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US-Verteidigungsminister: Pentagon will mehr als 100 Milliarden Dollar in Atomwaffen
AP/ CTK

"Die nukleare Abschreckung der USA ist der Fels, auf dem unsere Sicherheit gebaut ist." US-Verteidigungsminister Carter will mehr Geld ins amerikanische Atomwaffenarsenal stecken.

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sissibu 27.09.2016, 08:00
1. auf welchem Planeten lebt dieser Mann???

Spielt es eine Rolle ob ich meinen Gegner 3 mal vernichten kann oder 30 mal ????
Er begibt sich auf das gleiche Niveau, wie der nordkoreanische Diktator !
Hat das die Weltpolizei USA wirklich nötig, bzw. kann sie die 108 Milliarden nicht für etwas Sinnvolles ausgeben?

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marthaimschnee 27.09.2016, 08:05
2. ach was?

Gerade hat Trump noch gepoltert, die Nuklearwaffen sein das größte Problem der Sicherheit. Vermutlich meinte er die Nuklearwaffen der anderen.

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thequickeningishappening 27.09.2016, 08:10
3. Vor vierzig Jahren hatten wir

den 100 fachen Overkill. Der bewahrte uns vor der Ausloeschung. Dafuer gab's Stellvertreterkriege. Wenn Herr Carter nun glaubt, Stellvertreterkriege mit nuklearen gezentelten Kilotonnen fuehren zu koennen, ein Ratschlag: selbst auf den Truppenuebungsplatz, 100 Schuss Uranmunition aus dem Panzer feuern und 6 Monate spaeter zur medzinischen Untersuchung.

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Ostseeland 27.09.2016, 08:22
4. Jo, bin ich für!

Wenn ich Carter richtig verstanden habe brauchen die USA ihre A-Eier jetzt nicht mehr für einen III. Weltkrieg incl. Armageddon sondern für kleinere konflikte. Das ist beruhigend, ein A-Bömbchen hier ein A-Raketchen da, das fällt nicht weiter auf, das macht doch nichts das merkt doch keiner(H.Scheibner) Die USA ist, wenn es um seine Bewaffnung geht, immer auf der Höhe der Zeit und wir sollten uns glücklich schätzen beschützen uns doch gerade diese Waffen vor dem bösen Russen. Bei uns in D sind ja schon die A-Waffen modernisiert worden, klamheimlich und ohne großes Interesse der Bürger. Warum auch, wir haben mit den Rechten und dem Einfluß der Russen auf D zu kämpfen da sind ein paar Atomsprengköpfe eher nebensächlich. Einen schönen Tag noch.

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Atheist_Crusader 27.09.2016, 08:25
5.

Zitat von sissibu
Spielt es eine Rolle ob ich meinen Gegner 3 mal vernichten kann oder 30 mal ???? Er begibt sich auf das gleiche Niveau, wie der nordkoreanische Diktator ! Hat das die Weltpolizei USA wirklich nötig, bzw. kann sie die 108 Milliarden nicht für etwas Sinnvolles ausgeben?
Die USA tut durchaus kritikwürdige Dinge, aber dass sie ihre Nachbarn mit atomarer Auslöschung bedroht, obwohl sie selbst ständig Terror- und Mordkommandos über die Grenze schickt und nebenbei ihre Nuklearwaffen nutzt, um sich UN-Hilfe zu erpressen weil sie das eigene Volk nicht mehr ernähren kann - das wäre mir neu.

Und es geht nicht immer um Vernichtung, taktische Optionen können da auch eine Rolle spielen. Atomwaffen gibt es immerhin in zahllosen Größen und selbst bei dieser Waffengattung gibt es so etwas wie Verhältnismäßigkeit der Mittel.
Die Bundeswehr hat auch mehr Gerät als nur Pistolen und Artilleriehaubitzen.

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sapereaude! 27.09.2016, 08:26
6.

Zitat von thequickeningishappening
[Vor vierzig Jahren hatten wir] den 100 fachen Overkill. Der bewahrte uns vor der Ausloeschung. Dafuer gab's Stellvertreterkriege. Wenn Herr Carter nun glaubt, Stellvertreterkriege mit nuklearen gezentelten Kilotonnen fuehren zu koennen, ein Ratschlag: selbst auf den Truppenuebungsplatz, 100 Schuss Uranmunition aus dem Panzer feuern und 6 Monate spaeter zur medzinischen Untersuchung.
Nun, die Stellvertreterkriege haben wir mittlerweile wieder. Also ist die nukleare Aufrüstung nur eine logische Konsequenz.

Im Ernst: In den letzten Jahren hat der militärisch-industrielle Komplex wegen der Abrüstung haufenweise Geld nicht verdient. Das wollen die ändern. Und die Angst vor dem Terrorismus reicht bei Weitem nicht aus, um richtig teure Waffensysteme an den Mann zu bringen. Folgerichtig baut man wieder "den Russen" als Feindbild auf. Und damit kann man dann auch richtig Kohle mit den großen, teuren "Spielzeugen" machen.

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franz.v.trotta 27.09.2016, 08:34
7.

Jetzt muss Russland wohl nachziehen. Herrliche Aussichten!

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olaf77 27.09.2016, 08:38
8. Gut so

Die USA werden nie ihr Atomwaffenarsenal verkleinern und deshalb ist es gut wenn sie das vorhandene Material entsprechend warten und in den Erhalt investieren. Hoffentlich geht auch ein Teil des Geldes in die Ausbildung der Bediener, deren Motivation seit Kahren sinkt und hier immer wieder Fehler in Wartung und Bedienung auftreten...

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behemoth1 27.09.2016, 08:43
9. Friedensbotschaft

Alle regen sich auf über die Aufrüstung der anderen, nur die eigene steht nicht zur Debatte.
Ich bin kein Fantast, ich habe nie daran geglaubt, dass man abrüstet, auch wenn es sie Politiker in ihren Statements lauthals und populistisch so gerne vrerkündeten.
Man findet immer Begründungen, warum man selbst seine Maffenarsenale aufmotzen müsse, die Welt, die Menschen haben sich im Grunde nicht verändert, nicht zum positiven, friedliche.

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