Forum: Politik
US-Verteidigungsminister: Mattis distanziert sich von Trumps Presse-Schelte
STEPHANIE LECOCQ/EPA/REX/Shutterstock

Donald Trump bezeichnete Medien wie die "New York Times" oder CNN als "Volksfeinde". Sein Verteidigungsminister teilt diese Ansicht nicht: "Ich habe keine Probleme mit der Presse."

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einwerfer 19.02.2017, 17:19
10. Nein, er distanziert sich nicht

er schließt sich nur nicht der Trump'schen Art von Kritik an. Das ist ein feiner aber wichtiger Unterschied.

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daheim 19.02.2017, 17:26
11.

Zitat von Der Pragmatist
Der Mann hat Wahlversprechen gemacht, die er jetzt einhaelt und wird dafür verteufelt
Das mit den raschen Umsetzten und vor allem Einhalten von Wahlversprechen ist ja per se tatsächlich eine gute Sache, doof ist nur, dass DT nur blödsinnige und teilweise gefährliche Sachen versprochen hat.

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hugahuga 19.02.2017, 17:28
12.

Es erscheint nicht logisch, bei all dem, was z.Zt. von Trump kommt, dass ihm irgendwie etwas Anti-Jüdisches anhaften könnte, hat er doch seinen jüdischen Schwiegersohn zu seinem engsten Berater gemacht. Auch hat er sich fast als erste Amtshandlung mit der Lage der US Botschaft in Israel befasst. Allerdings sind genau die Presseorgane, die von ihm angegangen werden jüdisch beeinflusst. Wie passt das jetzt zusammen?
http://tapnewswire.com/2015/10/six-jewish-companies-control-96-of-the-worlds-media/
oder hier
http://www.rense.com/general44/sevenjewishamericans.htm

Vielleicht ist es Zufall, denn bisher ist Trump, so ich weiß, nicht durch irgendwelche Antisemitismen aufgefallen. Ich habe seine Rede gestern in Florida gehört und meine verstanden zu haben, dass er - einem Kreuzzug gleich - das Volk (the american people) hinter sich zu sammeln sucht, um gegen das Estblishment (Presse) zu Felde zu ziehen. Aber - was er genau beabsichtigt, ist noch immer nicht ganz klar geworden.

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micromiller 19.02.2017, 17:29
13. Vielleicht sollte er als überzeugter Antialkoholiker doch ab und zu

ein Glas Wein trinken, das beruhigt unter Umständen und erweitert sogar den Blickwinkel (manchmal)
Viele Markenmedien mögen ihn nicht, weil er diese nicht mag... Er muss lernen mit der teilweise berechtigten
Kritik scharfsinnig und überlegt umzugehen, dann kann er auch als kritischer Partner wahrgenommen werden.
Medien sollten kritische Partner sein, niemals Feinde, da hat McCain recht, totalitäre Regime sehen Feinde in den Medien, Demokraten jedoch parieren die Bälle egal wie gut oder lästig diese sind. Nur sollten wir nicht vergessen, dass wir auch in dieser Hinsicht vor vielen Jahren bereits viel weiter waren, die damalige Bundesregierung liess Rudolf Augstein und Mitarbeiter in den Knast schmeissen, nur als wir, die Bürger zu 10tausenden auf die Strasse gingen.... bekam die damalige CDU/CSU kalte Füsse ... und kehrte zur Rechtstaatlichkeit zurück....

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Böttinger 19.02.2017, 17:40
14. Politikerfahrung.

DT hat keine, und sein Kabinett auch nicht. Nur gegen das Politik-Establishment zu sein, ist zu wenig. Das werden noch wirre Zeiten! Wahlversprechen, die unsinnig sind, zu erfüllen, wird die Sache auch nicht verbessern. God bless America! Amerika, Du hast es auch nötig!

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Erythronium2 19.02.2017, 17:43
15. Selbstverständlichkeit

Eine Äußerung wie die des amerikanischen Verteidigungsministers sollte angesichts von Herrn Trumps Tweets eigentlich selbstverständlich sein. Er kritisiert ja auch nicht seinen Chef, sondern gibt nur seine eigene Meinung wieder. Es ist mir unklar, was Herr Trump damit bezweckt, einige ihm sicherlich nicht wohlgesonnene Zeitungen als Volksfeinde zu bezeichnen. Das klingt für mich einfach unseriös und zudem politisch denkbar unklug. Denn es ist mir nicht klar, wie Herr Trump die "Volksfeinde" zensieren will, außer dass er sie eventuell nicht mehr zu seinen Pressekonferenzen einlädt. Oder hofft er darauf, dass beispielsweise der Aktienkurs der New York Times dann sinkt? Ich habe übrigens die pauschalen "Lügenpresse"-Vorwürfe der AfD- und Pegida-Leute übrigens immer als größtenteils selbstzerstörerisch angesehen, auch wenn damit natürlich auch mit mehr oder weniger Erfolg versucht wird, die eigenen Anhänger davon abzuhalten, konträre politische Ansichten in der Mainstream-Presse ernst zu nehmen.

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Benko 19.02.2017, 17:43
16.

Zitat von hugahuga
Dass es Probleme mit der Presse gibt - und zwar nicht nur in USA sondern auch bei uns - sollte unstrittig sein. Das hat mMn mit der Abhängigkeit von politischen Parteien, von Lobbyisten, Verbänden etc zu tun. Hinzu kommt, dass bei uns fast alle Journalisten von vornherein in eine bestimmte Denkrichtung gelenkt werden. "Ausreisser" gibt es selten, weil es sich die wenigsten aus wirtschaftlichen Gründen leisten können. Der letzte wirklich freie Journalist war mMn Peter Scholl-Latour. Aber auch das mögen manche ganz anders sehen, denn der Gegenwind, den PSL in den letzten Lebensjahren im ÖR des öfteren erfuhr, war peinlich, da man versuchte, diesem Mann die Kompetenz abzusprechen und sie durch politisch angepasste Meinungen zu ersetzen. Daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert.
Das ist schon richtig, PSL ist auch eine meiner ersten Erinnerungen an das Kippen der allgemeinen Stimmung in's ideologische und BILD und Spon geben die Richtung dabei vor. Seither kennen die etablierten Medien insgesamt (gaanz wenige Ausnahmen) nur noch eine Richtung. Und gegen diese Stimmung muß im Interesse unserer Demokratie dringend gekämpft werden, was ich täglich tue.

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prà ncipe 19.02.2017, 17:44
17. Trump verbreitet selbst Fake news

Einige hier im Forum glauben wirklich an die Legende von der "Lügenpresse". Es stimmt zwar, dass viele Medien mehr oder weniger tendenziell berichten, aber sie verbreiten keine Lügen oder absichtliche Falschmeldungen. Das tun eigentlich nur die gleichgeschalteten Medien in Diktaturen (Russia Today, etc.) und eben der Präsident der USA, so geschehen gestern, als er die Lüge von Vorkommnissen in Schweden verbreitete, die in Schweden sofort dementiert wurde.

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hyichbindas 19.02.2017, 17:47
18. trump

wird Mad Dog sein volles Vertrauen aussprechen! (s. Sicherheitsberater)

Hat er sich bei der Kanzlerin abgeschaut!

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hugahuga 19.02.2017, 17:49
19.

Zitat von jujo
Das ist schon was dran, alle Autokraten sehen zuallererst die Presse und veröffentliche Meinung als Feinde, die es zu neutralisieren gilt. Trump ist bauernschlau, nein er hat keine Probleme mit der Presse aber die "Volksfeinde" (Presse) muss man in den Griff kriegen. Die Faktenresisten Menschen in den USA und nicht zuletzt hier im Forum beklatschen das. Ich hoffe er kommt damit nicht durch.
Auf der anderen Seite sollten Sie sich bitte mal die Sache in unserem Land näher betrachten. Wir werden doch durch unsere mainstream Presse z.Zt. systematisch Tag für Tag in die Richtung beeinflusst, dass es gut wäre, mehr Geld für das Militär auszugeben. Man sagt uns, wir müssen "unsere Freiheit" unsere "freiheitlich demokratische Grundordnung" verteidigen. Etc etc. Dazu treten dann Figuren, wie UvdL oder Herr Stoltenberg auf und führen an, wo überall sie es für zwingend halten, deutsche Soldaten hinzuschicken.
Da stimmt doch was nicht - von wem fühlen sich die Bürger in Deutschland denn wirklich bedroht?
Wenn unsere mainstream Presse meint, wir sollten uns von Russland bedroht fühlen, dann kommt das bei den Bürgern nicht an.
Sagte unsere Presse, wir spllten uns von Erdogan und seinen AKP Freunden in Deutschland bedroht fühlen, wäre das schon etwas ganz anderes.
Der Fehler der Medien ist, dass sie von Personen, Organisationen, Verbänden etc geleitet werden, deren Bestreben weder darin liegt, dem Bürger zuzuhören, noch sich seiner Wünsche und Sorgen anzunehmen.
Wenn die Medien sich dieser "bestimmenden Macht" entledigen könnten, wäre ihre Glaubwürdigkeit bei der BEvölkerung auch um vieles besser. Das allerdings ist leider nicht zu erwarten. Also wehrt sich der mündige Bürger gegen bestehende Lebensumstände und gegen Medien, die ihn bevormunden um ihn in eine bestimmte Richtung zu lenken.

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