Forum: Politik
US-Wahlumfragen: Kaum zu glauben
AFP

Meinungsforscher waren sich sicher: Donald Trump hat bei der US-Wahl kaum eine Chance. Wie sehr sich die Demoskopen geirrt haben - und was ihr Problem ist.

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Herbert Diess 10.11.2016, 12:10
60. So ein Schmarn

Die Prognosen die ich gelesen habe, haben alle Trump richtig vorausgesagt.

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Kanalysiert 10.11.2016, 12:11
61.

1. Schliessen in den USA Wahllokale, egal ob alle in der Schlange ihre Stimme abgeben konnten oder nicht.
2. Bleiben Leute oft zu Hause, die denken "mein Kandidat gewinnt ja eh" und die anderen werden mobilisiert.
3. Es wurde so massiv gegen Trump angeschrieben, dass sich sicherlich einige auch gedacht haben, wenn die etablierten Systembewahrer so gegen ihn schreiben, ist er unser Mann.
4. Das Wahlsystem von "the winner takes it all" (ausser in zwei der Bundesstaaten) verfälscht die tatsächliche Stimmlage. Das Electoral System ist ein Megamüll, man denke zurück an Bush/Gore.
Tja, blöd gelaufen - jetzt haben wir den radikalen Rückwärtssalat.

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christianu 10.11.2016, 12:11
62. Wenn man mich fragt, wen ich wähle,

werde ich sagen, dass das ganz allein meine Sache ist. Heute fühlen sich viele berufen, öffentlich vom Wahlverhalten ein Urteil über den Wähler abzuleiten. Warum soll ich mir das antun? Es wäre viel vernünftiger, wenn die Auguren einmal darüber nachdächten, warum ein Trump die Wahl gewinnen konnte. Dann werden sie vielleicht erkennen, dass die etablierten Parteien sich lange und ausgiebig mit Dingen beschäftigen, die eher unwichtig sind, während sie den wichtigen Fragen ausweichen, weil die Antworten schmerzlich sind. So kann man aber keine nachhaltige Politik betreiben.

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Reiner Geist 10.11.2016, 12:11
63. Michael Moore

Unbedingt jetzt den Artikel von Mike Moore vom Juli! lesen
5 reasons why Trump will win
Anscheinend ist Moore der einzige mit Grips.

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hugenberg 10.11.2016, 12:11
64. Alle sind wieder verdutzt . . .

Alle staunen wieder wie beim UK EU-Austritt, weil alle sich auf die Umfragen verlassen, aber selber keine Meinung/Gespür für Entwicklungen haben und Analyse-Qualitäten nicht gefragt sind. Auch die US-Wahl ist nur ein Event.

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haresu 10.11.2016, 12:11
65. Jetzt sind also die Demoskopen schuld

Als ob sie etwas versprochen und dann nicht gehalten hätten. Das trifft aber sehr viel mehr auf die Mehrzahl der Journalisten zu. Man kann Wahlergebnisse eben nicht herbei schreiben.

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Watschn 10.11.2016, 12:13
66. Donald Trump allein hatte den besseren Riecher als die ganze abgehobene US-Medienmaschine samt DNC...

Ins mediale Umfrageverderben führende Stichworte: Medien-Filterblase, Computerprogramme, Algorythmen, Abgehobenheit, kaum Vor-Ort-Recherche (insbes. Rustbelt), Fortsetzen auf Pfaden veralteter Gegebenheiten..,
Ausblenden der Stillen, Ungehörten, Jungen, Unzufriedenen, Überschätzung des Establishments, zu einseitige medial-konzentrierte Übernahme des vermeintl. vorherrschenden demokratischen "Mindstreams"....

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plleus 10.11.2016, 12:13
67. Umfragen

Beitrag von lungu_t_m

Ich kenne aus etlichen US-Wahlen eigentlich immer nur eine Bandbreite von ca. 3%.
Wichtig sind aber (leider) nur noch die swing-states. Gehörte einer der im Artikel genannten Staaten
dazu?
Es ist wohl kaum möglich, einen US-Präsidenten für die Schaffung oder den Verlust von Arbeitsplätzen
verantwortlich zu machen. Wie sollte das denn vor sich gehen? Gesetze werden immer noch im Kongress
entschieden. Auch ein D. T. wird das nicht schaffen, denn die Arbeitsplatzvernichtung geht nun schon
seit mind. 20 Jahren unter etlichen Präsidenten.

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Thomas Kossatz 10.11.2016, 12:13
68. Umfragen nicht begriffen

Der Beitrag macht, was er anderen vorwirft. Nat Silver an wiederholt die Bedeutung der Zahl 70% erläutert - vergeblich. Auch der Spiegel wiederholt das Märchen der schrecklich falschen Umfragen.
Tatsächlich befinden diese sich innerhalb der Fehlertoleranz. Hillary Clinton hat tatsächlich mehr Stimmen erhalten als Trump.
Es geht aber offensichtlich nicht in die Schädel der meisten Journalisten, dass knappe Wahlausgänge schlicht nicht vorhersehbar sind.

Nicht die Umfragen waren so falsch, sondern die wiederholten Berichte über den angeblich uneinholbaren Vorsprung von Clinton.
Übrigens: Würde man deutsches Wahlrecht anwenden, wäre Clinton Präsidentin. Aber KEIN Journalist traut sich an das Thema heran, dass die kleinen republikanischen Bundeststaaten ein doppelt so hohes Stimmgewicht haben, wie die große Bevölkerrungsreichen Staaten.

Auftraggeber schlechter Studien sind meist Zeitungen und Networks. Diese sind nicht bereit ausreichend für persönliche Befragungen zu bezahlen. Stattdessen kaufen und veröffentlichen sie Umfragen, die aus "robocalls" entstanden sind, übertreiben deren Bedeutung und beschweren sich dann auch noch, dass der Schrott den sie ungeprüft verbreiten nichts taugt.
Das nennt man wohl Chuzpe.

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felixJongleur 10.11.2016, 12:14
69. Und es gibt ihn doch...

Allan J. Lichtman liegt seit 30 Jahren richtig, auch mit Trump, dessen Sieg er schon eine Weile her angekündigt hat.

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