Forum: Politik
US-Wahl: Trump zerstört, was Amerika ausmacht
REUTERS

Wie auch immer die Wahl ausgeht: Die USA sind erschüttert - und werden es bleiben. Von einem Mann, der spricht wie ein Diktator, hetzt wie ein Rechter, die Wurzeln seines Landes verachtet.

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Denkt mal selber nach 19.10.2016, 16:44
50.

Erstaunlich ist nur noch wie sehr das präsentierte Stimmungsbild in den Medien sich von der Wirklichkeit unterschiedet. So eine riesige Kampagne und die Leute merken trotzdem, das was nicht stimmt.

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purzel1950 19.10.2016, 16:45
51.

Was soll denn Trump noch schlimmer machen nach Golf von Tonkin, ABC-Waffen, Brutkasten, Drohnenangriffe
auf Hochzeitgesellschaften in souveränen Staaten, "Demokratie"herbeibombungsversuchen in Nordafrika,
Staaten, die Pipelines von US-Konzernen nicht genehmigen, mit Krieg überziehen?
An China und Russland trauen sich Beide nicht ran. Und bei Hillary sollten deren Verehrer mal tiefer bohren.
Im Übrigen ziehen die Amis ihr Ding eh durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Da fragen die auch nicht die
Schlandbewohner. Usus: locker bleiben.

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leonardo da v 19.10.2016, 16:45
52. Moment

Also die vorherigen US- Präsidenten haben US-Amerika runtergewirtschaftet und der Wallstreet ausgeliefert? Interessante Thesen - wer hat diese Präsidenten denn gewählt? Meistens die Mehrheit dieses Staates bei demokratisch durchgeführten Wahlen. Und oftmals zwei Legislaturperioden hintereinander. Schlussfolgerung: Diese jeweilige Politik war gewollt - auch von den Wutbürgern, die jetzt Trump wählen. Der ist ein Demagoge, Lügner und Irreführer. Wir haben vor 75 Jahren erlebt, wo ein solcher die Massen und letztlich die Welt hinführt: an den Abgrund!

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kjartan75 19.10.2016, 16:45
53. Größtenteils Zustimmung, dennoch...

...ignoriert der Artikel, dass die Rechte sich schon in den letzten Jahren ziemlich stark in der GOP durchgesetzt hat. Trump spricht nur klarer aus, was viele republikanische Politiker in beschönigenden Sätzen aber genauso auch sehen und verstehen. Rassismus ist in der GOP allgegenwärtig und wird auch immer gefördert. Die Verachtung gegenüber dem Staat und seinen Institutionen zieht sich schon seit Jahrzehnten durch das GOP-Programm. Trump ist nur die logische Konsequenz dessen, was die GOP ausmacht und propagiert. Von daher finde ich den erstaunten Aufschrei in den Medien auch von Seiten der Republikaner mehr als heuchlerisch.

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großwolke 19.10.2016, 16:47
54.

Uiuiui... da ist ja mal wieder jemand extrem davon überzeugt, die Welt verstanden zu haben. Aber der Glaube daran, dass man als Journalist zu den Elitisten mit Expertise gehört, ist gefährlich, und trotz all seines unschönen Gehabes hat Trump ein paar Punkte, die man nicht wegreden kann. Das Ablehnen muslimischer Einwanderung ist beispielsweise durchaus vereinbar mit dem amerikanischen Verfassungspatriotismus, der nämlich verlangt, dass man die Verfassung auch über die eigenen religiösen Grundsätze zu stellen hat. Auch seine Positionen zum Freihandel sind nicht so verkehrt, wie das Großkapital uns einreden möchte. Wohlstand entsteht eben nur durch Wertschöpfung, und gerade das Auslagern der einfachen Dinge, die man selbst könnte, bedeutet langfristig ein Exportieren dieses Wohlstands. BIP und andere wirtschaftliche Kennziffern sind Schall und Rauch, wenn ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung von Stütze und Essensmarken leben muss. Trump ist 70 Jahre alt und wenn er weiter so herumpoltert, wird er wohl nicht viel älter werden. Ähnliches könnte man auch über den westlichen Kapitalismus sagen, der nach dem zweiten Weltkrieg eine lange Zeit konkurrenzlos war, inzwischen jedoch in seine dekadente Spätphase eingetreten ist. Es wäre irgendwie ironisch, wenn die nächste Revolution einer ausgebeuteten Arbeiterklasse ausgerechnet in den USA ihren Anfang nehmen würde.

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sekundo 19.10.2016, 16:48
55. Ihr Kommentar

Zitat von garfield53
Was macht Amerika aus? Klerikale Bigotterie! Rassismus! Weitgehende Verweigerung gegenüber jeglicher staatlicher Gewalt! Weitgehend fehlendes Verständnis gegenüber Fremden, fremden Staaten und anderen Kulturen! Ein Dreiklassen- Bildungssystem! Nur in Grundzügen bestehendes Sozial- Renten- und Gesundheitssystem. Verherrlichung von Gewalt im Land zur Durchsetzung egomaner Interessen und dementsprechend die Billigung staatlichen Terrors und Negierung jeglicher zivilisatorischer Grundregeln gegenüber fremden Ländern zur Durchsetzung eigener politischer wirtschaftlicher und militärischer Interessen! Vieles wäre mit der unterdurchschnittlichen Bildung weiter Teile der Bevölkerung erklärbar, erklärt aber nicht die grundaggresive Haltung der amerikanischen Gesellschaft gegen alle und Jeden, bei dem auch nur das Gefühl besteht eigene Interessen zu bedrohen. Und wer seine eigene urbevölkerung weitgehend ausgerottet hat und darauf noch stolz ist...! Ich finde eigentlich fast nichts, auf was das Land stolz sein könnte, von den üblichen Verteidigsphrasen wie "Freiheit" und "Demokratie" mal abgesehen! Von keinen Land auf der Erde werden seit Jahrhunderten diese Dinge so in den Dreck getreten wie von den USA.
ist an Voreingenommenheit, Ignoranz
und Einseitigkeit nicht zu überbieten.
Zumal ich davon ausgehe, dass Sie
nie in Amerika waren und die englische
Sprache micht beherrschen.
A typical german Mr. know it all.

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Frietjoff 19.10.2016, 16:48
56. Korrektur: Nicht Verfassung, sondern Zweiklang aus Unabhängigkeitserklärung UND Verfassung

Gründungsmythos und Selbstverständnis der USA beruhen nicht allein auf der Verfassung (die kaum bis nichts direkt zur Einwanderung sagt).

Vielmehr ist es der Zweiklang aus Unabhängigkeitserklärung UND Verfassung, der das Besondere Amerikas ausmacht.

»All men are created equal« und »pursuit of happiness«, das steht in der Unabhängigkeitserklärung. DAS sind die Grundprinzipien und -ziele der Gesellschaft.

Bis auf diese kleine Unterschlagung aber ein guter Artikel!

Und ja, Trumps Bewegung will das alles grundlegend zerstören. Leider ist das kein amerikanisches Phänomen. Europa völkische Rechte ist aus gleichem Holz geschnitzt.

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Sahee 19.10.2016, 16:53
57. Desinformation!

Ich spreche fließend Englisch und verfolge den US-Wahlkampf ausgiebig.
Dieser Spiegel-Kommentar spiegelt in keinster Weise wieder, was derzeit im US-Wahlkampf abläuft. Vielmehr ist es eine verzerrte Darstellung der Geschehnisse. Hillary Clinton hätte nach den breiten Enthüllungen de-fakto gar nicht mehr als Kandidaten antreten dürfen. Sie hat mehrere Gesetzte gebrochen (Beweisvernichtung, Gefährdung geheimer Informationen, paytoplay etc.) und dann den Kongress darüber belogen. Allein die Beweisvernichtung führt in den USA zu einer Haftstrafe von 5 Jahren. Es ist völlig richtig das D. Trump dieses Thema in seinen Reden forciert, weil es (nicht überraschend) von den Mainstream-Medien unter den Tisch gekehrt wird, die sind eingespannt in Hillary's Kampagne (CNN, NBC) und deren Umfragen sind nicht selten von Hillary's SuperPAC's bezahlt. Hier handelt es sich nicht um Verschwörungstheorien sondern um "Hard Facts" (Dokumente). Angesichts dieser Enthüllungen bleibt abzusehen wie sich der Wahlkampf in den letzten Wochen entwickelt, meine Voraussage ist jedenfalls das D. Trump die Wahl gewinnen wird.

Wenn ich mir die Vergangenheit von H. Clinton anschaue, ihre Tätigkeiten und das komplette abstreiten eben dieser Tätigkeiten... dann gehört sie ins Gefängnis und nicht in das Weiße Haus. Die angeblichen sexuellen Übergriffe gegenüber Trump haben sich bereits vermehrt (aufgrund von Zeugen) als falsch herausgestellt, es ist aber nicht verwunderlich das entsprechende "Opfer" H. Clinton wählen und Demokraten sind. Die Korruption in diesem Wahlkampf ist so groß wie noch nie, aber was will man auch erwarten von einer Person mit starken kriminiellen Energien und der Fähigkeit sich aus allen Dingen "herauszureden" oder diese zu leugnen.

In den USA empfinden 94% der Bevölkerung die großen Medienkanäle (NBC, ABC, CNN etc.) als unehrlich und falsch. Falls der Springer Verlag (Spiegel, Welt) nicht aufhört die Wahrheit zu verzerren um irgendeiner Agenda zu folgen (siehe Syrien, USA, Merkel) wird das zumindest in Deutschland auch nicht mehr lange dauern.

Mein Kommentar ist entsprechend eine Trotzreaktion. Ich erhoffe mir das Journalisten ihre Arbeit stärker hinterfragen, kritischer werden und zurückkehren zur neutralen Berichterstattung.

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ironpolem 19.10.2016, 16:53
58. Was macht Amerika aus?

"Trump zerstört, was Amerika ausmacht". Da kommen einem sofort die schönen, harmonischen Bilder von moralisch gefestigten Amerikaner in den Sinn, die in Vietnam, in Südamerika, im Iran (1960), im Irak ... Demokratie und Friede verbreitet haben. Wer noch weiter zurückgeht, dem fallen vielleicht noch die Indianer ein, die Ureinwohner Amerikas oder den Wirtschaftsfaktor Sklavenahndel, der heute noch den Reichtum einiger Nachfahren der Großgrundbesitzer begründet. Guantanamo nicht zu vergessen und das Recht, eine Wffen trgen zu dürfen. Dann noch den VorzeigeAmerikaner, der s vom Tellerwäscher zum Millionär gebracht hat , usw. "400 Familien besitzen 60 Prozent aller Vermögen". Das ist belegt. Aufgrund der Steuerpolitik seit R. Reqgen hat jeder Milliardär einen niedrigeren Steuersatz als ein durchwschnittlicher Arbeitnehmer. Den Rassismus hat man auch fast überwunden. Hier und da noch ein paar unschldige Menschen dunkler hautfarbe die zur falschen Zeit am falschen Ort sind - das wars aber schon. Ansonten it es er Elite egal, welche hautfarbe ihre Arbeitnehmer haben. Nicht vergessen drf man die "innovativen Fianaqzprodukte", die GoldmanSachs und andere Banken an ahnunglose Käufer verkauft haben und die für den Verlust der Altrsciherung vieler Arbeiter verwantwortlich sind.
Ja, das ist Amerika. Und das will der Trump zerstören?
Reagen senkte den Einkommensteuersastz für die Millionäre und Milliardäre von 80 auf 35 Prozent. Dann wurder nochmals gesenkt, zum lewtzen mal von Clinton (Mann). Wenn nun Frau Clinton dran kommt, wird er noch wieer sinken (natürlich nur, um die Konjunktur anzukurbeln (hi,hi,hi,)) "Trumpf zahlte 10 Jahre keine Einkommensteuer" Warum? Aufgrund der Gesetze, die sowohl von den Demokraten als auch von den Republikanern gemacht wurden.
Das ist Amerika.

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mostly_harmless 19.10.2016, 16:57
59.

Zitat von arago
Ich finde es aber ebenso erschreckend, wie wenig über die politischen Aussagen von Hillary Clinton den Weg zu uns findet. Das was ich höre ist die Verschärfung der Polarisation zwischen Ost und West.
Nennen sie doch mal konkret Ross und Reiter. Was genau hat Clinton wo und wann gesagt, das zur " Verschärfung der Polarisation zwischen Ost und West" führen würde.

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