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US-Vorwahlen: Trumps größter Feind heißt Trump
REUTERS

Niederlage für Donald Trump in Wisconsin, seine Gegner atmen auf: Der US-Milliardär hat es mit seiner Rabauken-Masche womöglich übertrieben. Für einen Strategiewechsel ist es jetzt aber zu spät.

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pterodactylus 06.04.2016, 12:35
10. Zu kurz gedacht

Herr Nelles mag zwar mit seinen Aussagen über Trump schon recht haben, aber auf Cruz zu setzen ist viel gefährlicher. Seine Ansichten/Aussagen unterscheiden sich im Detail wenig von denen von Trump, sie sind nur nicht so polternd bzw. provozierend vorgetragen, sondern von Überzeugung geprägt. Bei Ted Cruz muss man daher befürchten, dass er das alles auch stetig umsetzen wird. Ihn als bessere Alternative darzustellen (formuliert als "Trumps Scheitern wäre besser", da Cruz wohl der einzige ernstzunehmende Gegenkandidat bleibt), halte ich daher für gewagt.

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dunnhaupt 06.04.2016, 12:36
11. Weder Trump noch Cruz?

Da es jetzt so aussieht als ob keiner der beiden die erforderliche Punktzahl erreichen kann, entscheiden die Delegierten auf dem Parteikongress, und Kasich sowie der brilliante Paul Ryan, der sich nicht einmal bewarb, stehen bei den Republikanern hoch im Kurs. In deutschen Medien vergisst man oft, dass dies keine Wahl ist, sondern nur Kandidatenauslese innerhalb der Partei..

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adal_ 06.04.2016, 12:39
12. Fakten, Fakten, Fakten

Zitat von appel&ei
Leider fehlen im Artikel erneut die eigentlichen Fakten, bzw. sie sind in den Grafiken versteckt: H. Clinton hat z.Z. 53.46% der benötigten Stimmen. D. Trump 59,74%.
Die "eigentlichen" Fakten stehen im Artikel. Trump droht auf dem Parteitag eine Kampfabstimmung, wenn er nicht die absolute Mehrheit der Delegiertenstimmen auf sich vereinigen kann. Clinton droht so etwas eher nicht und wenn, wird sie sie mit Sicherheit gewinnen.

Trump ist nun mal der Schrecken seiner eigenen Partei. Er muss damit rechnen, dass er eine Kampfabstimmung verliert.

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daniel74 06.04.2016, 12:48
13. Conspiracy

Mir ist gerade eine schöne Verschwörungstheorie eingefallen. Trump ist in Wirklichkeit von Ted Cruz engagiert, mit der Aufgabe alle anderen Kandidaten durch sein Gekreische wegzuboxen. Um dann der Raison Platz zu machen und somit Ted den Weg zu bereiten.

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aschie 06.04.2016, 12:49
14.

Zitat von appel&ei
Leider fehlen im Artikel erneut die eigentlichen Fakten, bzw. sie sind in den Grafiken versteckt: H. Clinton hat z.Z. 53.46% der benötigten Stimmen. D. Trump 59,74%.
Hier gehts darum den Kanditaten der Republikaner für die Präsidentenwahl zu finden H.Clinton ist bei den Demokraten.
Die Wahl zum Präsidenten ist erst wenn die Kanditaten feststehen.und da fehlen beiden noch Stimmen.
Erreicht keiner die erforderliche Stimmen wird eine entscheidung auf dem Parteitag getroffen durch Abstimmung.
Da ist also nix versteckt.D. Trump ist noch nicht durch .Und das Spon Trump kritisch betrachtet find ich richtig.

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disi123 06.04.2016, 13:17
15. Trump

Er kann dann ja nachdem er die Kampfabstimmung verliert eine eigene Partei gruenden wie AfA oder so.

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Listkaefer 06.04.2016, 13:35
16. Man zweifelt am Sinn der ...

... Demokratie, wenn Leute wie Trump Mehrheiten für sich gewinnen können. Freie Wahlen erfordern mündige Bürger mit einem Mindestmass an politischer Bildung. Diese scheinen in den USA eine Minderheit zu sein. Bei uns in Europa ist das aber leider auch nicht viel anders. Ich erinnere mich mit Grausen an einen später grandios gescheiterten Schill in Hamburg, und jetzt haben Leute wie Poggendorf oder dieser unsägliche Höcke Zulauf oder Populisten wie Gysi und Wagenknecht, die noch nie etwas konstruktiv gelöst haben, aber trotzdem alles besser wissen werden in Talkshows beklatscht.

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udo.sowade 06.04.2016, 13:40
17. Ob Schauspieler oder Milliardär,

in den USA kann jeder Präsident werden, der über genügend $$$$ verfügen kann. Weder politisch noch moralisch-ethische Werte sind da ausschlaggebend. Aber Trump überspannt hier den Bogen. Für die USA ist die Nominierung von Trump das Beste was passieren kann. Die Wahl gewinnt dann haushoch H. Clinton. Wir können also beruhigt bleiben.....

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foerster.chriss 06.04.2016, 13:43
18. Was, wenn es VIER große Kandidaten gäbe?

Mal angenommen, Trump erreicht nicht die Mehrheit beim Parteitag und Cruz würde als Kandidat gewählt? In diesem Fall dürfte Trump als unabhängiger Kandidat antreten.

Sollte sich Hillary allerdings ebenfalls nur über die Superdeligierten nominieren können, wäre es eigentlich gleichbedeutend mit dem Parteitag bei den Republikanern. Nicht die Wähler hätten direkt entschieden.

Sollte nun Cruz gegen Trump und Clinton antreten, wäre es Sanders in diesem Fall ebenfalls als Unabhängiger möglich im Rennen zu bleiben. Schließlich gäbe es erstens mit dieser Selbstzerfleischung der Republikaner genügend Raum für einen weiteren demokratischen Kandidaten. Zweitens hätte nicht er, sondern die Demokraten sich ebenfalls selbst zerlegt. Drittens, und das wichtigste Kriterium, hätte er in diesem Fall selbst die Chance, Präsident zu werden, ohne die Demokraten zu beschädigen.

Würde mich freuen, wenn ein Meinungsforschungsinstitut zu dieser Konstellation mal eine Erhebung durchführt.

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Atavist 06.04.2016, 13:54
19.

Zitat von daniel74
Mir ist gerade eine schöne Verschwörungstheorie eingefallen. Trump ist in Wirklichkeit von Ted Cruz engagiert, mit der Aufgabe alle anderen Kandidaten durch sein Gekreische wegzuboxen. Um dann der Raison Platz zu machen und somit Ted den Weg zu bereiten.
Wahrscheinlich ist es noch perfider: Trump wurde von den Demokraten engagiert, um die Republikaner zu unterwandern und vor der Weltöffentlichkeit noch mehr zu blamieren, als sie es mit Typen à la Cruz ohnehin schon tun. Trump hatte ja noch nie ein Problem damit, sich medial zum Obst zu machen.

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