Forum: Politik
US-Wahl: Trump des Willens
REUTERS

Donald Trumps Sieg bedeutet das Ende des Westens. Die Ära des Liberalismus ist vorüber. Ein neuer Faschismus kommt an die Macht. Ob sie wollen oder nicht: die Deutschen werden ihr Heil in den Grenzen der Nation suchen müssen.

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pansatyr 10.11.2016, 13:15
1. Die

Wahl Donald Trumps ist das Ende des Westens - nicht zu vergessen aber auch Augsteins Beitrag zu dieser Entwicklung.

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abc. 10.11.2016, 13:15
2. eine Rückbesinnung auf das Nahe, die Heimat, die Nation. Was bleibt uns sonst?

Das entspräche dann immer mehr dem Szenario vor WKI. Fehlt bloß noch das erfolgreiche Attentat um die Bündnisspirale auszulösen.

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Nonvaio01 10.11.2016, 13:16
3. Omg

Das ende des westens....gehts noch?

Mit HC waehre es noch viel schlimmer geworden.

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abraham lincoln 10.11.2016, 13:17
4.

müsste doch auch nach Verständnis der selbsternannten "politisch Korrekten" als Griff ins Nazi-Repertoire erkannt werden. Da bewegen wir uns schon im Bereich der Diffamierung politisch Andersdenkender. Und die "Moderatoren" spielen beim Zensieren munter mit. Einfach nur ekelhaft.

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skeptiker53 10.11.2016, 13:19
5. Sehr schön, Herr Augstein...

Über diesen Satz von Ihnen habe ich mich gefreut: "...dass die liberale Demokratie in einer existenziellen Krise ist. Sie droht den Kampf mit dem Kapitalismus zu verlieren."
Damit stimmen Sie zu, dass Liberale Demokratie und Kapitalismus nicht identisch sind, sondern dass es (u.a.) Liberalen bedarf um den Kapitalismus grenzen zu setzen. Vielen Dank !

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zorroxyz 10.11.2016, 13:19
6.

In einer Art und Weise, die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können, werden wir Deutschen bald selbst für uns verantwortlich sein. Es ist paradox: Das kurze Zeitalter der Globalisierung mündet in eine Rückbesinnung auf das Nahe, die Heimat, die Nation. Was bleibt uns sonst?

Wo steht geschrieben, dass das Zeitalter der Globalisierung endet? Und wer soll das gesagt haben?

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Neapolitaner 10.11.2016, 13:20
7. Berlin merkt es nicht

Die kaum verdeckte Kritik Merkels an Trump, das Stellen von "Bedingungen", ist ein Faux-Pas und für gar nichts gut. Der Vorwurf an die Kanzlerin lautet, sich über geltendes Recht hinweggesetzt zu haben. Über das Parlament auch, nur dass der Bundestag keine "Opposition" mehr kennt und die Regierung nur noch "wohlwollend" kritisiert.
Das kann Trump so einfach nicht; da ist die Gewaltenteilung in den USA viel stärker verankert. Also, wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen. Die Abgehobenheit Berlins verhindert aber jede Reflexion darüber, wie man am besten mit der neuen Situation umgeht. Von Diplomatie verstehen offenkundig weder Merkel, Steinmeier noch Gabriel etwas. Und "Das kurze Zeitalter der Globalisierung mündet in eine Rückbesinnung auf das Nahe, die Heimat, die Nation. Was bleibt uns sonst?" bleibt bei diesem Parlament und dieser unserer Regierung eine rein rhetorische Frage, da außerhalb jeder Vorstellungskraft.

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soron 10.11.2016, 13:20
8. Was erwarten sie ?

Wir das Volk sind unter Belagerung. Von der einen Seite wird unsere Freiheit von Extremisten bedroht, und der Staat der uns schützen soll greift uns von der anderen Seite an und beschneidet unter dem Deckmantel der Sicherheit unsere Rechte und Freiheiten mit immer neuen Überwachungsgesetzen. Vor 10 Jahren wurde die Unverletzlichkeit der Wohnung ausgehölt. Der Schutz des Brief- und Fernmeldegeheimnisses wurde erst gar nie auf die neuen Medien ausgedehnt.
Unsere Grundrechte werden durch unsere gewählten und ungewählten Politiker zerschlagen, die nur sich, ihren Parteien und ihren Wirtschaftslobbys dienen. Und da wundert sich wirklich noch jemand, was mit der Demokratie nicht stimmt ?
Die ursprüngliche, attische Demokratie, kannte ein Regularium: Den Schierlingsbecher. Ein Politiker, der sich gegen die Interessen des Volkes wandte, wurde zum Selbstmord gezwungen.
Wenn die Demokratie überleben soll, brauchen wir ein entsprechended Regularium, mit dem offensichtlich unfähige, lügende, betrügende, das Volk verratende Berufspolitiker nachhaltig aus ihren Ämtern gezwungen werden können.
Es muss wieder üblich werden, bei Versagen und Fehlern zurückzutreten. Es muss politischer Selbstmord werden, zu Lügen oder zu Täuschen. Es muss vollständige Transparenz hergestellt werden, welcher Abgeordnete woher und wofür wie viel Geld erhält.
Denn sonst she ich iebenfalls ein Ende der Demokratie heraufziehen.

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Rincewind 10.11.2016, 13:21
9. Witzfiguren der Geschichte

Heute wird auch der "Führer" zunehmend in Comics, Büchern, Filmen ("Er ist wieder da", der "Bonker" usw.) als "Witzfigur" dargestellt. Satire darf alles.
Wobei das einige Millionen Russen, Juden u.a. bestimmt nicht witzig finden.

Mal sehen, wer NACH Trumps Präsidentschaft ihn noch als Witzfigur bezeichnet...
Meistens doch der, der sich durch seine Wahl selbst lächerlich gemacht hat.

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