Forum: Politik
US-Wahlkampf: Bernie, die Nervensäge
REUTERS

Donald Trump kann sich freuen. Sein wichtigster Helfer im Kampf gegen Hillary Clinton ist derzeit ein Demokrat.

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bauklotzstauner 06.05.2016, 11:30
160.

Zitat von Beat Adler
Bernie Sanders ist ein skandalloser Politiker, ein schwarzer Schimmel, sozusagen;-) Er hat in der Schlammschlacht gegen Trump keine Chance. Er traegt das Etikett "Kommunist". Das reicht in den USA, um nicht gewaehlt zu werden.
Es war in den USA auch mal unmöglich, mit schwarzer Hautfarbe gewählt zu werden. Trauen Sie den Amis ruhig mal was zu! ;-)

Und was die Schlammschlacht angeht: Wer eine reine Weste hat, gegen den wird es schwer, überhaupt erst mal Schlamm zusammenzutragen - und in der öffentlichen Auseinandersetzung kann man offensiv dagegen vorgehen. Das wird vor allem unentschlossene Wähler beeinflussen. Denn jene, bei denen man mit Faustschlägen unter die Gürtellinie punkten kann, haben sich ohnehin schon entschlossen, wen sie wählen. Wenn man allerdings soviele Angriffspunkte bietet wie Clinton, wird es schwer, sich überzeugend gegen eine Schlammschlacht zu wehren. Zumal sie schon einmal vorexerziert hat, wie bereitwillig sie politische Positionen gegen Geld und Einfluß aufgibt.

Da war ja mal dieses engagierte Sozialprogramm, das sie sich als "First Lady" auf die Fahnen geschrieben hatte. Es gab ein paar medienwirksame Auftritte, mit denen sie die Wallstreet aufschreckte, die daraufhin die Scheckbücher hervorholte. Und Hillary ließ sich kaufen.

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Rebellische Jugend 06.05.2016, 11:33
161. Der Kommentar geht doch vollständig an der Realität vorbei

1. Ich meine, sogar hier im Spiegel gelesen zu haben, dass Sanders höhere Chancen hat Trump zu besiegen als Clinton.
2. Ist es wesentlich besser, wenn Sanders sie so weit wie möglich nach links treibt, da die politische Mitte überhaupt keinen Plan hat, wie man aus der Krise rauskommt, und ein weiteres scheitern auch den Faschisten unter Trump zugute kommen würde.
3. Ist es für die Präsidentschaftswahl an sich total egal wann Sanders ausscheidet, der Riss war schon vorher da, Sanders zeigt ihn nur auf. Clinton könnte sich daran orientieren.
4. Würde ich jetzt erst mal abwarten, wie viele der Republikaner Trump tatsächlich mittragen. Genau wie bei den Demokraten ist hier nur ein Kandidat gewählt worden, bei ihm steht die Partei absolut nicht dahinter.

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juergenhesse 06.05.2016, 11:34
162. Als (Deutsch) Kanadier

Zitat von Bondurant
Mich interessieret wirklich, was so viele Leute an diesem - buchstäblich alten - Labersack finden. Nie hat er irgendeine Verantwortung getragen, nie irgendetwas entschieden - der soll mit 76 Jahren Oberbefehlshaber der US-Armee werden? Um Gottes willen!
Da stimme ich 100% mit Ihnen überein. Da ich dieses amerikanische Wahltheater von Kanada in Englisch, Verzeihung, verballhornisiertes amerikan-english verfolgen kann, muß ich wohl bei einigen Kommentatoren mangelhafte amerikan-english Kenntnisse vorraussetzen. Trump macht mir Angst, und wenn der gewinnt, setze ich mich nach Frankreich ab, die doch wohl ein besseres politischis Verständniss haben.
Schöner Ausdruck: Labersack trifft genau zu.

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LOWES 06.05.2016, 11:35
163. Masslos ehrgeizig

Zitat von amirabbas26
Das hier ja fast schon einstimmig für Bernie geschrieben wird, tja her Nelles niemand mag die Clinton nicht mal die Amerikaner selbst. die will doch bloß Präsidentin werden um als erste Frau..... , aber da gibt es besser die als erste Präsidentin in die Geschichte eingehen sollte.
Frau Clinton strebt das Amt tatsächlich nur aus historischen Gründen an. Dazu ist ihr jede in noch so laue Windchen gestellte Fahne gerade gut genug. Nichts fürchtet Shrillary mehr, als dass die aus dem Südstaat Oklahoma stammende, über alle Zweifel erhabene und dossierfeste Senatorin Elizabeth Warren ihr als erste Vizepräsidentin den historischen Rang noch ablaufen könnte.
Charles-Louis Joris, Visp (CH)

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GemeinSinn 06.05.2016, 11:38
164. Seltsames Demokratieverständnis

Der Kommentar bewegt sich gedanklich und sprachlich auf merkwürdig undemokratischen Wegen. Die Ausübung demokratischer Rechte und das Eintreten für die eigenen Überzeugungen nervt also. Der Autor beschränkt sich nicht darauf, taktische Modelle zur Verhinderung von Trump durchzuspielen, sondern gefällt sich in allzu einseitiger Bewertung des Nominierungstheaters der Demokraten. Einerseits die große Geste der honorigen und fairen Hillary, andererseits bisher durch nichts begründete Vermutungen über Absichten des unfairen und linken Bernies, er wolle - was zugleich wieder verworfen wird - eine Vizepräsidentschaft vorbereiten. Frei nach dem Motto: Bernie, Du hast Deine Schuldigkeit getan, sei dankbar, dass Du solange mitmachen durftest, jetzt aber husch husch an die Seite von Hillary.

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Bondurant 06.05.2016, 11:38
165.

Zitat von Beat Adler
Sanders hat keine Leichen im Keller. Wie soll er die auch gesammelt haben? Der liebe Bernie trug nie Verantwortung. Seine 8 Jahre als Buergermeister .....
Eben. Und es ist völlig infantil, sich diesen möglicherweise persönlich liebenswürdigen alten Mann als Präsident zu wünschen. Das wäre ungefähr so, als wollte man Käßmann als Bundeskanzler.

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LOWES 06.05.2016, 11:39
166. Zu anständig ist Sanders....

Zitat von MephistoX
... Meinung kann man ja sein, aber Sanders könnte auch anders taktieren/agieren, inderm er [...] und später z.B. das US Department of the Treasury führt ;)
....alls dass er sich mit diesem Zückerchen abspeisen liesse, und damit in Nibelungentreue der Hillary Feigenblatt missbrauchen liesse.

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emo.alberich 06.05.2016, 11:45
167. eine Frage: Ralph Nader 2000

Zitat von 123456789abc
wenn ich mich recht entsinne. Als Grüner nahm er Gore soviele Stimmen weg (Florida oder New Hampshire hatten gereicht), dass Bush gewann. Hoffen wir, diesmal gewinnt das kleinere Übel.
war soweit ich mich erinnere ein u n abhängiger Kandidat, das was Donald Trump der GOP versprochen hat, nicht zu werden, sollte er die Nomination als Kandidat der Republikaner verfehlen. Und jetzt aus taktischen Gründen so halbwegs zurückgenommen hat.

Ralph Nader stand im Hauptwahlgang. Wäre er nicht gewesen, hätte sich Al Gore wohl durchgesetzt.

Würde Trump als Unabhängiger kandidieren, was von seiner Biographie her im Prinzip logisch wäre, wäre das Weisse Haus den Demokraten sicher.

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durangoan 06.05.2016, 11:47
168. So ziemlich das schlechteste Was Ich hier lange Zeit lesen durfte

Ist ja schon länger offensichtlich, dass SpOn wohl eher Hillary als Präsidentschaftskandidatin hätte, aber nun so Was. Tatsachenverdrehung sondergleichen. Hillary würde gegen Trump nicht den Hauch einer Chance haben, sie bietet viel zu viel Angriffsfläche. ihre Ganze Karriere Ist mit falschen Einschätzungen Und Skandalen übersäht. Und das wichtigste: Bernie Sanders würde tatsächlich eher gegen Trump gewinnen, als Hillary- das zeigten Statistiken immer wieder! Und eins noch: Die "Hillary Ist nicht mehr einholbar"- Nummer reicht Dann auch irgendwann! Tatsächlich wird nämlich in diesem Moment darüber beraten, ob man die Superdelegierten nicht dazu verpflichtet, den Wählern aus dem Staat entsprechend abzustimmen. Der Bundesstaat Maine hat dazu eine Klage eingereicht. Dort hatte Sanders mit 66% zu 33% gewonnen jedoch wollten 3 von 5 Superdelegierten für Clinton stimmen... Demokratie? Nein danke. Und ohne die superdelegierten, die SpOn ja gerne schon als vergeben ansieht, Ist der Vorsprung von Clinton einfach einholbar, Cali mit sehr vielen Delegierten z.B. muss erst noch wählen!

also: #DropOutHillary

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KlausEiner 06.05.2016, 11:48
169. der Herr von und zu Nelles

entscheidet jetzt, wer im Amt um die Präsidentschaft dabei bleiben darf und wer nicht. Mir war nicht bekannt, dass SPON Schreiberlinge jetzt darüber entscheiden. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Ich würde sagen, der Einzige, der wirklich nervt heißt Nelles. "Schon seit einiger Zeit geht Clinton auf die Sanders-Anhänger zu. Sie tritt mit einem linkeren Kurs an. " Das mach Fr. Clinton doch schon immer, sobald sie in eine Richtung nicht weiter kommt, ändert sie einfach ihre Aussagen, eben wie ein Fähnchen im Wind, ganz im Gegensatzt zu Sanders. Zitat Sanders "Ich kämpfe nicht gegen Hillary, sondern gegen iher Eigentümer" Go Bernie go !!!

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