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US-Wahlkampf: Trump ändert seine Haltung zur Nato
REUTERS

Welche Rolle spielten die USA in der Welt, wenn Donald Trump Präsident wäre? Der Milliardär hat jetzt in Ohio die Grundzüge seiner Außenpolitik vorgestellt - und vor Deutschland als Vorbild gewarnt.

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go-west 15.08.2016, 22:36
1. Auch wenn die ich ihn nicht

ausstehen kann und er als Präsident verhindert werden sollte : so ganz unrecht hat er diesmal nicht.

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schockschwerenot 15.08.2016, 22:38
2. Game-Changer

Man kann für viele Dinge kritisieren, aber die vom extremen Islam ausgehenden Gefahren hat er klar erkannt. Und er traut sich auch, das auszusprechen. Trump wäre als Präsident in dieser Hinsicht ein Game-Changer, wie einstmals Ronald Reagan für den Kommunismus.

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prozesskostenhilfe 15.08.2016, 22:41
3. Auf so einen haben wir alle gewartet!

Seit Ronald Reagan war es nicht mehr so spannend! Hoffentlich weiss er den "Nurse"- vom "Nuke"-Knopf zu unterscheiden...

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chjuma 15.08.2016, 22:46
4. Wenn Trump an die Macht kommt

und mit Atombomben spielen darf, das macht mir Angst. Umso schlimmer dass er mit seinen Äußerungen zu Merkel recht hat und diese so zur Steigbügelhalterin für dessen Thronbesteigung wird. Und das deutschmerkelsche Einwanderungschaos hat in der Tat das Potential solche Thronfolger möglich zu machen.

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rwweide 15.08.2016, 22:53
5. ??

US Wahlkampf 2016 oder 1620 ???
Es scheint so, als ob sich die ganze Welt zurück-zivilisiert. Irgendwie bekomme ich immer mehr das Gefühl, dass ich auf dem falschen Planeten lebe. Wo bleiben die echten menschlichen Werte und vor allem Politiker mit Mut zur Gerechtigkeit und zum Wohl der Allgemeinheit, hat denn niemand mehr etwas aus der Geschichte gelernt? Es ist echt traurig.

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aurichter 15.08.2016, 22:53
6. Ach der Lügenbaron

erzählt wieder einmal seine Märchen. Dann soll der Traumtänzer doch mal erzählen, wer für die Masseneinwanderung die eigentliche Verantwortung trägt. Die USA können doch froh sein, daß es Länder gibt, die deren Suppe größtenteils auslöffeln. Nach dem Nein der SPD Regierung zum Irakkrieg, der weltweit von Protesten begleitet wurde, haben die Bush-Jünger vehement eine finanzielle Beteiligung eingefordert. Diese finanzielle Beteiligung sollten die Europäer jetzt ebenso für das Drama mit den Kriegsgeschädigten vehement einfordern. Für Bomben und Granaten sind Unsummen vorhanden, für Humanitäre Hilfe bleibt da nicht mehr so arg viel übrig. Der Atlantik hält diesem Volk zudem viele Probleme vom Hals, wie jedoch die Menschen an Grenzen ausserdem in Schach gehalten werden, sieht man Richtung Mexico, dagegen war die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland ja ein Kinderspielzeug. Trump wird bei einer Wahl mit entsprechenden Hardliner genau das umsetzen was er vollmundig in seinen Wahlkampfreden hinausposaunt. Steven King hatte schon Recht mit seiner Aussage, die derzeit auf FB die Runde macht.

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GoaSkin 15.08.2016, 22:57
7.

Trump erzählt, in Deutschland gäbe es - verglichen mit den USA - eine besonders hohe Kriminalität und es gibt tatsächlich jemanden, der das glaubt?

Dann empfehle ich den Ammis mal einen Deutschland-Urlaub als Bildungsreise. Dass man in Deutschland nicht mit dem Taxi durch Soziale Brennpunkte fahren muss, wieder heil aus der S-Bahn rauskommt und es vor allem sehr selten der Fall ist, dass man mit einer Waffe bedroht wird, sollte Lektion genug sein.

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Atheist_Crusader 15.08.2016, 22:59
8.

Trotz des Kompetenzniveaus das wir inzwischen von ihm gewohnt sind, spricht Trump einen nicht unwichtigen Punkt an: Europa ist seit dem Ende des Kalten Krieges verdammt bequem geworden. Und nicht im guten Sinne, sondern im Sinne von "uns kann nicht passieren, die Welt ist ein schöner Ort, solange wir Niemanden angreifen will uns auch Niemand was böses". Gerade Deutschland praktiziert diese gefährliche Form des Pazifismus: das Infragestellen des eigenen Rechts auf Verteidigung, verkleidet mit falscher Toleranz.

Erinnern wir uns: vor ein paar Monaten erst haben große Teile der europäischen Bevölkerung ebenfalls ausgesagt, dass sie es mit der Bündnistreue nicht so genau nehmen würden (http://www.spiegel.de/politik/ausland/nato-mehrheit-der-deutschen-wuerde-partner-nicht-verteidigen-a-1038017.html).
Von daher kann ich es verstehen, wenn die USA keine Lust haben, die Feigheit, Faulheit und Schwöche ihrer Verbündeten zu kompensieren.

Allerdings vergisst Trump ein SEHR wichtiges Gegenargument: Die NATO ist kein Club von Gleichgestellten, keine Demokratie, keine Aktiengesellschaft, sondern effektiv ein erweiterter Arm der USA. Die NATO tut keinen Schritt, ohne dass er von Washington abgesegnet wurde.
Diese Art der Kontrolle ist nicht zuletzt möglich, gerade weil die USA einen so überproportionalen Anteil leisten, gerade weil sie eine so starke Rüstungsindustrie haben dass so viele Länder von ihnen abhängig sind und gerade weil sie so viel politsches und reales kapital da hineininvestieren.

Würden sie damit aufhören, würde die NATO sich mehr nach den Wünschen der anderen Mitgliedsländern richten, dann wäre das ihr Ende. Was nicht schlimm sein müsste, wenn die EU für uns diese Funktion übernehmen könnte... aber abgesehen von der generellen Zerstrittenheit bleibt weiter das Problem unserer Bequemlichkeit und Feigheit. Da ist die tatkräftigere Haltung der USA - auch wenn sie zuweilen überaggressiv und schlecht durchdacht ist - ein notwendiger Ausgleich.

Die USA und die NATO-Länder brauchen einander. Ich wünschte es wäre anders, aber das ist es nicht. Und es sieht nicht so aus, als ob sich das bald ändern würde.

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LapOfGods 16.08.2016, 23:00
9. Helles Kerlchen

Ob der wirklich weiß wo oder was Deutschland ist? Der weiß ja sonst eher nicht so viel.

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