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US-Vorwahlen: Trumps größter Feind heißt Trump
REUTERS

Niederlage für Donald Trump in Wisconsin, seine Gegner atmen auf: Der US-Milliardär hat es mit seiner Rabauken-Masche womöglich übertrieben. Für einen Strategiewechsel ist es jetzt aber zu spät.

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appel&ei 06.04.2016, 11:22
1.

Leider fehlen im Artikel erneut die eigentlichen Fakten, bzw. sie sind in den Grafiken versteckt:

H. Clinton hat z.Z. 53.46% der benötigten Stimmen.
D. Trump 59,74%.

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hirlix 06.04.2016, 11:26
2. Mal das Wahlprogramm gelesen?

Trump mag als Person unsympathisch sein, aber sein Wahlprogramm ist nicht extremer als das von Cruz. Ich versteh nicht warum alle deutschen Medien immer "hoffen", dass Cruz gewinnt. Das wäre genauso schlimm für die USA wie ein Sieg Trumps. Die einzige solide Alternative ist Kasich.

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chukker 06.04.2016, 11:31
3. Ted Cruz ist die schlechtere Alternative

Lasst uns hoffen, dass Trump zum Kandidaten der Republikaner wird, denn dies würde den sicheren Sieg von Hillary Clinton zur Folge haben.

Ted Cruz ist in seinen fundamental christlichen Thesen (gegen Abtreibung, verneint den Klimawandel, gegen Immigranten, für Waffenlobby, für Todesstrafe, gegen erneuerbare Energien, gegen Obamacare/Krankenversicherung für alle US Bürger, etc., etc.) viel gefährlicher als Trump, zumal er sich im Vergleich zu Trump als "presidential" und damit wählbar darstellt, was wohl nicht allzu schwer sein dürfte.

Einfach mal Ted Cruz googeln. Sie werden Ihren Augen nicht trauen, welche absurden Standpunkte dieser Herr allen Ernstes vertritt, der sogar die berüchtigte Tea Party noch weit rechts überholt!

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dieter 4711 06.04.2016, 11:37
4.

Glaube trotzdem nicht, dass Trump nicht der Kandidat der Republikaner wird.

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sagittarius12 06.04.2016, 11:46
5. Cruz

Kann auch nicht verstehen warum man Cruz als "bessere" Alternative darstellt. Wie schon gesagt wurde ist er ein rechtskonservativer christlicher Fanatiker, zudem auch noch sehr intelligent, mit dem die USA wieder ins 18.Jhdt (geistig) zurueck gehen würde. Abtreibungen ganz verbieten,gegen Stammzellforschung, Evolution, pro Waffen und Kriege gegen den "Terror" (Islam) weiter ausbauen... Wenn man sich mal in den amerikanischen Foren umhört ist die Angst vor Cruz wesentlich grösser als die vor Trump. Die jungen Amis sind sowieso alle für Sanders...

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darthmax 06.04.2016, 12:02
6. Perspektive

schön, das unser Trump uns täglich präsentiert wird, da der Vor-Wahlkampf in den USA so attraktiv ist.
Leider sind die aktuellen Führer vieler Nachbarstaaten noch virel extremer als Herr Trump oder Herr Cruz, da sollten wir doch lieber auf unsere Nachbarn schaun.

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ihawk 06.04.2016, 12:08
7. Wahldebakel

Die beiden führenden Republikaner sind gleichermaßen gefährlich und für die USA schädlich.
Jetzt rächt sich die Blockadepolitik der Republikaner, die zum Protest-Wahlverhalten geführt hat. Was die Republikaner als Opposition verstanden haben ist die politische Blockade der Regierung im Weißen Haus und das stört den Demokratie bewussten US Amerkaner.
Als Beiwerk zu diesem kurzsichtigen und gefährlichen Unsinn der republikanischen Blockadepolitik kommt die Tasache, dass sich kein politisch ernstzunehmender Oppositionspolitiker/in profilieren könnte ... was bleibt, ist ein Politclown und ein höchst gefährlicher Bibelfanatiker. Ich denke, die Republikaner werde nicht den nächsten US Präsidenten stellen und darüber hinaus als jämmerliche Minderheit in Kongress und Senat aus den Wahlen im November hervorgehen.
Ob man sich über die zukünftige Dominanz der Demokraten unter der Führung von Bernie Sanders freuen kann, wird sich zeigen, denn Außenpolitik ist nicht die absolute Stärke von Bernie Sanders - Hillary Clinton war als Außenministerin bekanntlich höchst umstritten und international höflich respektiert, unterm Strich aber eher isoliert.

Gespannt darf man auf Bernie Sanders' Team sein, das üblicherweise erst nach dem Parteitag vorgestellt wird.

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Talloires 06.04.2016, 12:28
8. Die Zahlen sagen etwas aber anderes

Zitat von appel&ei
Leider fehlen im Artikel erneut die eigentlichen Fakten, bzw. sie sind in den Grafiken versteckt: H. Clinton hat z.Z. 53.46% der benötigten Stimmen. D. Trump 59,74%.
Sie vergessen die Superdeligierten bei den Demokraten. Damit gilt nämlich, dass Clinton inkl. ihrer Superdeligierten (Kongressmitglieder, Gouverneure etc) auf 73% der bei den Demokraten erforderlichen 2383 Stimmen gesammelt hat, Trump bei den Republikanern nur 739 von 1237 nötigen Stimmen für die absolute Mehrheit, das sind knapp 60%.
Trump hat also noch einen weiten Weg zur absoluten Mehrheit, mit der er eine Koalition gegen sich sicher verhindern könnte.

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Androupolis 06.04.2016, 12:29
9. Trump unberechnbar

Zitat von sagittarius12
Kann auch nicht verstehen warum man Cruz als "bessere" Alternative darstellt. Wie schon gesagt wurde ist er ein rechtskonservativer christlicher Fanatiker, zudem auch noch sehr intelligent, mit dem die USA wieder ins 18.Jhdt (geistig) zurueck gehen würde. Abtreibungen ganz verbieten,gegen Stammzellforschung, Evolution, pro Waffen und Kriege gegen den "Terror" (Islam) weiter ausbauen... Wenn man sich mal in den amerikanischen Foren umhört ist die Angst vor Cruz wesentlich grösser als die vor Trump. Die jungen Amis sind sowieso alle für Sanders...
Sicherlich wäre Sanders die beste Alternative von allen Bewerbern. Allerdings denke ich nicht das er sich gegen Clinton durchsetzen wird. Er wird sich tendenziell in den Latino und Afro-Amerikanischen geprägten Bundestaaten nicht durchsetzen können. Clinton hat dort die besseren Chancen. Kurz zu Trump und Cruz. Sicherlich unterscheidet sich das Programm von Cruz nicht allzu sehr mit dem von Trump, allerdings ist Cruz berechenbar. Trump dagegen nicht. Trump als unberechenbarer Präsident ist gefährlich, zumal wenn er den Daumen am Roten Knopf hat.

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