Forum: Politik
US-Wahl: Trump des Willens
REUTERS

Donald Trumps Sieg bedeutet das Ende des Westens. Die Ära des Liberalismus ist vorüber. Ein neuer Faschismus kommt an die Macht. Ob sie wollen oder nicht: die Deutschen werden ihr Heil in den Grenzen der Nation suchen müssen.

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spon-facebook-10000219677 10.11.2016, 17:01
320. wird hier nicht passieren

Im aller-allerhöchsten Fall könnte die AFD hierzulande maximal um die 24 Prozent holen,dann bleibt für die Ewig- TV-Zwangsgebühren-Koalition aus CDU,CSU,FDP,SPd,Bündnisgrüne und Linke eine satte Dreiviertelmehrheit.Wir können uns somit in Ruhe zurücklehnen,es wird nichts dramatisches in Deutschland geschehen...ausser,das eben jene Gebühren und weitere Abgaben weiter erhöht werden und unser Rechtsstaat dadurch immer weiter ausgehöhlt wird.

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romeov 10.11.2016, 17:01
321. Die apokalyptischen Reiter

...sind wieder unterwegs. Früher nannte man das Demokratie, wenn zwei sich zur Wahl stellten und einer hat gewonnen.

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KarlT 10.11.2016, 17:02
322. Unsere

Zitat von sapereaude!
Merkels "spitze Bemerkung" mag ja gerade so noch im Rahmen des Vertretbaren liegen. Aber die Äußerungen unseres Außenminsiters sicher nicht. Und dass der Bundespräsident in der Presse Stimmung gegen einen Präsidentschaftskandidaten macht, ist auch nicht in Ordnung.
Politiker sind selbstherrlich, überheblich, schulmeisterlich, selbstverliebt und hemmungslos bis hinauf ins Präsidentenamt,
da verwundern solche Statements nicht mehr. Der Bürger
kann sich nur noch peinlich berührt fremd schämen .

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aleamas 10.11.2016, 17:03
323.

Zitat von tpro
...und was Augstein als "liberale Demokratie" bezeichnet, ist ein anderer Ausdruck für den Meinungsterror von linker Seite von gefühlten 15% Meinungsmachern. Meinungsmachern, die jeden der rechts von ihnen steht als populistisch oder als Nazi bezeichnen.
So so, Meinungsterror also...

Sie fühlen sich also tatsächlich als Opfer eines Meinungsterrors, haben aber gleichzeitig eine Meinung, die ganz offenbar nicht mit diesen "gefühlten" 15 Prozent sogenannter Meinungsmacher übereinstimmt. Wo ist denn da ihr Problem? Sie scheinen sich ja doch ganz wacker zu halten, inmitten all dieser Verfolgung durch die bösen linken "Meinungsmacher".

Wenn Sie allerdings öfter den Begriffen "populistisch" oder gar "Nazi" begegnen, als Ihnen lieb ist, dann könnte das eben auch bedeuten, dass Sie sich möglicherweise nicht ganz im Klaren über Ihre eigenen Positionen sind. Niemand wird vermutlich gern so genannt. Aber das heißt als Rückschluss eben nicht, dass es gar keine Populisten oder Nazis gibt, oder?

Und falls Sie tatsächlich weder das eine noch das andere sind, dann kann sie dieser Vorwurf doch auch nicht treffen. Weder von "gefühlten" 15 Prozent Meinungsmachern, noch von der tatsächlichen Öffentlichkeit.

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mettwurstlolli 10.11.2016, 17:03
324.

Zitat von sapereaude!
Merkels "spitze Bemerkung" mag ja gerade so noch im Rahmen des Vertretbaren liegen. Aber die Äußerungen unseres Außenminsiters sicher nicht. Und dass der Bundespräsident in der Presse Stimmung gegen einen Präsidentschaftskandidaten macht, ist auch nicht in Ordnung.
Das stimmt, man sollte sich einfach mal vorstellen, die französische oder die amerikanische Presse würde einen deutschen Kanzlerkandidaten mit vergleichbaren Kommentaren bedenken, wir wären empört über diese Art der Einmischung. Die Amerikaner haben in freier und souveräner Art gewählt, ob einem das gefällt oder nicht. Und wenigstens von unserem politischen Spitzenpersonal hätte man bei ausreichender Intelligenz erwarten können, dass sie sich professionell verhalten. Merkel hat da wenigstens noch die Contenance gewahrt. Steinmeier und Gabriel haben sich disqualifiziert.

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aleamas 10.11.2016, 17:04
325.

Zitat von tpro
...und was Augstein als "liberale Demokratie" bezeichnet, ist ein anderer Ausdruck für den Meinungsterror von linker Seite von gefühlten 15% Meinungsmachern. Meinungsmachern, die jeden der rechts von ihnen steht als populistisch oder als Nazi bezeichnen.
So so, Meinungsterror also...

Sie fühlen sich also tatsächlich als Opfer eines Meinungsterrors, haben aber gleichzeitig eine Meinung, die ganz offenbar nicht mit diesen "gefühlten" 15 Prozent sogenannter Meinungsmacher übereinstimmt. Wo ist denn da ihr Problem? Sie scheinen sich ja doch ganz wacker zu halten, inmitten all dieser Verfolgung durch die bösen linken "Meinungsmacher".

Wenn Sie allerdings öfter den Begriffen "populistisch" oder gar "Nazi" begegnen, als Ihnen lieb ist, dann könnte das eben auch bedeuten, dass Sie sich möglicherweise nicht ganz im Klaren über Ihre eigenen Positionen sind. Niemand wird vermutlich gern so genannt. Aber das heißt als Rückschluss eben nicht, dass es gar keine Populisten oder Nazis gibt, oder?

Und falls Sie tatsächlich weder das eine noch das andere sind, dann kann sie dieser Vorwurf doch auch nicht treffen. Weder von "gefühlten" 15 Prozent Meinungsmachern, noch von der tatsächlichen Öffentlichkeit.

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flowerkick 10.11.2016, 17:05
326.

Was ist denn das für ein Blödsinn?

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it--fachmann 10.11.2016, 17:06
327. Guter Artikel!

Da könnte ich fast alles unterschreiben, was Augstein sagt. Aber wir sollten nicht in Panik verfallen, denn was dieser Trump machen wird, das wissen wir noch gar nicht. Ich vermute der hat auch selber noch gar keinen Plan. Das ist ein Psychopath, der eigentlich nur ein Ziel hat: Alle Leute sollen wissen, was für ein toller Kerl er ist. Die kommenden 4 Jahre Trump könnten daher auch ganz gute Ergebnisse bringen. Wir können das zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht wissen.

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UnternehmerMitHerz 10.11.2016, 17:06
328. Amerika ist schon länger ein schlechtes Vorbild

Lieber Herr Augstein, bei allen Idealen, Entwicklungen, Innovationen, Ideen und der Freiheit: Amerika ist und war ein Hort des Kapitalismus. Wenn man es so will, ist dieses Land ein großes Kind. Und Kinder suchen die Extreme. Sie probieren und toben sich aus, bis sie erwachsen werden. Somit war und ist Amerika kein optimales Vorbild für Europa. Was jetzt zu Tage getreten ist, verkörpert eben auch ein Amerika, welches schon länger existiert. Man denke nur einmal an die Nixon-Ära. Und die gemeinsame Klammer des „Westens“, war schon immer etwas loser als es den Anschein hatte. Denn in Europa gibt es eine andere Kultur und Geschichte als in den Vereinigten Staaten. Daher ist Europa gut beraten, sich auf seine eigenen Werte und Stärken zu berufen. Der Brexit und diese Wahl sind ein Warnschuss und somit auch eine wertvolle Chance für uns Alle!

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KarlT 10.11.2016, 17:07
329. Spätestens

Zitat von Darwins Nightmare
Ich finde, Herrn Augsteins Beitrag kann so nicht aufgehen, weil er eine völlig veraltete Sichtweise verkörpert. Das Leben in der globalisierten Welt ist auf der Handlungsebene viel komplizierter und vielfältiger, als dass es das Links-Rechts-Schema zu zeichnen vermag. Die pluralistische, internationale Gesellschaft ist in unseren Breitengraden Realität und nicht mehr umkehrbar. Nur noch anpassbar, Wenn jemand tatsächlich Ausländer oder andere Minderheiten hasst und sie auch so behandelt, wird er weiterhin gesellschaftlich und wirtschaftlich abgestraft werden. Dazu kommt, dass rechtsradikale und Linksextreme keine funktionierende Gesellschaftsordnung anzubieten haben, welche die jetzige Lage verbessern würde. Das einzige, was AfD, Republikanern, Front National und allen anderen am rechten Rand übrig bleiben wird, ist sich dem jetzigen System anzupassen. Ausgrenzung oder Abschottung führt nicht dazu, dass man sich weniger verlassen fühlt oder mehr Kohle in der Brieftasche hat, das erkennen Radikale und vor allem ihre Wähler relativ schnell, wenn es an die Umsetzung von kruden Ideen geht. Vielleicht wird bis dahin endlich mal offen und ohne Hysterie über Dinge wie Zuwanderung oder Dumpinglöhne durch die Personenfreizügigkeit diskutiert. Wenn man immer gleich Nazi, Faschist oder Deutsche zuerst schreit, kann das natürlich nicht klappen. Man entwertet nur die Begriffe und stellt in diesem Fall einen Trump in eine Reihe mit dem Duce oder Hitler. Oder denken Sie, Trump wird nun alle Afroamerikaner in Ghettos sperren? Wie soll Faschismus - ob neu oder alt - seinem Namen gerecht werden können, angesichts einer Gesellschaft, die in Mitteleuropa und in den USA immer internationaler ist? Ein Blick auf die Schweiz könnte nicht schaden. Die rechtskonservative SVP hat seit vielen Jahren 30 Prozent der wählenden Stimmbürger auf ihrer Seite. Der Ausländeranteil steigt trotzdem immer weiter. Die Partei will daran auch nicht wirklich etwas ändern, denn man ist ja gleichzeitig auch exportierender Unternehmer oder kickt im Fussballverein, wo man dann wieder froh um die Ausländer ist.
wenn die eigene Kultur, Tradition und Lebensart ausgelöscht oder
zur Disposition gestellt werden soll, werden sie ganz schnell eines anderen belehrt werden.
Dann geht es ums nackte Sein oder Nichtsein, und dann lösen sich
ihre Einwände ins Nichts auf.

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