Forum: Politik
US-Vorwahlen in Iowa: Im Maislabyrinth
AFP

Nur einer oder eine kommt als Sieger heraus: Kein Staat wird von den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern so intensiv bearbeitet wie Iowa. Wer hier die Vorwahlen gewinnt, hat den ersten Schritt Richtung Oval Office geschafft.

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Beat Adler 11.08.2019, 11:54
1. Anektote aus Des Moines, Iowa, im Jahre 1999

Anektote aus Des Moines, Iowa, im Jahre 1999

Am Flughafen wurde ich von einem jungen Mann, damals 28 jaehrig, Universtaetsabsolvent, abgeholt. Da dies meine erste Reise nach Des Moines und Iowa war, fragte ich ihm ein Loch in den Bauch ueber Leute und Leben in Iowa. Er wuchs in Des Moines auf. Besuchte dort die Grundschule, dann die weiterfuehrenden Schulen, schliesslich die Universitaet. Auf meine Frage, ob er denn wisse, wie "Des Moines" auf englisch zu uebersetzen sein, blickte er mich verbluefft an und wusste keine Antwort! Er kannte auch nicht das Land, zu dem die Flagge des Staates Iowa, sie weht neben der Stars and Stripes vor jedem Haus, gehoert! Dafuer erzaehlte er mir, dass er am kommenden Wochenende mit seiner Frau zu einem Seminar der Evangelisten gehen wird, um zu lernen besser zu leben und wie die Kinder zu erziehen sind. Ob sich das in den vergangen 20 Jahren verbesserte?

Auf den highways erzaehlte er mir, ja kein Autorennen gegen die state troopers zu veranstalten, denn die tanken reines Ethanol, in Iowa aus Mais hergestellt und in jedem Fahrzeug, das dem Staat Iowa gehoert, verbrannt wird und extra 25% horse powers dem Motoerchen zu gallopieren gibt;-) Keine Chance das Rennen zu gewinnen!

Kann die Kamala Harris aus California Des Moines uebersetzen? Der Iowaflagge das Land zuordnen? ;-)
mfG Beat

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C. V. Neuves 11.08.2019, 12:36
2. Kampagne hinfällig

Ich glaube, dass die Kampagne von Frau Harris nach der Sichtbarmachung ihrere erheblichen Schwachstellen durch Tulsi Gabbard (Abgeordnete aus Hawaii, Halb-Samoanerin, Hinduistin) bei der letzten Demokratendebatte hinfällig ist Von rund 20% sank die Unterstützung für Harris seither auf unter 10%. Man kann sich also voll auf Joe Biden konzentrieren, der (vor?)gestern mit der Aussage "poor kids can be as smart as white kids" ("arme Kinder können so smart sein wie weiße Kinder") besondere Aufmerksamkeit erregt hatte. Alleine schon kraft der "Superdelegates" (schon vergessen?) wird es für seine Kandidatur reichen.

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otti_hamburg 11.08.2019, 13:13
3. Neue Umfrage sagt anderes.

Demnach ist Biden bei Demokraten und unabhängigen Wählern momentan bei 22%, Sanders holt schnell auf mit mittlerweile 18%.
https://www.reuters.com/article/us-usa-election-poll/biden-leads-democrats-as-minorities-favor-most-electable-candidate-versus-trump-reuters-ipsos-poll-idUSKCN1UW0Z9

Vor 4 Tagen hat Sanders mit Joe Rogan gesprochen, der von vielen Rechten geschaut wird. Sehr informativ und bisher 7,4 millionen Mal geklickt.

Harris und Biden sind bald Geschichte, egal wie unsere (Wirtschafts-)Systemmedien sie unterstützen.

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Geopolitik 11.08.2019, 13:23
4. Hoffnung...

Mensch kann nur beten, dass mit Harris, die schon jetzt als Mini-Hillary erscheint die Hoffnungen auf eine Ablösung Trumps nicht zerstört werden. Harris hat nachdem Mitkandidatin Gabbard ihr bei der letzten Fernsehdebatte Falschdarstellungen ihrer Amtszeit als Staatsanwältin in Kalifornien vorhielt eine Schmutzkampagne gegen Gabbard losgetreten und sich selbst arrogant zu Gabbard geäußert indem sie sagte, als chancenreiche Kandidatin werde sie sich doch nicht mit jemanden wie Gabbard auseinander setzen. Ich hoffe, dass Kandidaten wie Gabbard oder Buttigieg, welche anscheinend ehrlich und geradlinig sind zumindest einen Platz auf dem Ticket der Demokraten bekommen und Bewerber wie Harris ganz schnell abgestraft werden.

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Beat Adler 11.08.2019, 13:30
5.

Zitat von C. V. Neuves
Ich glaube, dass die Kampagne von Frau Harris nach der Sichtbarmachung ihrere erheblichen Schwachstellen durch Tulsi Gabbard (Abgeordnete aus Hawaii, Halb-Samoanerin, Hinduistin) bei der letzten Demokratendebatte hinfällig ist Von rund 20% sank die Unterstützung für Harris seither auf unter 10%. Man kann sich also voll auf Joe Biden konzentrieren, der (vor?)gestern mit der Aussage "poor kids can be as smart as white kids" ("arme Kinder können so smart sein wie weiße Kinder") besondere Aufmerksamkeit erregt hatte. Alleine schon kraft der "Superdelegates" (schon vergessen?) wird es für seine Kandidatur reichen.
Tulsi who? Die VT Tutsi G.? Sie ist bei der naechsten Runde, aus 20 werden 10, schon nicht mehr dabei.

Ob der sleepy Joe, oder der crazy Bernie oder die Pocahontas Warren, dem racist Donald einheizen, Kamala Harris steht dem in Nichts nach.
mfG Beat

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LibertyEMoore 11.08.2019, 13:32
6. Forget it, democrats...

...leider. Ihr habt leider keinen charismatischen Präsidentschatskanditaten der in der Lage ist, Trumps Rhetorik zu kontern. Da fehlt ein JFK, oder einer der die gleiche Sprache wie Trump spricht. Nur vor einer solchen Person wird sich der "Maximo Leader" fürchten. Aber da ist keiner auf weiter Flur zu sehen. Weder Sanders noch Biden werden es reißen können. Nur einer der mitreißen kann, der die Massen begeistert. So ist die demokratische Partei die "lame duck". Ich bedaurere es sehr, aber wir werden diesen US-Kretin noch weitere 4 Jahre erdulden müssen.

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macarthur996 11.08.2019, 13:34
7. demokratische Kandidaten

mein Kanditat ist Andrew Yang. Er hat als einziger eine umwälzend fortschrittliche Idee. der Favorit ist eher Bernie Sanders, ein geschliffener erfahrener Politiker der die traurige soziale Situation in den USA verbessern will

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cipo 11.08.2019, 13:40
8.

Zitat von C. V. Neuves
Ich glaube, dass die Kampagne von Frau Harris nach der Sichtbarmachung ihrere erheblichen Schwachstellen durch Tulsi Gabbard (Abgeordnete aus Hawaii, Halb-Samoanerin, Hinduistin) bei der letzten Demokratendebatte hinfällig ist Von rund 20% sank die Unterstützung für Harris seither auf unter 10%. Man kann sich also voll auf Joe Biden konzentrieren, der (vor?)gestern mit der Aussage "poor kids can be as smart as white kids" ("arme Kinder können so smart sein wie weiße Kinder") besondere Aufmerksamkeit erregt hatte. Alleine schon kraft der "Superdelegates" (schon vergessen?) wird es für seine Kandidatur reichen.
Wenn es doch nur sein einziger Aussetzer in dieser Woche gewesen wäre. Als er von Theresa May reden wollte, nannte er sie Maggie Thatcher, und die Massaker, die in in El Paso und Dayton/Ohio stattgefunden haben, hat er nach Houston und Michigan verlegt. Die Demokraten sollten Biden ASAP in den wohlverdienten Ruhestand schicken.

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cipo 11.08.2019, 13:51
9.

Zitat von LibertyEMoore
Ihr habt leider keinen charismatischen Präsidentschatskanditaten der in der Lage ist, Trumps Rhetorik zu kontern.
Sie nennen den Wortsalat, den Trump absondert, wirklich Rhetorik?!? Und Charisma hat Trump auch nur in den Augen und Ohren seiner Anhänger.

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