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US-Wahlkampf: Obama beleidigt Romney als Dummschwätzer
AP

Der Wahlkampf in den USA wird immer schmutziger: "That's a bullshitter" - mit diesem drastischen Schimpfwort hat Barack Obama seinen Herausforderer Mitt Romney nun in einem Interview bezeichnet. In Umfragen liefern sich die Kontrahenten ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Obama selbst hat schon gewählt.

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jolip 26.10.2012, 14:44
140. Klar

Zitat von knieselstein
Claquere reagieren würden, wenn Frau Merkel Herrn Steinbrück in einem Interview über seine Finanzkompetenz bei der HRE und WestLB öffentlich als Dummschwätzer bezeichnen würden.
Ich, obwohl kein Obama Claqueur, würde sagen, das trifft zu, allerdings unter dem Zusatz, dass ichauch Frau Merkel als gleichberechtigte Dummschwätzerin bezeichnen würde.

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chang55 26.10.2012, 15:57
141. Interressant...

...wie sich die deutsche Kolonialkultur verfestigt. Wenn ich die Kommentare hier lese,kann ich mich nur wundern, wie unreflektiert hier teilweise das rechtskonservative US-Verschwoerungsgeschwaetz übernommen wird; manipuliert von Kalten Kriegern, die ihr US-Imperium retten wollen..machen sie sich das klar...?

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velkoryn 26.10.2012, 16:14
142. wo er Recht hat, hat er Recht

Ich lebe in den USA und sehe jede Menge Wahlkampfshows und Theater der beiden Partein - Romney macht dabei einen so weichen Eindruck, das man Ihn nur einen Dünnbrettbohrer nennen kann. Er wirft Obama fehlende Rezepte und das Staus Quo vor und hat nicht ein einiges Mal klar dargestellt was denn "sein Plan' dagegen ist - klar ist nur Militärausgabenrauf, Israel über alles, Steueren für die 1% Leute weiter senken oder zumindest lächerlich niedrig belassen und dann der ganze evang.-religiäse Dummsinn - gegen Planned Parenthood, gegen soziale Rechte der Bevölkerung wettern ... au backe so ein Dünnbrettbohrer würde in Deustchland nicht mal in den Stadtrat gewählt!

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famulus 26.10.2012, 17:39
143. Wollen die wohl auch nicht

Zitat von plleus
Wie schrieb Paul Mulshine vom Star Ledger in NJ einmal -' Die Europäer hassen uns, weil wir immer recht haben'. Auch US-Medienexperten dürfen nicht in D wählen.
Wenn man den amrikanischen Medienmarkt verfolgt, kann man feststellen, dass es derartige Promotionskampagnen wie in Deutschland für Obama in keiner Zeitung oder Zeitschrift dort für deutsche Politiker gibt.

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famulus 26.10.2012, 17:40
144. Kan er

Zitat von plleus
Seit wann kann der Präsident (besser Government) der USA Arbeitsplätze schaffen? Warum auch, die Amerikaner heulen doch bei jedem Eingriffsversuch der Politik laut auf und berufen sich auf 'Freie Wirtschaft'. Wo ist denn diese 'Freie Wirtschaft' mit seinen Arbeitsplätzen in den letzten ca. 20 Jahre gewesen? Wo die Arbeitsplätze jetzt sind wissen wir - China, India etc. etc. Machen Sie doch mal gute Vorschläge. M.R. hält sich da ja auch sorgfältig bedeckt.
Ein amrikanischer Präsident kann wohl Arbeitsplätze schaffen. Ein Beispiel: F.D. Rossevelt mit seinem New Deal, einer militärischen Aufrüstung sondergleichen.

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stonewalljackson 26.10.2012, 19:37
145. Bullshitter?

You cannot bullshit a Bullshitter
Diese gebrauchliche Redewendung bezeichnet nicht einen Dumkopf sondern bedeutet das es schwer ist einen Betrueger zu betruegen. Der Bullshitter macht Falschangaben zum eigenem Vorteil (Gebauchtwagen Handler,Politiker) tell him some Bullshit heist also luege ihn an.
Mit der Ubersaetzung als Dumschwaetzer bin ich nicht einverstanden.

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Ursprung 26.10.2012, 21:57
146. Plump ueberlegen

Zitat von sysop
Der Wahlkampf in den USA wird immer schmutziger: "That's a bullshitter" - mit diesem drastischen Schimpfwort hat Barack Obama seinen Herausforderer Mitt Romney nun in einem Interview bezeichnet. In Umfragen liefern sich die Kontrahenten ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Obama selbst hat schon gewählt.
Den Gegner relativ plump zu beleidigen ist ein gefaehrliches PR-Spiel, Wahrheit hin oder her.
Obama muss sich seiner Sache ziemlich sicher fuehlen, sonst koennte er sowas nicht riskieren.
Na, lassen wir uns ueberraschen...

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spon_1899171 27.10.2012, 00:27
147. Bulshitter...die reine Verharmlosung

Gefährlich......ist dieser neue Adolf Romney und sein to-be Vize Ryan Himmler. Die rechte und linke Hand Gottes. Da fäll mir nur zu ein......."Ueberall werden noch Hexen verbrannt auf den Scheitern der Demokratie"....Hier hat es buchstäblich schon begonnen in diesem Wahlkampf (gegen Frauen)......Gewinnt Romey...na,ja vielleicht müssen sich Frauen dann keine Gedanken mehr machen....wenn es überhaupt noch eine nächste Wahl hier gibt (Romney moechte ja so gerne seinem Hauptallierten Israel bei einem Einmarsch im Iran helfen)...haben Frauen sowieso kein Wahlrecht mehr! Was wahrscheinlich den meisten meiner ultra-konserativen "evangelical" Nachbarn nichts ausmacht. Die "hassen" zwar Mormonen, aber lieber den "Bischoff" einer Sekte wählen (die sog. Evangelisten sehen die Mormonen als Sekte oder Kultan) als einen SCHWARZEN, der es gewagt hat erfolgreich zu sein.

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Montanabear 27.10.2012, 01:54
148. Nee

Als dumm kann man Romney nicht bezeichnen. Dazu hat er zu viel fuer Massachusetts getan : Bildung, Krankenversicherung etc. Man kann seine Meinung nicht teilen, ihn deshalb als "dumm" zu bezeichnen beweist hoechstens die Dummheit des Nicht-Informierten. Es geht aber nicht um die Intelligenz Romneys, sondern um die Wortwahl des Praesidenten, die einfach primitiv und gossenhaft ist. Wir wissen nicht, wo er aufgewachsen ist, aber er gibt uns viele Hinweise. Haben Sie von seinem neuesten Video gehoert, in dem er die erste Wahl mit dem ersten Sex fuer Maedchen gleichsetzt ? Oder von seinen "Lady parts ?" Primitivissimo.

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Trondesson 27.10.2012, 05:09
149.

Zitat von katschinho
Nun denn, vergleicht man Versprechungen Obama's mit dem erreichten, realisiert man sehr schnell, dass auch bei Obama vieles nur heisse Luft war, mehr als bei nahezu allen Präsidenten vor ihm. Sein Charisma führt dazu, dass viele (aber immer weniger) Amerikaner, vor allem aber zu viele Europäer, sein Agieren kritiklos hinnehmen. Die Alternative (wiederum ohne nachzudenken) ist ja eh schlecht. Ein Allgemeinhinweis auf "aber Obama hat zum Beispiel eine Gesundheitsreform vorangebracht" verdeckt, dass er mit sicherem Instinkt in vielen anderen Fragen, vor allem wirtschaftlichen, dogmatisch den falschen Knopf gedrückt hat. Das realisiert er nun und schiebt es -ach wie kreativ - auf seinen Vorgänger. Die Lücke zwischen dem, was er versprach und dem, was er hielt wird nun immer mehr Amerikanern klar. Insofern ist es nicht erstaunlich, dass das Rennen knapper wird als gedacht. Vielleicht ist es ja so, wie es sein sollte: Fakten und Taten entscheiden, nicht heisse Luft.
Tja, um Fakten zu schaffen bleibt weder dort noch hier zwischen zwei Wahlen viel Zeit, wenn man auf Schritt und tritt gegen den Widerstand der Opposition kämpfen muß. Sind in den U.S.A. die Demokraten in der Opposition, versuchen sie mit ihrem Widerstand das Schlimmste zu verhindern, während die Republikaner gegen absolut alles und jedes anstinken, welches von den Demokraten eingebracht wird, und zwar auch wenn es wie z.B. die Gesundheitsreform absolut sinnvoll ist.

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