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US-Vorwahlen: Sanders denkt nicht ans Aufgeben
AP

Hillary Clinton ist nach weiteren Vorwahl-Siegen wie Donald Trump auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur. Aber bei den Demokraten will Bernie Sanders noch immer nicht aufgeben.

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friedrich_eckard 08.06.2016, 11:02
20.

Zitat von categorical
... manche Männer können einfach kein Nein akzeptieren. Zu diesem Punkt hat es nichts mehr mit politischem Programm zu tun, sondern nur noch mit Ego.
Meine Güte... es hat NUR mit politischem Programm zu tun! Ist es eigentlich so schwer zu begreifen, dass Sanders nicht etwas werden, sondern dass er etwas durchsetzen will, und dass er dabei wahrscheinlich weit über die eigene noch erwartbare Lebensspanne hinausdenkt? Sanders will eine Debatte über politische Inhalte auf dem Nominierungsparteitag erzwingen, der eben keine "Krönungsmesse" werden darf und werden wird. Er will keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass Clinton sich gegen Trump NUR mit Unterstützung seiner Anhänger wird durchsetzen können - und diese Unterstützung muss sie sich erarbeiten und verdienen, dafür muss sie politisch etwas bieten; geschenkt bekommt sie die nicht, und "Everyone but Trump!" wird für diese, wirklich und ernsthaft politisierte Wählergruppe kein stichhaltiges Argument sein. Trump werden aus dieser Wählergruppe sicher nur sehr wenige wählen, aber man kann ja auch Wahlenthaltung üben...

Sanders hat viel mehr erreicht, viel mehr bewegt, als ich mir noch vor Monaten hätte vorstellen können, er hat bisher alles richtig gemacht - und er darf gerade jetzt nicht aussteigen. Es gibt übrigens auch noch ein Leben nach dem Wahlabend - eine Rückkehr zu "business as usual" darf es und wird es nicht geben.

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Papier 08.06.2016, 11:06
21.

Zitat von outsider-realist
Sanders hat einen sehr großen Erfolg zu verbuchen und warum soll er nicht weiterhin seine Ideen unter das Volk bringen, Er möchte die USA revolutionieren. Mit Ego oder Altersstarrsinn hat das nichts zu tun. Warum soll er auf einmal seine Ideen aufgeben und alles ad absurdum führen?
Es geht doch gar nicht mehr um Ideen, es geht darum, dass Sanders keine Chance mehr hat, Kandidat der Demokraten zu werden. Selbst bei einer flammenden und überzeugenden Rede auf dem Parteitag wird er die Superdelegierten (die meisten sind Parteifunktionäre) nicht entscheidend umstimmen.

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dieter_spiegel 08.06.2016, 11:07
22. Trump

Es hat den Anschein, dass für Bernie Sanders Donald Trump die bessere Alternative zu Hillary Clinton ist. Warum möchte er mit allen Mitteln Hillary Clinton verhindern und damit Donald Trump ins Weiße Haus bringen? Altersstarrsinn und Selbstüberschätzung? Poltik ist die Kunst des Möglichen und nicht des Wünschbaren.

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ospudd 08.06.2016, 11:08
23. give progress a chance

nun, was spricht gegen das 2016 'Wunder von Bern'ie?

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crypto 08.06.2016, 11:09
24.

Zitat von Nick Selter
Was hat Trump denn zu bieten für Bernie Anhänger?
Es gibt auch noch third party candidates wie Jill Stein, für die wohl viele Sanders anhänger stimmen werden. Hillary verkörpert all das, was Sanders Anhänger Leid sind. Wenn sie deren Stimmen haben will, sollte sie halt etwas dafür tun und nicht noch weiter nach rechts abrutschen.

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thinkhard 08.06.2016, 11:09
25. Go Bernie, Go

Es freut mich, dass Bernie Sanders weiter macht. Er soll der Stachel sein im Fleisch der Opportunistin Clinton. Sie soll merken, dass sie einen großen Teil der demokratischen Wähler eben nicht vertritt. Sie steht für die Beibehaltung des status quo in der Aussen- und Wirtschaftspolitik. Das sie von Bernie Sanders so im Wahlkampf so "kalt erwischt" worden ist, zeigt, wie wenig Hillary Clinton die Sorgen weiter Teile der amerikanischen Bevölkerung registriert hat. Das nennt man abgehoben.

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crypto 08.06.2016, 11:11
26.

Zitat von Papier
Es geht doch gar nicht mehr um Ideen, es geht darum, dass Sanders keine Chance mehr hat, Kandidat der Demokraten zu werden. Selbst bei einer flammenden und überzeugenden Rede auf dem Parteitag wird er die Superdelegierten (die meisten sind Parteifunktionäre) nicht entscheidend umstimmen.
Außer Hillary wird demnächst angeklagt wegen ihres Email Servers. Wollen die dann wirklich die Gefahr eingehen, eventuell eine offiziell Kriminelle als Präsidentin zu haben lol

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bamdaschmu 08.06.2016, 11:17
27.

Zitat von spontanistin
Wieso wird eigentlich nicht regelmäßig darüber informiert, wieviel Prozent der "mündigen" Wahlbürger sich an dem ganzen Klamauk beteiligen???
Weil es sich momentan um die Primaries handelt. Dort macht eine Aussage über die Wahlbeteiligung keinen Sinn.

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cherrypicker 08.06.2016, 11:19
28. Schlampige Berichterstattung

Artikelzitat: "Clinton [...] ist damit auch offiziell Präsidentschaftskandidatin." Nein, ist sie nicht! Offiziell ist sie es erst ab dem Nominierungsparteitag im Juli. "... hat die Kandidatur so gut wie sicher" wäre eine annehmbare Formulierung gewesen. Leute, so wird das nichts mit dem "Qualitätsjournalismus"! Ich lese alle Nachrichten über die US-Wahl in den amerikanischen Medien und amüsiere mich immer wieder, wie stümperhaft das hierzulande aufbereitet wird. Ich kann dann auch gut ermessen wie stark gefärbt Berichte aus anderen Ländern sind, deren Sprache ich nicht beherrsche. Lügenpresse? Ach iwo! Stümperpresse!!!

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Augustusrex 08.06.2016, 11:19
29. Außerordentlich klug

Außerordentlich klug sind die Anhänger von Sanders falls sie denn irgendeinen dritten Kandidaten wählen. Sie wollen Clinton verhindern und werden Trump bekommen. Und dann wird heulen und wehklagen sein. Aber dann wird es zu spät sein.

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