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US-Wahlkampf: Von Chemnitz bis China
DPA

Trump führt einen neuartigen Wahlkampf gegen China. Europa darf dem nicht weiter tatenlos zusehen. Denn nur im Austausch und in der Zusammenarbeit mit China lässt sich der globalisierte Kapitalismus sinnvoll gestalten.

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fortelkas 15.10.2018, 20:32
1. An China

....und nicht nur an China, wird sich Mr. T. die politischen Zähne ausbeißen. Nur, seine Fans haben das noch nicht gemerkt, und wenn sie es merken, wird es zu spät sein. Für Deutschland und Europa ein weiteres Signal, eine eigenständige Politik zu betreiben, notfalls gegen die USA.
Erwin Fortelka

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basileus97 15.10.2018, 20:39
2.

Wollen wir denn einen funktionierenden globalisierten Kapitalismus mit freundlicher Zusammenarbeit einer kommunistischen Diktatur? Ich will das nicht.

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ththt 15.10.2018, 20:48
3. Handelskrieg vorhersehbar

Es war doch schon vor Jahrzehnten vorherzusagen, dass es zu einer Rivalität zwischen USA, China und Europa kommen wird. So funktioniert der Kapitalismus: sinken die Wachstumsraten, müssen sich neue Märkte gesucht werden, wodurch man früher oder später in Konflikt mit anderen Staaten kommt. Plötzlich verstummt das Gerede von "befreundeten" Staaten und es wird begonnen, Feindbilder aufzubauen, um die eigene Bevölkerung auf einen Handelskrieg, später auf eine militärische Auseinandersetzung einzuschwören.

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thoms1957 15.10.2018, 21:00
4. Kein- Nationalismus ist aber keine Einbahnstraße

China kennt nur eine wichtige Nation: China. Sie sagen es dort nur nicht so plump, laut und poltrig wie derzeit in den USA. China verfolgt konsequent seine eigene streng nationalistisch ausgerichtete Politik und Wirtschaftspolitik. Und bei aller nur zu berechtigten Trump Kritik: Im Zweifelsfall sind mir die USA näher als China - in fast allem. Und Trump ist in 6 Jahren spätestens weg. Der chinesische Nationalismus unter der Diktatur der KPCh bleibt sicher länger und wir ständig präsenter in seinen Auswirkungen.

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wiebitte 15.10.2018, 21:14
5. globalisierten Kapitalismus ...

... sinnvoll gestalten? Wer bitte glaubt denn noch daran; der globalisierte Kapitalismus ist der Kern allen Übels und nur mit Ländern, die dies erkennen lässt sich eine bessere Welt gestalten - also weder mit uns (bisher), noch mit den Chinesen, den USA, usw. Wachstumshörigkeit beerdigen, wäre der erste Schritt.

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Darwins Affe 15.10.2018, 21:18
6. Pax sinica

Zitat von fortelkas
....und nicht nur an China, wird sich Mr. T. die politischen Zähne ausbeißen. Nur, seine Fans haben das noch nicht gemerkt, und wenn sie es merken, wird es zu spät sein. Für Deutschland und Europa ein weiteres Signal, eine eigenständige Politik zu betreiben, notfalls gegen die USA. Erwin Fortelka
1) Die Weltherrschaft Chinas könnte durchaus Realität werden.
2) Ob eine Ein-Parteien-Diktatur mit zunehmender technischer Totalüberwachung der Bevölkerung und Umerziehungslagern für alle Menschen im Westen erstrebenswert ist, scheint allerdings fraglich.
3) Herr Fortelka, bitte nicht Europa vorschieben. Deutschland muss sich entscheiden, ob es nach seinen 2 Diktaturen wieder dem recht- und linksradikalen Sumpf verfallen will (in eurem Bundestag hocken ja schon wieder ca. 25% Extremisten)

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wick.eurocon 15.10.2018, 21:22
7. Von Chemnitz bis China

Es ist Zeit für Europa andere Wirtschaftspartners zu suchen , denn die USA unter der jetzigen Regierung ist kein Partner weder wirtschaftlich noch militärisch,sie nehmen nur Vorteile für sich
Und wollen Europa in seine Kriege verwickeln. Es gibt viele andere Staaten mit denen man wirtschaftlich zusammen arbeiten
Kann ohne gedemütigt zu werden.
Wie schon früher erwähnt, Europa muss mehr unabhängig werden von den Amis. Die NATO ist ebenfalls ein Gebilde,dass auf dem Mist der Amis gewachsen ist.
Wiederum wird bewiesen, dass TRUMP ein EGOMANIAC ist. Im Falle von Saudi Arabien,so tanzt Trump herum einmal so einmal anders.Der Grund ist, dass die Saudis
Das TRUMP Imperium finanziel unterstützen und etweilige Verluste deckt und somit kann er nicht die Saudis verurteilen

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te36 15.10.2018, 21:31
8. Beim globalen Kapitalismus

Stellt sich doch bloss die Frage ob man Ausbeuter sein will oder Ausgebeuteter. Was man jetzt braucht sind Organisationsstrukturen, die die Resourcen schuetzen vor der Ausbeutung. Ob das der Planet oder die Menschen sind.

Deuschland braucht kein China um aus seinem Exportueberschuss basierten Wohlstand aufzuwachen. Das schafft die Autoindustrie alleine. Korruption/Skandale, Elektromotor, Abgasnormen die auf kleine Autos (aus Frankreich/Italien) ausgelegt sind. Da wird in Zukunft kein einziger deutscher Automobilarbeitsplatz gerettet, wenn VW aus China rausgeht.

Was da in den USA klaefft ist ein kleiner veraengstigter Koeter, der weiss dass er nicht wirklich beissen kann. China und die USA haben ein symbiotisches Verhaeltnis basierend auf amerikanischen Schulden ueber die chinesische Produkte gekauft werden. Fragt sich bloss, ob China sich aus dieser Nachfrageabhaengigkeit durch die neuen Maerkte seiner One-Road politik loesen kann. Die Wirtschaftssanktionen der USA werden bloss die Geldverschwendung in den USA noch beschleunigen.

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jana45 15.10.2018, 21:37
9. Nationalismus von oben in China?

da möchte ich nicht zustimmen (auch nicht wiedersprechen). Protektionismus gibt es in Europa und China (zB. 300% Einfuhrzoll auf chinesische Fahrräder). Andererseits gibt es das Seidenstrassenprojekt - sehr internationalistisch - und auch das chinesische Afrikaengagement ist hilfreich für Afrikas Entwicklung. Deshalb die Frage: was ist mit Nationalismus von oben bzgl. China gemeint?

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