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US-Wahl: Jill Stein beantragt Neuauszählung in Pennsylvania
DPA

In Wisconsin werden die Stimmen der US-Wahl noch einmal ausgezählt. Und auch in zwei weiteren strittigen Staaten könnte das passieren. Donald Trump ist verärgert - und holt zum Gegenschlag aus.

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shark65 28.11.2016, 21:16
1. gut

Trump selber kündigte ja vor der Wahl an, im Fall einer Niederlage, das Ergebnis nicht anerkennen zu wollen. Dann dürfen andere das auch.

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joes.world 28.11.2016, 21:25
2. Bananenrepublik USA?

Die Grüne wollte noch einmal auszählen lassen. Ihr gutes, demokratisches Recht, laut den Gesetzen der drei Bundesstaaten.

Nun schickt Clinton ihre Anwälte auch noch hinzu.

Was bedeutet das? Dass es eine Absprache Clinton - Grüne gab: du eröffnest für mich und ich werde übernehmen? Und du hast einen Gefallen bei mir gut. Und wie du weißt, habe ich viele, einflussreiche Freunde. Du könntest so in die Familie aufgenommen werden.

Möglicher Weise sieht das Trump so. Und schaltet nun selber wieder zurück in den Wahlkampfmodus.

Damit eskaliert das Ganze. Denn wenn Clinton mitmischt, kann Trump nicht an der Seitenlinie stehen bleiben.

Ergo: nichts mit Heilung der Gräben. Sondern der Wahlkampf geht mit anderen Mitteln weiter.

Wieso konnte Clinton nicht die Grüne mit deren Anwälten alleine nachzählen lassen? Scheinbar greift sie nach jedem Strohhalm um selber noch ins Weiße Haus zu kommen. Immerhin die mit Abstand wichtigste Agenda in ihrem ganzen Leben. Auch wenn diese jetzt noch umzusetzen, fast aussichtslos erscheint. Denn sie müsste alle drei Staaten doch noch gewinnen. Und das schafft sie nie und nimmer mit nur einfachem Nachzählen. Dazu braucht es schon eigene Anwälte, die juristisch darum kämpfen, dass Stimmen für Trump nicht zugelassen werden und undeutige Stimmen ihr zugerechnet werden. Und ansonsten jeden juristischen Trick versuchen, ihrer Auftraggeberin einen juristischen Vorteil und somit das Weiße Haus zu verschaffen. Denn genau dazu sind ihre hochbezahlten Anwälte da. Fürs reine Beobachten und Kontrollieren, hätten die Anwälte der Grünen allemal gereicht.

So nimmt Clinton liebend gerne in kauf, das Klima in den USA weiter zu vergiften. Schließlich ging und geht bei ihr immer nur um ich, ich, ich und die wichtigste Person der Welt: ich, eingeschlossen im Kokon meines grenzenlosen Ehrgeizes. Wenn ich dadurch noch eine Chance bekommen könnte, und sei sie auch noch so winzig, bin ich bereit jeden Staat der Welt zu opfern. Sogar den eigenen.

House of Cards lässt grüßen.

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harald_s_Klingelhöfer 28.11.2016, 21:36
3. Frau Stein...

...ihre Aktion ist nicht hilfreich, und für die ausgezählte Kandidatin Hillary Clinton eher nur peinlich.
Der letzte Strohhalm an den sie sich jetzt klammert könnte auch schnell wieder einknicken.

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mistergarak 28.11.2016, 21:37
4. Nur was soll es bringen?

Zitat von shark65
Trump selber kündigte ja vor der Wahl an, im Fall einer Niederlage, das Ergebnis nicht anerkennen zu wollen. Dann dürfen andere das auch.
In Pennsylvania hat er immerhin mit 70.000 Stimmen Vorsprung gewonnen das wird bei einer Nachzählung bestimmt nicht gekippt.

Wenn es um ein paar Stimmen (so bis maximal 2.000) ginge könnte ich das ganze noch verstehen. Bei diesem Vorsprung kommt einem der Recount jedoch nur wie ein Zirkus vor!

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Mindbender 28.11.2016, 21:40
5.

Spon, als "unwahrscheinlich" galt auch die Wahl von Trump zum Präsidenten bei euch. Wann lernt ihr endlich, mit euren Prognosen etwas zurückhaltender zu werden.
Ihr solltet objektiv berichten, kein "ich denke folgendes" oder "es könnte sein" Journalismus betreiben.
Ist das wirklich so schwer?

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scar17 28.11.2016, 21:41
6. Warum die ständigen Berichte, dass Clinton laut popular vote

eigentlich mehr Stimmen hat. Die Amerikaner dürfen den Präsidenten wenigstens direkt wählen und müssen sich letztlich zwischen zwei entscheiden. Wir haben da gar nichts mitzureden.
Daher ist sogar Trump noch eher ein Präseident des Volkes als ein deutscher Bundeskanzler.

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emo.alberich 28.11.2016, 21:42
7. Stimmt eben gerade nicht ...

Zitat: "Es ist eine Besonderheit des amerikanischen Wahlsystems, dass ein Kandidat diesen "Popular Vote" gewinnen kann und trotzdem die Wahl verliert."

Das Volksmehr, der Popular Vote, ist eben ist eben nicht unionsweit "mehr Stimmen als alle anderen Kandidaten".
Das Volksmehr ist unionsweit 50% plus eine Stimme.

Nach dieser Interpretation "am meisten Stimmen heisst gewählt" wäre Norbert Hofer im ersten Wahlgang gewählt gewesen. Ist er aber nicht, er hatte viel mehr Stimmen als Alexander Van der Bellen, die sich im zweiten Wahlgang in der Stichwahl der beiden Erstplatzierten auf ihn konzentrierten.

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jamguy 28.11.2016, 21:43
8. ja

Zitat von shark65
Trump selber kündigte ja vor der Wahl an, im Fall einer Niederlage, das Ergebnis nicht anerkennen zu wollen. Dann dürfen andere das auch.
Maschienen und Computer machen eben Fehler auch wenn das praktisch ausgeschlossen ist.

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Holztransistor 28.11.2016, 21:50
9. Motiv?

Was sind die Motive dieser Frau. Vor der Wahl hat sie noch gesagt, dass sie nicht ruhig schlafen könnte, wenn Clinton Präsident wird. Und nun dies? Es gibt auch Gerüchte, dass ein Großteil der Spenden von Soros kommt.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3914778/This-mushroom-cloud-waiting-happen-Jill-Stein-blasts-warmonger-Hillary-arguing-vote-lead-nuclear-war-Russia.html

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