Forum: Politik
US-Wahl: Trump zerstört, was Amerika ausmacht
REUTERS

Wie auch immer die Wahl ausgeht: Die USA sind erschüttert - und werden es bleiben. Von einem Mann, der spricht wie ein Diktator, hetzt wie ein Rechter, die Wurzeln seines Landes verachtet.

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Knack5401 19.10.2016, 15:34
1. Bingo,

der letzte Satz sagt alles, und wir in Europa sollten uns nicht wegducken. Es wird Zeit, dass wir grundsätzlich unsere Position mit den US überdenken und einiges verändern. Kappt endlich die Leitungen. Meine Forderung gilt auch für einen Wahlsieg der weiblichen Besetzung in dieser grotesken Komödie.

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Atheist_Crusader 19.10.2016, 15:36
2.

Man kann Trump eine ganze Menge Dinge nennen: einen Rassisten, einen Sexisten, einen Lügner... aber die traurige Tatsache ist doch: wenn die USA so ein Problem mit diesen Dingen hätten, dann wäre er nicht so weit gekommen.

Er hat die hässlichen Seiten der USA nicht geschaffen - sie haben ihn geschaffen. Er ist nicht der große Korrumpierer, sondern nur ein Symptom der fortschreitenden Korrumpierung. Clinton übrigens auch, wenn auch auf eine weniger plumpe und unsubtile Art.

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gersco 19.10.2016, 15:36
3. Vieles läßt sich auch auf uns übertragen.

Die Rechten zerstören, was Europa ausmacht. Zeit für die schweigende Mehrheit, mit dem Schweigen aufzuhören.

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eugler 19.10.2016, 15:37
4. das haben andere längst getan

Was machte denn die USA bisher aus und was machte sie stark? Der Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit!
Nicht Trump hat durch Lügen 2 Irakkriege entfacht, nicht Trump hat sich über den Mord an Gadaffi öffentlich gefreut und auch Herr Trump hat nicht hunderttausende Amerikaner durch NAFTA in katastrophale Lebensumstände geführt. Das waren andere. Wenn Trump sich in die Reihe dieser 'großen' Taten einreihen will, muss er ersteinmal gewählt werden. Bis dahin ist er lediglich ein nerviger und chauvinistischer Präsidentschaftsanwärter, der zumindest im Gegensatz zu seiner Konkurrentin noch Zweifel darüber lässt, ob wir bald neue Kriege in unserer Nachbarschaft fürchten müssen. Bei Miss Clinton muss man sich da inzwischen sicher sein.

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sb411 19.10.2016, 15:39
5. Trump ist weniger das Problem, sondern seine Anhänger

Zum Glück ist Trump noch nicht Präsident, wird es wohl auch nicht und bleibt am Ende wohl ein Clown, der einigen Schaden angerichtet hat, aber nicht gleich das ganze Land zu Fall brachte. Doch Trump hat etwas offen gelegt, nämlich die ausgesprochen hässliche Seele von 42 % der Bevölkerung seines Landes. Eigentlich müsste Trump unwählbar sein. Er ist nicht der Kandidat der kleinen Leute, nicht der Bewahrer des alten Amerikas Amerikas, als der er sich gerne darstellt. Er ist schlicht ein Immobilienhai aus New York und aus solcher der Inbegriff des Establishments, gegen das er so wettert. All das ist offensichtlich, doch es interessiert seine Anhänger nicht. Es ist ihnen egal, dass sie eigentlich einem falschen Messias hinterherlaufen, der das auch noch offen vor sich herträgt. Jedoch äußert er sich zutiefst rassistisch und zutiefst totalitär. Und dies, nichts anderes ist der Grund dafür, dass die Anhänger Trumps ihm folgen, obwohl er eigentlich auch für sie unwählbar sein müsste. Die hässliche Seite der Seele von 42 % der Amerikaner ist rassistisch und totalitär. Und das ist das eigentlich Gruselige. By the way: das gilt natürlich umso mehr für die deutschen Trumpänhänger, denn für die gibt es wirklich sonst nichts an Trump, als den Rassisten, dem sie huldigen könnten.

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de_populist 19.10.2016, 15:44
6. Feind der Elite

daher die Dämonisierung, Trump ist nie dazu angetreten Alleinherrscher zu werden, sondern die Politik der USA für das Wohl der Amerikaner zu gestalten. America First bedeutet vor allem die Abkehr von teuren Interventionskriegen und Freihandelsabkommen von denen der Durchschnittamerikaner nicht profitiert hat. Es ist eine starke Botschaft gegen die Globalisierung, welche mächtige Interessensgruppen das Fürchten lehrt.

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Meisterqn 19.10.2016, 15:46
7. Die Amerikaner sollten erwägen,

sich (wie von einigen Südstaaten bereits angeschnitten) zu spalten.
Den gesamten Bible Belt könnte man problemlos absägen. Der bringt die USA nicht weiter.
Dann müsste niemand mehr auf den anderen schimpfen und jeder könnte leben wie er möchte.
Jedenfalls in der Theorie ;-)

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an-i 19.10.2016, 15:48
8.

...man kann zum Trump stehen wie mann will, aber mein US Amerika wurde von diesen WallStreet handlanger Bushs, Clintons, Obamas, "Eliten" zerstört. Mit ihrer Korrupten Politik und der Gier, haben sie erst das eigene Land zerstört (ein Telefon ist nicht das Leben) und dann die Demokratie abgeschafft und schliesslich die Welt in ein Desaster gestürzt.
Für die, die unbedinkt auch Nachweise brauchen...
"http://www.bbc.com/news/blogs-echochambers-27074746"
"http://www.journal21.ch/seit-1945-sechs-millionen-tote-in-us-kriegen"
"http://antikrieg.com/aktuell/2016_10_09_eineverzweifelte.htm"


http://www.bbc.com/news/blogs-echochambers-27074746

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w.diverso 19.10.2016, 15:49
9.

Wie wahr. Er ist nämlich auch ein Psychopath der für seine Ziele bereit ist alles zu zerstören was von Amerika noch positives über ist. Trump würde auch einen Bürgerkrieg sicher nicht so schlecht finden, wenn er dabei profitieren würde. Außerdem wäre ich als Deutscher sehr vorsichtig andere Länder zu be- oder gar zu verurteilen. Das könnten vielleicht Schweizer oder Länder die nicht so viele Tote zu verantworten haben machen, aber ganz sicher nicht Deutschland.

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