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US-Wahlkampf: Bernie, die Nervensäge
REUTERS

Donald Trump kann sich freuen. Sein wichtigster Helfer im Kampf gegen Hillary Clinton ist derzeit ein Demokrat.

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Karoa 06.05.2016, 06:17
1. Jetzt nervt er?

Was nehmen sie sich überhaupt raus zu sagen dass er jetzt nerve? Trump macht was er will und hat damit erfolg, wenn Bernie seine Wählerschaft nicht zu Clinton Anhänger machen will ist das seine Sache, was nervt ist der Artikel hier.

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f-rust 06.05.2016, 06:37
2. na ja, seit wann ist

eine politisch bedeutsame Kategorie? Vielleicht doch eher heutzutage "Thementreue" = für eine Überzeugung auch dann weiter eintreten, wenn sie (noch) nicht mehrheitsfähig ist.

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eunegin 06.05.2016, 06:38
3. undemokratischer Artikel!

"Noch hat Sanders die Wahl: Er kann sich als guter und souveräner Verlierer erweisen und abtreten. Oder er geht womöglich als der Mann in die Geschichte ein, der dabei mithalf, Donald Trump zum Präsidenten zu machen." Erstens ist dieser Schluss nicht richtig und zeugt von geringem Verständnis des (zugegebenermaßen schrägen) Wahlsystems (ich wähle als Doppelstaatler selbst mit) und außerdem darf man in einer Demokratie eben als Kandidat antreten und so lange mitmischen, wie man und die Wähler das möchten. Wird sonst nicht gerade das Taktieren kritisiert?

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sitting-bull 06.05.2016, 06:40
4. Unfair

Ach Herr Nelles, der Herr Sanders ist unfair. Und was ist mit den vielen, vielen dirty tricks, die Clinton und auch ihr als Establishment-Medien abgezogen habt, um Sanders nie eine Chance zu geben? Underreporting, Superkandidaten mitzählen, das bizarre Parteispendensystem des DNC http://www.counterpunch.org/2016/04/01/how-hillary-clinton-bought-the-loyalty-of-33-state-democratic-parties/ , das Kleinreden von Sanders Wahlkampferfolgen wie Spenden- oder Besucherrekorde, der automatische Zusatz nach jedem seiner Wahlerfolge, diese seien eh unbedeutend. Und dann sollte man das mal mit dem vollkommen irrationalen Hype vergleichen, den Medien vor 8 Jahren mit Obama als Messias auslösten. Wenn hier einer unfair war, dann Sie Herr Nelles. Drop Out.

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tr3c00l 06.05.2016, 06:41
5. Sanders nervt?

Wieso "nervt" Sanders bitte? Wenn die ganzen schwachsinnigen Superdelgierten nicht gekauft wären und wirklich dem Willen des Volkes folgen würden, würde das Verhältnis GANZ anders aussehen. Ich denke Sanders will einfach nicht 180 Grad gegen seine Prinzipien gehen und sich mit dem Teufel Hillary Clinton einlassen.

Ob Sanders jetzt zum Clinton-Lager wechselt oder weiter gehen Sie arbeitet wäre ja laut Ihnen eh Latte: Er hilft so oder so Trump.
Ich würde ja eher Clinton als nervig bezeichnen. Die legt sich ihre Aussagen grade so wie sies gebraucht wird und sagt alles um gewählt zu werden. Die Frau ist potentiell gefährlich. Man wird da sehr an Mr. Underwood erinnert...

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mwroer 06.05.2016, 06:43
6. Ich fall bald vom Glauiben ab ...

"Sanders Strategen drohen Clinton jetzt sogar damit, beim Parteitag in Philadelphia im Juli eine Kampfkandidatur anzustreben. Das wäre keine große Geste, sondern unfair."
Euch geht's auch nur so gut wie der Kaffee geschmeckt hat oder?
Wochenlang wurde die Kampfkandidatur als letze Hoffnung Amerikas und der Demokratie bezeichnet - aber da ging's um die Republikaner.

Bei Eurem Lieblingskandidaten muss jeder beiseite treten und die normalen, wenn auch bekloppten, Mechanismen der Vorwahlen sind plötzlich unfair.

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit normaler, neutraler Berichterstattung? Kriegt man hier schon bei europäischen Themen kaum noch zu sehen - da kann man doch an anderen Sachen zumindest mal üben.

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bigmitt 06.05.2016, 06:44
7. Wieso...

...sollte Sanders aussteigen? Er bekommt Zigtausende ( kleiner) Spenden von Normalbürgern die an seine Vision von Universal Health Care und kostenfreien Unis glauben. Clinton will übrigens lediglich 12 $ Mindestlohn, Sanders 15$. Sanders wird die nicht enttäuschen.
Natürlich ist es äußerst schwer in den immer weniger werdenden Vorwahlen Clinton über die " Pledged " Delegates noch üeinzuholen. Dafür müsste er Sie in Kalifornien mit über 500 zu gewinnenden Delegierten haushoch schlagen.
Sanders baut darauf das die Superdelegates umschwenken und bei anhaltenden Erfolgen ihn wählen. Man darf nicht vergessen das viele dieser Superdelegates sich für Clinton aussprachen bevor Sanders überhaupt eingestiegen ist . Seine Erfolge und vor allem sein in Umfragen besseres Abschneiden gegen Trump im direkten Vergleich könnten den einen oder Anderen dazu bringen umzuschwenken.
Ich weiss das ist viel Konjunktiv, aber Aussteigen .wieso sollte Bernie das tun?

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Freidenker10 06.05.2016, 06:45
8.

Warum sollte er Clinton unterstützen? Sie steht für all das was er bekämpft. Das Wallstreet Geld, das Etablishment, die Verlogenheit usw. Schade das er kein deutscher ist, mit ihm würde ich sogar die SPD wieder wählen!

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Henry Jones Jr. 06.05.2016, 06:49
9. Queen Clinton

Die besten Chancen hätten die Demokraten, wenn Clinton zu Gunsten von Sanders aussteigt. Denn mit Clinton würden sich geradezu feudale Strukturen in Washington etablieren - einmal wieder, ähnlich wie bei Bush oder seinerzeit Kennedy. Bei den rechtsgewandten Republikanern wäre das noch tolerierbar, bestehen dort doch immer Sehnsüchte nach einem starken Führer. Clinton muss aber für ihre Sache die liberalen Herzen gewinnen, und denen stösst das Establishment aus welchem Clinton emporstieg übel auf. Verständlich. Ich schau mal in meine Glaskugel: Sollte Trump gewinnen (das Establishment wird dies zu verhindern wissen), wird er einem Attentat zum Opfer fallen. Und wenn das passiert, muss man begreifen, dass in den USA Demokratie lediglich ein Puppentheater ist. Eine Bühnenshow für die Massen. Niemand der nicht das Wohlwollen der Mächtigen geniesst kann die Geschicke dieses Landes führen.

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