Forum: Politik
US-Wahlkampf: Bernie, die Nervensäge
REUTERS

Donald Trump kann sich freuen. Sein wichtigster Helfer im Kampf gegen Hillary Clinton ist derzeit ein Demokrat.

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tonybkk 06.05.2016, 11:09
150.

Zitat von kajoter
Und an die Clinton-Basher: Sie sollten sich fragen, woher sie ihre Infos bezogen haben. Wenn sie auf einer Pegida-Veranstaltung nach Infos über Frau Merkel fragen würden, erschiene sie wahrscheinlich als deutsches Pendent zu Frau Clinton - nein, wahrscheinlich noch viel, viel schlimmer.
Ach da müssen sie nicht weit gehen. Lesen Sie nur mal ein bissel New York Times und Washington Post da wurde bereits genug über die der Frau anhängenden Skandale berichtet und auf Pegida Niveau würde ich die jetzt nicht gerade einordnen, lol....

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Beat Adler 06.05.2016, 11:12
151. Entfremdung von den USA

Zitat von tonybkk
Also von Sanders zu erwarten er soll Platz für die Clinton machen ist in etwa so als würde man von Ron Paul fordern Trump zu unterstützen. Clinton war die gesamte Regierung Obama über die Vertreterin der Falken. Wenn sie die Präsidentin bereits gestellt hätte, wären wir um einen Syrien Krieg vor 2 Jahren nicht herum ......
Entfremdung von den USA? Ein Art Anti-Globalisierung? Rueckfall in Nationalstaaterei? Nein, Danke.

Nichts sichert den Frieden besser, seit bisher 70 Jahren, wie die Zusammenarbeit unter Alliierten und Dank der Globalisierung.
Trump passt da eher zum Front National, zur UKIP, zur AfD und Andere. Allerdings ist Trump immer noch nicht soweit zu erklaeren, was er wirklich will, aussenpolitisch und wirtschaftspolitisch. Er aendert staendig seine Aussagen. Es kann also alles noch ganz Anders sein.
Im Hauptwahlkampf muss er allerdings Farbe bekennen. Erst dann kann beurteilt werden, was das fuer den Rest der Welt bedeutet.

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fahrgast07 06.05.2016, 11:15
152. Spiegel gegen Sanders

Der Spiegel hat Sanders nie gemocht. Warum werden die Superdelegierten in der Grafik Clinton zugeschlagen? Das suggeriert einen Vorsprung, den sie gar nicht hat! Der Spiegel manipuliert.

Sanders könnte Trump schlagen. Bei Clinton, die für alles Negative des Washingtoner Establishments steht, bezweifle ich das.

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LOWES 06.05.2016, 11:16
153. An Dreistigkeit kaum zu überbieten....

...ist Roland Nelles' Meinungsmache. Sanders kann tatsächlich immer noch hoffen - und zwar zu Recht.
1. Noch sind die Umstände um die offensichtlich betrügerischen Machenschaften bei den Vorwahlen im Staate New-York und dort vor allem im Bereich von New-York-City (New-York downstate) nicht valideirt worden. Die Untersuchung ist im vollen Gange. Evtl. werden die Downstate-Stimmen für ungültig erkärt werden.
2. Bei der e-mail Affäre scheint eine Anklage der Shrillary durch das FBI imminent.
3. Die katastrophale kriegstreiberische Bilanz von Clintons Amtsführung als Aussenministerin kommt nach Analyse immer mehr zu Tage.
4. Die Versprechungen der Clinton sind immer mehr nichts als geleerte Doggy-Bags.

Roland Nelles übernimmt einfach der zunehmend nervösen Clinton-Stosstruppe Argumentenkette. Solange aber zumindest Punkt 1 und 2 in der Schwebe sind, bestehen für Sanders noch immer berechtiget Hoffnungen.

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Printenhart 06.05.2016, 11:19
154. Demokratieverständnis des SPON

Sie sollten sich fragen, ob Sie verstanden haben, wie Demokratie funktioniert. Dass in Deutschland Kandidaten nicht derartig aufwändig gewählt werden, ist tatsächlich einer der wenigen Punkte, in der die deutsche Demokratie der amerkanischen nach steht. Darüberhinaus ist Ihre Analyse vollständig verfehlt. Hillary Clinton wird so oder so - hausgemacht - einen schwierigen Stand gegen Trump haben. Lesen Sie einfach mal einschlägige Analysen unabhängiger, gut informierter und logisch schlussfolgernder Journalisten dazu. Die demokratische Partei wäre gut beraten, Sanders statt Clinton gegen Trump aufzustellen. Insgesamt passt dieser Artikel gut zu allen anderen, welche hier zum Thema Sanders zu lesen waren: voreingenommene Pauschalrhetorik ohne ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem Ausnahmepolitiker und seiner sensationellen Wirkung auf das amerikanische politische System.

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wernerz 06.05.2016, 11:20
155. Ungerechter Vorwurf

Es ist doch im höchsten Grade undemokratisch, wenn man einem Manne, der offensichtlich zu den bisher bekannten amerikanischen Gepflogenheiten so etwas wie ein soziales Gewissen zeigt, den Vorwurf macht, durch seinen weiteren Einsatz nicht die mögliche Wahl eines Chaoten zu verhindern. Genauso gut könnte sich die machtbesessene Frau Clinton, die sich um das Wohl ihrer Landsleute genauso wenig schert wie jener, Sanders eine Chance zu geben, bei den normal denkenden Amerikanern zu punkten.

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MephistoX 06.05.2016, 11:20
156. Der ...

Zitat von bobbit
das problem ist doch das Frau Clinton kaum besser als Herr Trump ist.
... Meinung kann man ja sein, aber Sanders könnte auch anders taktieren/agieren, inderm er - weil selbst als zukünftiger US-Präsident aussichtslos - zumindest halbwegs mit Clinton kooperiert und später z.B. das US Department of the Treasury führt ;)

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darthkai 06.05.2016, 11:21
157. Weshalb

sollte Sanders zur Wahl einer kriegsgeilen, psychologischen Wallstreet-Marionette aufrufen, die alles repräsentiert, was er vehement ablehnt?
Und weshalb sollte sich irgendein Mensch im Rest der Welt bei klarem Verstand dieser Person als nächste US-Präsidentin wünschen (wie es scheinbar ein Großteil der deutschen Clinton-Werbepresse tut)?
Ein isolationiatischer Trump könnte für Europa durchaus besser sein als eine Frau die dreimal täglich "Intervention!" ruft, und beim Gedanken an einen Krieg gegen den Iran in ähnliches Gegacker verfällt, wir nach der Ermordung Gaddafis (wir wissen ja mittlerweile alle, was fur eine Spitzenidee das war...)

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emo.alberich 06.05.2016, 11:28
158. Das Alter ist ein Punkt ...

Zitat von Beat Adler
... Seit wann sind die jungen Linken denn Stammwaehler in den USA? Der gute Bernie hilft der demokratischen Partei sich noch besser gegen die Reps zu positionieren und auch mehr Profil zu gewinnen. Bernie tut den Demokraten ......
... aber so weit ich sehe, sind nun alle raus, bei denen das Alter "gestimmt" hätte. Marco Rubio, der da die besten Karten hatte sogar zuerst.
Fest steht, dass bei einem Richtungsstreit, der hier vorzuliegen scheint, dem Wähler ein "alter Kandidat" als Vorteil erscheint.
Er wird nicht ewig bleiben und es kommt erst mal zu einem "reversiblen Testlauf" der Richtung.

Beide Parteien haben nun genau so wie die Wähler die Möglichkeit, die Situation zu beobachten und sich in Ruhe auf 2020 vorzubereiten.

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Hatch 06.05.2016, 11:30
159.

Zitat von Beat Adler
Sanders hat keine Leichen im Keller. Wie soll er die auch gesammelt haben? Der liebe Bernie trug nie Verantwortung. Seine 8 Jahre als Buergermeister des Staedtchens Burlington war nun wirklich keine Verantwortung;-) .....
andererseits ist er schon lange Senator und hat schon immer auf der "richtigen Seite" gestanden. Er hat seit seiner Jugend für Gleichberechtigung von Schwarzen, Latinos, Frauen und Schwulen gekämpft. Er hat sich immer für die sozial schwächeren eingesetzt.

Er trägt das Etikett "Kommunist" nur bei den aller dümmsten der dummen, die meisten nennen ihn Sozialist. Und zum Thema Wählbarkeit haben Sie anscheinend keine Umfragewerte gesehen, denn er schneidet in Umfragen gegen Trump immer besser ab als Clinton gegen Trump.
Seine Skandallosigkeit mit zu geringer Bedeutung fast gleichzusetzen ist lächerlich.

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