Forum: Politik
US-Wahl: Trump zerstört, was Amerika ausmacht
REUTERS

Wie auch immer die Wahl ausgeht: Die USA sind erschüttert - und werden es bleiben. Von einem Mann, der spricht wie ein Diktator, hetzt wie ein Rechter, die Wurzeln seines Landes verachtet.

Seite 7 von 16
martin58 19.10.2016, 16:58
60.

Zitat von Meisterqn
sich (wie von einigen Südstaaten bereits angeschnitten) zu spalten. Den gesamten Bible Belt könnte man problemlos absägen. Der bringt die USA nicht weiter. Dann müsste niemand mehr auf den anderen schimpfen und jeder könnte leben wie er möchte. Jedenfalls in der Theorie ;-)
Das wurde versucht und bewirkte den blutigsten Krieg in der Geschichte der USA, den Bürgerkrieg von 1861-65. Es ist nicht in der Natur der Amerikaner jemals gewonnenes Territorium aufzugeben.

Beitrag melden
hgkirches 19.10.2016, 17:01
61.

Trump kann nicht mehr viel diesbezüglich zerstören, da die Demokratie in den USA schon zerstört ist. Die USA ist eine verkommene Plutokratie. Von Demokratie kann hier keine Rede mehr sein. Korrupte Subjekte veranstalten einen medialen Schaukampf, der von kaptalistischen Interessengruppen finanziert wird, die nach der Wahl entsprechende Entscheidungen für sich reklamieren zu Lasten der vermögenslosen Bevölkerungsmehrheit. 1 % dieser sog. Elite besitzen in den USA mehr als 70 % des Gesamtvermögens!!!! Und diese Wahlkandidaten reden weiter von Steuerminderung und dadurch mehr Jobs - was für eine Farce. Diese USA-Tendenzen sind übrigends auch in Europa/Deutschland mehr als nur im Ansatz erkennbar. Das erstarken rechtsradikaler Parteien auch in Europa ist daher nur die Wirkung und nicht die Ursache entgegen der Meinungsmache unserer mittlerweile abhängigen Propagandamedien.

Beitrag melden
bammy 19.10.2016, 17:04
62.

Zitat von pragmat
Wer auch nur ein bischen Kenntnis von der Psyche US-amerikanischer Erfolgsmenschen hat, weiss, dass Mr Trump ein typischer Vertreter seiner Landsleute ist. Da mögen europäische Schöngeister, Frauenversteher, Russenhasser und unterschwellige Rassisten noch so sehr den Kopf schütteln. Wen mag man denn lieber, einen Präsidenten (Clinton, Trump), der auch mal hinter einem Frauenrock her ist oder Jemanden , der ein .....
Und Sie haben diese Kenntnis?
Wahnsinn wie sie sehr doch manche Leute von sich und ihrer Meinung überzeugt sind.
Ansonsten macht Obama Nichts Anderes, als die Russen. Die modernisieren ihr Atomwaffenarsenal.
Den letzten Abrüstungsvertrag von 2010, den Obama mit Medwedew ausgehandelt hat, Putin dann auch kassiert.

Beitrag melden
missus_curry 19.10.2016, 17:04
63. ... Interessanter Artikel...

Nein. So waren (und sind?) die USA nicht gewesen, als ich von 1992 bis 1995 in den USA gelebt habe (North Carolina, Texas, California). Dieser Staatenbund hat nicht ein gemeinsames Narrativ, eine gemeinsame Erzählung. Und die Verfassung ist es auch nicht (manche lehnen die Erlaubnis zum Tragen einer Waffe ab, manche den New Deal, machen halten die Amendments bez. Aufhebung nach Hautfarbe für falsch).
Ich kann es nicht nachvollziehen, wie der Schreiber ausgerecht an der us-amerikanischen Verfassung in seiner Ganzheit! ein gemeinsames Narrativ für soviele Menschen in sovielen Staaten (inkl. Hawai) erkennen will. Bitte, das Motiv hinter dem Artikel ist doch eher der Wunsch, dass Europa besser funktionieren mögen und dafür ein Beispiel gebraucht wird, in dem es zu funktionieren scheint. Ich finde das Beispiel USA schlecht gewählt.

Beitrag melden
abstinent 19.10.2016, 17:04
64. Nein, nein, nein

1. Trump zerstört nicht, was Amerika ausmacht. Hinter dieser Illusion steht immer noch die Idee von "Gods own country". Sondern Trump demonstriert, was das halbe Amerika ausmacht - (habe ich bei Adolf Hitler gelernt). Die Tea-Party ist kein uneheliches Kind der USA, so wenig wie die Wall Street. Der ungebremste Kapitalismus zerstört jede Moral - und der gebremste vielleicht auch.
2. Wenn hier überhaupt jemand etwas zerstört, dann ist das nicht Trump, sondern die Wähler von Trump - (habe ich aus der Nazi-Zeit gelernt). Aber die Bevölkerungen lieben es, sich selbst als die armen Verführten darzustellen: "Halb zog er sie, halb sanken sie hin".

Beitrag melden
frenchie3 19.10.2016, 17:05
65. Ganz im Gegentum

Unter welcher Regierungsform kann man sonst so eine eigene Meinung haben und die Klappe so weit aufreißen? Und jeder Bürger kann, durch Wahlen und Akte, etwas dafür oder dagegen tun! In ein paar Wochen ist Trump (wenn die Welt Glück hat) nur noch interessant für Politikhistoriker, irgendwer wird garantiert einen Furz lassen und damit Trump auf der Shitstormliste auf Platz Nummer weit weg verweisen

Beitrag melden
Ra's al-'Ayn 19.10.2016, 17:08
66. Operation Exodus

Die beiden unabhängigen Kandidaten Jill Stein und Gary Johnson sollten gemeinsam auftreten und ihre Anhängerschaft für den jeweils aussichtsreichsten Kandidaten in den Bundesstaaten mobilisieren und den amerikanischen Wählern so deutlich machen, das es Alternativen zu den beiden polarisierenden Extremen Clinton und Trump gibt. Jill Stein als Alternative für das Anti-Clinton-Lager, Gary Johnson für das Anti-Trump-Lager. Wir werden sehen, wie erfolgreich dieses Duo sein wird. Wichtig ist es erst einmal einen Anfang zu machen! Die Kampagne sollte mit einer Reform des Wahlsystems verbunden werden um in Zukunft eine Direktwahl des Präsidenten zu ermöglichen.

Beitrag melden
teddyhh 19.10.2016, 17:08
67.

Dieser Artikel spricht mir aus vollem Herzen... leider dürfte er Wasser auf die Mühlen der deutschen Deplorables sein... leider gibt es ja auch hier genug Trump-Fans ...

Beitrag melden
perikles61 19.10.2016, 17:10
68. Eigentlich

Trump hat in der Vergangenheit andere politische Positionen eingenommen, als er es heute tut. Er war für das Recht auf Abtreibung, für die Homo Ehe, für den Freihandel, gegen Waffen. Warum also seine heutigen Stellungnahmen, was will er? Ich vermute, dass er ein Opportunist ist und die Tea Party Themen beackert, um sich zu deren Anführer aufschwingen zu können. Diese Rolle dient einerseits seinem Ego, andererseits ist er Geschäftemacher. Aus der Wahlkasse der Republikaner gehen bereits riesige Summen zu den Trump Firmen. So wie es aussieht, wird er sein Firmenimperium behalten und gleichzeitig Präsident sein wollen. Was für Möglichkeiten ergeben sich da?! Sein Schwiegersohn lotet dem Vernehmen nach die Gründung eines Trump Medien Netzwerkes aus, mit Zeitungen, TV, Radio und Internet. Berlusconi lässt grüssen. Trump will mit Putin ins Geschäft kommen, welche Art von Geschäft? Kleptokraten unter sich. Trump gilt als rachsüchtig, führt schwarze Listen von Journalisten, drohte Hillary Clinton mit Gefängnis. Was für einen Gebrauch seiner Präsidialmacht würde er machen? Ich will es mir nicht vorstellen.

Beitrag melden
eugler 19.10.2016, 17:10
69. @JSorel

Lüge 1. Irakkrieg? Mal abgesehen von den verschleierten Machtpolitischen Hintergründen, könnte man die Brutkastenlüge oder die Aufbauschung des Umfangs irakischer Militäraktivitäten in Kuwait nennen.
Welchen Krieg Mrs. Clinton liefern wird? Sie ist ganz sicher eine menschenverachtende Zynikerin, aber nicht dumm. Also kann man nur zwischen den Zeilen lesen. Z. Bsp. Anhand ihrer Personalwahl - immerhin hat Frau Nuland bereits die Veröffentlichung der Finanzierung des Ukraine Putsches hinnehmen müssen. Nicht gelesen? Wahrscheinlich nur im Spiegel informiert

Beitrag melden
Seite 7 von 16
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!