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US-Wähler im Porträt: Warum diese Amerikaner für Trump stimmen
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Wie kann man nur? In Deutschland stößt die Donald-Trump-Begeisterung in den USA auf Unverständnis. Hier erzählen Fans aus South Carolina, was sie an dem Milliardär fasziniert.

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physikus_alt 20.02.2016, 16:33
220. Zwischen Micky Mouse und Trump, herrscht ein gewaltiger Unterschied

Zitat von vici46
als vor vielen jahren junger wähler sagte man mir immer: in den usa kann mickymaus präsident werden. dies vor allem wegen der riesigen summen an geldern, die dafür ausgegeben wurden. nun bis heute hat sich nichts geändert, nur der name, als figur aber ohne unterschied.
Micky Mouse und Trump,
Zwischen da besteht schon noch ein gewaltiger Unterschied.
Wenn ich wählen könnte, wurde ich klar Micky Maus vorziehen! Vielleicht etwas naiv, aber niemals so gewalttätig!

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physikus_alt 20.02.2016, 16:36
221. In D nicht viel anders

Zitat von Fakler
Das Böse hat nun mal seine Faszination. Selbst Massenmörder bekommen im Gefángnis Heiratsantraege und heiraten. Wie Trumpp sein Vermögen (er hat ja mit 200 Millionen Dollar angefangen - nicht gerade arm) - auf Kosten des Steuerzahlers ausgebaut hat (auf Kosten der Allgemeinheit also ...) spricht fuer sich. Bleibt nur die Hoffnung dass diese Allgemeinheit AUCH wählen geht.
Wie XYZ sein Vermögen (er hat ja mit 200 Millionen Dollar angefangen - nicht gerade arm) - auf Kosten des Steuerzahlers ausgebaut hat, auf Kosten der Allgemeinheit also ... spricht fuer sich.

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esquilo 20.02.2016, 16:36
222. Erstaunlich

wie oft man die Meinung hört: Je reicher ein Mensch, desto unbestechlicher sei er. Sie besitzt so wenig Stichhaltigkeit wie die Behauptung: Ein Fettleibiger widerstehe der Sahnetorte am Ende eines 7-Gänge-Menüs eher als ein Normal- oder Untergewichtiger, weil er ja schon viel besser gepolstert sei. Verführbarkeit und Korrumpierbarkeit hängen von der Persönlichkeit eines Menschen ab, nicht von der Dicke seines Portemonnaies.

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demophon 20.02.2016, 16:49
223. Marionetten

Zitat von MiniDragon
Vielleicht sogar ein Libertarian und steht den Koch- Brüdern nahe!
Sie verbreiten die Unwahrheit. Nicht Trump steht den Koch-Brüdern nahe, ganz im Gegenteil, sondern Marco Rubio und Jeb Bush. Der Hill-Report, der die Spenden der Kochs analysiert, fand heraus, dass diese beiden hohe Spenden von ihnen erhalten haben, Trump jedoch keine einzige. Trump nannte die Republikaner, die im letzten Sommer an einer Spendenaktion der Kochs teilnahmen sogar "Marionetten" und hat damit natürlich recht.

http://www.newsmax.com/Politics/Koch-Brothers-Jeb-Bush-Marco-Rubio/2015/10/21/id/697273/

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Aberlour A ' Bunadh 20.02.2016, 16:55
224. Was heißt hier nur?

Zitat von Havel Pavel
Ein Politiker kann wohl kaum Arbeitsplätze schaffen, bis auf ein paar unproduktive im Politgeshehen vielleicht, die der Steuerzahler finanziert, nein produktive Arbeitsplätze kann nur die Wirtschaft schaffen, mit Betonung auf "nur"! Was heisst schon Lobby? Sie meinen damit finanzstarke Menschen mit Unternehmen, bzw. Unternehmen als solche. Ja was denken Sie denn, glauben Sie etwa ein armer Schlucker oder irgendein Beamter könnte solche Arbeitsplätze schaffen? Denken Sie doch bitte erst mal über die Zusammenhänge nach, dann blamieren Sie sich auch nicht mehr indem Sie so einen Unsinn von sich geben.
"Wirtschaft" findet aber nicht in einem Vakuum statt, sondern ist auf ein Rechtssystem, Bildung, öffentliche Infrastruktur, Werte und und und angewiesen. Und dies kann nur überindividuell bereitgestellt werden. Nichts fürchtet die "Wirtschaft" mehr als den Zustand der Anarchie. Und das Wichtigste, das nicht aus der "Wirtschaft" selbst heraus erzeugt werden kann, ist die MORAL; wie die großen deutschen liberalen Ökonomen Wilhelm Röpke und Alexander Rüstow nicht müde wurden zu betonen. Oder um mit Rüstow zu sprechen: alles das "was wichtiger ist als Wirtschaft." In diesem Sinne: Denken in Zusammenhängen, dann blamiert man sich auch nicht. Einen weiteren kleinen Seitenhieb muss ich Ihnen zum Schluss auch noch mitgehen: Ihre Unterscheidung zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit ist vulgärmarxistisch und stammt aus der grauen Vorzeit der klassischen Ökonomie. Und Marx war ja bekanntlich ökonomischer Klassiker. Solche Unterscheidungen gehören - um mit Schumpeter zu sprechen - ins Museum.

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Osservatore 20.02.2016, 17:12
225. Greift zu kurz

Zitat von death_warrant
Gibt es eigentlich emperische Belege dafür, dass ein vorgeblich hohes Bildungsniveau obligatorisch auch politische Weisheit miteinschließt? Wo bitteschön ist das verbrieft? Wohl eher Wunschdenken von Linksgrünen, welche sich nur zu gerne an mutmaßlich "einfach gestrickten" Personen abarbeiten, um daraus ihre äußerst fragwürdige, moralische Überhöhung zu ziehen. Verabscheuungswürdig und zutiefst verachtenswert. Gerade jene leben nur allzu häufig in ideologischen Wolkenkuckucksheimen und Utopia-Traumwelten, und haben jedweden Bezug zur Realität längst verloren. Da ist mir persönlich der einfache, ehrliche Arbeiter weitaus lieber, als der naive Sozialpädagogikstudent, der mit Weltverbesserer- und antideutschen Thesen das politische Klima nachhaltig vergiftet.
Da haben wir ihn wieder, den Anti-Intellektualismus, der in gewissen Kreisen schon immer zum guten Ton gehört (hat). Damit haben schon andere im Trüben gefischt. In einem gebe ich Ihnen Recht: Ein Intellektueller ist nicht automatisch klug. Aber den "einfachen, ehrlichen Arbeiter" als "echt" und "unfehlbar", da noch "natürlich", darzustellen, greift eindeutig zu kurz. Es ist doch vielmehr so, dass die wirklich Intelligenten (unabhängig vom Schulabschluss) von Schreiern und Blendern á la Trump unterdrückt werden.

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demophon 20.02.2016, 17:17
226.

Zitat von Fakler
Wie Trumpp sein Vermögen (er hat ja mit 200 Millionen Dollar angefangen - nicht gerade arm) - auf Kosten des Steuerzahlers ausgebaut hat (auf Kosten der Allgemeinheit also ...) spricht fuer sich.
Auch Sie sind da einer Falschmeldung aufgesessen. Er hat nicht mit 200 Millionen Dollar angefangen sondern mit 40 Millionen, soviel war nämlich die Firma seines Vaters wert, als er sie 1974 übernahm. Bis zum Tod des Vaters 1999 hatte er den Wert bereits auf 200 Millionen gesteigert. Diese Vermögen musste er aber mit seinen Brüdern teilen.

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karljosef 20.02.2016, 17:31
227. Das habe ich aber anders verstanden!

Zitat von reinhard_d
Vom Papst hat er schon seinen Segen. ...
Der Papst spricht ihm das Recht ab, sich Christ zu nennen!

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fitzefatz 20.02.2016, 17:31
228. Ja, unabhängig...

... das Argument mit der Unabhängigkeit ggü. den Lobbyisten ist ja am niedlichsten. Ist Trump wohl sich selbst der größte Lobbyist. Ansonsten erinnern mich die Aussagen an den nationalistischen Mist der z.B. mit der AfD derzeit in DE breit in den Medien durchgekaut wird. Ich hoffe wirklich, dass hier in Europa sowie in de USA dieser Rechtspopulismus nicht die nächste politische Ära bestimmt...

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heinryk 20.02.2016, 17:34
229. Hallo Deutschland!

ihr habt doch Pegida und AFD da passt doch ein Nationalist und Muslimverhetzer wie Trump vōllig ins Bild.

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