Forum: Politik
US-Wahl 2020: Demokratin Warren will gegen Trump antreten
REUTERS

Elizabeth Warren wagt sich vor: Die US-Senatorin bereitet nach eigenen Angaben ihre Kandidatur für den Vorwahlkampf der Demokraten vor. Damit hat Donald Trump inoffiziell eine erste Herausforderin.

Seite 1 von 11
hardeenetwork 31.12.2018, 15:37
1. Sehr gut

Der erste Sargnagel für Trump wird gerade geschmiedet. Es ist noch ein wenig Zeit, aber der Anfang ist gemacht um die Schieflage wieder gerade zu rücken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Actionscript 31.12.2018, 15:47
2. Warren, zu angreifbar

Sie hat sich mit ihrem dummen Gentest, der Verwandtschaft zu Indianern zeigen sollte, ins Fettnäpfchen gesetzt. Sie hat damit gezeigt, dass sie die Indianerkultur nicht versteht. Ich halte sie alleine deswegen schon zu arrogant und ist hoechst angreifbar. Das wird ihr in einem Wahlkampf bis zum Ende hinterherlaufen. Auch könnte sie politisch für viele Wähler zu links sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jo-jo-2000 31.12.2018, 15:50
3. Faktisch falsch

Richard Ojeda ist auch offiziell im Rennen um die demokratische Präsudentschaftsnominierung. Offiziell heißt, das er seine Kandidatur bei der Federal Election Commission angemeldet hat, und das schon am 11.11. Den sollte man kennen.
John Delaney hat auch am 28. Juli seine Kandidatur offiziell angemeldet.
Dazu kommen 138 weitere, die aber noch nie ein Amt innehatten.

Elisabeth Warren hat das noch nicht gemacht. Sie hat lediglich ein "exploratory committee" gegründet, das jetzt ihre Kandidatur vorbereitet. Das haben aber auch schon andere vor ihr gemacht, wie John Hickenlooper oder Marianne Williamson.

All das steht auf Wikipedia.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Neandiausdemtal 31.12.2018, 15:55
4. Egal wer für die Demokraten kandidiert....

Wer authentisch Auftritt und für die ganz normalen US-Wähler (mal die völlig verstörten Rednecks und Fundamentalchristen ausgenommen) glaubhaft Löungsansätze zeigt, der wird Trump wegfegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
clubmate 31.12.2018, 15:56
5. Etwas verfrüht

Sollte sie sich nicht erst bei den Vorwahlen der Demokraten durchsetzen bevor man sie zur Herausfordererin Trumps stilisiert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maggelan07 31.12.2018, 15:56
6. Überraschungsfaktor Frau Präsidentin

Eine Frau als Bundeskanzler ? Kennen wir schon - mit sehr, sehr vielen positiven Auswirkungen, aber auch ungewohnten Dingen.
Während bei uns Angela Merkel eigendlich ihrer Partei-Linie und der der CSU treu war und ist (bis vielleicht die extreme Ausdehnung des Begriffs Migration seit 2015, was einigen älteren Herrn mißfiel...) -
siehts in den USA schon ganz anders aus: Hier sind Frauen - und vielleicht gerade Kanditatin Warren- alles andere als Trampeltiere, die den ausgetretenen Pfaden ihrer männlichen Vorfahren folgt.
Eine Frau sein bedeutet für sie als evtl. Präsidentin vielleicht: ne Priese Frau Michelle Obama, etwas Revolutionsgeist, gepaart mit viel Sinn für Menschenrechte und Öko-Idealen darübergestreut, gezuckert mit den Gedanken und Idealen einer Frau Hilary Clinton - und was das Militärische betrifft (die innere Sicherheit): nen zackigen Geist einer Theresa May und nen Durchsetzungswillen einer Frau Margaret Thatcher (ehem. Premierministerin UK).
So eine Frau wär ne Einschlagsgranate für alles, was sich Demokratie und Menschenrechte nennt...ob es auch auf Frau Warren alles zutrifft? Es wäre vielleicht ein Abstrafkurs und Horrorzenario für alle Geheimgesellschaften der USA...
Wenn ich bedenke:
Dass aus Gründen der sogenannten inneren Sicherheit die Firma Google von der US-Regierung dazu verpflichtet wurde, bei Google Maps ALLE Entfernungsangaben um den Faktor 4-20 zu verfälschen...
so wünsche ich mir eine/n Präsident/in der USA, die mit der Geheimniskrämerei und Volksveraerschung ein-für-allemal Schluss macht ! OK, innere Sicherheit....aber dann hätte man wenixtens bei Google drunter schreiben können, dass die Entfernungsangaben eben aus besagten Gründen absichtlich falsch angegeben sind !!
Das ist ehrlich und wäre keine Volksverarsche !!
Das Volk verarschen - das kommt nicht gut, liebe Politiker !
In diesem Sinne nen holprigen und nachdenklich stimmigen Rutsch nach 2019 !!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nubari 31.12.2018, 16:02
7. Bravo, Elizabeth Warren!

Es gehört schon etwas Mut dazu, sich als Erste aus der Deckung zu wagen, zumal als Frau und gegen Donald Trump. Warren ist von Trump bereits in 2017 als "Pocahontas" verhöhnt worden, nun wird er vermutlich unflätig werden und sie noch grober angreifen. Aber nicht lange, erstens werden es wohl über zwanzig Demokratinnen und Demokraten sein, die sich den Vorwahlen stellen, da werden sich Trumps Beleidigungen auf mehr Empfänger verteilen. Zweitens wird Trump von Nancy Pelosi als Mehrheitsführerin im Repräsentantenhaus die Hölle heiß gemacht werden, so dass sich Trump in Twitter auch dieser Zielfigur ausführlich widmen muss. Drittens kommt in einigen Wochen der Bericht Robert Muellers heraus, der für Trump vernichtend ausfallen dürfte. Dann wird sich Trump ganz anderen Dingen widmen müssen als auf Elizabeth Warren einzudreschen. Und bei den Demokraten darf man auf spannende Debatten gespannt sein, es gibt so viele gute Kandidatinnen und Kandidaten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bigmitt 31.12.2018, 16:04
8. Man rechnet ja mit ....

...fast bis zu 30 Kandidaten. Recht spät wird Hillary dazustoßen und das Feld aufrollen. Ob "Pocahontas" die sich mit ihrem DNA Test wohl selbst schadete , Spartacus Cory Booker oder der Möchtegern Skateboader O'Rourke. Solange keiner dieser Kandidaten mit einer klaren progressiven Agenda antritt die Universal Health Care, ein Fracking Verbot, oder die Wiedereinführung von Glass-Steagall beinhaltet wird es imo nicht klappen Trump abzulösen. Das Problem ist das keiner der mit diesem Forderungen antritt genug Spendengelder bekommt um lange erfolgreich im Rennen zu bleiben. Am Ende wird es daher wohl ein Establishment Kandidat a la Biden, Harris oder Clinton werden. Ich hoffe das entweder Bernie nochmal antritt ( ohbe von der DNC unterlaufen zu werden )oder Tulsi Gabbard es versucht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RalfHenrichs 31.12.2018, 16:07
9. Damit ist Trump Geschichte -

außer die Dems verhindern Warren, wie sie schon Sanders, der Trump hätte schlagen können, verhindert haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 11