Forum: Politik
US-Wahl: Wie Donald Trump Hillary Clinton schlagen kann

Ein genauer Blick auf die Landkarte der USA zeigt: Es spricht viel dafür, dass Hillary Clinton die Präsidentschaftswahlen gewinnen wird. Donald Trump kann es ins Weiße Haus schaffen - aber einfach wird es nicht.

Seite 14 von 14
Celestine 12.05.2016, 18:21
130.

Zitat von Art. 5
Die Wahl des Finanzmanagers seiner Kampagne bedeutet nicht, dass er die Hedgefonds nicht wie versprochen viel höher besteuern wird, sondern, dass er einen hoch qualifizierten Mitarbeiter haben wollte - bekanntlich arbeiteten die oft bei Goldman Sachs, wie ja auch der Chef der EZB, Mario Draghi. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er sein Versprechen einlösen wird, denn man hörte immer sehr viel Neid bei Trump heraus, dass die Hedgefonds im Gegensatz zu seiner Branche fast keine Steuern bezahlen müssen.
Nun, der Tax Plan ist das einzige Programm, dass er bisher schriftlich festgehalten hat und der seinerzeit, vor vielen Monaten, auch veröffentlicht wurde. Darin steht nichts von einer besonderen Besteuerung der Hedge Fonds. Er sieht eine Steuererleichterung für die niedrigste Einkommensgruppe vor, aber auch für die Wohlhabenden, welche durch eine Art flat tax wohl günstiger davonkommen werden als bisher. Außerdem will er die Estate tax komplett abschaffen, also die Erbschaftssteuern auf Millionenvermögen.

Ich traue ihm genauso wenig wie Hillary Clinton und glaube nicht, dass er all seine Versprechen einlösen wird bzw. inwieweit. Wie ein Chamäleon ändert er seine Meinung dauernd. Nun unterstützt er plötzlich z.B. eine Erhöhung des Mindestlohns, weil er dadurch seine Chancen gegen die Demokraten verbessern kann.

Laut meiner Beobachtung wird er alles versprechen, nur, damit er gewählt wird. Den Fans ist es egal. So wie er das schon einmal selbst formuliert hat: ""I could stand in the middle of 5th Avenue and shoot somebody and I wouldn't lose voters." Quelle: CNN, 24.1.16
Ob die bisher unentschiedenen Wähler darauf auch so devot reagieren, man wird sehen.

Die Medien sagen den schmutzigsten Wahlkampf in der US Geschichte für Clinton versus Trump voraus. Unter den Umständen kann es durchaus sein, dass Trump Hillary Clinton schlagen kann. Er hat sich als Meister der Diffamierung bewiesen, und Hillary Clinton bietet ordentlich Angriffsfläche.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marialeidenberg 13.05.2016, 09:16
131. Der Endkampf (hihi)

zwischen HC und DT wird außerordentlich gemein und schmutzig werden; und da hat Trump Vorteile, inhaltlich und stilistisch. Von ihm erwartet keiner 'Fair play' und Hillary hat mehr im Keller als die normal ausgebildete Nase erträgt.

Dennoch muss sie eine Doppelrolle spielen: Kämpferin (tough) und Dame (seriös); das ist schwer, so schwer, dass Trump mit seinen Attacken nicht einmal in die unterste Schublade zu greifen braucht; er kann variieren, indem er situationsgerecht Nadelstiche setzt. Polit-Akupunktur, also.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Art. 5 13.05.2016, 10:03
132. Trump will Social Security nicht kürzen, Ryan aber schon

Zitat von Celestine
Nun, der Tax Plan ist das einzige Programm, dass er bisher schriftlich festgehalten hat und der seinerzeit, vor vielen Monaten, auch veröffentlicht wurde. Darin steht nichts von einer besonderen Besteuerung der Hedge Fonds.
Der Plan ist ganz allgemein gefasst, geringe Einkommen bis 25 000 Dollar für Singles und 50 000 Dollar für Verheiratete brauchen gar keine Steuern mehr zu bezahlen, alle Unternehmen 15%. Bisher zahlen Hedgefonds fast gar keine Steuern. Trump erklärt in seinem Plan ausdrücklich, dass er die "Loopholes" schließen will, mit denen sich Unternehmen bisher um die Steuerzahlung drücken können, damit sind natürlich auch die Hedgefunds gemeint.

Wichtig ist auch, dass er entgegen dem Willen des Republikaner-Establishments die Social Security nicht kürzen und das Rentenalter nicht anheben will. Gerade auch damit hat er sich großen Ärger bei der Parteiführung eingehandelt. Der Rep.-Chef Ryan sagte ja, er wolle Trump in seinem Gespräch gestern bei diesen Punkten auf Parteilinie bringen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
AlaskaSaedelaere 13.05.2016, 20:15
133.

Zitat von KastenDiebels
Zitat von bekkawei: "Der "Trick" besteht darin, dass jeder Wähler einen Ausweis mit Foto bei der Wahl vorzeigen muss. Und das ist ja nun echt eine Zumutung für bestimmte Gruppen." Das meine Herren ist eine Lüge. Solche Lügen werden von den Demokraten und vor allem von linken in den Vereinigten Staaten verbreitet und schwappen nach Deutschland rüber, weil unsere Nachrichten alles Republikanische verdammt. Solche Methoden wurden vor 100 Jahren praktiziert und haben Fabrikarbeiter dazu gebracht den Liebling vom Fabrikbesitzer zu wählen.
Verstehe ich nicht. Wenn ich meinen Ausweis vorzeigen muß, dann wähle ich den Liebling des Fabrikbesitzers? Wieso dieses?

Und warum funktioniert dieser Trick nicht in Deutschland? Ich muß hier ebenfalls zur Wahl einen Ausweis vorzeigen, doch weder wähle ich den Liebling des Fabrikbesitzers, noch weiß ich, wer das überhaupt ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gandhiforever 14.05.2016, 14:12
134. Warum?

Zitat von AlaskaSaedelaere
.... Und warum funktioniert dieser Trick nicht in Deutschland? Ich muß hier ebenfalls zur Wahl einen Ausweis vorzeigen.....
Tja, mit dem Warum ist das so eine Sache, nicht wahr?

Warum stellen Sie eine Frage, die von gleichen voraussetzungen ausgeht?

Anscheinend ist Ihnen unbekannt, dass man hier - im Gegensatz zu Ihrem Land - keinen Personalausweis haben muss -, dass viele Menschen (weil sie auch nicht oder nicht mehr Auto fahren) keinen Fuehrerschein besitzen, keinen Ausweis schlechthin, der den von der Reaktion wegen nicht existierendem Wahlschwindel nun vin verschiedenen Bundesstaaten eingefuehrten Gesetzen genuegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
AlaskaSaedelaere 15.05.2016, 14:29
135.

Zitat von Rosbaud
Dazu hat Ihnen bereits der Forist spon-facebook... einiges gepostet. Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich sachkundig zu machen, bevor Sie hier posten.
Der Pseudoforist "spon-facebook-irgendeineNummer" hat lediglich behauptet, daß es in den USA (zumindest in den Rep-Staaten) extrem schwierig sei, einen Führerschein zu bekommen. Und tatsächlich sind die USA ja dafür bekannt, daß Führerscheine noch seltener sind als Schußwaffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
AlaskaSaedelaere 16.05.2016, 14:30
136.

Zitat von gandhiforever
Tja, mit dem Warum ist das so eine Sache, nicht wahr? Warum stellen Sie eine Frage, die von gleichen voraussetzungen ausgeht?
Weil mich die Antwort interessiert.

Zitat von gandhiforever
Anscheinend ist Ihnen unbekannt, dass man hier - im Gegensatz zu Ihrem Land - keinen Personalausweis haben muss -, dass viele Menschen (weil sie auch nicht oder nicht mehr Auto fahren) keinen Fuehrerschein besitzen, keinen Ausweis schlechthin, der den von der Reaktion wegen nicht existierendem Wahlschwindel nun vin verschiedenen Bundesstaaten eingefuehrten Gesetzen genuegt.
Ich weiß, daß man in den USA keinen Personalausweis haben muß. Ich weiß allerdings auch, daß Autofahren dort zum täglichen Leben gehört und daß der Führerschein dort wesentlich leichter zu bekommen ist als hier.

Und nun, oh weiser Gandhi, beantworten Sie doch meine
Frage: Wie bringt die Ausweiskontrolle amerikanische Wähler dazu, den Liebling des Fabrikanten zu wählen, und warum funktioniert dieser Trick nicht in Deutschland?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
franzmalef 26.05.2016, 18:04
137. Badeente

Der Mann mit der Badeentenfrisur könnte Clinton besiegen. Was dann? Was macht unsere Kanzlerin in diesem Fall? Ist es das AUS für ihre guten Beziehungen zu den USA? Gibt es der AfD einen weiteren Schub? Und allen anderen Nationalkonservativen in Europa? Würde das den Sieg für Le Pen bedeuten? Und den endgültigen Durchbruch für die FPÖ? Was würde mit Merkels Flüchtlings-Deal? Viel Unkalkulierbares stünde ins Haus. Oder wird der Onkel Donald als Präsident entzaubert? Und er macht das, was alle US-Präsidenten gemacht haben? Fragen über Fragen. Warum äußert sich Merkel nicht? Will sie sich nicht unbeliebt machen? Oder sitzt dann längst auf dem Sessel der UN-Generalsekretärin, der ersten Frau in diesem Amt? Auf alle Fälle gehen wir äußerst spannenden Wochen und Monaten entgegen. Halb bin ich für Trump, halb gegen ihn. Ich weiß zu wenig, vor allem über die amerikanische Seele. Wird dieser Mann zum Präsidenten gewählt oder nicht? Blamieren sich die Amerikaner bis auf die Knochen? Und ist damit das Amt des US-Präsidenten für alle Zeiten diskreditiert? Oder läuft die USA zu neuer Stärke auf nach diesem schwachen Obama. Kann mir jemand diese Fragen beantworten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 14