdem oder gerade deswegen mit 303 zu 239 Simmen gegen die urbke Hillary gewonnen hat, dann kann man ihm nur gratulieren. Der Mann hat Wahlversprechen gemacht, die er jetzt einhaelt und wird dafür verteufelt

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ameliefirst 19.02.2017, 17:08
9. Politikstil

Oh je. Loyal sein, und gleichzeitig distanziert zu Trumps Psychogewittern, das ist der neue, dialektische Politikstil aus dem Weißen Haus.

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