Forum: Politik
US-Wahl: Trump zerstört, was Amerika ausmacht
REUTERS

Wie auch immer die Wahl ausgeht: Die USA sind erschüttert - und werden es bleiben. Von einem Mann, der spricht wie ein Diktator, hetzt wie ein Rechter, die Wurzeln seines Landes verachtet.

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garfield53 19.10.2016, 16:19
30. mmm

Was macht Amerika aus?

Klerikale Bigotterie!

Rassismus!

Weitgehende Verweigerung gegenüber jeglicher staatlicher Gewalt!

Weitgehend fehlendes Verständnis gegenüber Fremden, fremden Staaten und anderen Kulturen!
Ein Dreiklassen- Bildungssystem!
Nur in Grundzügen bestehendes Sozial- Renten- und Gesundheitssystem.
Verherrlichung von Gewalt im Land zur Durchsetzung egomaner Interessen und dementsprechend die Billigung staatlichen Terrors und Negierung jeglicher zivilisatorischer Grundregeln gegenüber fremden Ländern zur Durchsetzung eigener politischer wirtschaftlicher und militärischer Interessen!

Vieles wäre mit der unterdurchschnittlichen Bildung weiter Teile der Bevölkerung erklärbar, erklärt aber nicht die grundaggresive Haltung der amerikanischen Gesellschaft gegen alle und Jeden, bei dem auch nur das Gefühl besteht eigene Interessen zu bedrohen.
Und wer seine eigene urbevölkerung weitgehend ausgerottet hat und darauf noch stolz ist...!
Ich finde eigentlich fast nichts, auf was das Land stolz sein könnte, von den üblichen Verteidigsphrasen wie "Freiheit" und "Demokratie" mal abgesehen!
Von keinen Land auf der Erde werden seit Jahrhunderten diese Dinge so in den Dreck getreten wie von den USA.

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bene_lava 19.10.2016, 16:19
31. Nein - Trump zerstört nichts!

Bei allem Respekt und bei aller Abneigung, die ich gegen Demagogen wie Trump habe. Nicht Trump zerstört die Grundfeste der us-amerikanischen Demokratie. Und nein - nicht die AFD zerstört die Deutsche Demokratie. Es waren die Politiker der alten demokratischen Parteien, die unsere Demokratie einer ungezügelten Globalisierung preisgegeben haben. Die Folge ist, dass Millionen Menschen, ihre Jobs und ihre Perspektive verloren haben, weil die produzierende Industrie ins Ausland abwandert. Sklavenarbeiter auch China und Bangladesch machen nun die Arbeit, die zuvor Arbeiter in den klassischen Industrienationen machten. Millionen verunsicherter und perspektivloser Bürger, die noch vor 20 und 30 Jahren eine stabile Lebensperspektive hatten befinden sich nun am Rand der Existenz. Diese Menschen sind wütend und sie sind in der Regel nicht intelektuell. Ihre Masse wird größer und ihre Wut wird größer und ihre Anfälligkeit für Demagogen wird größer.
Trump ist das Symptom. Man sollte nicht so tun, als sei der Man überraschend aus dem Nichts gekommen. Es gibt eine Vorgeschichte - und die gehört aufgearbeitet.

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KlausEiner 19.10.2016, 16:20
32. und wieder schreibt der

Wort über Hillarys unschuldige Kriegesopfer und Verbrechen. Seltsam oder? ABer laut Jan F. ist ja das wesentliche Merkmal von elitären Journalisten eine gute Rechtschreibung und Grammatik, da kann man schon mal extrem einseitig berichten. Darauf kommt es per Definition ja nicht an. LOL

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porlox 19.10.2016, 16:21
33. Na und ...

Trampel Trump ist nach den Wahlen Geschichte. Alle werden sich in den nächsten Jahren gerne an die Geld-Sack erinnern, der peinlich gescheitert ist und sich dabei den Bauch halten.

Ist schon ziemlich auffällig, wie hier das Thema Trump Tag für Tag hochgehalten wird. Dabei ist der tatsächliche Informationsgehalt doch recht dünn. Dabei gibt es doch genug von Donald und seine schrägen Aktionen zu berichten. Wartet der Spiegel nun erst auf Michael Moores Film? Oder warum gibt es hier keine ausführliche Trumpologie?

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gersco 19.10.2016, 16:24
34. @ WernerWeb # 24. Das hätten Sie wohl gerne. Die schweigende Mehrheit geht ja trotzdem wählen,

sie äußert sich nur nicht ständig zu dem ganzen radikalen Mist. Die AfD mag ja einige Totalverweigerer zu den Urnen locken, aber 15% sind erstens keine Mehrheit und wenn Sie sich mal die Ergebnisse der Landtagswahlen en detail mal ansehen, werden Sie erkennen, daß die Verluste der angeblich etablierten Parteien 'nur' prozentual, oftmals aber nicht in absoluten Stimmen entstanden sind.

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spon-facebook-1035483455 19.10.2016, 16:24
35. Obama ueber Clinton

Zitat von Atheist_Crusader
Man kann Trump eine ganze Menge Dinge nennen: einen Rassisten, einen Sexisten, einen Lügner... aber die traurige Tatsache ist doch: wenn die USA so ein Problem mit diesen Dingen hätten, dann wäre er nicht so weit gekommen. Er hat die hässlichen Seiten der USA nicht geschaffen - sie haben ihn geschaffen. Er ist nicht der große Korrumpierer, sondern nur ein Symptom der fortschreitenden Korrumpierung. Clinton übrigens auch, wenn auch auf eine weniger plumpe und unsubtile Art.
Ich empfehle, dass die Deutschen sich das Video

https://www.youtube.com/watch?v=H6f4tZFZ_-g

anschauen.

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Luna-lucia 19.10.2016, 16:25
36. na ja, man kann

mit "Allem" übertreiben! Den "wirklichen" Trump wird man erst nach der Wahl kennenlernen. Wie auch immer die Wahl ausgehen mag. Aber vorher wird er nach seinen Vorstellungen um Stimmen kämpfen! Ob er für das Amiland der Richtige sein könnte? Schwer zu sagen! Sofern er für eine tatsächliche Verkleinerung der Nato, und weniger Krieg sein sollte, würden wir auch für ihn stimmen! Seine Vergangenheit - welcher Politiker hat denn keine??? - ist nun mal Vergangenheit! Was zählt, ist heute und morgen! Und ein bisschen lernfähig wird er ja wohl sein!

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QuoVadis sociedad 19.10.2016, 16:31
37. Timur Vermes hat recht: Er ist wieder da!

nur dieses mal in Amerika. Schlimmer als das plumpe menschenverachtende Gestammel des Trump ist die steigende leise (und laute) Zustimmung entweder zu den als Wahrheit missverstanden Äußerungen und/oder einer Person, die bigott ist bis zum Ende. Ein Finanzhai und Wirtschafstbetrüger, der die absinkende Mittelschicht zu verteten sucht, in etwa so absurd wie CDU zu wählen und für die Bekämpfung sozialer Ausgrenzung am Arbeitsmarkt und für eine Grundsicherung zu sein.
Der Spiegel ist hässlich, wenn wir wenigstens was für uns drauß lernen und die Mehrheit der USA am Ende doch noch das kleinere Übel wählt,hatte es vll einen Sinn...

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markus.w77 19.10.2016, 16:34
38.

Mir graut es vor Trump. Das nationale Gedächtnis ist allerdings nicht nur die Verfassung. Die mentalität kommt von den abenteuerlustigen ausgewanderten Europäern. Wer es unter damaligen Bedingungen bis nach Kalifornien geschafft hat, kann zu Recht Stolz sein auf das geschaffte, und wird dieses" sich nicht vom Weg abbringen lassen " auch seinen Kindern einimpfen. Noch eine kleine Prise von " es der Heimat gezeigt zu haben" ist auch vorhanden. Vielleicht sollte man denen mal ernsthaft Respekt zollen," ja ihr habt es geschafft, ihr seid doch eine große Nation, macht es euch nicht kaputt"
Trump und seine Anhänger jedenfalls machen mir Angst. Vergleichbar mit Pegida, Menschen die aufgrund ihrer tollen Leistung im Jahr 89 sich nun auch gedanklich überlegen fühlen, und aufgrund einer tollen Leistung meinen, sie seien wieder als Minderheit im Recht und müsdten das restliche Volk beglücken.

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Observator 19.10.2016, 16:39
39. Nach Art der Samurai

Egal wie die US-Wahl nun ausgehen wird. Pro Clinton oder pro Trump. Eines ist klar: Die verbissenen Trump-Wähler sind dann nicht plötzlich von der Bildfläche verschwunden und die innere Zerrissenheit der USA nimmt weiter ihren Lauf.
Und wenn Trump doch, wider alle Erwartungen, Präsident wird, dann müssten sich die hiesigen Medien, die allesamt in einem wütenden Stil gegen ihn angeschrieben haben, nach Art der Samurai in ihre angespitzten Schreibfedern stürzen.

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