Forum: Politik
US-Wahlkampfstar bei der SPD: Der talentierte Mr. Messina
AP

Der US-Wahlkampfstratege und Obama-Vertraute Jim Messina will die SPD zum Sieg gegen Angela Merkel führen. Am Samstag schaute er sich Berlin und sein Projekt mal aus der Nähe an. Weiß er, worauf er sich einlässt?

Seite 9 von 10
rainbow-warrior999 06.09.2015, 16:19
80. Auweia sPD

das wird ja immer peinlicher, jetzt machen die sogar auf "Cheerleader"-Nivea. Wie tief müssen die Spezialdemokraten eigentlich noch sinken ?
Wie will Mr. Messenger z.B. TTIP/CETA/TISA (Siggis Own Special-Projekt !) oder VDS-Bürgerüberwachung den immer mehr in dieser undemokratischen Farce aufgeklärten Bürgerinnen schmackhaft machen ?
Übrigens braucht doch diese sPD gar keinen Wahlsieg,
lt.Herrn Albig ist doch Merkel soooo beliebt...
Also wider mal nur eine neue Lachnummer, die allenfalls das 18%-Projekt realisieren hilft.
Good night sPD .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GleichgültigGleichgütig 06.09.2015, 16:22
81. Spd

Die usa ist leider nicht immer eine Krankheitsgarantie. Wie überall auch: ihre eigenen Rassenkonflikte laufen ungelöst weiter, genauso wie das Balkanproblem als das konkrete Erbe des osmanischen Reichs. Was machen wir nun mit "unseren" Eingebürgerten und neue Bürger?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wauz 06.09.2015, 16:22
82. Zu kurz gedacht

Zitat von thomas bode
(...) !0 Milliarden kostet uns offenbar nur dieses Jahr die "Humanität", überwiegend junge Burschen aus dem Nahen Osten zu neuen Staatsbürgern zu machen. Alle dürfen rein und werden rundum versorgt, viele wohl bis ans Ende ihres Lebens in einem halben Jahrhundert.(...)
Wenn Herr Schäuble Kredite zu fast nix aufnimmt, um sie (verhältnismäßig) teuer an Griechenland weiterzuleiten, dann fließt dieses Geld an - Banken.
Zehn Milliarden (von 1000 Milliarden Staatshaushalt), die für die Versorgung von Flüchtlingen ausgegeben werden, fließen - in die Wirtschaft. Hier werden keine Kredite bedient. Hier werden Semmeln etc. gekauft. Das ist unmittelbare Wirtschaftsförderung.
Und junge Männer in Land zu holen, ist eine gute Investition. Schließlich kommen ja auch noch Frauen nach. Und die Erfahrungen zeigen, dass die übergroße Mehrheit lieber arbeitet, um einen angenehmen Lebensstandard zu haben, als in der Ecke zu hängen.
Männer UND Frauen bedeuten auch Kinder. Ohne Einwanderer müsste Deutschland die 10-Kind-Familie zur Pflicht machen, um aus der demografischen Falle zu kommen.
Um es noch einmal klar zu machen: Bevölkerungswachstum ist Wirtschaftswachstum. Und Rentensicherheit.
Dafür sollte eine sozialdemokratische Partei bewusst einstehen. leider ist Denken und die Einsicht in die Interessen des arbeitenden Volkes keine Ressource der SPD mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wachsames_auge 06.09.2015, 16:27
83. Konsequent

Wer inhaltlich nichts zu bieten hat, braucht Marketing. Die 100jährige Ausschlachtung der Marke rechtfertigt, dies professionell fortzusetzen. Angesichts des nahenden 80. Todestag von Kurt 'Tucholsky, der einst bemerkte
„Es ist ein Unglück, daß die SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands heißt. Hieße sie seit dem 1. August 1914 Reformistische Partei oder Partei des kleinern Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen oder so etwas –: vielen Arbeitern hätte der neue Name die Augen geöffnet, und sie wären dahingegangen, wohin sie gehören: zu einer Arbeiterpartei. So aber macht der Laden seine schlechten Geschäfte unter einem ehemals guten Namen.“ Die Weltbühne, 19. Juli 1932, Nr. 29, Seite 98
scheint das Marketing dauerhaft erfolgreich, aber bezüglich der GRÜNEN einen ernsthaften Konkurrenten bekommen zu haben.
Die SPD Spitze machte Karrieren durch größte Abstürze und schlechteste Ergebnisse.
Maas: 25,4 (-13,6 und -6,3) → Justizminister
Gabriel: 33,4 % (-14,5) Wahlbeteiligung 67 (-6,8) → Umweltminister, Vorsitzender
Stegner: 25,4 % (-13,3) → Stellvertretender Vorsitzender
Steinmeier: 23% (-11,2) Wahlbeteiligung 70, 9 (-6,8) → Fraktionsvorsitzender, Außenminister
Es empfiehlt sich also, von den eigenen Luschen ablzulenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mrblond1981 06.09.2015, 16:55
84.

Zitat von wauz
Um es noch einmal klar zu machen: Bevölkerungswachstum ist Wirtschaftswachstum. Und Rentensicherheit.
Ja, dann müsste Afrika vor lauter Bevölkerungswachstum die Wirtschaft ja richtig brummen. Nur fahren die dort damit nicht sonderlich gut bei dem Versuch das Elend dadurch zu verringern in dem man immer mehr Konkurrenten um Arbeitsplätze und Nahrung in die Welt setzt.

Im Gegenteil, Deutschland sollte meiner Meinung nach sogar mal was schrumpfen (auf 50 bis 60 Mio).
Letztenendes werden durch den technischen Fortschritt und der damit verbundenen Automatisierung immer weniger Menschen benötigt bei gleichbleibender Produktion.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wauz 06.09.2015, 18:48
85. Das Ende der SPD

Keine klare Linie bei Messina? Aber sicher doch: die Interessen der mächtigsten Fraktion des Großkapitals!
Ein Söldner, der immer nur ein Interesse bedient. Man sieht es z.b. an der Obama-Gesundheitsreform. Die Versicherungspflicht ist ja tatsächlich eine Pflicht, eine Versicherung abzuschließen (bei einem kommerziellen Versicherer), nicht etwa die Einführung von Solidarkassen nach deutschem Vorbild.
Die Ablösung der regierung Merkel wird dann wohl die gleichen Folgen zeigen, wie die Ablösung der Regierung Kohl. Kohl hatte noch das Grundgesetz hintergangen, Schröder (und Fischer) haben es offen gebrochen.
Werden die Wähler noch einmal so dumm sein? Ich glaube nicht! Wahre Sozialdemokraten können die SPD nicht mehr wählen. Es wird Zeit für eine Alternative. Keine linksblinkenden Laumichel, wie bei der Linkspartei, sondern Sozialdemokraten, die die Interessen der Lohnabhängigen (aka Arbeiterklasse) als Gesamtheit im Blick haben, sich klar zum Sozialismus bekennen, und Politik machen wollen, anstatt nur im Parlament abzuhängen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wauz 06.09.2015, 18:50
86. Unseriöse Argumentation

Zitat von mrblond1981
Ja, dann müsste Afrika vor lauter Bevölkerungswachstum die Wirtschaft ja richtig brummen. Nur fahren die dort damit nicht sonderlich gut bei dem Versuch das Elend dadurch zu verringern in dem man immer mehr Konkurrenten um Arbeitsplätze und Nahrung in die Welt setzt. Im Gegenteil, Deutschland sollte meiner Meinung nach sogar mal was schrumpfen (auf 50 bis 60 Mio). Letztenendes werden durch den technischen Fortschritt und der damit verbundenen Automatisierung immer weniger Menschen benötigt bei gleichbleibender Produktion.
Tatsächlich hat Afrika ein stetes Wirtschaftswachstum. Dummerweise produzieren die verschiedenen Volkswirtschaften praktisch ausschließlich für den Export.
Erkundigen Sie sich einmal, wie sehr sich im vereinigten Kongo die Förderung von Bodenschätzen entwickelt hat...
Sie vergleichen völlig unterschiedliche Voraussetzungen. Wenn Afrikas Staaten nicht gezwungen wären, die Verbindlichkeiten der "Entwicklungshilfe" seit den 60er Jahren zu bedienen, könnte der Kontinent binnen weniger Jahre zum Hort des Wohlstands werden.
Die Industrieländer wissen dies zu verhindern. Siehe eben die Konflikte um die Bodenschätze. Dort werfen die Leute nicht mit Steinen und selbst gefertigten Speeren auf einender. Wo kommen die Waffen aber her?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Werder 06.09.2015, 18:55
87. Ich würde eher sagen, die SPD bekommt ein Problem.

US-amerikanische Wahlkampfmethoden. Schwachstellen beim Gegner suchen: Falsche Religion, Ehefrau nicht präsentabel genug, "ausgerutscht in Jugendjahren, vielleicht vor 30 Jahren mal eine kleine Affäre mit einem(r) Partner(in, der/die nicht ganz koscher war, etc. Und nicht zu vergessen: Das Wahlvolk so eingehend durchleuchten, dass man sich auch jeweils in die passende Richtung drehen und wenden kann Alles höchst wichtig, das Programm als solches spielt dann keine so große Rolle mehr. Wenn die SPD das so haben will: Wohl bekomms.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neanderspezi 06.09.2015, 20:53
88. Wem gefällt eigentlich ein derartiger Hexenmeister, der Ränkespiel einzubringen verspricht?

Zu was hat sich eigentlich die Darstellung politischer Ideen entwickelt? Wenn sich Parteien irgendwelchen Schamanen, Hexern, Spiritisten, Voodoo-Priestern oder anderen, schwarze Magie praktizierenden Verführern glauben hingeben zu müssen, um durch ihre Tricksereien mehr Wähler ködern zu können, dann pfeifen sie sehr wahrscheinlich schon aus dem letzten Loch. Eine Partei, die politische Ziele in einem Programm wohl sortiert zusammengetragen hat und deren Programm eine bedeutsame Alternative zu anderen Programmen darstellt und diese von einem oder auch mehreren möglichst charismatischen Rednern, die sich den Zielen uneingeschränkt verschrieben haben, der Bevölkerung vortragen lässt und dabei feststellt, dass nicht ausreichend Zustimmung gepaart mit einer guten Portion Begeisterung bei der umworbenen Bevölkerung anzutreffen ist, sollte sich aufrecht und mit angemessenem Stolz einfach überstimmen lassen und an der Ausfeilung ihres Programms weiterarbeiten und besser angepasste gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Gegebenheiten möglichst fördern. Auf keinen Fall sollte sie mit irgendwelchen Lügen, Scheinargumenten oder Hinterhältigkeiten die politischen Gegner verteufeln und das Publikum dadurch zu sich herüberziehen wollen. Versprechungen die nicht niet- und nagelfest einer späteren Prüfung standhalten oder gar Denunziationen, sollten verpönt sein und die Bevölkerung sollte fortwährend zur Wahrnehmung von Scharlatanerie und Lügengebäuden aufgefordert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
localpatriot 06.09.2015, 21:16
89. Das sinkende Schiff SPD

Zitat von FocusTurnier
Der SPD gehört eine ganze Verlagsgruppe (ddvg) und ist über diese sogar an einem Kreuzfahrtschiff beteiligt (MS Azores). Die machen Millionengewinne, da kann man auch mal ein paar Hunderttausend in einen Berater stecken....
Mir schwebt ein Bild vor:
Das Schiff sinkt, das Kapitän sagt zum 1. Offizier: So jetzt machen wir schnell noch den Besten Cognac auf, damit der wenigstens gerettet wird.

Die Herren und Damen in der Parteileitung bringen schnell noch das Geld unter die Leute ehe das Schiff unter die Wogen versinkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 9 von 10