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US-Wahlkampf: Außenminister Steinmeier warnt vor einem Präsidenten Trump
REUTERS

Von Feinden umringt, auf dem Weg in die Isolation: Donald Trumps Wahlkampfthesen irritieren den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Trump zeichne ein "groteskes" Bild der USA.

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Max Super-Powers 28.07.2016, 08:18
1.

Schauen wir doch mal, welche klassisch linken Positionen Trump vertritt:
- Er will Korruption bekämpfen
- Er will die USA stärker aus Konflikten raushalten
- Er will keine Konfrontation mit den Russen
- Er will die Fed beschränken
- Er will mehr Arbeitsplätze schaffen

Jap, das klingt natürlich nach einem sehr grotesken Bild der USA... Manchmal habe ich den Eindruck, eher links tendierende Menschen neigen dazu, alles zu dämonisieren, was nicht aus ihren Reihen stammt - selbst wenn es absolut linke Ideen sind. Und, pardon, ein Steinmeier, der eher einem Elefanten im Porzelanladen ähnelt, was sein politisches Geschick anbelangt, sollte sich mit solch extrem einseitigen Äußerungen mächtig zurückhalten. "Seine" Hillary ist eine inkompetente Kriminelle.

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darthkai 28.07.2016, 08:19
2. Und damit

hat Steinmeier sich schon mehr in den US-Wahlkampf eingemischt, als der schreckliche Ivan. Ich warte auf die Flut "empörter" Artikel ;)

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Art. 5 28.07.2016, 08:21
3. Steinmeier irrt

Steinmeier irrt, Trump gehört nicht der politischen Elite an sondern der wirtschaftlichen. Er hat doch noch nie ein politisches Amt innegehabt, er ist ein totaler politischer Neuling. Auch Steinmeier sollte Trumps Sprüche nicht so ernst nehmen, sie dienen nur dazu in die Schlagzeilen zu kommen und dadurch die Millionen an Werbekosten zu sparen, die andere Kandidaten dafür aufbringen. Das gilt auch für die Aufforderung an die Russen, die 30 000 Clinton-Emails zu veröffentlichen, wenn sie sie gehackt haben sollten.

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jujo 28.07.2016, 08:24
4. ...

Ich halte es für legitim von beiden Kandidaten sich eigen nützig darzustellen und dem Wahlvolk zu präsentieren.
Wenn man aber liest wie Trump von seinen maßgeblichen Helfern gelobt wird und positiv dargestellt, das man seine Auftritte und Verhalten im "innercircle" nicht vergleichen kann, dann könnte man ja die Hoffnung haben, das er als Präsident ein anderes Benehmen und eine andere Wortwahl zeigt. Andererseits ist sein jetziges Verhalten dann bezeichnend was er von den Menschen hält die ihn wählen sollen. nähmlich gar nichts, eine tumbe, leicht zu manipulierende Masse.
Unterm Strich neigt sich für mich die Waage leicht in Richtung Clinton.

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jerusalem 28.07.2016, 08:30
5. Ich bin neugierig

was Hr. Steinmeier sagt, sollte Trump wirklich Präsident werden. Aber wer mit dem terrorglorifizierer Abbas gut Freund ist, kann auch dies ausbügeln.

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spon-1236724621813 28.07.2016, 08:32
6.

Steinmeier soll nicht warnen und sich in die inneren Angelegenheiten der USA einmischen, sondern die außenpolitischen Krisen lösen, die eine tatsächliche Bedrohung für Dtl. darstellen. Dies wären Ukraine Krise, zerfall der Demokratie in der Türkei, Syrien Konflikt.

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ohnesorge 28.07.2016, 08:33
7. Meiner Meinung nach entspricht Trump in vielem dem Durchschnittsamerikaner

Von daher ist es nur verständlich, dass er viele Unterstützer hat und auch viele Stimmen bekommen wird. Gerade erst hat selbst Michelle Obama auf dem Parteitag der Demokraten gesagt, dass die USA das größte (greatest) Land der Welt seien. Diese Überheblichkeit und Arroganz kenne ich von vielen meiner amerikanischen Bekannten. Insofern passt Trump mit seinen wenig durchdachten platten Äußerungen perfekt ins Bild. Dass es natürlich auch gebildete, weitsichtige, weltgewandte Amerikaner gibt, denen Trump ein Dorn im Auge ist, versteht sich von selbst. Doch jedes demokratische Land bekommt die Regierung, die es wählt und braucht sich hinterher nicht zu wundern.

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Bürger Bü 28.07.2016, 08:41
8. Dreist!

Was erdreistet sich Herr Steinmeier? Es ist die Entscheidung des amerikanischen Volkes wer Präsident wird, egal wen er für "richtig" hält. Ich hab noch nie einen amerikanischen Minister gehört der vor einem Kanzlerkandidaten gewarnt hätte.

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schwaebischehausfrau 28.07.2016, 08:44
9. Sagt viel aus...

Dass es Steinmeier mit Blick auf seine marode eigene Partei sehr beunruhigt, wenn "ein Präsidentschaftskandidat Trump der gesamten politischen Elite den Kampf ansagt." ist nachvollziehbar. Könnte ja auch in Westeuropa und gerade in Deutschland der Trend sein bei den nächsten Wahlen, dass Parteien wie die SPD ihre auf ewig sicher geglaubten Pfründe plötzlich los sind. Den US-amerikanischen Wähler wird's sicher wenig interessieren, was ein Steinmeier von Trump hält.

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